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  • Duke Nukem Zero Hour: Not bad - not good! - Leser-Test von Van_Helsing

    Duke Nukem Zero Hour: Not bad - not good! - Leser-Test von Van_Helsing Duke Nukem... Der einsame Held... Der letzte Held.....
    Im Alleingang konnte er die Invasion der Aliens auf der Erde verhindern. Nach so einem Kampf gönnt sich auch der stärkste Held – verständlicherweise – einmal eine Auszeit, die er sich darüber hinaus auch redlich verdient hat. Aber jetzt ist er zurück, denn die Zeitreisenden Alien Warlords haben neue Pläne zur Vernichtung der Erde und der Menschheit geschmiedet und wollen diese – wenn wundert es – auch in die Tat umsetzen. Dieser Alien-Abschaum beginnt seinen neuerlichen Angriff in New York, und versucht wieder einmal die gesamte Welt zu vernichten. Als die Polizei, die Armee und sämtliche Streitkräfte der E.D.F. ( Earth Defense Force) kläglich versagt haben, und die Aliens einfach nicht zurück schlagen können, kann nur noch einer helfen.....Duke Nukem! Und wieder einmal ist er auf sich alleine gestellt, um die Angreifer in die ewigen Jagdgründe zu schicken. Nur er kann herausfinden, ob die Aliens nur eine Invasion geplant haben oder .... Oder steckt da etwa mehr hinter der Sache? Seine Jagd wird Duke Nukem in die verschiedensten Zeitzonen bringen. Angefangen vom postapokalyptischem New York, über den Wilden Westen bis hin in das viktorianische London. Aber kann er es wirklich schaffen....... ???
    Man startet seinen Kampf gegen die Aliens in einem geheimen Militärlager, in dem man zu aller erst seine Fähigkeiten in einem Trainingsgebiet testen und verbessern sollte (im Hinblick auf die anstehenden, verzwickten und mit Gegner gefüllten Level äußerst sinnvoll). Vom Umgang mit den Waffen, über den Einsatz gekonnter Sprünge bis hin zum Tauchen und Schwimmen bekommt man einen sehr guten Überblick vermittelt. Unabhängig davon, dass Duke Nukem das nach seinem Urlaub aber auch wirklich nötig haben dürfte *g*. Ist man zum Ende hin fit genug, begibt man sich auf unmittelbarem Weg zu einem bereits wartenden Helikopter, der einen direkt auf das Schlachtfeld fliegt.
    Ist man dort angekommen, zeigt sich schon das erste Bild des Grauens und es wird Zeit zum Aufräumen ... Allerdings habe ich hiermit gleich direkt den Schwenk zur Grafik bekommen *g*. Diese präsentiert sich dieses mal nicht aus der Ego- sondern aus der Third-Person Perspektive, was dann auch für andere Teile beibehalten worden ist. Grundsätzlich vereinfacht es den Umgang mit Duke nicht gerade, worauf ich aber später nochmals zurück kommen werde. Leider präsentiert sich die Grafik gesamt gesehen „Nintendo 64“-typisch, nämlich leicht verschwommen (wie man es bei fast allen Titeln für diese Konsole erlebt hat – was aber den Fun nicht wirklich schmälert). Generell kann man diesen „schwammigen Zustand“ aber etwas verbessern, vorausgesetzt man hat einen Expansion Pack in seiner Konsole. Dann nämlich kann man das Erscheinungsbild im Options-Menü auf „Highres“ umstellen, was zumindest für eine etwas verbesserte Optik sorgt. Apropos Erscheinungsbild .. hier sollte man in jedem Fall zwei Varianten ganz konkret auseinander halten: nämlich das reine Spielumfeld und die Zwischensequenzen. Die Sequenzen sind zwar auch in Spielegrafik gehalten, wirken aber um einen ganz Tick sauberer als die tatsächliche Spielegrafik. Diese kleinen Filmchen, sprich Sequenzen, sind auch nicht ganz unnütz. Sie sind auch für den weiteren Verlauf der Story sehr wichtig, da man dort zum Einen seine Missionsziele und zum Anderen notweniges Hintergrundwissen erhält. Die Animationen gesamt hingegen, sei es in den Sequenzen, oder aber im Spiel lassen dann doch sehr zu wünschen übrig. Duke und