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  • Dungeon Keeper 2: Dungeon Keeper 2 - Leser-Test von vollpropeller

    Dungeon Keeper 2: Dungeon Keeper 2 - Leser-Test von vollpropeller Haben Sie genug von den immer gleichen Strategiespielen, wo Sie die Guten sind, und irgendwelche böse Buben vernichten müssen? Wollen Sie endlich mal Selbst die „schlechte“ Seite spielen, sowie Angst und Schrecken verbreiten? Dann greifen Sie zu Dungeon Keeper 2. Als böser Herrscher befehligen Sie, wie schon im ersten Teil, eine Horde von Monstern, und bahnen sich Ihren Weg durch die unterirdische Dungeons, mit dem Ziel, die Oberfläche der Welt zu erreichen.
    Wenn Sie die Kampagnen durchspielen, warten insgesamt zwanzig Missionen auf Sie. Aus der schrägen Vogelperspektive befehligen Sie Ihre Arbeiter, die Imps, was diese alles zu tun haben. Als Mauszeiger dient eine machtvolle Hand, mit der Sie Ihre Kreaturen aufheben, oder auch mal schlagen können, damit diese schneller arbeiten. Vom Herz Ihres Dungeons müssen Sie sich nun eine schöne unterirdische Welt graben. Hierfür wird lediglich das Gemäuer selektiert, welches abgebaut werden soll, und schon rennen die Imps los, und schlagen in kürzester Zeit die Felsen ab. Natürlich stehen teilweise auch sehr harte Felsen im Weg, welche sich nicht abbauen lassen, und mit unter das Level begrenzen. Zu Beginn heißt es Gänge buddeln und Flächen für neue Räume schaffen. In Dungeon Keeper 2 können Sie nämlich nicht wie in anderen Strategiespielen einfach die Kreaturen kaufen oder erschaffen, nein, wenn diese sehen, dass man sich in Ihrem Dungeon ganz wohl fühlen könnte, kommen sie schon von ganz alleine durch ein Portal. Gefällt es einigen mit der Zeit nicht mehr, verschwinde diese auch schon mal wieder. Damit Sie bequeme Räume errichten können, benötigen Sie Geld. Dieses Geld erkennen Sie sofort, denn es ist an einigen Stellen direkt im Gemäuer enthalten, und kann ebenfalls ganz einfach von den Imps abgebaut werden. Haben Sie genug Platz geschaffen, sowie genügend Geld gesammelt, können Sie die ersten Räume anlegen. Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass gewisse Räume eine sinnvolle Größe erhalten sollten. So macht es wenig Sinn, ein Schlafraum nur zwei auf zwei Kästchen groß zu gestalten, dieses sollte schon üppiger ausfallen. In Dungeon Keeper 2 gibt es eine ganze Vielzahl von Räumen. Angefangen bei den unbedingt notwendigen Schlafräumen, über Hühnerfarmen, welche für die Verpflegung zuständig sind, bis hin zu Gefängnissen, wo Sie noch lebende Gegner hineinwerfen können, um diese zu einem Skelett mutieren zu lassen, ist so ziemlich alles denkbare dabei. In einem Trainingsraum können sich Ihre Monster so richtig austoben, und trainieren dabei auch noch ihre Stärke. Diese ist in unterschiedliche Stufen eingeteilt, welches Monster nun welche Stärkestufe erreicht hat, erkennen Sie an einem roten Kreis über den Köpfen Ihrer Kreaturen.
    Die Palette der Kreaturen ist ebenfalls sehr vielfältig, und fängt bei kleinen, gewöhnlichen Goblins an, welche zwar sehr feige sind, in Überzahl aber doch eine große Wirkung erzielen können. Der Zauberer benötigt eine Bibliothek, in der er sich neue Zaubersprüche aneignen kann, um diese effektvollen Magiewaffen dann ein zu setzten. Ein kleines, umherfliegendes Glühwürmchen ist vor allem für die Erkundung neuer Regionen sehr hilfreich. Damit Sie verhindern, dass Ihre „guten“ Feinde ohne weiteres in Ihr Dungeon eindringen können, errichten Sie dicke Stahltüren und Fallen. Hierfür benötigen Sie jedoch einen Troll, welcher wiederum eine Werkstatt sein Eigen nennen möchte. Die Gegner graben nämlich ebenfalls wild im Erdreich herum, und können an fast jeder beliebigen Stelle in Ihr Dungeon eindringen. Wenn die Imps gerade nichts wichtiges zu tun haben, können diese jedoch die Seitenwände Ihres Dungeons verstärken, was das Eindringen auch schwieriger macht. Die Dunkelelfen sind mit ihren Armbrüsten sehr gute Fernkämpfer und ideale Wachen. Skelette kommen Ihrer Kasse zu Gute. Sie benötigen nämlich, anders als alle anderen Kreaturen, weder Geld noch Nahrung. Wollen Sie gegnerische Kreaturen auf Ihre Seite locken, benötigen Sie Eiserne Jungfrauen. Diese foltern in der Folterkammer so lange an den Opfern herum, bis diese unter Ihrem Kommando stehen. In vielen Missionen treffen Sie auf unterirdische Lavaflüsse, welche von normalen Kreaturen nicht ohne weiteres überquert werden können. Hier kommen die feuerroten Salamander ins Spiel. Ihnen machen diese heißen Quellen nämlich nichts aus. Der Teufler ist von der Masse her betrachtet eine gewaltige Kreatur, und braucht schon mal die gesamte Breite eines Ganges. Er bewegt sich zwar sehr langsam, ist dafür jedoch ziemlich stark. Im späteren Spielverlauf erhalten Sie auch noch Vampire, mit denen Sie tote Kreaturen wieder zum Leben erwecken, Schwarze Ritter, welche extrem starke Kämpfer sind, sowie Schwarze Engel, die mächtigste Kreatur.
    Wie schon erwähnt wollen alle Kreaturen zufrieden gestellt werden. Die momentane Laune jedes einzelnen können Sie im Kreaturenmenü am unteren Bildschirmrand einsehen. Sollte eine Kreatur mal nicht bei Laune sein, könnte dies mehrere Gründe haben. Entweder hat diese einfach Hunger, dann packen Sie die Kreatur mit Ihrer Hand, und schmeißen sie in eine Hünchenfarm, oder die Kreatur möchte entlohnt werden. Dann nehmen Sie kurzerhand aus Ihrem Dungeonherz ein herumliegenden Goldsack, und werfen diesen auf die Kreatur drauf. Im Casino können sich die Kreaturen ebenfalls austoben. Ein Schalter lässt Sie variieren, ob die Spiele im Casino „unfair“ sein sollen, was bedeutet, dass die Kreaturen viel Geld verlieren. Das kommt zwar Ihrer Kasse zu Gute, jedoch wird die Laune schnell absinken. Oder, wenn Sie genügend Geld haben, schieben Sie den Schalter auf „fair“, was bedeutet, dass die Kreaturen durchaus mal den Checkpot knacken, und eine wilde Party inklusive Feuerwerk feiern.
    Ihre Missionen sind ziemlich oft vom gleichen Prinzip. Sie müssen sich an eine bestimmte Stelle vorgraben, und dann irgend einen Herrscher beseitigen. Wenn es mal zum Kampf kommt, selektieren Sie einfach aus dem unteren Kreaturenmenü eine gute Mischung verschiedener Kämpfer, welche dann sozusagen mit Ihrer Hand gepackt wurden und in der Luft hängen, und lassen diese dann an der gewünschten Stelle fallen. Doch Vorsicht, so ein Abwurf kostet einige Sekunden, bis Ihre Kreaturen wieder bei Sinnen sind. Während dieser Zeit sind sie vor jeglichen Angriffen wehrlos. Ausserdem sollten Sie Ihre Kreaturen nicht allzu lange an Ihrer machtvollen Hand baumeln lassen, da sie das auch nicht gerade glücklich stimmt. Wenn Sie eine Mission erfolgreich absolviert haben, erscheint der mächtige Horny, und holt sich seinen Edelstein ab. 20 braucht er, um an die Oberfläche zu gelangen. Die Endszenen, sowie kleine Erläuterungen zu Beginn einer Mission, sehen Sie stets direkt in der Spielgrafik, welche wunderschön, farbenfroh und effektvoll ist. Das Gesamtbild vermittelt ein regelrecht warmes Gefühl. Alle Farben passen zusammen, so dass die Dungeons genau so erscheinen, wie man sich das in der Fantasie immer vorstellen würde. Während den Kämpfen zischen bunte Zauber durch die Gänge, und erhellen das Geschehen. Auch die Kreaturen wurden mit sehr viel Liebe zum Detail modelliert und vor allem animiert. Alleine das Zusehen, wie sich ein Troll ein dickes Hünchen reinzieht, macht eine menge Spass. Wenn Sie mal erleben wollen, wie wohl eine Ihrer Kreaturen das Geschehen in Ihrem Dungeon erleben muss, können Sie auch einfach in den Körper Ihrer Wahl hineinschlüpfen und durch die Gänge wandern. Macht spielerisch zwar eher selten Sinn, ist aber ein witziges Feature.
    Auch beim Thema Sound haben die Entwickler der Firma Bullfrog ganze Arbeit geleistet. Alles hört sich passend und „realistisch“ an, und trägt zur stimmungsvollen Atmosphäre bei.
    Relativ oft werden Sie am Schluss einer erfolgreich absolvierten Mission mit stets witzigen, und genial gerenderten Zwischensequenzen belohnt. Diese haben zwar nichts mit der Story zu tun, aber wenn man zum Beispiel zusehen kann, wie ein fetter Teufler mit einem armen Hünchen Tennis spielt, muss man sich vor Lachen schon mal die Tränen weg wischen.

