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  • Electroplankton im Gamezone-Test

    Kann der Titel als ernsthaftes Musikprogramm herhalten oder ist er doch nur eine nette Spielerei für zwischendurch?

    Der Nintendo DS ist mittlerweile für ungewöhnliche Spielkonzepte bekannt. Ob ihr in einer Lebenssimulation Blümchen gießen, als Doktor den Skalpell schwingen oder kleine Hündchen streicheln wollt, alles ist möglich. Es gibt nun sogar eine eigene Bezeichnung für DS Titel, die man nicht wirklich als "normales" Spiel bezeichnen kann und die sich nicht genau einer Altersklasse zuordnen lassen, die da lautet: Touch Generations! Games aus dieser Reihe sind durch ein kleines Logo auf der Packung gekennzeichnet. Doch bei einigen fehlt es, obwohl sie dennoch zu dieser Kategorie gezählt werden können. So zum Beispiel "Electroplankton". Was die interessante Mischung aus Musikprogramm und Biologieunterricht so besonders macht, haben wir für euch in Erfahrung gebracht.

    Hier spielt die Musik!

    Electroplankton Electroplankton "Electroplankton" versteht sich in erster Linie als ein Medium, mit welchem auf kreative Art und Weise Klänge erzeugt werden können. Von den gängigen Musikprogrammen hat bestimmt jeder ein gewisses Bild im Kopf. Irgendwelche Tonspuren werden auf eine Fläche gezogen, lustig miteinander kombiniert und mit Effekten versehen. Doch nicht bei "Electroplankton"! Es hat so gar nichts mit den gewöhnlichen Programmen zu tun und kommt in einem Look daher, dass man im ersten Moment nicht glauben würde, damit Musik erzeugen zu können. Anstelle von Instrumentensamples oder Soundeffekten findet man merkwürdige Tierchen vor, die ein wenig ans Mikroskopieren im Biologieunterricht erinnern. Diese knuffig aussehenden Lebewesen dienen euch als Instrument. Es gibt zehn verschiedene Rassen, die allesamt auf eine ganz eigene Art und Weise gehandhabt werden müssen, um musikalische Genüsse produzieren zu können:

    Tracy

    Electroplankton Electroplankton Es gibt insgesamt sechs verschiedenfarbige Tracy-Planktons, die jeweils andere Klänge von sich geben. Tippt eines davon an und zeichnet eine Spur ins Wasser. Das Tracy wird sie verfolgen und dabei Geräusche erklingen lassen. Je nachdem in welche Richtung die gezeichnete Spur führt, verändern sich auch die Geräusche. Es kommt sogar darauf an, wie schnell ihr die Linie zeichnet. Ein schneller Strich weist weniger Klänge auf, als ein langsamer. Auch die Geschwindigkeit, in der Tracy der Fährte folgt, kann verändert werden. Um schneller zu werden wird rechts auf das Digikreuz getippt und zum Verlangsamen links. Mittels A-Taste kann die ursprüngliche Geschwindigkeit wiederhergestellt werden.

    Hanenbow

    Electroplankton Electroplankton Die Hanenbow-Plankton sehen aus wie kleine Kaulquappen. Sie leben im Wasser, springen aber munter hinaus um auf Blättern von Pflanzen zu landen. Manipuliere die Flugbahn der Hanenbow, indem du mit dem Stylus die Blätter antippst und dadurch ihren Winkel veränderst. Jedes Mal, wenn eines dieser lustigen Plankton auf ein Blatt trifft, erzeugt es einen Klang. Je nachdem an welcher Stelle des Blattes das Hanenbow auftrifft, gibt es unterschiedliche Geräusche. Ändere mit dem Digikreuz die Geschwindigkeit in der die kleinen Plankton aus dem Wasser schießen. Werden die Blätter häufig hintereinander getroffen, wechseln sie ihre Farbe, was sich wiederum auf die Klänge auswirkt.

    Luminaria

    Electroplankton Electroplankton Die Luminaria-Plankton leben an einem Platz, der mit Pfeilen gespickt ist. Sie können sich nur auf diesen bewegen und folgen der angezeigten Richtung. Tippt ihr auf einen Pfeil, ändert er die Richtung. Es sind acht verschiedene möglich (oben, rechts-oben, rechts usw.). Wenn nun eines der sonnenähnlichen Plankton berührt wird, so rast es immer den Pfeilen entlang. Es gibt vier verschiedene Luminaria, die jeweils ihre eigene Farbe, Geschwindigkeit und ihren eigenen Klang aufweisen. Ihr müsst die Pfeile also wie Weichen stellen, um den Weg für die Plankton zu bestimmen. Immer wenn ein Pfeil passiert wird, erklingt ein melodiöses Geräusch.

    Sun-Animalcule

    Electroplankton Electroplankton Sun-Animalcule werden wie Saatkörner gesät um heranzuwachsen. Tippt irgendwo auf den Touchscreen und eine kleine Zelle entsteht, die nach und nach größer wird. Während sie wächst gibt sie Klänge von sich, die von der Position und der Größe des Sun-Animalcule abhängig sind. Nach einigen Sekunden wird es Abend und schließlich Nacht und anstelle von Sun-Animalcule, die wie kleine, strahlende Sonnen aussehen, platziert ihr nun Falcato-Plankton. Dieses hat die Form eines Mondes und gibt einen tieferen Klang von sich. Die Zeit kann mittels Steuerkreuz manuell verstellt werden. Es finden bis zu 30 Sun-Animalcule bzw. Falcato-Plankton gleichzeitig Platz.

