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  • Dungeon Explorer im Gamezone-Test

    Ein rudimentäres, aber leider nicht sonderlich überzeugendes Metzelspiel, dass aber online durchaus Spaß machen kann.

    Ein mystischer Held immer auf der Suche nach einer ultimativen Herausforderung. Am besten bekommt der wackere Krieger einige dunkle Unterweltmonster vor die Klinge und für das Gemüt werden oben drauf noch düstere, schäbige und faulige Verliese tief unter der Erde geboten. Dazu noch ein priese von glänzenden Schatzkisten, raren Sammlerobjekten und zahlreichen Erfahrungspunkten - schon steht der nächste Dungeon-Brawler in den Startlöchern. Prinzipiell hätten wir damit auch schon den Titel "Dungeon Explorer", welcher genau in diese Kerbe schlägt, abgehandelt und könnten zum abschließenden Fazit kommen. Doch warum sich die Fortführung des Klassikers nicht unbedingt mit "Ruhm und Ehre" bekleckern kann und nur ein mittelprächtiges Maß der spielerischen Dinge angenommen hat, wollen wir etwas ausführlicher im folgenden Review abhandeln.

    Dungeon Explorer Dungeon Explorer Geschichtlich befinden wir uns im Königreich Westria, genauer gesagt in der nördlichsten Stadt der Region Sordina von Humania. Diese heißt Prisonia und ist für den Abenteurer oder der Abenteurerin der Ausgangspunkt aller Dinge. Das Dorf scheint der Ursprung allen Übels zu sein. In der dort vor Urzeiten erbauten Pyramide lauert die Gefahr eines Dämonengottes, welcher vor vielen Jahren durch die Magie einiger erfahrener Zauberer eingesperrt wurde. Neuerdings scheint die Barriere aber ein Leck zu haben und die Wälder mit Zombies und ekelhaften Monstern zu verseuchen. Egal für welchen Helden oder Heldin ihr euch letztendlich entscheidet - es stehen immerhin drei Rassen zur Verfügung, die zudem in drei unterschiedliche Berufe unterteilt wurden - ohne Murren und Knurren macht ihr euch auf den Weg, die Welt zu retten. Egal was von euch verlangt wird, ihr werdet dies blindlings, und ohne Fragen zu stellen, sofort erledigen. Sonderlich spannend gestaltet sich die Story letztendlich nicht. Denn obwohl die Bewohner von Prisonia ihre Mäuler im Gegensatz zum Helden oder der Heldin nicht schließen können, kommt meist nur langweiliger Tratsch und ätzend in die Länge gezogene Konversationen herüber.

    Einfach und dennoch unnötig kompliziert

    Dungeon Explorer Dungeon Explorer Von daher begeben wir uns auch schon in den harten Alltag eines Kriegers. Das Handwerk hat man auch in "Dungeon Explorer" dank des umfangreichen Tutorials schnell erlernt. Ganz klassisch wird mit einer Taste, in dem Fall A, auf die Monster eingehackt, während die B-Taste den erlernten Künsten dienlich wird. Auf die X- und Y-Taste dürfen schlussendlich gesammelte Items gelegt werden, welche per Knopfdruck im Kampf ihre Verwendung finden. Zum Beispiel kann der Held mit einem Trank schnell mal geheilt werden, oder man wirft eine explodierende Bombe auf seine Widersacher. Die Wahl des richtigen Objektes gestaltet sich aber als recht umständlich. Mit gedrückter L-Taste wird das gewünschte Item markiert, um es dann mit der entsprechend zugewiesenen Taste nutzen zu können. Das Spiel läuft auf dem Touchscreen aber ununterbrochen weiter. Die Gunst der Stunde werden einige feindlich gesinnte Schergen sicherlich nutzen und fiese, hinterhältige Angriffe starten. Ist der Heiltrank nicht vorher schon ausgewählt, wird der Überlebenskampf zu einer sehr fummeligen Sache!