sämtliche anderen Charaktere bewegen sich sehr hölzern und abgehackt, was ihnen eher das Flair einer Marionette verleiht und nicht an richtige Lebewesen erinnert. Dafür können aber zumindest die Locations wenigstens im Ansatz begeistern. Man erkundet sehr düstere und atmosphärisch gehaltene Gebiete, die durch ihre Weitläufigkeit zum Suchen nach Geheimnissen auffordern, ja geradezu einladen (und diese Einladung sollte man auch tunlichst annehmen *g*). So positiv sich dies grundlegend gestaltet, wirkt es für das Spielerauge aber leider wieder etwas beleidigend, denn die Detailarmut der Gebiete und Protagonisten fällt mehr als nur auf. Man trifft entweder auf langweilige Texturen ohne irgend welche Highlights, selbst das Wasser ist einfach nur Blau oder aber, befindet man sich in der Stadt, wird man optisch vom grauen „Beton-Look“ schlichtweg erschlagen (Poster oder ähnliches, passende Lichteffekte, usw. hätten hier sicherlich Abhilfe geschaffen). Alles in allem wird es mit der Zeit irgendwie nervend ... und daran sind auch die erscheinenden, wenn auch verschiedenen Aliens nicht ganz unschuldig. Grundsätzlich sind Aliens witzige Gegner, die sich auch recht leicht besiegen lassen, aber ... auch wenn ein Gebiet von ihnen gesäubert wurde, heißt das noch lange nicht, das sie wirklich alle vernichtet wurden, denn sie werden an verschiedenen Punkte einfach nur hinteleportiert ( Beam me up Schrotti *g*) – schwups sind sie wieder da und der Ärger beginnt von Neuem. Für mich als Fan wieder ein kleines Highlight ist dagegen die Tatsache, dass Duke-typisch das Game mit Blut angereichert wurde, was den Gewaltfaktor etwas erhöht. Auf andere Goreeffekte wurde hingegen verzichtet, die ja dann auch nicht mehr wirklich sein müssen. Positiv gilt in jedem Fall anzumerken, das die Atmosphäre des Spiels durch die sehr düster gehaltene Hintergrundmusik gut rüber kommt. Die Musik findet sich sowohl in den Sequenzen als auch im Spiel selbst wieder. Weniger atmosphärisch, dafür irgendwie passend sind die sehr deftig geraten, wiederum aber Duke-typischen Kommentare ( der altbekannte Duke Humor *g*), die man z.B. beim Einsammeln von Items oder beim Betätigen von diversen Schaltern auf die Ohren bekommt. Sehr leidend klingen auch die Schreie, welche Gegner beim Ableben von sich geben. Grundlegend wurde die gesamte Sprachausgabe in Englisch, ohne Deutschen Untertitel, gehalten. Auch findet man sämtliche Texte im Game nur in Englisch vor, was aber angesichts der Altersfreigabe (ab 18 Jahre) nicht wirklich störend ist.
    Neben dem eigentlichen Spiel, welches anfangs zwei Schwierigkeitsgrade ( Normal und Hard) aufweist, kann man natürlich auch eines der vier Multiplayer-Games beginnen. Zu den Möglichkeiten gehören u.a. die Wahl des „Duke Match’s“ bei dem bis zu vier Spieler gegeneinander antreten können oder aber man schlägt sich gemeinsam durch mit dem „Zwei-Spieler-Kooperativ-Modus“. Sollte man wirklich mal nicht mehr weiter wissen, kommt einem ein geheimes Cheat-Menü zur Hilfe. Allerdings, so einfach wird es einem dann auch nicht gemacht, muss man das Cheat-Menü durch das Finden von diversen Geheimnissen in den jeweiligen Leveln erst frei spielen. Und noch ein kleiner Wehrmutstropfen, selbst wenn man das Cheat-Menü frei gespielt hat, müssen die jeweiligen und gewünschten Punkte einzeln aktiviert werden – stehen also nicht uneingeschränkt zur Verfügung. Apropos Geheimnisse, ein kleiner Tip am Rande: Man sollte im Spiel immer Ausschau nach den gefangenen Babes halten. Diese sind zumeist in Bereichen versteckt, die man nicht auf normalem Wege erreichen kann. Hat man sie aber ausfindig machen können, eröffnen sich bisweilen interessante Möglichkeiten – mehr sei an dieser Stelle aber nicht verraten.
