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  • Enchanted Arms im Gamezone-Test

    Enchanter, Golems & Magie versprechen eine tolle Geschichte. Man soll aber nichts versprechen, das man nicht halten kann.

    Atsuma, Makoto und Toya sind Schüler der Universität in einem zukünftigen Yokohama, welches die Golemkriege überstanden hat und schon fast vergessen wurde. Während Toya als der Vorzeigeschüler schlechthin gilt und über ein gigantisches Wissen verfügt - und nicht nur dafür von Makoto angehimmelt wird - ist Atsuma genau das Gegenteil. Der Bursche ist zwar fit, hat das Herz auf dem rechten Fleck aber seine Leistungen lassen doch sehr zu wünschen übrig. So zieht es Atsuma im Unterricht vor zu schlafen anstatt dem Lehrer die notwendige Aufmerksamkeit zu zollen. Bis zu dem Tag, da Yokohama von einer furchtbaren Katastrophe heim gesucht wird. Schwänzte das Dreiergespann noch fröhlich scherzend die Schule, damit sie das große Festival zu Ehren der Stadt voll und ganz erleben können, finden sie sich im nächsten Moment schon in einem wahren Albtraum wieder. Die Menschen in der Stadt sind verzweifelt und voller Panik. Die Situation verschlimmert sich noch, als es urplötzlich zu Schneien anfängt, denn das hat es noch nie in Yokohama. Und der Schnee führt dazu, dass die Leute einfach so zusammenbrechen und in eine Art Koma fallen. Spätestens jetzt gilt es keine Zeit mehr zu verlieren und den Dingen auf den Grund zu gehen.

    Drei Freunde schwänzen die Schule

    Noch erscheint die Welt in Ordnung Noch erscheint die Welt in Ordnung Um sich mit den Gegebenheiten in Yokohama vertraut zu machen, erlebt ihr die Spiel bestimmende Geschichte von Anfang an. Immer wieder dürft ihr partiell eingreifen und damit erste Schritte hinsichtlich der Steuerung übernehmen. Dabei lernt ihr nicht nur euren Hauptcharakter, Atsuma, besser kennen sondern auch eure steten Begleiter Toya sowie Makoto. Toya ist nicht nur Musterschüler, er ist auch Atsumas bester Freund und hat für alles eine Erklärung parat und weiß sprichwörtlich fast alles. Mit ihm an der Seite kann somit fast nichts schief gehen. Makoto hingegen ist ein Angsthase und Skeptiker und eher dazu angehalten die Truppe an verschiedenen Vorhaben zu hindern. Da er allerdings zu Toya aufsieht und offensichtlich sehr von ihm angetan ist, lässt er sich trotz Proteste dazu breit schlagen, der Gruppe weiter zu folgen und sich ebenfalls einzubringen. Wie eingangs erwähnt habt ihr mal wieder nichts besseres zu tun als die Schule zu schwänzen. Grund dafür ist das Festival, welches in der Stadt abgehalten wird und mit viel Spaß und Unterhaltung jede Menge Besucher anlockt. So auch Atsuma, Toya und Makoto. Auf dem Weg zum Festival werdet ihr auch die ersten Kampferfahrungen sammeln, welche ihr zunächst ohne weitere Unterstützung ausführen müsst. Vielmehr bekommt ihr eine Art Grundwissen vermittelt, welches ihr Stück für Stück dann ausweiten sollt und müsst.

    Auf dem Festivalplatz angekommen, stellt ihr sehr schnell fest, dass Quasseln ein viel gefordertes und letztlich auch probates Mittel ist, euren Weg fortzusetzen. Sprecht mit allen und jedem, der euren Weg kreuzt. Daraus ergibt sich, dass ihr zunächst einmal Tickets für eine Kampfshow erstehen müsst. Um überhaupt eingelassen zu werden, braucht ihr mindestens einen Golem. Erhalten könnt ihr den kleinen hilfreichen Kollegen wieder druch Gespräche, womit ihr erst einmal den Marktplatz abklappern solltet. Habt ihr dann die benötigte Ticketanzahl und damit auch euren Golem (eine Art Beschützer und Helfer im Kampf) könnt ihr die Arena betreten und der eigentlichen Geschichte auf die Sprünge helfen.