    Dungeon Explorer Dungeon Explorer Aber auch das eigentliche Charaktermenü, aufrufbar über die Start-Taste, ist nicht gerade benutzerfreundlich ausgefallen. Grundsätzlich bieten die verschiedenen Optionen alle gewünschten Informationen. Ihr könnt die derzeitigen Statuswerte einsehen, gewonnene Erfahrungspunkte auf verschiedene Attribute verteilen, die Liste der eingesammelten Objekte durchwühlen oder die teuren Waffen und Rüstungen begutachten. Letzteres ist bei den zahlreichen Feinden durchaus wichtig. Wer nicht mit ordentlicher Ausrüstung in den Kampf zieht, wird alsbald im Sarg unter der Erde liegen. Grundsätzlich bietet das Menü also alles, was das Rollenspielerherz begehrt. Die optische Aufteilung ist in Anbetracht des kleinen Bildschirms ja noch akzeptabel, auch wenn hier schon ein wenig der Überblick verloren geht. Letztendlich bedeutet eine Veränderung an der Ausrüstung aber auch zahlreiche Handgriffe über die Tasten des Nintendo DS. Denn obwohl man optisch große Schaltflächen hat, wird der Touchscreen nicht unterstützt.

    Metzelspaß und Ernüchterung

    Dungeon Explorer Dungeon Explorer Spielerisch macht der Titel auf dem ersten Blick einen recht ordentlichen Eindruck. Man begibt sich in eigentlich abwechslungsreiche Gebiete wie einem Schloss, einem düsteren Wald, einem Sandstrand und zahlreichen Höhlen sowie von Unterweltmonstern erschaffene Systeme. Dort angekommen metzelt man sich in bester Hack'n'Sly Manier durch die Meute, was dank der wenigen Buttons aber auf ein bis zwei Tasten beschränkt ist. Denn außer den Schwerthieben oder Bogenschüssen beherrscht der Held oder die Heldin nur noch einfache Zauber bzw. Künste, die man mit der Zeit erlernt. Damit kann man die Feinde durch eine Schockwelle zum Erstarren bringen, diese mit Feuer oder Blitzen angreifen und sich somit einen Vorteil verschaffen. Je nach gewählter Berufsklasse stehen euch natürlich auch andere Künste zur Verfügung, was die anfängliche Wahl des Charakters durchaus schwierig gestalten wird. Prinzipiell verfolgt man einem recht linearen Spielverlauf, indem ein Raum nach dem anderen abgeklappert wird. Hin- und wieder kommt man aber nur voran, wenn alle Feinde in einem Gebiet ausgeschalten, oder versteckte Schalter aktiviert wurden. Damit wird immerhin ein abwechslungsreicher Beitrag geleistet, der das Spiel ein wenig auflockert.

    Dungeon Explorer Dungeon Explorer Letztendlich flacht die Spielspaßkurve aber recht schnell ab. Denn prinzipiell klappert man ein Gebiet nach dem anderen mit meist sehr langweiligen Gegnern ab, kümmert sich um den Endboss und meldet anschließend den Erfolg beim jeweiligen Auftraggeber von Prisonia. In der Stadt gibt es - wie üblich - diverse Händler und Bewohner, die ihr Hab und Gut an den Mann bringen wollen. Die Taschen irgendwann bis zum bersten mit Goldstücken voll gestopft, versucht man ständig sein Glück, wirklich fündig wird man aber bei den Geschäftsmännern nicht. Items sammelt man am besten auf dem Schlachtfeld ein und auch dort herrscht, zumindest für den eigenen Helden, meist ein Mangel an Materialen. Der typische Drang nach noch mehr Items und besseren Rüstungen ist zwar auch bei "Dungeon Explorer" verankert, wirkt sich aber einfach nicht ausreichend aus, um den Spieler auch tatsächlich lange motivieren zu können.

  • Dungeon Explorer
    Dungeon Explorer
    Publisher
    Rising Star Games, Ltd.
    Developer
    Hudson Soft
    Release
    28.03.2008

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Dungeon Explorer
Dungeon Explorer im Gamezone-Test
Ein rudimentäres, aber leider nicht sonderlich überzeugendes Metzelspiel, dass aber online durchaus Spaß machen kann.
http://www.gamezone.de/Dungeon-Explorer-Spiel-22288/Tests/Dungeon-Explorer-im-Gamezone-Test-991752/
16.04.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2008/04/screen2_large_19_.jpg
tests