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  • Enter the Matrix: Hype mit Mängeln - Leser-Test von CONQUEROR

    Enter the Matrix: Hype mit Mängeln - Leser-Test von CONQUEROR Was ist die Matrix? "Ein rechteckiges Zahlenschema, welches aus n-Zeilen und m-Spalten besteht! ", so würde wohl der Mathelehrer sagen. Fans der gleichnamigen Kinofilme Matrix sowie Matrix Reloaded wissen es natürlich besser: Die Matrix ist eine von den Maschinen geschaffene Computerwelt, die den Menschen ein heiles Leben vorgaukeln soll, während sie als lebende Batterien herhalten. Das dieses Szenario weder wünschenswert noch tolerierbar ist, beweisen die Rebellen, indem sie nach und nach Menschen aus der Matrix "ausklinken" und so ihre Reihen füllen. Während man filmmäßig noch auf den Showdown warten muss, hat man nun die Gelegenheit, am Computer den Agenten zu beweisen, wo der Hammer hängt.
    Im Spiel Enter the Matrix spielen sie... . .. nein, nicht Neo den Erlöser, sondern wahlweise den Waffenspezialisten Ghost oder die flinke Niobe - beide bekannt aus dem zweiten Film. Allerdings spielen sie diesen nicht direkt nach sondern eine Parallelhandlung, was das ganze etwas spannender gestaltet. Gewöhnlich blicken sie dabei ihrem Protagonisten über die Schulter, während sie Gegner einzeln oder gleich Reihenweise mit verschiedenen Schusswaffen niederstrecken. Oder aber sie hauen die bösen Buben mit wunderbar animierten Bewegungen aus den Latschen: Matrix-Feeling pur! Wer Max Payne gespielt hat, kann sich nicht nur sehr gut vorstellen, wie das Spiel etwa aussieht, sondern kennt auch den (damals) innovativen Slomo-Modus, auch Bullet-Time genannt. Dieser feiert seine Wiederkehr in Enter the Matrix mit der etwas verwirrenden Bezeichnung "Fokus". Nichtsdestotrotz hat er die gleiche Wirkung: Einmal eingeschaltet verlangsamt sich das Spiel auf Zeitlupenniveau und sie haben währenddessen extreme Vorteile beim Ausweichen und Zielen. So lassen sich auch große Gegnermengen mit geschicktem Einsatz der Fokus-Funktion mehr oder weniger spektakulär ins (digitale) Nirvana befördern. Der Fokus-Vorrat lädt sich übrigens automatisch wieder auf, ebenso ihre Gesundheit, die kräftig unter den Schlägen und Schüssen ihrer Gegner zu leiden hat. So rennen, springen und kämpfen sie sich durch die Matrix, übrigens mit Wiederspielwert, denn je nach Wahl des Charakters ändert sich der Spielablauf. Bei einer Verfolgungsjagd mit dem Auto sitzen sie als Niobe zum Beispiel hinterm Steuer, während Ghost lästige Verfolger mit der MP beharkt. A propos Matrix: So dröge wie die mathematische Version sind leider auch viele der Levels - die Farbgebung tendiert viel zu oft von Grau, über dunkelgrau, zu leicht-mittel-dunkelgrau. Zwar bessert sich das später merklich, doch ist es einfach sträflich und extrem dämpfend für die Atmosphäre, wenn man denkt, statt durch die Matrix, durch eine Ostblockmetropole zu laufen. Wenn es nur die Farbgebung wäre, die einem am Spiel negativ auffällt, so wäre dies wohl noch zu verschmerzen - doch leider haben die Entwickler noch tiefer ins Fettnäpfchen gegriffen: Details gibt es nämlich dummerweise auch nicht im Übermaß, für die Hardwareanforderungen konnte das schon Max Payne besser - dafür sehen sie bei den Patronen ihrer Waffen die erhitzte Luft flimmern (sie wissen schon, das was in den Filmen so verdammt cool aussieht! ). Das blöde ist nur, dass die diese Ringe so groß sind, dass man den Eindruck gewinnt, ihr Charakter hätte ein schweres Artilleriegeschütz auf den Gegner abgefeuert und nicht eine Neunmillimeter! Doch verzagen sie nicht - wenn Enter the Matrix schon keinen Oskar für die Spielegrafik enthält, so ist dem Spiel zumindest eines sicher: Die Auszeichnung für die wohl besten Filmsequenzen der Computergeschichte. Zum Teil speziell für das Spiel gedreht, zeigen sie die Originaldarsteller in spektakulären Szenen und tragen so sehr stark zu Atmosphäre bei. Auch werden Bilder und anderes Bonusmaterial geboten, was jedoch hauptsächlich für Fans interessant sein sollte. Der Sound ist soweit gelungen, bietet aber nichts weltbewegendes. Insgesamt ist Enter the Matrix also ein recht gelungenes Geballer und Geprügle mit bitterem Beigeschmack, bei dem die Rasanz und die gute Action, die grafischen Mängel zumindest teilweise kaschiert. Fans kommen nicht um das Spiel herum, schon alleine wegen der interessanten Parallelhandlung. Alle anderen sollten ruhig mal einen Blick drauf werfen. Der erhoffte Super-Hit ist Enter the Matrix jedoch nicht.
    Hey ihr Entwickler da draußen, am Budget hat's doch wohl nicht gemangelt, das nächste mal also ein bisschen mehr Farbe und Feinarbeit, dann klappt's auch mit dem Knüller!

    FAZIT: Empfehlenswert mit Einschränkungen

    Negative Aspekte:
    Grafische Defizite, teilweise eintönig

    Positive Aspekte:
    Matrix-Atmosphäre, Sehr gute Videos, Coole Animationen

    Infos zur Spielzeit:
    CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Enter the Matrix

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: CONQUEROR
    6.5
    Multiplayer
    -
    Grafik
    5/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    6/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Enter the Matrix
    Enter the Matrix
    Developer
    Shiny Entertainment
    Release
    15.05.2003

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998448
Enter the Matrix
Enter the Matrix: Hype mit Mängeln - Leser-Test von CONQUEROR
http://www.gamezone.de/Enter-The-Matrix-Spiel-22646/Lesertests/Enter-the-Matrix-Hype-mit-Maengeln-Leser-Test-von-CONQUEROR-998448/
27.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/05/snap00342.jpg
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