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  • Dynasty Warriors 6 Empires: Errichte dein Imperium - Leser-Test von Burgherr Ganon

    Dynasty Warriors dürfte den meistern Gamern wohl sicherlich ein Begriff sein, schließlich ist es eine der erfolgreichsten Spielserien in ganz Japan und erfreut sich auch weltweit einer wachsenden Beliebtheit. Entwicklerstudio Koei ist derweilen nach den Gundam-Ablegern wieder zu Dynasty Warriors zurückgekehrt und nutzt den letzten Hauptteil Dynasty Warriors 6 zu ihrer neuesten Produktion: Dynasty Warriors 6: Empires, welches im Juni des Jahres 2009 für Microsoft's XBox 360 sowie die PS3 von Sony erschienen ist. In diesem Review werde ich die Xbox 360-Version näher unter die Lupe nehmen, ein Test zu PS3-Version (die ich ebenfalls besitze) gibt es ebenfalls bereits aus meiner Feder, zu finden in meinem Profil, angemerkt sei dass dieses Review inhaltlich absolut anders zu diesem ist und ein eigenstelliges Schreiben darstellt. In Dynasty-Warriors 6 Empies wird man wie in den anderen Serien-Ablegern ins alte China geschickt und muss sämtliche Provinzen vereinen.. Dynasty Warriors 6: Empires ist wie schon gesagt eine Paralell-Versoftung der eigentlichen Serie, die nunmehr sechs Teile umfasst. Kommen wir auch gleich zur Softwareö Nachdem Anfangsintro gelangt man dann auch relativ zügig ins Startmenü in welche man sämtliche Auswahlmöglichkeiten wie den "Empire-Modus", die Optionen oder die Enzyklopädie vorfindet. Das Inventar in diesen Menüs erstrahlt in einem farbigen hellblau begleitet mit diversen Tipps und Tricks. Für Dynasty-Warriors Neulinge ist die Software ähnlich gut geeignet als wie für Veteranen.

    Aehnlcih wie die Haupteile ist auch dieser zweite Empires-Teil ein reinrassiges Hack'n'Slay, den Hauptmodus (Empire-Modus) könnte man somit auch als Story-Modus bezeichnen. In diesem ist es das Ziel das in mehrere Eksklaven zerteilte China in ein Reich zu vereinen. Zur Auswahl stehen einem bei Start dieses Modus 5 verschiedene so genante Szenarien die sich insofern unterscheiden dass verschiedener Herrscher unterschiedliche Ländereien besitzen. Beim ersten "Land im Chaos" wird jede andere Region auf der Karte von einem anderen Herrscher geführt, man kann sich also schon gleich auf einen vergleichsweisen langen Krieg einstellen, da man die Regionen bei bereits vereinten Regionen schneller einnehmen kann da man mächtiger ist (teils gigantische Armeen). Dargestellt wird die Uebersicht auf einer großen Karte Chinas in welcher man alle Herrscher und deren Reiche sieht bevor man überhaupt in die eigentliche Schlacht zieht. Seine eigene Republik vergrößert man in dem man fremde Regionen einimmt - einzige Vorraussetzung ist dass das zu einnehmende Reich an das unsere angrenzen muss. Man kann ein Szenario wahlweise als Herrscher oder freier Offizier der als Arbeitnehmen fungiert, spielen. Als Herrscher ist man fast auf sich alleine gestellt, da Attacken auf den Feind selbst geplant werden müssen. Die die Offiziere die man anfangs auswählt, helfen in der Schlacht selbst mit, kommen allerdings selten mit Tipps in der Schalchtenvorbereitung, sondern verlangen auch noch eine Entlohnung für ihre Dienste die es für den Herrscher also uns, zu berappen gilt. Bezahlt man diese fälligen Gebühren nicht, zieht es die Untertanen in die Ferne und sie quittieren ihren Dienst. Während der Reisen durch neu eroberte Regionen treten aber auch neue Offiziere in den Dienst und schließen sich einem an. Nach jedem Monat stößt man auf verschiedene neue Ereignisse. Netterweise kann man seine persönlichen Atributte verbessern indems man auf fliegende Händler trifft und bei diesen einkauft.

    Spiel man statt als Herrscher aber als freier Offizier, so kämpft man unter dem Dienst eines Herrschers und ist aufgefordert dessen Befehle zu befolgen. Neben diversen simplen Söldneraufgaben zum Trainieren des Trupps bekommt nach drei Monaten auch einen der notwendigen Invasionsaufträge in welchem man ein anderes Territorium angreifen soll, und als Rechte Hand unseres Herrschers selbiges einnehmen soll. Gelegentlich kommt es aber auch zu Ueberraschungsangriffen; in dem Fall wird man von anderen Herrschern angegriffen und muss sein Land in der Schlacht verteidigen damit wir es nicht verlieren. Gelingt dies nicht, muss man die angegriffene Region an den siegreichen Feind abtreten. Ist man mit dem Auftrag seines Herrschers nicht einverstanden, kann man diesem eingen entsprechenden Gegenvorschlag machen, welcher gegebenenfalls angenommen wird insofern man dem Herrscher bisher gut gedient hat. Im Ganzen würde ich persönlich sagen dass das Agieren als freier Offizier sich als spaßiger gestaltet und von mir bevorzugt wird.