    Die Anforderungen an den PC sind relativ gering. Schon mit einer 400 Mhz CPU, inklusive 3D Karte, können Sie Dungeon Keeper 2 in vollen Zügen genießen. Für mittlere Detailfülle reicht auch schon eine CPU im Bereich von 233 Mhz.

    Fazit:
    Das Spielprinzip hat mich schon bei Dungeon Keeper 1 fasziniert, vor allem, weil man endlich mal auch das Böse spielen kann. Im nun zweiten Teil haben die Entwickler alles gekonnt verbessert, was es zu verbessern gab. Die Grafik bekam eine geniale Generalüberholung, neue Kreaturen sorgen für noch mehr Spielspass, und die Zwischensequenzen sind einfach schön anzusehen. Wer schon den ersten Teil gemocht hat, sollte auf jeden Fall zu Dungeon Keeper 2 greifen.

    Negative Aspekte:
    etwas flache Story

    Positive Aspekte:
    Grafik, Spielprinzip, Spielwitz

    Infos zur Spielzeit:
    vollpropeller hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dungeon Keeper 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: vollpropeller
    9.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    10/10
    Steuerung
    10/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dungeon Keeper 2
    Dungeon Keeper 2
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Bullfrog
    Release
    12.10.1999

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996343
Dungeon Keeper 2
Dungeon Keeper 2: Dungeon Keeper 2 - Leser-Test von vollpropeller
http://www.gamezone.de/Dungeon-Keeper-2-Spiel-22296/Lesertests/Dungeon-Keeper-2-Dungeon-Keeper-2-Leser-Test-von-vollpropeller-996343/
14.07.2002
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