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  • Enclave: Gut und Böse - Leser-Test von DataBase

    Enclave: Gut und Böse - Leser-Test von DataBase Monate nach der Xbox Version ist Enclave nun endlich auf dem PC erschienen und läuft nun verdientermaßen zur Höchstform auf. Um eines vorwegzunehmen, die PC Version ist um Längen besser als die Fassung für Microsofts Wunderbox.

    Story:
    Irgendwann hat ein mächtiger Zauberer, um die Menschheit vor den Horden des Bösen zu retten, eine riesige Kluft erzeugt, die den gesamten Kontinent teilte. Somit war es den Orcs und den anderen finsteren Kreaturen nicht möglich über die Menschen herzufallen. Doch mit der Zeit wurde die Kluft immer schmaler und an einigen Stellen sogar passierbar. Natürlich rüsten die dunklen Mächte erneut für einen Krieg gegen die wohlhabenden und in Frieden lebenden Menschen auf um sie endgültig zu vernichten. Anfangs findet sich der Spieler selbst in einem Gefängnis wieder. Grund dafür ist die Weigerung Steuern an Celenheim zu zahlen. Wie es aber der Zufall so will greifen die finster dreinblickenden Gestalten die Festung, in der unser Held gefangen ist an. Wir brechen aus, schlagen die Goblins und Orcs zurück und werden zum Dank von der Königin begnadigt. Allerdings müssen wir fortan einige Aufträge für die Regentin erfüllen, was sich im Nachhinein als nicht gerade einfach herausstellen wird. Auf der Seite des Bösen erlebt man alles aus einem entgegengesetzten Blickwinkel.

    Grafik:
    Enclave ist ein grafisches Meisterwerk. Kaum ein Spiel hat solche detaillierte Texturen, die nur so vor Bumb-Mapping strotzen. Innenräume sowie dunkle Höhlen und Festungen sind unglaublich realistisch dargestellt und herrlich schön ausgeleuchtet. Komplexe Gebäudearchitektur sowie weitläufige Außenareale können das verwöhnte Spielerauge gleichermaßen überzeugen. Manchmal steht man einfach nur da und bewundert die vielen kleinen Einzelheiten und wundert sich plötzlich, dass man einen Orc im Rücken hat. Besonders ein kleines Dörfchen im Sonnenuntergang mit wunderschön animiertem Wasser lässt fast schon romantische Gefühle aufkommen, wären da nicht die Typen mit den Äxten, die ständig nach unserem Leben trachten würden. Ebenfalls gut gelungen sind die Spielfiguren selbst, die ebenfalls durch viele Kleinigkeiten teilweise sehr bedrohlich und furchteinflössend wirken. Es sieht einfach cool aus wenn unser Held in einer dicken und glänzenden Rüstung mit einer riesigen Axt seine Gegner plättet. Die Grafik der PC Version sieht um mindestens eine Klasse besser aus als die Xbox Fassung.

    Sound:
    Die mittelalterlichen Töne passen wunderbar in das Spielgeschehen und erzeugen eine dramatische und düstere Atmosphäre. Auch die sonstigen Soundeffekte wie das Gebrüll der Gegner oder das Klirren von Schwertern ist durchwegs gut gelungen. Nur die deutsche Sprachausgabe hört sich etwas amateurhaft an. Zwar ist sie nicht schlecht, aber auch nicht besonders gut. Etwas mehr Mühe hätten sich die Sprecher da schon geben können. Da diese aber eher selten zu hören sind, fällt dieses Manko nicht sonderlich ins Gewicht.

