John Riccitiello, CEO Electronic Arts [Quelle: Siehe Bildergalerie]
Auf einer Investorenkonferenz nahm John Riccitiello, CEO von Electronic Arts, zum immer präsenter werdenden Free2Play-Modeel Stellung, welches seiner Aussage nach alles andere als kostenlos wäre. Lediglich am Anfang könne man diese Games umsonst zocken, doch schon bald müsste man Geld in Dinge investieren, wenn man sich intensiver mit den Titeln beschäftigen möchte. Damit sagt er im Grunde nichts anderes, als die meisten Spieler schon wissen dürften.
"Es steckt eine Menge Potenzial in den Free2Play-Titeln, aber die Sache ist, Free2Play ist alles andere als kostenlos. Wir haben eine Menge Free2Play-Titel, die spielenden User geben uns dafür zehn, zwanzig oder dreißig Dollar im Monat. […] Fakt ist, am Anfang sind die Spiele kostenlos, aber wenn du dich wirklich mit dem Spiel beschäftigen willst musst du für Dinge bezahlen."
Der Erfolg des Free2Play-Modells sei ausschlaggebend dafür gewesen, das Bezahlmodell von Star Wars umzustellen, führt Riccitiello aus. Darum habe man sich entschlossen die ersten 15 Level von SWTOR umsonst anzubieten.
"Wir wussten, dass wir ein gutes Produkt hatten, aber in einer Welt voller Free2Play ist ein Abomodell nur schwer durchzusetzen. Darum beschlossen wir die ersten 15 Level kostenlos anzubieten. Denn das tolle an Star Wars ist, wenn die Leute es erst einmal spielen, gefällt es ihnen auch."
In dem Interview nimmt er auch noch kurz Stellung zum gefallenen Aktienkurs von Electronic Arts, der seiner Meinung nach nicht ganz richtig beurteilt würde. Man habe einfach die Komplexität des Spiele-Business nicht richtig verstanden. Das ganze Interview im englischen original findet ihr auf computerandvideogames.com.






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