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  • Dungeons & Dragons Heroes im Gamezone-Test

    Dark Alliance bekommt würdige Konkurrenz: Die vier Helden machen im Kampf gegen das Böse eine wirklich gute Figur!

    Let's metzel!

    "Baldur's Gate: Dark Alliance 2" lässt weiterhin auf sich warten; dennoch gehen die Anhänger des zunehmend stärker werdenden Multiplayer-Hack N'Slay-Trends nicht ganz leer aus: "Dungeons & Dragons Heroes", dass schon früh als ernstzunehmender Konkurrenz zu Interplays Vorzeigegemetzel gehandelt wurde, ist endlich auch in Deutschland eingetroffen. Wie auch "Dark Alliance" basiert der neue Fantasy-Titel auf einer Variante des D&D-Regelwerks, so dass sich Kenner des Genrekontrahenten sofort heimisch fühlen dürften. Anfängliche Befürchtungen seitens der Spielergemeinde, dass "D & D Heroes" ähnlich "Gauntlet: Dark Legacy" eher im Arcadebereich anzusiedeln sein würde, widerlegt die vorliegende finale Version in vollem Umfange.

    Etwas ist faul im Staate Baele: Der gefährliche Zauberer Kaedin, der vor 150 Jahren fast das gesamte Königreich ausgelöscht hat, ist zurückgekehrt und bedroht erneut die Existenz der friedlebenden Völker. Mittels fünf über das Land verstreuter Elementarsteine wäre es ihm möglich, einmal mehr eine Welle der Vernichtung auszulösen. Die einzige Hoffnung zur Rettung des Landes besteht in Form unserer vier legendären Helden: Ein schwerterprobter Kämpfer, eine mächtige Zauberin, ein begabter Zwergenkleriker sowie eine listige Diebin machen sich auf, die Elementarsteine vor ihrem Widersacher zu finden, um ihn schließlich in die ewigen Jagdgründe schicken zu können. Dabei werden sie klirrende Eiswüsten, dunkle Höhlen und dichte Wälder durchqueren und sich viele verschiedene Waffen und Fähigkeiten zu nutze machen.

    In den Hauptaspekten in das Spielprinzip deckungsgleich zu "BG: Dark Alliance", mit dem tragenden Unterschied, dass hier statt zweien bis zu vier Spieler gleichzeitig auf Monsterjagd gehen dürfen. Jeder der vier zur Auswahl stehenden Charaktere verfügt dabei über ein individuelles Sortiment an jeweils rund 25 zu erlernenden Fähigkeiten. Sämtliche Zauber und Fertigkeiten stammen dabei aus dem D&D-Universum und umfassen bekannte Skills wie den Meteorschauer oder den Explodierenden Pfeil. Mit jedem Levelaufstieg der Spielfigur dürfen mittels der erhaltenden Punkte die entsprechenden Fähigkeiten aufgewertet werden. Daneben werden mit jeder gewonnenen Erfahrungsstufe die Standardattribute der Krieger gestärkt. Ferner sind die vier Helden jeweilig auf bestimmte Waffentypen beschränkt: So ist die Zauberin beispielsweise auf Stäbe oder Dreizacks spezialisiert, während der ritterliche Kämpfer der Mann für die schweren Kaliber ist. Hinzu kommen noch einige spezielle Waffen, welche für alle Klassen zugänglich sind; diese können parallel zur Hauptwaffe angelegt werden, und umfassen unter anderem Wurfpfeile, Hämmer und Explosivgeschosse.

    Das Kampfsystem ist genretypisch komplett in Echtzeit gehalten und bietet einige nette Bedienungskniffe: Neben der Grundattacke auf dem A-Knopf lassen sich die drei weiteren Tasten frei mit den charakterspezifischen Fähigkeiten und den im Kampf einsetzbaren Gegenständen belegen. Sehr komfortabel ist dabei die Möglichkeit, selbst im rauen Kampfgetümmel mittels eines Drucks auf den rechten Trigger des Xbox-Pads das aktive Geschehen zu verlangsamen, um so gegebenenfalls die Spezialslots neu zu belegen. So hat man ohne Aufwand jeweils die passenden Fähigkeiten für eine bestimmte Situation bereitstehen, ohne sich mühselig in das Pausemenü begeben zu müssen. Heil- und Zaubertränke zur Auffrischung der Statusleisten werden wie bei "BG: Dark Alliance" mittels eines einfachen Knopfdrucks auf die weiße bzw. die schwarze Taste verwendet. Neu ist das innovative Finisher-Konzept: Verschiedene erlernbare Finishingmoves lassen sich an das Ende einer Waffencombo setzen und richten teils verheerenden Schaden an. Insgesamt präsentiert sich "D & D Heroes" in Sachen Charakteraufbau dezent komplexer als "BG: Dark Alliance" und wird auch jene Spieler begeistern können, denen letzteres eine kleine Spur zu simpel und geradlinig war.

