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Electronic Arts

Trip Hawkins: EA-Gründer sagt den Konsolen ein Nischendasein voraus

12.10.2012 14:27 Uhr
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Trip Hawkins, hauptsächlich als Gründer von Electronic Arts bekannt, aber auch Innovator der gefloppten 3DO-Konsole, sagt den Konsolen ein Nischendasein voraus. Es gäbe einfach Milliarden andere Geräte mit denen man inzwischen spielen kann.

Trip Hawkins Trip Hawkins [Quelle: Siehe Bildergalerie] In einem Interview mit IGN sagte Trip Hawkins, Gründer von Electronic Arts, dass die Konsolen zukünftig ein Nischendasein fristen werden. Es werde zwar immer Hardcore-Gamer geben die auf Innovation setzen und eine Konsole haben wollen, doch gegen die Milliarden Geräte mit einem Browser, Smartphones und Tablets hätten sie zukünftig keine Chance mehr.

"Der Konsolenmarkt wird uns erhalten bleiben, er wird das Hardcore-Segment sein, das Segment in dem Innovationen geboten werden. Aber es wird ein immer kleinerer Markt werden, ein Hobby-Markt. Es ist wie mit den Flugzeugen. Die meisten möchten nur Passagiere sein, nur ein ganz kleiner Teil macht einen Flugschein und wird vielleicht irgendwann selbst ein Flugzeug besitzen. Genau das wird auch mit dem Konsolenmarkt geschehen."

"Aber es gibt inzwischen Milliarden Leute die Spiele spielen. Die Spieleindustrie erreicht endlich den Massenmarkt. Da gibt es zwei Milliarden PCs und vier Milliarden Mobiltelefone und in einigen Jahren ein paar Milliarden Tablets. Wenn wir also über die möglichen Kunden sprechen, erreichen wir damit eine gigantische Anzahl."

"Zukünftig werden wir die Spiele überall finden. Der Trend geht eindeutig in Richtung Mobile-, Browser- und Cloud-basierter-Spiele. Das steht im totalen Gegensatz zu einzelnen Spielen die man nur auf einem einzigen gerät spielen kann. […] Früher bin ich in den Keller gegangen im Grand Theft Auto zu spielen. Aber die Facebook-Gamer können am Arbeitsplatz, Zuhause oder im Hotel an einem PC zocken. Sie haben fast überall Zugriff auf einen Browser. Die Menschen sind in erster Linie nun mal bequem."

Redakteur
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12.10.2012 14:27 Uhr
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Erfahrener Benutzer
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13.10.2012 06:41 Uhr
ach leute, lasst die "experten" doch schwafeln...
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
12.10.2012 19:42 Uhr
Das ist keine Prognose, das ist Politik. Was EA von neuen Plattformen hält sieht man ja an FIFA für die Vita. Die wollen die Produkte streuen, verkleinern, in Häppchen aufteilen, weniger Produktionskosten haben, unbedarftes Casual Publikum in die Kostenfalle locken, mehr Gewinn generieren etc.. Ich lass mich definitiv nicht auf Smartphone-Niveau herunterkonditionieren.
Erfahrener Benutzer
Bewertung: 0
12.10.2012 18:12 Uhr
Wäre mir mehr als recht. Weg mit dem Shovelware- und Day-One-DLC-Abschaum und her mit der alten Schule.

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