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  • Dungeon Siege: Throne of Agony im Gamezone-Test

    Ein würdiger Ableger für die PSP. Opulent in Szene gesetzt, aber leider nicht herausfordernd genug.

    Für den PC-Spieler mit einem Fable für Metzelschlachten ist "Dungeon Siege" sicherlich ein Begriff, feierten die beiden Veröffentlichungen durchaus große Erfolge. Nach nunmehr über ein Jahr meldet sich die erfolgreiche Serie wieder zurück. Doch anstatt uns einen dritten Ableger für die Rechenknechte anzubieten, geht es nun auf der tragbaren Konsole von Sony weiter. "Throne of Agony", so der Untertitel dieses Quereinsteigers, bietet ein ganz klassisches Spielprinzip im Stil der "Untold Legend" Titel und verbindet zusätzlich die Gewohnheiten der eigenen PC-Reihe. Wer gefallen an Hack'n'Slay Spiele gefunden und zudem "Untold Legend" genossen hat, wird mit diesem Abenteuer ebenfalls seine Freude haben.

    Dungeon Siege: Throne of Agony Dungeon Siege: Throne of Agony Das dritte Zeitalter ist aus dem Nichts heraus angebrochen. Kein Krieg kündigte die Wende an - einzig allein die plötzliche Zerstörung der Welt weißt auf den doch mehr als gravierenden Unterschied hin. Das Schicksal von drei Charakteren führt sie auf ein und dasselbe Schiff, welches unterwegs in die zerbrochen Lande ist. Die agile Schattenläuferin Serin ist zwar von Blindheit geplagt, weiß aber ihre Visionen zu deuten und erkennt das Unheil. Der von der zehnten Legion ausgebildete Magier Allister folgt stattdessen seiner Angebeteten, welche auf der Suche nach einem Artefakt verschollen ging. Der Halbriese Mogrim dagegen weiß im tiefsten Innern seines Herzens nicht, was vor sich geht, erkennt aber, dass ihn sein Weg in die alte Heimat führen wird. Alle drei sitzen sie während eines wütenden Sturmes im selben Boot, als das Unheil seinen Lauf nimmt. Nur der von euch Auserwählte wird das Schiffsunglück überleben und muss sich seinem Schicksal stellen - insgesamt hat die Wahl aber nur wenig Einfluss auf die tatsächliche Geschichte im Spiel, in der sich alles um das Böse und den Verräter Malith dreht. Allzu viel wollen wir aber gar nicht verraten, da die Story soweit auch nicht sonderlich umfangreich ausgefallen ist und vor allem zu Beginn nicht so richtig in Fahrt kommen möchte. Erst gegen Ende des Spieles häufen sich die Ereignisse in Form von schicken Videosequenzen und langsam aber sicher kommt man hinter das Geheimnis.

    Wer seit ihr?

    Dungeon Siege: Throne of Agony Dungeon Siege: Throne of Agony Ihr habt die Qual der Wahl und müsst euch zwischen dem Magier Allister, den unglaublich kräftigem Kriegsherr Mogrim oder der agilen Schattenläuferin Serin entscheiden. Das Hauptaugenmerk sollte dabei nicht unbedingt das Aussehen der Figuren sein, wobei auch hier alle drei ihre Vor- und Nachteile genießen. Vielmehr sollte euer gewünschter Spielstil hilfreich für die mehr als qualvolle Entscheidung sein. Aus der hinteren Reihe agierend schützt sich der Magier durch kraftvolle Zauber und weiß auch wie er die Feinde auf Abstand halten kann. Der muskelbepackte Mogrim stet stattdessen lieber mittendrin, statt nur dabei und schwingt eine schwere Zweihandaxt oder einen kunstvoll verzierten Kriegshammer. Die schicke Serin ist trotz ihrer Blindheit sehr gewandt und kann mit zwei Waffen gut umgehen, weiß aber die Bogenkunst zu schätzen. Ihre speziellen Fähigkeiten kann sie aber auch nur dann effektvoll zum Einsatz bringen, wenn sie sich vorher wie Mogrim ins Kampfgetümmel gestürzt hat.

    Dungeon Siege: Throne of Agony Dungeon Siege: Throne of Agony Nach der Hauptcharakterwahl folgt eine nicht minder wichtige Entscheidung bezüglich des ständigen Begleiters. Je nachdem, für wen ihr euch entschieden habt, stehen euch nun wieder zwei unterschiedliche Charaktere bzw. Tiere zur Verfügung. Nun muss man sehr gut abwägen, wie man den zukünftigen Kampf gegen das Böse ausrichten möchte. Wer selber den Magier steuert, benötigt evtl. einen bulligen Kumpanen, der sich für ihn als Bollwerk in das Getümmel wirft und die Feinde fern hält. Dem Krieger wiederum fehlt es an magischer Brillanz und da er im Kampf sicherlich viele Wunden erleidet, ist ein Heiler keine schlechte Wahl. Wie erwähnt, ist die Auslese der Charaktere mitentscheiden für das Gameplay. Letztendlich trefft ihr aber im Spiel auf weitere Personen, welche sich der kleinen Truppe anschließen und den Kampf damit durchaus variantenreich gestallten können.

