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  • Driver 76 im Gamezone-Test

    Lest in unserem Review zum Titel ob es Sumo und Reflections geschafft haben an der Übermacht von GTA zu kratzen.

    Durch die Übernahme der Reflection Studios hat Publisher Ubi Soft ebenfalls die Driver-Lizenz erworben und will damit natürlich an die Erfolge des ersten oder auch vierten Teils, welche noch unter Atari erschienen, anknüpfen. Teil 2 und 3 wurden von vielen Spielern und Kritikern verschmäht, da sie sowohl mit Gameplay-Schwächen als auch mit vielen Bugs zu kämpfen hatten. Mit Driver 76 veröffentlichen die Franzosen zudem die erste Umsetzung für die Playstation Portable, die bisher schon einige der so genannten Sandkastenspiele spendiert bekommen hat: Egal ob Gangs of London oder die Genre-Könige Liberty City Stories bzw. Vice City Stories - die PSP hat bewiesen, dass sie durchaus im Stande ist, riesige Spielwelten darzustellen. Doch ob Driver 76 den Vorschusslorbeeren gerecht geworden ist und sogar den GTA-Teilen auf die Pelle rücken kann, erfahrt ihr im folgenden Review:

    Driver 76 Driver 76 Natürlich war von vorneherein klar, dass die Entwickler von Reflections und Sumo mit Driver 76 das Rad nicht neu erfinden würden. Jeder, der sich auch nur ein wenig im Spielbereich auskennt, weiß, dass sich seit jeher die Driver-Ableger am Spielprinzip von Genre-Primus GTA bedienen. So setzt auch Driver 76 im Wesentlichen auf das altbewährte Missionsdesign, zusammengesetzt aus der frei befahrbaren Stadt und der darin verteilten primären und sekundären Aufträge, was also direkt aus GTA übernommen wurde. Allerdings darf man das natürlich den Entwicklern nicht zum Vorwurf machen, da ja auch ein Klon durchaus das Zeug zum Hit hat, wie man beispielsweise an Saints Row für die Xbox 360 sehen kann - auf die Art und Weise der Umsetzung kommt es halt an.

    Pimp my Ride, Baby!

    Driver 76 Driver 76 Was ihr in den beiden PSP-Spielen aus dem Hause Rockstar Games nicht durftet, wird in Driver 76 par excellence geboten: Ihr habt nämlich die Möglichkeit eure erspielten Vehikel nach Herzenslust zu verändern, modifizieren und zu tunen. Allerdings könnt ihr nicht wie beispielsweise in GTA San Andreas euch ein beliebiges Auto bzw. Motorrad schnappen, sondern könnt nur aus den zuvor in den Missionen erspielten fahrbaren Untersätzen wählen. Dann dürft ihr aber auch schon so fast alles verändern, was das Auto oder auch Bike zu bieten hat - So könnt ihr aus vier Speziallackierungen auswählen, die bei jedem der gewählten Autos unterschiedlich ist. Weiter habt ihr die Möglichkeit den Motor aufzupeppen, indem ihr diesen in drei Tuningstufen bis zum Maximum ausreizen könnt. Wem das noch nicht genug ist, darf auch noch NOS Kits einbauen, die dann kurzzeitig für ein wenig mehr Schub sorgen. Weiter dürft ihr Federn, Stoßdämpfer, Bodenfreiheit oder auch Bremsen nachrüsten, die ihr dann nach belieben einstellen könnt. Zuguterletzt stehen euch noch Dinge wie zum Beispiel kugelsicheres Glas, Reifen oder auch getönte Scheiben zur Verfügung. Alles in allem also ein sehr umfangreicher Modus - Interessant dürfte auch sein, dass ihr nach erfolgreichem Aufmotzen auf einer von drei Teststrecken den Wagen bzw. das Motorrad ausgiebig testen und gegebenenfalls Veränderungen an Bodenfreiheit, etc vornehmen könnt. Wenn ihr nun denkt, dass ihr beim Benutzen der Vehikel in den Missionen sie nach eventueller Verschrottung nicht mehr nutzen könnt, dann dürft ihr aufatmen: Nach jedem Einsatz befindet sich der fahrbare Untersatz wieder in der Garage, egal wie ihr mit ihm zuvor umgegangen seit.

    Missionen nach Schema F

    Driver 76 Driver 76 Das Spiel selber läuft immer nach demselben Schema ab: Auf der Straßenkarte von New York sind mehrere Missionen verteilt, die mittels Analog-Nub angewählt werden könnt. Meist dürft ihr zwischen zwei bis drei Aufträgen auswählen - habt ihr diese dann erledigt, so könnt ihr die nächsten anwählen. Im gesamten Spiel gibt es 27 neue Missionen, die allesamt aber keinen übermäßig hohen Schwierigkeitsgrad besitzen, weswegen auch Anfänger mit dem Spielprinzip und den Missionen zu Recht kommen sollten. Wenn man da an die ersten Driver-Ableger denkt, bietet Driver 76 gerade zu einfache Missionen. Wem aber der Anspruch in den Aufträgen nicht reicht, der kann genau wie in Driver 4: Parallel Lines die Bonus-Tokens suchen, die den Päckchen in GTA entsprechen. Ihr stoßt auf diese Sterne im Laufe der Missionen, könnt aber auch im "Cruisen"-Modus gezielt nach diesen Extras suchen. Natürlich werden diese Bonus-Tokens nicht auf der Karte angezeigt, allerdings rentiert sich das Sammeln: So schalten die einzelnen Sterne nämlich exklusive Sammelgegenstände frei, welche aber nur reine Prestigeobjekte darstellen und sonst keinen Einfluss auf das Spiel haben. Wenn ihr aber mal Objekte doppelt bekommt, habt ihr die Möglichkeit, diese Duplikate via Ad-Hoc mit jemand Anderem zu tauschen - Ein ganz nettes Extra um die Spielzeit etwas zu erhöhen.