    Enchanter, Gegner & Golems

    Schön weit schaut es schon aus Schön weit schaut es schon aus Erscheint alles noch recht friedlich, auch wenn ihr gegen die aufmüpfige und recht forsche Yuki antreten müsst (auf die ihr im weiteren Spielverlauf noch ein paar Mal treffen werdet), bleibt erst einmal noch genügend Zeit sich mit dem erweiterten Kampfsystem bezüglich der Golems auseinander zu setzen. So bekommt ihr im Kampf gegen Yuki erklärt, wie ihr eure Helferlein, die Golems, und ihre Funktionsweise am Besten nutzen könnt. Und während ihr dann mitten in eurem Kampf seid, wendet sich das Blatt. Die Erde bebt wie einst bei den Golemkriegen, Chaos bricht aus und die Stadt wird in Schutt und Asche gelegt. Nichts ist mehr wie es war und ihr müsst mit Atsuma, Toya und Makoto aufbrechen der Ursache auf den Grund zu gehen. Und auf einmal ist Atusma nicht mehr nur der Anführer der Truppe, er steht auch im Verdacht mit den Geschehnissen etwas zu tun zu haben. Auch wenn die Truppe den sogenannten Enchantern angehört, ausgestattet mit besonderen Fähigkeiten, so setzt Atsuma noch einen drauf. Grund dafür ist sein rechter Arm, der auf merkwürdige Art und Weise verzaubert zu sein scheint und über eine längst vergessene alte Macht verfügt, die nun unbemerkt die Führung übernommen hat.

    Was dieser Ausdruck wohl zu bedeuten hat? Was dieser Ausdruck wohl zu bedeuten hat? Bis ihr aber der Wahrheit auf die Schliche kommt, heißt es erst einmal den Pfaden der Zerstörung folgen und herausfinden, wo sich denn die Ursache wirklich verkrochen hat. Dabei werdet ihr auf immer wieder verschiedene Gegnertypen stoßen, die dem einen oder anderen From Software Spieler sicherlich vertraut vorkommen könnten. So gibt es freundliche als auch weniger freundliche Begegnungen mit Charakteren aus Thousand Land, einem Rollenspiel für die Xbox, welches leider nur in Japan veröffentlicht wurde, sowie bekannten Typen aus dem Mech-Spielchen Metal Wolf Chaos. Ebenfalls mit von der Partie sind auch Kandidaten aus Otogi, da sich Titelfigur Raikoh selbst die Ehre gibt und last not least wird es auch zu Kontakten mit Figuren aus Tenerezza kommen, ebenfalls ein Xbox Rollenspiel, geben. Natürlich warten auch andere Gegnerrassen auf euch und z.T. dürft und manchmal müsst ihr auch Golems längst vergangener Tage niederstrecken, welche - quasi als Belohnung - besiegt in euer Inventar einziehen. Hier werden dann eure Schutzgeister bzw. Figuren darauf warten in einem der nächsten Kämpfe eingesetzt zu werden. Wie ihr welchen Golem verwendet, bleibt euch und eueren Vorlieben überlassen. So bekommt ihr mit der Zeit verschieden ausgestattete Kaliber, die z.B. auf Heilung spezialisiert oder eher reine Kraftprotze sind. Mitnehmen könnt ihr prinzipiell alle Golems die ihr findet, allerdings ist leider immer nur einer dieser Helfer für den Kampf verfügbar, so dass dann - neben eurer Stammtruppe - maximal vier Kämpfer auf dem Schlachtfeld stehen.

    Zufällige Schlachtfelder und viele Dialoge

    Toya geht es gar nicht gut Toya geht es gar nicht gut Damit seid ihr für den weiteren Spielverlauf bestens instruiert, der sich fortan mit Dialogen und rundenbasierten Zufallskämpfen abwechselt. Im Kampfgeschehen selber wechselt die Ansicht und gibt die Ansicht auf ein in Quadrate eingeteiltes Feld frei. Dabei haben jeweils die Gegner als auch ihr ein eigenes Territorium, auf dem ihr dann die Figuren so weit klug verteilt um effektive Angriffe zu meistern. Natürlich werden auch die Gegner das ihrige tun, damit sie euch vom Schlachtfeld putzen können. Wenn ein Kampf beginnt, werden eure Figuren zufällig auf dem Kampfplatz angeordnet. Dann heißt es für euch ein wenig spähen, wie die Gegner (immer mind. 2 an der Zahl) auf der gegenüberliegenden Seite postiert sind. Dann könnt ihr Figurenweise, ähnlich einem Schachbrett, die jeweiligen Kandidaten neu aufstellen, allerdings nur auf freien Feldern. Bereiche, die von euren anderen Figuren belegt sind, stehen nicht zur Wahl. Auch entscheidet der Radius des jeweiligen Helden darüber, wo er sich aufstellen lässt. Ergänzend dazu ist dann noch die gewünschte Attacke ausschlaggebend, ob der angepeilte Ort die richtige Wahl ist. Seid ihr mit der neuen Position zufrieden, kann die nächste Figur aufgestellt werden, bis schlussendlich alle vier Protagonisten fertig zum Angriff sind. Ein Tatendruck, und der Angriff läuft - ähnlich einem kurzem Filmchen - ab. Wem das auf die Dauer zu nervig sein sollte, kann dies gerne abkürzen; Eine quasi Vorspulaktion kann jederzeit genutzt werden.