    Auf dem Weg zur Wahrheit

    Dungeon Siege: Throne of Agony Dungeon Siege: Throne of Agony Nachdem euer Held gestrandet ist, heißt es zuerst einmal wieder Boden fassen und sich orientieren. Der Weg führt automatisch zur Ansiedlung Seehafen, in der ihr euch erst einmal über die Ereignisse erkundigt. Zahlreiche NPCs wissen einiges zu erzählen, manche geben sich aber auch recht wortkarg oder wollen mit einem Fremden nichts zu tun haben. Ganz nebenbei könnt ihr euer Inventar aufstocken. Schmiede und Fachhändler für spezielle Items und Tränke versorgen Durchreisende mit den nötigen Waffen bzw. Rüstungen wie auch entsprechendem Proviant. Die Preise sind über das komplette Spiel hinweg sehr human und erschwinglich ausgefallen, so dass man sich durchaus den einen oder anderen Manatrank gönnen kann. Das eigene Konto wird durch den Verkauf von in Schlachten gesammeltem Gut gefüllt. Seltene oder gar verzauberte Gegenstände bringen einen hohen Erlös mit sich, während normale Bögen für wenig Gold den Besitzer wechseln. Wer fleißig Gerümpel zum Händler schleppt, wird bei "Throne of Agony" zudem nie an Armut leiden. Die Kasse platzt aus allen Nähten und nur selten lohnt sich eine horrende Ausgabe bei einem Händler. Wirklich gute Items findet man nur auf dem Schlachtfeld oder in gut versteckten Truhen!

    Dungeon Siege: Throne of Agony Dungeon Siege: Throne of Agony Wie in der PC-Version machen wichtige Personen mit einem großen und gelben Ausrufezeichen auf sich aufmerksam. Diese NPCs haben mindestens eine Quest, für die sich die Arbeit als aufräumender Monster-Metzler lohnen wird. Ihr kümmert euch um das Leiden der Bevölkerung, sucht nach vermissten Personen und beseitigt vor allem wilde Kreaturen und Menschen fressende Biester, welche sich in der Nähe der Ansiedlungen versteckt halten. Sie führen den Helden entweder zu neuem Wissen über sein Schicksal, eröffnen Wege auf dem Kontinent oder bringen einen Bonus ein. Viele der etwa 40 Quests beziehen sich auf die Hauptmission und müssen folglich von euch erledigt werden. Nur wenige Anfragen können auch optional bearbeitet werden. Der Weg ist deshalb weder steinig, noch kann er euch in die Irre führen. Wer brav seine Aufgaben erfüllt und seinem Auftraggeber Bericht erstattet, kommt recht flott voran. Es gibt aber durchaus einige "Sehenswürdigkeiten", für die sich ein Abstecher in die Pampa lohnt. Nicht jede Höhle und nicht jeder abgelegene Ort - später vor allem kleinere Inseln - werden durch die Hauptmission angesteuert. In den verlassenen Ruinen und Höhlen befinden sich häufig kostbare Gegenstände und sehr wertvolle Rüstungen, nach deren Besitz ein jeder Held giert.

    Dungeon Siege: Throne of Agony Dungeon Siege: Throne of Agony Mit der Zeit sammeln sind so einige Bitten und Missionen an, welche praktischerweise in ein Auftragsbuch protokolliert werden. Dieses lernt man schnell zu schätzen, da sowohl Angaben zu den gesuchten Gegenständen als auch deren Fundorte genau vermerkt sind. Etwas irreführend sind aber manch verpatze Übersetzungen der Ortsnamen, die innerhalb der Gespräche und im Auftragsbuch etwas anders als auf der Landkarte bezeichnet wurden. Der Verlauf des Abenteuers will es so, dass ihr den kompletten Kontinent bereist. Zu Beginn dienen nur kleiner Teil der Entdeckungsreise, mit dem Vorranscheiten in der Geschichte eröffnen sich aber neue Wege. Die Welten sind untereinander mit Teleportern verbunden, so dass ihr schon bereiste Gebiete schnell wieder erreichen könnt. Zum Schluss steht zudem auch ein Schiff zur Verfügung, mit dem die Weltmeere bereist werden.

  • Dungeon Siege: Throne of Agony
    Dungeon Siege: Throne of Agony
    Publisher
    Take-Two Interactive
    Release
    29.01.2007

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Dungeon Siege: Throne of Agony
Dungeon Siege: Throne of Agony im Gamezone-Test
Ein würdiger Ableger für die PSP. Opulent in Szene gesetzt, aber leider nicht herausfordernd genug.
http://www.gamezone.de/Dungeon-Siege-Throne-of-Agony-Spiel-22323/Tests/Dungeon-Siege-Throne-of-Agony-im-Gamezone-Test-991153/
06.02.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/02/screen2_large_3_.jpg
tests