    Kommen wir wieder zum Spielgeschehen: Etwas unglücklich gelöst ist das Vorgehen nach dem eigenen Ableben – was einem häufiger passieren kann. Die Arten des eigenen Ablebens sind vielfältig: egal ob man vom Gegner über den Jordan geschickt wird, oder schlichtweg einfach nur vergiftet wird oder sprichwörtlich unter die Räder kommt. Der eigene Tod hat immer einen Namen und eine Ursache *g*. Letztlich ist es dann egal wie man es dreht oder wendet, man beginnt immer am Anfang des Levels und da nützt einem die „etwas scheinheilige Auswahl“ (Continue oder Restart) auch nicht wirklich viel. In größeren Abschnitten ist diese „tolle Wahl“ einfach nur verdammt nervig!! Vor allem aufgrund der Tatsache, dass einem gesamt 27 verschiedenen Gegner-Arten über den Weg laufen, die einem – ganz klar - die Tour gehörig vermiesen wollen. Die Gegner sollten auch ein wenig näher vorgestellt werden, nicht zuletzt, da sie eine kleine Besonderheit aufzuweisen haben. Man wird in jedem Fall auf die alt bekannten Pig-Cops treffen, natürlich die anfangs angesprochenen Aliens und noch eine ganze Reihe mehr. Zwar sind sie nicht sehr detailreich geworden, aber zumindest sind sie recht fantasievoll gestaltet. Um letztlich dann diese Gegnerscharen (nur gemeinsam sind wir stark *g*) den Garaus machen zu können, stehen Duke insgesamt 20 verschiedene Waffen zur Verfügung, die er unbegrenzt mit sich herumtragen kann (Lara’s Rucksack lässt grüßen). Seine Standard-Bewaffnung ist, wie eigentlich immer schon, seine „M-80 Pulse Gun“ (alias Blaster) oder aber seine eigenen Fäuste. Grundlegend recht effektiv, aber bei den immer in Gruppen erscheinenden Gegner nicht zwingend zu empfehlen. Effektivere Waffen als seine Fäuste oder aber das „M 80“ bekommt er aber im Spiel, so z.B. in Geheimbereichen, oder aber – klassisch - durch das Ableben von Gegnern. Zu den Waffen, die gefunden oder zurück gelassen werden, gehören die allseits beliebten „Pipebombs“ oder aber seine „Claw-12 Shotgun“. Da macht es dann auch gleich wieder Spaß den Feinden mal richtig „Hallo“ zu sagen *g*. Nützlich und keinesfalls verschmähen sollte man die vielen und wichtigen Items, die Duke gleichfalls zur Verfügung stehen und ebenfalls eingesammelt werden. Angefangen bei den Medikits, über die Munition bis hin zu den Gasmasken. Neben den klassischen Items sollten aber auch die Power-ups, die ihm, wenn auch in geringer Stückzahl, zur freien Verwendung zustehen, nicht außer Acht gelassen werden. Grundsätzlich sind die Items gut verteilt, ordentlich vorhanden und stellen den Spieler nicht wirklich von ein Problem. Dafür kann es mit der Steuerung zu Problemen kommen, denn die ist einer der allergrößten Kritikpunkte in diesem Game. Duke selbst wird mit den vier C-Tasten gelenkt – was ja nicht wirklich tragisch ist, so denn man sich damit zurecht gefunden hat. Sein Blickwinkel dagegen wird mit dem Analog-Stick verändert, damit man die Möglichkeit hat z.B. seine Gegner ins Visieren zu nehmen. Und das ist schon der Punkt, der dieses Game nicht wirklich leicht zu handeln lässt, denn die Steuerung an sich ist auch noch sehr ungenau und schwammig und damit werden Reaktionen teilweise mit Verzögerung ausgeführt. Fatal können solchen Verzögerungen bei den diversen Sprungeinlagen sein, oder aber wenn man die Schwimm- und Tauchabschnitten bewältigen muss. Tja, und selbst das Anvisieren eines Gegners bereitet einem spätestens dann Probleme, wenn man in einen Hinterhalt gerät. Die restliche Tastenbelegung bietet aber so weit keinen Grund zur Klage. Angefangen vom Anwählen des Waffenmenüs, über das Itemmenü, bis hin zur Auflistung der Missionsziele – die Griffe sitzen recht schnell und bereiten keinerlei Probleme. Anzumerken sei auch, dass sich Besitzer des Rumble-Packs über dezente Rütteleinlagen freuen können, da die Unterstützung im Game enthalten ist. Abschließend bleibt noch zu sagen, dass das Modul selbst keinen eigenen internen Speicher vorzuweisen hat, was nichts anderes bedeutet, das man eine Memorycard sein eigen nennen sollte, damit man seine Erfolge verewigen kann.

  • Duke Nukem Zero Hour
    Duke Nukem Zero Hour
    Publisher
    3D Realms
    Developer
    Eurocom Entertainment
    Release
    1999

    Aktuelles zu Duke Nukem Zero Hour

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Duke Nukem Zero Hour
Duke Nukem Zero Hour: Not bad - not good! - Leser-Test von Van_Helsing
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