    Driver 76 Driver 76 Zu Beginn des Spiels könnt ihr euch bei den meisten Aufträgen noch recht viel Zeit lassen und auch die Gegner sind nicht unbedingt die stärksten, im Laufe des Spiels legt der Schwierigkeitsgrad dann schon etwas zu um euch schließlich am Ende des Spiels etwas zu fordern. Das ist auch gut so, denn mit den gebotenen 27 Missionen könnte man etwas am Umfang von Driver 76 mäkeln, welches man schon an einem Wochenende durchspielen kann, wenn man es darauf anlegt. Zwar bieten die Missionen grundsolide Kost, aber oft muss man eben nur von A nach B fahren, Rennen gewinnen oder den einen oder anderen Kleingangster erledigen - gelegentlich werden dann auch mal Autos abgeschleppt oder die Polizei abgelenkt. Anscheinend haben die Entwickler selber bemerkt, dass der Umfang der Missionen und deren Langzeitmotivation etwas zu wünschen übrig lässt und haben daher wohl neben den bereits erwähnten Bonus-Tokens eine ganze Menge Nebenmissionen in das Spiel integriert. Inhalt dieser Missionen sind zwar auch nur Standard-Ziele, wie zum Beispiel Motorradrennen oder auch Taxi-Fahrten, allerdings verbringt ihr so noch etwas länger am PSP-Bildschirm.

    Technisch ein GTA-Killer?

    Driver 76 Driver 76 Betrachtet man Driver 76 hinsichtlich der technischen Umsetzung, so gibt es wie bei den meisten Spielen für die Playstation Portable sowohl Licht als auch Schatten. Überraschender Weise liegt es dieses Mal nicht an der Steuerung - Diese haben die Entwickler zwar in weiten Teilen aus den beiden Konkurrenten aus dem Hause Rockstar Games übernommen, was aber keineswegs negativ ist. Denn so lassen sich auch hier die verschiedenen Vehikel sehr gut steuern und es kommen nur selten Frustmomente aufgrund der Steuerung auf. Das könnte dann vielleicht der Fall sein, wenn ihr aus dem Auto heraus schießen müsst - Ihr seit dann nämlich gezwungen den Wagen zu steuern, die L-Taste zum anvisieren und die R-Taste kurzzeitig zum Schießen zu drücken. In hektischen Verfolgungsjagden führen diese Tastenkombinationen dann eventuell zu Crashs mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ansonsten funktioniert die Steuerung sehr gut, was aber wie bereits erwähnt an den vielen Parallelen zu den GTA-Teilen liegt. Zwar dürft ihr keinerlei Tastenbelegungen oder andere Dinge hinsichtlich der Steuerung anpassen, wie zum Beispiel das Steuerkreuz statt dem Analog-Nub zu benutzen, trotzdem funktionieren die Steuerungsmöglichkeiten auch zu Fuß sehr gut. Auch bei der soundtechnischen Umsetzung haben die Entwickler bei Driver 76 vieles richtig gemacht - Beispielweise hat Ubi Soft das Spiel komplett lokalisiert, was auch die Synchronisation mit einschließt (Lediglich der Polizeifunk ist in englisch). Allein diese Tatsache, dass Ubi Soft auch den deutschen Markt in dem Fall als so wichtig einstuft - das sehen bekanntermaßen nicht alle Publisher so. Allerdings müssen sich die Entwickler hier den Vorwurf gefallen lassen, dass die Auswahl der Sprecher nicht immer sonderlich glücklich ausgefallen ist. So hat unter anderem der Charakter Slink eine dermaßen hohe Stimme, dass er völlig unglaubwürdig rüberkommt - auch die Sound-Qualität der Stimmen schwankt gelegentlich. Die Musik, welche in GTA als absolutes Novum gilt, wurde auch in Driver 76 angemessen gewürdigt: Es wurden viele bekannte Songs aus der Zeit ins Spiel integriert und so tönen musikalische Perlen, wie z.B. War mit "Low Rider" oder auch "Papa was a Rolling Stone" von den Temptations aus den kleinen PSP-Lautsprechern.

  • Driver 76
    Driver 76
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    Reflections Interactive
    Release
    31.03.2007
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Driver 76
Driver 76 im Gamezone-Test
Lest in unserem Review zum Titel ob es Sumo und Reflections geschafft haben an der Übermacht von GTA zu kratzen.
http://www.gamezone.de/Driver-76-Spiel-22179/Tests/Driver-76-im-Gamezone-Test-991293/
15.05.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/05/09.jpg
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