    Gameplay:
    Enclave ist eigentlich nur ein Third Person Hack & Slay Abenteuer, dass erstaunlicherweise unheimlich viel Spaß macht. Viel mehr als die misslungene Xbox Version. Das Spiel bietet viele verschiedene Ortschaften, die von düsteren Kerkern, beschaulichen Dörfern, Lava-Dungeons bis hin zu einer riesigen Festungen reichen. Ebenfalls abwechslungsreich sind die Missionen, bei denen man entweder einfach alle Feinde eliminiert, einen Händler beschütz, Sabotageakte durchführt oder bestimmte Gegenstände finden muss. Besonders eindrucksvoll sind die vielen Spektakulären Scriptsequenzen, die oft zu einigen Schrecksekunden führen dürften. Zu Beginn seines Abenteuers kann sich der Spieler zwischen der hellen und dunklen Kampagne entscheiden, die sich neben den verschiedenen Missionszielen auch in den spielbaren Charakteren stark voneinander unterscheiden. Leider ist die Spielzeit der Kampagnen mit jeweils ca. fünf Stunden etwas zu kurz geraten. Anfangs steht nur ein einziger Charakter zu Verfügung, was sich im Verlauf des Abenteuers schnell ändern dürfte und somit jeder Seite sechs Recken zur Auswahl stehen werden. Vom Nahkämpfer über den Bogenschützen bis hin zum Zauberer ist alles dabei was das Fantasy-Genre zu bieten hat. So kann man sich vor jeder Mission für einen Charaktere entscheiden. Um den Kampf gegen das Böse oder Gute überhaupt bestehen zu können, kann man sich von dem gesammelten Gold allerlei Rüstungen, Schilde sowie Waffen kaufen, die im Verlauf immer größer und tödlicher werden. Entschärft wurde der extrem hohe Schwierigkeitsgrad der Xbox Variante durch ein oder zwei Checkpoints, die in jedem Level vorhanden sind. Das hört sich zwar nicht nach viel an, ist aber sehr gut gelöst worden, da zum einen die Level meistens nichts sonderlich groß sind und zum anderen die Checkpoints anders funktionieren als zuerst angenommen. Wenn man stirbt wird man wie auch in vielen anderen Spielen zum Checkpoint teleportiert, mit dem Unterschied, dass alle Feinde, die man kurz vor dem Tod erledigt hat auch tot bleiben. Man muss also nur zu der Stelle rennen wo man aufgehört hat und einfach weitermachen. Besonders hilfreich ist dies auch bei Endgegener, denn der Schaden den man verursacht hat bleibt. So teilt sich Enclave eigentlich in zwei gegensätzliche Spielweisen auf, denn bis man einen der ersehnten Checkpoints erreicht hat, ist das Spiel durchaus schwer, da bei einem frühzeitigen Ableben die Mission wiederholt wird. Hat man den Checkpoint allerdings erreicht, kann man sorglos umherflitzen und sich gleichzeitig sicher sein, dass die Mission eigentlich schon gewonnen ist. Eigentlich ist dieses Speichersystem fast schon ein Cheat. So ist das Spiel im leichtesten Schwierigkeitsgrad äußerst einsteigerfreundlich geworden, was auch mit der viel präziseren Maus-Tastatur Steuerung zusammenhängt.
    Ein Multiplayer Modus, der über die kurze Spielzeit hinwegtrösten würde, fehlt leider auch.

    Fazit:
    Enclave ist ein kurzweiliges Hack & Slay Spiel, dass besonders durch seine hübsche Grafik überzeugen kann. Leider ist der Spaß viel zu schnell vorbei, was vor allem am Checkpointsystem liegen dürfte. In der PC Version ist Enclave endlich spielbar geworden und lässt die bockschwere Xbox Fassung weit hinter sich.

    Negative Aspekte:
    zu kurz

    Positive Aspekte:
    sehr schöne Grafik, gelungene Steuerung, toller Soundtrack

    Infos zur Spielzeit:
    DataBase hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Enclave

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: DataBase
    8.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.3/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Enclave
    Enclave
    Developer
    Starbreeze Studios
    Release
    25.11.2010

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998506
Enclave
Enclave: Gut und Böse - Leser-Test von DataBase
http://www.gamezone.de/Enclave-Spiel-22614/Lesertests/Enclave-Gut-und-Boese-Leser-Test-von-DataBase-998506/
06.07.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/06/snap00810_1_.jpg
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