    Was passiert beim Aktiveren dieses Schalters? Was passiert beim Aktiveren dieses Schalters? Jede Figur verfügt über unterschiedliche Angriffsmöglichkeiten. Neben den normalen physischen Attacken stehen auch magische Angriffe zur Verfügung. Ebenfalls können auch Waffen gewählt und zugeteilt werden, mit denen dann gleichfalls passende Aktionen ausgeführt werden können. Voraussetzung für alle Angriffe bzw. Waffennutzungen als auch die Verwendung der magischen Attacken ist der Umstand, dass die Fähigkeiten a) zur Verfügung stehen (im Menü) und b) natürlich mit der jeweiligen Figur gekoppelt sind. Neue und erweitere Fähigkeiten lassen sich im weiteren Verlauf des Spiels gleichfalls erlernen und müssen z.T. erst gefunden oder aber auch eingekauft werden. Gleiches gilt auch für verschiedene Attribute, welche u.a. für die Elementangriffe verwendet werden können. Die meisten dieser Möglichkeiten lassen sich ausschließlich in den Shops kaufen. Sind diese anfänglich noch recht günstig zu erwerben, steigt deren Preis natürlich mit weiterem Fortschritt im Spiel an. Das benötigte Kleingeld sammelt ihr im Spiel auf verschiedene Weisen ein. Truhen und Kisten offenbaren gerne mal größere Summen und auch verschiedene Kämpfe ergeben eine Erhöhung des Kontostands.

    Auch eure Helferleins, die Golems mit ihren unterschiedlichen Ausrichtungen und Fähigkeiten lassen sich modifizieren und aufrüsten. Nicht nur das quasi auf die Bank gesetzte und im Kampf nicht eingesetzte Golems für einen Kampfgewinn Punkte spendiert bekommen, auch gefundene bzw. gewonnene Kristalle können dafür sorgen, dass die kleinen und großen Kerle an Möglichkeiten und Stärke dazu gewinnen. Gleiches gilt im Übrigen auch für die zum Einsatz kommende Waffen, die sich ebenfalls mit den Juwelen besser machen lassen. Ein passendes Menü erlaubt, dass man entsprechende Kombinationen ausprobieren und - so fern sie gefallen - dann auch komplett übernehmen kann.

    Dieses Wesen sieht nicht sehr freundlich aus Dieses Wesen sieht nicht sehr freundlich aus Das Menü und der Kampf sowie die immer wieder neue Ausrichtung euerer Fertig- und Fähigkeiten sind nur ein Schwerpunkt, mit dem ihr ständig konfrontiert werdet. Dem gegenüber steht das z.T. endlose Gelaber der Figuren. Natürlich ist dieser Teil sehr oft einfach nur wichtig, weil ihr damit immer wieder ein Stückchen mehr erfahrt, was eigentlich passiert ist. Gerne aber sind die Dialoge einfach nur unnötig und strecken das Spiel augenscheinlich künstlich in die Länge. Generell typisch für ein Rollenspiel ist der Umstand, dass ihr mit allen und jedem reden könnt. Eine passende Anzeige verrät euch, wann ihr mal wieder einen Redeschwall los lassen könnt. Lassen sich diese Passagen ggf. noch ausblenden bzw. vermeiden, weil ihr mit der Zeit einfach wisst wann ihr reden solltet und wann nicht, müssen andere Dialoge schlichtweg geführt werden. Zumeist handelt es sich dann um Unterhaltungen, die eure Truppe auf dem Weg zum Ziel führt. Dabei wird offensichtlich, was bisher passiert ist, vor allem im Bezug auf die 1.000 Jahre zurückliegenden Golemkriege, und auch das Geheimnis um die neuen Geschehnisse als auch Atsumas Arm stehen dabei immer wieder im Fokus der Gespräche. Sind diese Dinge am Anfang noch recht brauchbar, wiederholt sich das Gerede immer mal wieder und offenbart nur wenig Neues. Gleiches gilt dann auch für das fast stetig andauernde Tutorial, bei dem euch einfachste Dinge wieder und wieder erklärt werden, bei denen ihr dann am Ende noch mit einer Pseude-Multiple-Choice Antwort darlegen könnt, ob ihr das Geschwafel nun verstanden habt oder nicht. Dabei geht es dann gerne um solch belanglosen Dinge wie die Nutzung einer fliegenden Plattform oder aber wie man eine Leiter rauf oder runter klettert. Erscheinen diese Erklärungen zu Anfang vielleicht noch hilfreich, werden sie mit weiterem Verlauf des Spiels einfach nur sinnlos, denn irgendwann kapiert auch der Letzte, wie man gewisse Dinge für sich nutzt um weiter zu kommen.

  • Enchanted Arms
    Enchanted Arms
    Publisher
    Ubisoft
    Developer
    From Software
    Release
    09.2006

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Enchanted Arms
Enchanted Arms im Gamezone-Test
Enchanter, Golems & Magie versprechen eine tolle Geschichte. Man soll aber nichts versprechen, das man nicht halten kann.
http://www.gamezone.de/Enchanted-Arms-Spiel-22611/Tests/Enchanted-Arms-im-Gamezone-Test-990918/
22.09.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/09/Enchanted_Arms1.jpg
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