    Rec-Rec

    Electroplankton Electroplankton Dieses Plankton unterscheidet sich ganz besonders stark von den vorherigen. Es sieht aus wie ein Fisch und ernährt sich von Geräuschen. Um es zu füttern, müsst ihr etwas ins Mikro sprechen oder Klänge aus eurer Umgebung aufnehmen. Im Hintergrund läuft dazu ein konstanter Beat: House, Pop, Industrial und vier weitere. Wer möchte, kann diesen auch komplett ausstellen, damit die aufgenommenen Geräusche besser zur Geltung kommen. Es gibt vier Fische, die mit vier Geräuschen bespielt werden können. Um die Geschwindigkeit zu erhöhn, drückt ihr auf dem Steuerkreuz nach links, um sie zu verlangsamen nach rechts. Der A-Button stellt wieder die Ausgangsgeschwindigkeit her.

    Nanocrap

    Electroplankton Electroplankton Mit ihren großen Ohren können die Nanocrap die unterschiedlichsten Dinge wahrnehmen. Klatscht ins Mikrofon, macht Geräusche oder sprecht irgendetwas hinein und sie reagieren darauf. Die 16 Tierchen tummeln sich auf einem Haufen, bilden Kreise oder formieren sich in einer Reihe, je nach Kommando. In der Anleitung ist genau beschrieben wann sie sich auf welche Art und Weise formieren (1* klatschen = Kreis. 2* klatschen = horizontale Linie usw.). Tippt ihr sie an oder in ihrer Nähe ins Wasser, so reagieren sie auf die dadurch entstehenden Kreise und geben einen Klang ab. Mit dem Steuerkreuz können aus den vier Himmelsrichtungen Wellen erzeugt werden, welche die kleinen Viecher ebenfalls zum Klingen bringen.

    Lumiloop

    Electroplankton Electroplankton Die Form der Lumiloop erinnert an einen Donut. Sie sind rund und treten in Fünfergruppen auf. Tippt mit dem Stylus auf ihren Körper und bringt sie zum Rotieren, damit sie orchestrale Klänge zum Besten geben. Umso länger sie sich drehen, desto höher werden die Oktaven. Jeder Lumiloop kann über drei Oktaven klingen. Mittels Select-Taste wird die Umgebung verändert, woraufhin der Hintergrund eine andere Farbe annimmt oder in Nebel getaucht wird. Die Töne der Plankton-Wesen unterscheiden sich je nach Umgebung und nach der Richtung, in die sie rotiert werden.

    Marine-Snow

    Electroplankton Electroplankton Wie man aus ihrem Namen schon erraten kann, sehen die Marine-Snow aus wie kleine Schneekristalle. Sie kommen ausschließlich in sehr großen Gruppen vor. Beim Antippen gibt jedes davon einen anderen Laut ab. Es klingt besonders dann schön, wenn man gleich über mehrere mit dem Touchpen hinwegfährt oder viele schnell nacheinander einzeln berührt. Durch Druck auf die Select-Taste wird ihr Aussehen und ihre Position verändert. Sie kommen in vier verschiedenen Varianten vor: Als Dreieck, als Quadrat, als Fünfeck und als Sechseck. Natürlich hat jedes seinen eigenen Sound.

    Beatnes

    Electroplankton Electroplankton Auch hier ist der Name bezeichnend. Die Beatnes präsentieren euch Beats aus NES-Zeiten. Sie sehen aus wie Seegras, denn ihr Körper besteht aus einem strangförmigen Rumpf, der sich aus neun Vierecken zusammensetzt. Das Schwanzende ist etwas größer und der Kopf hat eine geometrische Form. Im Hintergrund laufen Melodien aus Super Mario Bros., Kid Icarus und anderen NES-Titel, die per Select-Button gewechselt werden können. Das Tempo wird mit dem Digikreuz geregelt. Während nun diese Oldschool-Titel im Hintergrund dudeln, tippt ihr auf die viereckigen Gliedmaßen der Plankton-Wesen. Es erklingen bekannte Geräusche aus NES-Spielen, wie etwa das Sprunggeräusch von Mario oder das Geräusch einer Röhre, wenn er darin verschwindet. Die Beatnes wiederholen die Laute, dir ihr ihnen entlockt immer viermal. Damit es nicht zu langweilig wird, habt ihr gleich fünf der schlangenartigen Wesen zur Verfügung.

  • Electroplankton
    Electroplankton
    Publisher
    Nintendo
    Release
    06.07.2006

    Aktuelle Simulation-Spiele Releases

    Cover Packshot von Hospital Gigant Release: Hospital Gigant Nintendo , Nintendo
    Cover Packshot von Emergency 2012 Release: Emergency 2012 rondomedia GmbH , Quadriga Games
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Electroplankton
Electroplankton im Gamezone-Test
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http://www.gamezone.de/Electroplankton-Spiel-22515/Tests/Electroplankton-im-Gamezone-Test-990852/
17.07.2006
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