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  • Dungeon Keeper 2: Tolle Fortsetzung - Leser-Test von Helios23

    Dungeon Keeper 2: Tolle Fortsetzung - Leser-Test von Helios23 Endlich dürfen sie wieder so richtig böse sein! Mit "Dungeon Keeper 2" erscheint der Nachfolger zu Bullfrogs innovativem Dungeon-Simulator. Das interessante an diesem Konzept ist aber, dass man dieses Mal nicht die strahlenden Helden spielt. , sondern deren Gegenspieler, die "Bösen". Zwar entstand das Spiel erst nach dem Weggang von Peter Molyneux, der das kreative Genie hinter all den Spielideen war, die Bullfrog so populär gemacht haben, doch trotz diesem Wegfall kreativer Energie ist der verbleibenden Mannschaft ein hervorragendes Spiel gelungen.
    Die Story soweit: Der böse Horny möchte an die Oberfläche der Welt gelangen, uznd somit den düsteren Kellern entfliehen, doch kurz vor dem einzigen Portal wird er aufgehalten, da ein guter Magier die Portalsteine hat verschwinden lassen. Somit sind sie den Rest der Kampagne damit beschäftigt den restlichen 20 Portalsteine hinterherzuhetzen. Jeder Portalstein wird von einem Fürsten bewacht, den sie erst ausschalten müssen, bevor Horny auftaucht und sich den wertvollen Klunker unter den Nagel reißt. Doch manchmal haben sich auch andere Keeper einen der Portalsteine geschnappt und wollen vernichtet werden.
    Doch als böser Bube haben sie natürlich gar kein Problem damit ihre Artgenossen zu bekämpfen.
    So starten sie ihren - wie bereits angedeutet- zwanzig Missiönigen Feldzug gegen alles Gute dieser Welt.
    Nach dem Start haben sie meistens nicht viel mehr als ihr Dungeonherz (sollte es zerstört werden haben sie verloren) und einige Imps. Die Imps sind ihre kleinen Arbeitstiere, die außer zum ausgraben und bauen neuer Räume zu nichts taugen. Außerdem sind sie aus magischer Energie erschaffen und verbrauchen somit stetig etwas von ihrem wertvollen Mana. Je mehr Gebiet sie kontrollieren, desto mehr Mana besitzen sie, und desto schneller lädt es sich wieder auf. Mit wenigen Mausklicks geben sie den Imps den Befehl ein bestimmtes Stück Erdreich abzutragen und für sie in Besitz zu nehmen. Haben ihre Imps ein Portal entdeckt, kommen bald daruf die ersten dunklen Geschöpfe in ihr Dungeon geströmt. Doch ihre willigen Kämpfer kommen nicht in irgendein 0815-Dungeon, jede Rasse hat ihre speziellen Vorlieben. Den Goblins genügt ein simpler Trainingsraum, der teufler legt wert auf eine große Hühnerfarm und die starken Dunklen Engel wollen einen großen Tempel haben. Ebenso haben die Monster bestimmte Bedürfnisse, sie müssen essen und schlafen. ersteres Problem lösen sie, indem Sie eine genügend große Hühnerfram bauen, letzteres indem Sie einfach einen Schlafraum errichten. Das bauen von Räumen funktioniert genauso wie das auschachten der umgebung, sie wählen die gewünschte Option und ziehen mit der Maus ein Feld beliebiger Größe auf.
    Doch Vorsicht, haben Sie erfolgreich eine starke Kreatur in ihr Dungeon gelockt und reißen dann deren Lieblingsraum wieder ab, verläßt das besagte Monster Ihr Reich ganz schnell wieder. Dies passiert übrigens auch wenn Sie den Kreaturen keinen Lohn zahlen können, nicht genügend Nahrung oder Schlafgelegenheiten vorhanden sind. Gold gewinnen Sie, indem Sie die verschiedenen Goldadern abbauen, die das Gestein durchziehen.
    Leider haben sie keinen direkten Einfluß darauf, welche Kreaturen durch das Portal (welches eine begrenzte Anzahl an Monstern hat, die es ausspucken kann) treten, Sie können nur die passenden Räume bauen und hoffen.