    In einer Invasion ist das Gebiet den beiden Parteien zugeteilt, wobei der Herausforderer drei, maximal vier Basen besitzt, der Verteidiger hat jedoch teilweise das Doppelte. Beide Fronten besitzen ein Hauptlager welche die primäre Zielscheibe sind. Um diese Hauptlager angreifen zu können muss man mehrere Waffenkammern und Nachschublager des Gegners erobern und einnehmen. Auf einer Uebersichtskarte werden diese nun eingenommen und anhand mit Linien zu den bereits vorhanden Basen verbunden. Grenzt eine gezogene Linie an das feindliche Hauptlager kann man einen Angriffsversuch starten, es ist jedoch zu empfehlen mehrere Lager einzunehmen da man so mit mehreren Verbündeten Truppen angreifen kann. Strategisches Denken ist also trotz der großen Hack'n'Slay-Einlagen absolut von Vorteil, das war bei Dynasty-Warriors Spielen aber eigentlich schon immer so. Gerät der Trupp des gegnerischen Hauptlagers in starker Bedrängnis erscheint deren Kommandant, mit klangvollen Namen wie zum Beispiel Cao Ren oder Lu Bu. Sinkt sich dessen Lebensbalken in feinster HacknSlay-Manier auf Null, gilt das Ereigniss als gewonnen und man hat ein neues Gebiet erobert und grenzt folglich an weitere Regionen. Die feindlichen Kommandeure sind aber teilweise richtig stark; es kann bis zu Minuten dauern bis man sie nieder ringt da sie einen hoher Defense-Wert haben und gefährliche Attacken haben, denen man besser ausweicht anstelle eines stupiden Draufkloppen.

    Kämpfen tut man primär mit sämtichen Aktionstasten des Xbox 360-Controllers in bewehrter HacknSlay-Manier. Man kann dank Vermögens jedoch Fähigkeiten dazulernen; mit Quadrat und L2 gleichzeitig startet man Spezialattacken wie extrem schnelles Sprinten oder Feuer-Attacken. Mit LB + RB kann man einen Überraschungsangriff starten bei welchem man in 20 Sekunden das gegnerische Lager angreifen kann ohne das dieser es bemerkt. Gelingt dies, wird ein Feuer-Inferno entfacht und das Lager ist eingenommen. Auch kann man sich mit einem Pferd fortbewegen, indem man die Back-Taste betätigt, was selbstredend um einiges schneller geht. Auch kann man mit einem Mitspieler lokal ins Gefecht ziehen - einen Online-Modus gibt es nicht, wobei so einer meiner Ansicht nach auch kaum Sinn machen würde. Die Bedienung geht tadelos von der Hand, nur nervt manchmal die Kollisionsabfrage wegen sperriger Umgebungsobjekte. Man kann Karaktere selber erstellen und anschliessend im Empire-Modus einsetzen. In der Enzyklopädie die man im Menü findet kann man das Handbuch nachlesen, Statistiken begutachten und interessantes zur Dynasty-Warriors Serie erfahren. Im Spiel freigeschaltene Punkte kann man hier gegen Illustrationen und Co. Eintauschen, dieses Wertungssystem ist auch an die Gamerscore-Punkte gekoppelt welche nicht allzu schwer ausfallen, halt nur ein wenig Zeit erfordern.

    Wie jede Xbox 360-Software lässt sich auch Dynasty Warriors 6: Empires auf die HDD installieren was Lautstärke sowie Ladezeiten verringert - äußerst sinnvoll. Kostenfreien DLC in Form von Soundtracks stehen auf dem Xbox Live-Marktplatz zum Download bereit. Genannte Musikstücke stammen aus den Vorgängerteilen der Serie. Die Xbox 360-Version sieht auf meinem 42' absolut identisch aus wie das PS3-Pendant welches ich ebenfalls besitze. Optisch sieht das dann alles etwas besser aus als noch beim direkten Vorgänger in punkto Texturen und Karakterdesign, ohne das jetzt großartig Bäume ausgerissen werden. Empfehlen kann ich das Spiel für Genre-Freunde schon, der Spielmechanismus ist gelungen und das Spielprinzip selbst geht flott von der Hand. Da man individuelle Einstellungen in punkto Schwierigkeit auswählen kann und die Software sehr benutzerfreundlich aufgebaut ist, kann ich Dynasty Warriors 6: Empires Neulingen gleichermaßen wie Genre- bzw Serien-Veteranen empfehlen - gravierende Schwächen sind kaum vorhanden.

    Negative Aspekte:
    Auf Dauer etwas monoton

    Positive Aspekte:
    Für Neueinsteiger gleichermassen als wie für Genre-Kenner geeignet, vielfältiger Empire-Modus, viele freischaltbare Goodies

    Infos zur Spielzeit:
    Burgherr Ganon hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Dynasty Warriors 6 Empires

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Burgherr Ganon
    7.6
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    6.4/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Dynasty Warriors 6 Empires
    Dynasty Warriors 6 Empires
    Publisher
    THQ
    Developer
    Koei Co. Ltd.
    Release
    26.06.2009
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

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Dynasty Warriors 6 Empires
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09.01.2011
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