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  • Enemy Zero: Spielspass Zero - Leser-Test von pineline

    Enemy Zero: Spielspass Zero - Leser-Test von pineline Jetzt komme ich zu einem Spiel aus einem für Spielkonsolen eher ungewöhnlichem Genre, denn bei "Enemy Zero" handelt es sich um ein Adventure. Gab und gibt es auf dem PC unzählige solcher Adventure, so fristeten diese Art von Videospielen auf Konsolen ein Schattendasein, wurden kaum bemerkt. Dies liegt vor allem wohl daran, dass die Spielkonsolen wie Playstation, Nintendo usw. eher für Jüngere konzipiert wurden und diese bevorzugen leider überwiegend Actionspiele, Rennspiele oder Hüpfspiele, die leider über sehr wenig Tiefgang verfügen. Und so kam es, dass einer meiner beiden Brüder eines Tages mit einem Spiel für den Sega Saturn auftauchte, welches möglicherweise selbst Besitzern eines Saturns unbekannt sein dürfte. Da ich Adventurespiele generell sehr interessant finde, begleitete ich meinen Bruder von Anfang an in "Enemy Zero" und wie sich später herausstellte, teilten wir uns geschwisterlich das Leid, welches wir dann im Folgenden ertragen mussten. Denn unglücklicherweise enttäuschte mich Enemy Zero praktisch auf der ganzen Linie, doch nun erst einmal der Reihe nach.

    Wir befinden uns am Anfang der Geschichte auf dem Heimflug mit einem Raumschiff nach einer ausgiebigen Erkundungstour im All, die gesamte Mannschaft befindet sich zunächst "kalt konserviert" im Tiefschlaf. Dieser Schlaf ist jedoch nicht von langer Dauer, denn kurz vor dem Landeanflug auf unseren Heimatplaneten werden wir unsanft aus den Träumen gerissen. Mit dabei ist Laura Lewis, sie stellt unsere Heldin dar. Sofort machen wir uns als Laura auf die Suche nach dem Grund für den ausgelösten Notalarm und erschrecken zutiefst, als wir durch das Videophon an Bord des Schiffes schauen. Denn durch dieses können wir noch schemenhaft erkennen bzw. müssen live miterleben, wie ein Crew-Mitglied von einem uns völlig unbekannten Wesen in seine Einzelteile zerlegt wird. Zu Tode erschrocken sammeln wir unsere letzten Kräfte und machen uns mutig auf, die Ursache für diese Katastrophe zu ergründen und dann am Besten auch schnellstmöglich zu beseitigen. Denn schließlich müssen wir davon ausgehen, dass dies kein Einzelfall gewesen ist und eventuell weitere Todesopfer zu beklagen sein werden. Ähnlichkeiten von "Alien" sind schnell zu erkennen, aber dies war für mich noch völlig okay, eine eigentlich sehr spannende Geschichte beginnt.

    Bei der Suche nach den Gründen suchen wir als Laura unter anderem die Wohnräume des toten Crew-Mitglieds auf, um verräterische Spuren feststellen zu können. Unglücklicherweise müssen wir im weiteren Verlauf des Abenteuers mehr als nur diesen einen Toten beklagen. Außerdem scheinen wir völlig auf uns allein gestellt zu sein, denn überwiegend laufen wir einsam durch die weitverzweigten Gänge der anscheinend gottverlassenen Raumstation. Die Spielatmosphäre gefiel mir zu Beginn auf Anhieb, denn es war richtig düster und unheimlich, als ich die ersten vorsichtigen Erkundungen machte. Einen Gang nach dem anderen durchforstete ich, die übrigens in einer angenehm flüssigen 3D-Grafik dargestellt werden. Sehr schnell wird ersichtlich, dass die Sega-Entwickler hier zeigen wollten, was mit dem Sega Saturn alles technisch möglich ist, denn fast jede Drehung oder Bewegung wird als kleine Zwischensequenz eingespielt, sehr oft wird die Handlung durch diese kleinen FMV (Full Motion Video)- Spänne unterbrochen, was ich aber nicht als unangenehm empfunden habe, den Spielfluss nicht besonders störte, sondern vielmehr das schaurige Spielgefühl deutlich verstärkte. Die grundsätzliche Spannung wird weiterhin dadurch verstärkt, dass Ihr sehr stark auf Euer Sonargerät angewiesen seid, ohne dieses seid Ihr praktisch verloren. Nur mit diesem Gerät könnt Ihr die genaue Lage der Aliens lokalisieren, denn sehen könnt Ihr diese eigentlich ansonsten nicht. Das dieses Sonar-Peilungsgerät extrem wichtig ist, liegt besonders daran, dass die Anzahl der außerirdischen Biester sehr hoch ist, fast an jeder Ecke lauert eine neue Gefahr. Die ohnehin schon gute Spielatmosphäre wird durch die überdurchschnittliche Grafik verstärkt, zumindest gemessen am damaligen Standard, denn die Hauptfigur Laura Lewis ist sehr gut gezeichnet und in den jeweiligen Spielszenen inklusive ihrer Animationen deutlich zu erkennen und die schon erwähnten zahlreichen FMV-Sequenzen sind regelmäßig qualitativ hochwertig. Dies waren die positiven Dinge bei Enemy Zero.

  • Enemy Zero
    Enemy Zero
    Release
    25.01.2001
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1000890
Enemy Zero
Enemy Zero: Spielspass Zero - Leser-Test von pineline
http://www.gamezone.de/Enemy-Zero-Classic-53364/Lesertests/Enemy-Zero-Spielspass-Zero-Leser-Test-von-pineline-1000890/
12.10.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/enemy_zero_1_.jpg
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