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  • Dropcast im Gamezone-Test

    Für Puzzlefans ein gut gemachtes Game, das bekannte Muster aus gängigen Geschicklichkeitsspielen frisch und neu verbindet.

    "Ingrid", eine durchaus interessante Persönlichkeit, ist nicht unbedingt immer nett zu ihren Freunden. Kein Wunder also, dass sich die meisten recht schnell wieder von ihr abwenden. Da Ingrid immer wieder für verrückte und vor allem magische Experimente zu haben ist, bleibt sie mehr allein als in Gesellschaft. Um aber nicht länger allein zu bleiben, hat Ingrid einen Plan erdacht: Ein wenig Magie braucht es dazu, einen Donnerschlag, einen Blitz und ein bisschen BUMM und schon hat sie neue Freunde: Ingrid hat ihr Spielzeug lebendig werden lassen. Nun hat die gute Ingrid alles was sie will - vor allem weil sie euch dazu einlädt an einem abgedrehten Puzzlekampf teilzunehmen, bei dem ihr gegen ihre neuen Freunde bestehen müsst.

    Viel Wirbel um Nichts?

    Dropcast Dropcast Wer jetzt denkt, dass man neuerdings Puzzlespielen eine Story spendiert, dem sei gesagt, keine Sorge - es geht nach wie vor einfach nur darum Puzzleelemente gekonnt zu verbinden, um so seinem Gegner - real oder wahlweise CPU - den Garaus zu machen. Auch bei "DropCast" ist das vermeintliche Story-Gerüst schmückendes Beiwerk und kann getrost missachtet werden. Vielmehr sollte man das Augenmerk auf die Spielmodi lenken, die zwar mit gesamt zwei verschiedenen Varianten irgendwie mager ausgefallen, bei näherer Betrachtung aber ganz schön gepfeffert sind. Einsteiger und selbst Puzzlekings und -queens werden erst einmal ganz schön zu tun haben, bis sie ihren ersten Sieg verbuchen können.

    Tetris trifft Columns und ist doch ganz anders

    Dropcast Dropcast Nachdem ihr das Spiel gestartet und entschieden habt, ob ihr Links- oder Rechtshänder seid, kann es auch schon losgehen. "Battle Royal" und "Ingrids Fluch" sind die beiden Spielmodi, die ihr allein, zu zweit, dritt oder viert mit CPU-Gegner oder auch menschlichen Gegenspielern (eine Modulkarte ist ausreichend), absolvieren könnt. Ein kurzes, übersichtliches und durchaus auch leicht verständliches Tutorial vermittelt euch die wichtigsten Grundlagen und dann dürft ihr auch schon in die Puzzleschlacht ziehen. Dabei bekommt ihr ein System serviert, das in seinen Grundzügen an eine Mischung aus Tetris, Columns und andere gängige Geschicklichkeitsspiele erinnert. Auch wenn die Basis vertraut erscheint, ist das Spielprinzip erfrischend anders, denn ihr spielt nicht nur auf die klassische Art, da ihr eurem Gegner den Bildschirm zumachen müsst (Battle Royal Modus), ihr spielt im Gegenzug auch quasi gegen euch selbst (Ingrids Fluch). Zu verstehen ist das so, dass ihr beide Bildschirme genau im Auge behalten müsst - gültig für beide Spielmodi. Während ihr auf dem Touchscreen versucht verschiedene Kombinationen zu basteln, in dem ihr gleichfarbige Quadrate zusammen bringt, solltet ihr gucken, was euer Gegenspieler auf dem anderen Bildschirm vollführt. Dies hilft euch nämlich eure Attacken besser abzustimmen, Gegenattacken zu basteln oder andere Gemeinheiten an den Widersacher zu schicken. Aber Vorsicht, auch der Gegner kann dies tun und euch sogenannte inaktive Klötzchen senden, die euch erst einmal eine Zeit behindern, bevor sie wieder normal und von euch genutzt werden können.

    Stofftiere bitten zum Battle Royale

    Dropcast Dropcast Während bei klassischen Puzzlespielen das Hauptaugenmerk darauf liegt, den eigenen Bildschirm mit verschiedenen Aktionen leer zu räumen und einfach nur Steine zum Gegner zu schicken, arbeitet ihr bei "DropCast" mit Magie und Flüchen. Außerdem startet ihr nicht damit, dass Blöcke oder Sonstiges von oben herunterfallen und ihr es logisch verknüpfen müsst, vielmehr beginnt das Spiel mit drei Reihen von unten, die binnen kurzer Zeit aufgestockt werden. Und da kommt ihr ins Spiel, denn ihr müsst zunächst versuchen die bereits angesprochenen Kombinationen zu erreichen. Dafür müssen zwei gleichfarbige Steine so entfernt werden, dass ihr andere gleichfarbige Quadrate zusammenbringen könnt. Das macht ihr so lange, bis sich wenigstes sechs gleichfarbige Klötzchen verbunden haben. Diese bekommen dann eine besondere Umrandung spendiert und ihr könnt diese dann mit einem kleinen Tipp komplett auflösen und somit als Attacke an euren Gegner rüber schicken. Welche Attacke dabei ausgeführt wird, hängt davon ab, welche Routine gerade vom Spiel angeboten wird. Diese könnt ihr auf eurem Bildschirm an der oberen Kante ablesen. Diese Attacke wechselt in einem bestimmten Zeitrhythmus, so dass ihr immer wieder verschiedene magische Flüche an euren Gegner sendet.