    Eine der wichtigsten Kreaturen ist der Magier, er erforscht für Sie neue Zauber in der Bibliothek, die Sie dann - ein entsprechend gefülltes Manakonto vorrausgesetzt- auch einsetzen können. Im Angebot sind solche Nettigkeiten wie Gegner in Hühner verwandeln, Decke einstürzen lassen oder Blitzschläge. Der Blitzschlag ist einer der unausbalaciertesten Zauber, haben Sie genügend Mana können sie den Gegnerischen Obermotz auf ihr Territorum locken und dort quasi grillen. Somit werden manche Missionen viel zu leicht.
    Ihre Gegenspieler haben sich in eigenen Dungeons verschanzt, die meistens mit gemeinen Fallen gesichert sind. Das schöne ist allerdings das sie diese Fallen selbst ebenfalls einsetzen können. Weniger schön ist es, wenn ihr Trupp von einer rollenden Felskugel zerquetscht wird. In solchen Fällen empfiehlt es sich, in die Haut eines der eigenen Monster zu schlüpfen, die Falle auszulösen und schnell zurückzuspurten. Haben sie eine ausreichend große Arme beisammen geht es daran, den Gegner zu vernichten und für Horny den Portalstein zu erobern. Die Kämpfe laufen so ab, dass Sie sich einige ihrer Kreaturen schnappen und diese in der Nähe der Feinde absetzen. Die Gefahr ist es nur, dass die Gegner die eigenen Truppen erreichen, bevor diese sich von dem Sturz erholt haben und somit kurzen Prozess mit den mühsam hochgepäppelten Monstern machen.
    Dank der stark verbesserten Grafik sieht Ihr Dungeon nun viel besser aus als im Vorgänger, was auch das durchstreifen des eigenen Kerkers viel interssanter macht.
    Die Grafikeffekte sind auch gut gelungen, Feuerbälle, Blitze und ähnliches sehen sehr gut aus und die Modelle und Levels sind mit schönen und stimmigen Texturen versehen. Außerdem gibt es zwischen den einzelenen Levels lustige Videos, die zwar nichts mit der Handlung zu tun haben, allerdings sehr unterhaltsam sind.
    Der Sound ist wie der Rest des Spiels ebenfalls passend, zwar haben die einzelen Kreturen keine Sprachausgabe, machen allerdings die verschiedensten Geräusche. Informationen und kleine Witzchen werden allerdings von einer Stimme aus dem Off gesprochen und liegen ebenfalls noch einmal als Textnachricht vor. Auf ähnlich hohem Niveau befinden sich die Umgebungs- und Waffengeräusche. Da schicken Magier fauchende Feuerbälle gen Feind, Schwarze Ritter duellieren sich mit klirrenden Schwertern mit Helden und nebenher köchelt ein Lavasee vor sich hin.
    Der Multiplayermodus ähnelt dem Solospiel, man kann zu zweit oder zu mehreren auf einer Karte spielen und versuchen seine Gegner zu vernichten. Dies macht allerdings dank der vielen Fallen und Möglichkeiten noch mehr Spaß als gegen den Computergegner.
    Fazit: Tolle Fortsetzung mit abwechslungsreichem Szenario. Wer Strategiespiele mag die sich nicht all zu ernst nehmen sollte zugreifen. Für Fans des ersten Teils ist das Spiel sowieso ein Pflichtkauf.

    Helios23

    Negative Aspekte:
    Stellenweise unausbalanciert

    Positive Aspekte:
    Atmosphäre, Innovation

    Infos zur Spielzeit:
    Helios23 hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dungeon Keeper 2

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Helios23
    8.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dungeon Keeper 2
    Dungeon Keeper 2
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Bullfrog
    Release
    12.10.1999

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Dungeon Keeper 2
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http://www.gamezone.de/Dungeon-Keeper-2-Spiel-22296/Lesertests/Dungeon-Keeper-2-Tolle-Fortsetzung-Leser-Test-von-Helios23-998451/
28.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/12/dungeon_1_.jpg
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