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  • Ein Kater macht Theater im Gamezone-Test

    Für eine Kinderfilmumsetzung richtig gut!

    Dr. Seuss und seine überaus erfolgreichen, amerikanischen Kinderbücher sind hierzulande eher weniger bekannt. Obwohl die Familie des Pulitzerpreis-Gewinners aus Deutschland stammt, haben es seine Geschichten zu uns eigentlich nur in Form von äußerst abgedrehten Kinofilmen geschafft. Nach dem Erfolg von "How the Grinch stole Christmas" folgt nun der zweite große Kinofilm namens "The Cat in the Hat" welcher in Deutschland als "Ein Kater macht Theater" veröffentlicht wird.

    So abgedreht und schräg wie der Film ist auch das Spiel und man fragt sich unweigerlich ob der gute Dr. Seuss nicht unter dem Einfluss von bewusstseinserweiternden Drogen stand, als er sich diese total verrückten Geschichten ausgedacht hat. Zumindest hat es dem Mann nicht an Fantasie gemangelt, man wird regelrecht mit schrägen Charakteren und verrückten Örtlichkeiten erschlagen. Die Story des Ganzen ist so einfach wie abgefahren: Eines schönen Tages taucht der sprechende Kater mit dem Hut bei den Geschwistern Sally und Cronrad auf und sorgt für jede Menge Spaß im tristen Alltag der beiden. Dummerweise öffnet jemand die Zauberkiste des Katers und lässt dadurch jede Menge Zauberkraft entweichen. Die ganze Wohnung steht nun Kopf und ist mit den verrücktesten Kreaturen bevölkert, was wiederum den Kater vom Spaßmacher in die unfreiwillige Heldenrolle versetzt. Er muss nun im ganzen Haus die entwichene Magie wieder einfangen und sich dafür in äußerst seltsame Welten teleportieren lassen.
    Eine völlig normale Geschichte also - zumindest wenn es eine von Dr. Seuss ist. Was man nun als Zocker der älteren Generation davon halten soll, lassen wir mal dahingestellt, aber besonders die jüngeren Spieler könnten sich durchaus für so etwas begeistern. Für die ist ja schließlich der Film und auch das Spiel zielgruppengerecht in Szene gesetzt worden. Alles zwar sehr amerikanisch und total schräg, aber den lieben Kleinen wirds sicherlich gefallen.

    Der temporeiche Actionklamauk spielt sich überraschend gut. Zwar ohne jegliche Innovation und mehr als linear, aber wirklich gut. Man hat sich hier nämlich sehr geschickt bei einem uralten Spielprinzip bedient, welches so bereits beim steinalten "Pandemonium" zum Einsatz kam. Ihr lauft und springt dabei zwar durch eine 3D-Welt, aber immer nur mit 2D-Bewegungen, also meist von links nach rechts. Dadurch entfällt eine komplexe Kamerajustage und auch sonst muss man sich nicht allzu viele Gedanken machen wo es denn nun weitergeht. Immer der Nase des Katers nach und schon wird man irgendwann am Levelende ankommen. Auf dem Weg dorthin gilt es natürlich jede Menge Krimskrams einzusammeln und über kleinere und größere Abgründe zu springen. Die sind allerdings meist sehr fair angelegt worden, also mit doppeltem Boden. Im Laufe unseres Tests ist es uns nicht einmal passiert, dass der lustige Kater mal gestorben wäre, was wiederum sehr für einen zielgruppengerechten Schwierigkeitsgrad spricht. Auch die Gegner stellen keine sonderlich große Hürde dar, man hüllt sich fachgerecht in Luftblasen ein und schon ist die Gefahr sehr gewaltfrei aus der Welt geschafft. Die Levels haben einen gewissen Wiederspielwert, denn jeder eingesammelte Gegenstand wird mitgezählt und wer besonders fleißig ist, kann sich für jeden der 13 Abschnitte sogar einen Bonuslevel, diverse Extraleben und umfangreiches Bonusmaterial erspielen.

    Die Präsentation des Ganzen ist so abgefahren wie die Story: Bunt und surreal sind wohl die idealen Worte um das Spektakel zu beschreiben. So seltsame Kreaturen wie die aus Dr. Seuss Fantasie hat man selten gesehen und es ist immer wieder witzig auf noch schrägere Gegner zu stoßen. Alleine der Kater mit dem rot-weißen Hut und sein pessimistischer Goldfisch sind schon abgefahren genug, zusätzlich gibt es noch diverse "Dingse" (nennen sich wirklich so) und eine Vielzahl total abgedrehter Gegner wie zum Beispiel den Gummi-Saugglocken-Vogel. Rein technisch hinkt der Titel dem Standard zwar weit hinterher, er kann aber trotzdem durch seine fast schon psychedelische Inszenierung irgendwie überzeugen. Auch die Musik und die sehr gute deutsche Sprachausgabe wissen zu gefallen und zeugen zumindest davon, dass man sich hier Mühe gegeben hat.

    Ein Kater macht Theater (PC)

    Singleplayer
    6,8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    8/10
    Steuerung
    8/10
    Gameplay
    6/10
    Leserwertung:
     
    Bewerte dieses Spiel!
    Pro & Contra
    witzige Inszenierung
    gute Steuerung und Spielbarkeit
    sehr einfach und einsteigerfreundlich
    viel Bonusmaterial
    absolut gewaltfrei
    grafisch verwaltet
    nichts für erfahrene Zocker
    sehr simples und geklautes Spielprinzip
  • Ein Kater macht Theater
    Ein Kater macht Theater
    Publisher
    Vivendi
    Release
    19.03.2004
    Leserwertung
     
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989757
Ein Kater macht Theater
Ein Kater macht Theater im Gamezone-Test
http://www.gamezone.de/Ein-Kater-macht-Theater-Spiel-22486/Tests/Ein-Kater-macht-Theater-im-Gamezone-Test-989757/
25.03.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2004/03/kater22.jpg
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