    Das Spiel ist gegliedert in sechs große, abwechslungsreiche Spielumgebungen mit jeweils mehreren Unterebenen und bietet je nach Charakter und Schwierigkeitsstufe zwölf bis fünfzehn Stunden Spieldauer. Die diversen Dungeons überzeugen dabei mit teilweise riesigen Arealen inklusive vieler Geheimbereiche. Eine zuschaltbare Automap, welche leider einen etwas zu kleinen Bildschirmausschnitt zeigt, gibt Aufschluss über Abzweigungen und Alternativrouten. Am Wegesrand stehende Schatztruhen, Fässer und Kisten beherbergen zahlreiche zu findende Gegenstände und natürlich jede Menge Gold, welches im Laden in neue Waffen und Ausrüstung investiert werden kann. Gegenüber "BG: Dark Alliance" kommt hier ein großer Pluspunkt des Spiels zum tragen: Anstatt nämlich den Spieler wie im Konkurrenztitel mit vormalig überflüssigen Waffen und Items zu überhäufen, deren einziger Zweck der Verkauf war, lassen sich bei "D & D: Heroes" auch in den Schatztruhen und Fässern viele wirklich wertvolle und seltene Gegenstände bergen. Aufgelockert wird der Spielverlauf durch sporadisch eingestreute Sidequests, deren Erfüllung zum Bezwingen des Spiels jedoch rein optional ist. Die Gegnerschar umfasst die inzwischen bekannten Kreaturen aus der D&D-Welt; da fehlt der legendäre Beholder genauso wenig wie riesige Eisgiganten oder die unberechenbaren Yuan-Ti. Die Anzahl der Gegnerarten hätte dabei etwas höher ausfallen dürfen; Level um Level kämpft man sich durch identische Feindgattungen, erst die jeweils nächst anstehende Hauptumgebung bietet in dieser Hinsicht neues.

    Technisch wäre bei "D & D: Heroes" in Hinblick auf die Xbox, auf welcher der Titel letztlich exklusiv erscheint, auch etwas mehr drin gewesen. Zwar kommen die Spielbereiche recht schön und detailliert daher, die Effekte wie Wasser oder Lichtspielereien hingegen bleiben sogar noch hinter dem zwei Jahre älteren "BG: Dark Alliance" zurück. Zudem wundert man sich über teils heftige Ruckler, welche besonders dann hin und wieder auftreten, wenn man mit mehreren im Team unterwegs ist. Hier wäre sicher auch ein 60Hrz-Modus wünschenswert gewesen. Der Sound hingegen kann abgesehen von der austauschbaren Musik durchweg überzeugen: An die heimische Anlage angeschlossen scheppert und rummst es, dass sich der Dachstuhl krümmt, leider jedoch nur im - zumindest glasklaren - Stereoformat.

    Dungeons & Dragons Heroes (XB)

    Singleplayer
    8,5 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Leicht zugängliches Gameplay
    motivierendes Skillsystem
    sehr gute Bedienbarkeit
    abwechslungsreiche Spielszenarien
    Vierspieler-Unterstützung
    Zu wenig Gegnerarten
    teilweise starke Ruckler
    kein 60Hrz-Modus
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989633
Dungeons & Dragons Heroes
Dungeons & Dragons Heroes im Gamezone-Test
Dark Alliance bekommt würdige Konkurrenz: Die vier Helden machen im Kampf gegen das Böse eine wirklich gute Figur!
http://www.gamezone.de/Dungeons-und-Dragons-Heroes-Spiel-22313/Tests/Dungeons-und-Dragons-Heroes-im-Gamezone-Test-989633/
10.12.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/dudheroes_title.jpg
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