    Seid ihr dabei besonders gut, kommen Bonusquadrate zum Einsatz, die ihr dann ebenfalls einfach aktiviert und die dann eurem Gegner zusätzlichen Schaden zufügen. Diese Prozedur vollführt ihr solange, bis der Bildschirm eures Widersachers gefüllt ist und er keine Züge mehr unternehmen kann. Denn im Umkehrschluss versucht natürlich auch euer Kontrahent euch den Garaus zu machen. Am Rande sei hierbei noch erwähnt, dass ihr auf diese Art und Weise die eingangs angesprochenen Freunde von Ingrid erspielen könnt. Jeder Sieg offenbart ein anderes Spielzeug der guten Dame, und natürlich hat jedes dieser magischen Zauberwesen auch seine eigenen Spielweisen, auf die ihr euch immer neu einstellen müsst.

    "Ingrids" Fluch ist endlos

    Dropcast Dropcast Habt ihr keine Lust den "Battle Royale" Modus und damit die abgedrehten Spielzeuge zu ergattern, könnt ihr auch mit euch allein spielen. Dafür wählt einfach "Ingrids Fluch" aus und versucht euch trickreich selbst zu überlisten. Dabei ist die spielerische Basis die Gleiche, d.h. wenigstens sechs gleichfarbige Klötzchen für eine Attacke zu verbinden. Habt ihr das erreicht, wird euch wiederum im oberen Bildschirmbereich angezeigt, in welcher Formation (z.B. V-Form, lange Reihe, Querformat, usw.) die entfernten Steinchen auf dem anderen Bildschirm herunterfallen. Spätestens wenn die ersten Klötzchen auf dem zweiten Bildschirm gefallen sind, müsst ihr versuchen diese auch wieder abzuräumen, denn keiner der beiden Bildschirme darf sich bis oben füllen, denn sonst droht das "Game over".

    Wie ihr die Quadrate auf dem Touchscreen entfernt, wisst ihr. Aber wie entfernt man die anderen - da ihr offenkundig dort mit dem Stylus nicht agieren könnt?! Das ist der nun der wirklich knobelige Part an diesem Spiel: Ihr versucht einfach die farbigen Kombinationen so zu erreichen, dass ihr nicht nur den Touchscreen relativ frei haltet, sondern diese Kombis auch noch so abräumt, dass ihr auf dem anderen Bildschirm waagerechte Reihen erzeugen könnt, die sich dann auflösen. Ob und wie sich die Reihen und Spalten auflösen könnt ihr insofern beeinflussen, da ihr schaut - am oberen Rand des Touchscreen - welche Formation auf die andere Seite geschickt wird. Da im Verlauf die Spielgeschwindigkeit zunimmt, habt ihr bald ein richtig stressiges aber vor allem auch verdammt spannendes Puzzle zu lösen.

    Zweckmäßige Musikschleife

    Dropcast Dropcast Wie für ein Puzzlespiel nicht ungewöhnlich, bietet euch auch "DropCast" keinen wirklichen Augenschmaus und ist auf ganzer Linie normal und gewöhnlich ausgefallen. Farbige Klötzchen vor dunklem Hintergrund mit "magischen Effekten" (= die Angriffe auf den Gegner bzw. von dem Gegner) sind das optische Rezept, mit dem dieses Spiel begeistern will. Dazu gesellen sich noch ein paar Comicfiguren mit einem leichten Cel-Shading Hauch; U.a. Ingrid, die wie eine kleine Hexe ausschaut, sowie verschiedene Spielzeugtierchen, die nettes, schmückendes Beiwerk sind - leider nicht mehr. Und dennoch darf man "DropCast" dafür nicht abwatschen, denn die Optik ist für ein Spiel dieser Gattung sauber, ordentlich und übersichtlich ausgefallen. Ebenfalls ist die Bedienung ohne Mankos und wird euch garantiert nicht an den Rand der Verzweiflung bringen. Die meisten Aktionen sind ohnehin nur kurze Berührungen, so dass ihr nie wirklich mit einer Steuerungsnot zu kämpfen habt.

    Anders dagegen die akustische Begleitung, die man sich gelinde gesagt hätte sparen können. Ein einziger Song, der zwar poppig anmutet, nach der geschätzten fünften Wiederholung aber dezent nervt, ist nicht das Gelbe vom Ei. Puzzler kommen aber von jeher gut ohne Ton aus und so empfiehlt sich auch bei "DropCast" einfach den Sound auszuschalten.

    Dropcast (NDS)

    Singleplayer
    6,7 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Sound
    2/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    9/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    bekannte Spielprinzipien gängiger Rätselspiele neu gemischt
    leicht verständliche Einführung
    gute und sehr genaue Handhabung
    ideal für Rechts- und Linkshänder dank Einstellmöglichkeit (beim Spielen wird der DS wie ein Buch gehalten)
    einfaches aber süchtigmachendes Spielprinzip
    Mehrspieleroption mit nur einer Modulkarte möglich
    zwei Spielmodi könnten für den einen oder anderen zu wenig sein
    nervige Musik
  • Dropcast
    Dropcast
    Developer
    THQ
    Release
    27.02.2009
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Dropcast
Dropcast im Gamezone-Test
Für Puzzlefans ein gut gemachtes Game, das bekannte Muster aus gängigen Geschicklichkeitsspielen frisch und neu verbindet.
http://www.gamezone.de/Dropcast-Spiel-22204/Tests/Dropcast-im-Gamezone-Test-992126/
10.03.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/03/47254_DropCast_Screenshot_1.jpg
tests