An der Seite von John Tanner erleben wir mit dem aktuellen Driver endlich wieder einen würdigen Vertreter der Serie.
Keine Angst, liebe Racing-Freunde, ich quäle euch nicht mit einer Zusammenfassung der Geschichte der Driver-Titel, die bekanntlich einige unrühmliche Kapitel bereithält. Viel mehr möchte ich mit euch die Freude darüber teilen, dass die Serie mit Driver: San Francisco wieder zu altem, neuem Glanz zurückgefunden hat.
Driver: San Francisco
Alt und neu deswegen, weil uns die Entwickler von Reflections mit Driver: San Francisco einen gekonnten Mix aus nostalgischen Splitscreen-Cutscenes plus passender Musikuntermalung, ganz im Stile der 70er Jahre Krimiserien, und modernem Setting inklusive moderner Autos bieten, der sich angereichert durch das Shift-Feature und einen recht abwechslungsreichem aber mitunter auch chaotischen Online-Mode deutlich von ähnlichen Open-World-Rennspielen abhebt. Doch bevor wir wirklich loslegen und alle Features des Titels nutzen können, müssen wir uns erst einmal einen Uplay-Account zulegen oder die bereits vorhandenen Account-Daten im Spiel eingeben, wofür es auch eine kleine Belohnung in Form von paar Uplay-Punkten gibt. Haben wir das hinter uns gebracht, werden wir noch aufgefordert den mitgelieferten Uplay-Passport zu aktivieren, ohne den wir keinen Zugriff auf die Online-Features und den Regisseur-Mode haben. Sollten wir über keinen Passport-Code verfügen, weil wir das Spiel gebraucht erworben haben, gibt es immerhin die Möglichkeit den Passport für zwei Tage kostenlos zu testen, was keine schlechte Idee ist. So hat der Gebrauchtkäufer die Chance festzustellen, ob ihm die Online-Features die zusätzliche Ausgabe wert sind.
Driver: San Francisco
Haben wir all das hinter uns gebracht, kann es auch schon losgehen und wir schlüpfen in die Haut von John Tanner um gleich in der ersten Mission zu erfahren, was es eigentlich mit dem "Shiften" auf sich hat. Als nämlich der Oberbösewicht Jericho aus dem Gefängnis ausbricht, geht bei der Verfolgungsjagd etwas gehörig schief und Tenner wird brutal von Jerichos LKW aufgegabelt und fällt ins Koma. Ab sofort liegt er eigentlich im Krankenhaus, doch sein Ich kann sich frei bewegen und ist in der Lage in andere Körper zu schlüpfen. Ob er sich das alles nur einbildet, verraten wir euch natürlich nicht, doch genügt es zu verstehen, wie das Shift-Feature im Spiel erklärt wird, welches wirklich ein völlig neues Gameplay-Element in einem Rennspiel darstellt.
Driver: San Francisco
Haben wir die ersten Tutorial-Missionen im Spiel hinter uns gebracht, beginnt sich die Spielwelt zu öffnen, es werden also immer größere Bereiche der Stadt freigeschaltet und wir erhalten Zugriff auf die verschiedenen Missionen. Da gibt es beispielsweise Stunt-Herausforderungen, bei denen es gilt möglichst hoch zu springen, in einer vorgegebenen Zeit alle vorhandenen Checkpoints zu durchfahren oder eine bestimmte Anzahl an Autos zu überholen während man möglichst wenig Schaden anrichtet. Als Belohnung für diese Missionen erhalten wir Willenskraft-Punkte, die wir in diverse Upgrades, neue Autos oder gleich in ein komplettes Autohaus investieren können. Sich selbst bessere Autos zuzulegen macht trotz der Möglichkeit jederzeit in ein anderes Fahrzeug shiften zu können Sinn, denn im Singleplayer-Mode sind die wirklich heißen Kisten nur recht selten auf den Straßen von San Francisco unterwegs, da hilft einem auch das Shiften nicht viel. Besonders kurze Distanzen nämlich legt man mit einem schnellen Auto und unter Zuhilfenahme des Nitro-Boosts schneller zurück als Tanners Fähigkeit zu shiften.
