Wem ein vorgefertigter Dungeon nicht mehr reicht, der kann sich nun mit einem magischen Spaten selbst einen basteln.
Fadenscheiniges Laber- Rhabarber
Dungeon Maker
Auf eurem Weg zum ultimativen Kerkermeister und Monsterfänger stehen viele und leider auch unnütze Unterhaltungen auf dem Plan. Bis ihr erst einmal so weit seid, dass ihr den Spaten euer eigen nennt und los schaufeln könnt, müsst ihr euch durch zahlreiche Text klicken, die mit vielem Gefasel ausgeschmückt sind. Getreu dem Motto "viel reden und nichts sagen", bekommt ihr das sprichwörtliche Schnitzel an die Backe gelabert. Hätte man sich ein wenig mehr am Wesentliche aufgehalten, dem Spielfluss wäre dies zweifelsfrei zu Gute gekommen. Eine Sprachausgabe dürft ihr im Übrigen nicht erwarten. Dafür aber klassisches Gedudel, das monoton und wenig überzeugend aus dem DS schallt. Akustische Langeweile ist vorprogrammiert.
Auch optisch wird euch leider nicht viel geboten. Gesundes Mittelmaß mit wenig Höhen, dafür eher ins Auge springende Tiefen. Mag man von Knuddeloptik halten was man will, Fakt ist, dem Spiel "Dungeon Maker" steht diese grundlegende Grafik gut zu Gesicht. Wenngleich nicht nur der knuddelige Effekt vorhanden ist; Kindliche Einflüsse und Darstellungen lassen sich nicht leugnen. Dazu kommt, dass es leider auch an Details mangelt und die Umgebungen bisweilen unfertig aussehen. Die Tristesse stand Pate für das gebotene Erscheinungsbild. Loben sollte man dennoch die zahlreichen Figuren, Charaktere und Monster, die einem während dem Spiel begegnen. In vielen Szenen ist das jeweilige Gegenüber - vor allen in Gesprächen - groß auf dem oberen Display des DS zu sehen. Hier zeigt sich, zu was Nintendos kleines Gerät fähig ist. Ausgereifte und schön designte Zeichentrickfiguren - leider nur als Standbilder. Ein paar Animationen wären sicherlich nicht schlecht gewesen.
Gespielt wird mit den Tasten des DS, ab und zu kann auch der Stylus eingesetzt werden. Die Steuerung wird keinen Spieler vor große Probleme stellen. Einfach und leicht zu erlernen, gehen die nötigen Schritte fix von der Hand. Dabei stellt sich das Geschehen so dar, dass ihr auf dem oberen Bildschirm - wie allgemein üblich - die Karte, den Aktionsradius und dergleichen im Auge behaltet und Steuerungsbefehle, usw. über den unteren Bildschirm gemacht werden.
