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  • Enter the Matrix: Niobe oder Ghost? - Leser-Test von spille

    Enter the Matrix: Niobe oder Ghost? - Leser-Test von spille EINLEITUNG / BESCHREIBUNG:

    Das Spiel "Enter the Matrix" wurde mit 30 Millionen Dollar Budget eines der teuersten Spiele die auf den Markt gekommen sind. Doch nüchtern betrachtet muss ich sagen, dass man dem Spiel das Hohe Budget nicht ansieht.
    Das Spiel ist von der Handlung genau so strukturiert wie der Kinofilm "Matrix Reloaded". Im Spiel schlüpft Ihr entweder in die Rolle von Niobe oder Ghost. Diese zwei Charaktere kommen aber im Film nur sporadisch vor. Es gibt zwar sehr viele Überschneidungen zwischen Spiel und Film aber trotzdem übernimmt "Enter the Matrix" eine ergänzende Rolle an. Im Spiel wird alles ein wenig ausführlicher behandelt. Somit könnt Ihr nicht einfach die Handlung um die es im Film geht nachspielen. Es sind zwar immer wieder Stellen zu sehen die sich mit dem Film überschneiden aber die Handlung ist klar zu trennen. Das einzige Problem was sich ergeben hat ist, wenn Ihr den Film nicht gesehen habt und nicht wisst um was es bei Matrix geht dann werdet Ihr Euch an manchen Stellen im Spiel sehr schwer tun, da einem dann die Hintergrundinformationen fehlen. Da hätte von Shiny mehr Informationsmaterial veröffentlicht werden müssen.

    Das Hauptaugenmerk wurde auch im Spiel klarer Weise auf die genialen Kämpfe gelegt. Wie auch im Film vernichtet man seine Gegner mit super Tricks und Komboattacken. Da ist den Jungs was sehr tolles gelungen, denn mit nur zwei Schlagtasten kann man die verschiedenen zahlreichen Schläge und Tritte ausführen. Dabei spielt aber Eure Position eine ausschlaggebende Rolle. Es kommt hierbei ganz drauf an wie nah oder wie weit weg Ihr vom Gegner steht und in welchen Winkel. Dann kommt noch dazu ob man an einer Wand steht, denn da sehen die Tricks wieder ganz anderes aus. All diese kleinen Dinge sollte man beachten, da ein Schlag oder ein Tritt ganz anderes ausfallen wird wie Ihr denkt. Ein so genannter Focus Modus steht Euch auch noch zur Verfügung. Hier bewegt sich alles in Zeitlupe und das hat zur Folge, dass Ihr hier besonders trickreiche Aktionen wie Seitwärtssaltis aus führen könnt. Auch kann man in diesem Modus den Schüssen der Gegner optimal ausweichen. Wenn Euch die Kampfkunst nicht mehr reichen sollte, könnt Ihr auf ein zahlreiches Waffensortiment zurückgreifen, die aber nur im Focus Modus zielsicher zum Einsatz gebracht werden können. Die Kämpfe sind zwar recht unterhaltsam aber der Rest ist nur Standartkost. Für ein wenig mehr Abwechslung sorgen noch gelegentliche Zwischengegner wie ein Kampfhubschrauber, ein Obervampir oder ein Trainingsduell mit Trinity. Im Spiel müsst Ihr dennoch immer auf der Hut vor den Agenten sein, denn die sind so gut wie unbesiegbar. Auf die Fahrsequenzen im Spiel könnte man meiner Meinung nach komplett verzichten, denn diese sind von der Grafik sehr schlecht und sind zusätzlich noch total langweilig. Meistens wird es so sein, dass Ihr in der Rolle von Niobe das Auto steuert und Ghost die Gegner mit der Waffe ins Visier nimmt. In der Rolle von Ghost hat man ziemlich viel Spaß wenn man die heranfahrenden Polizeiwagen unter Beschuss nimmt, doch mit Niobe muss man sich ständig aufregen, denn durch die sehr schlechte KI von Niobe werdet Ihr immer wieder mit dem Auto gegen irgendwelche Pfosten rasen. Die Fahrphysik wenn man sich in der Rolle von Niobe befindet erinnert mich selbst immer an Seifenkistenrennen denn hier ist die Steuerung auch so schwammig. Ich finde dieser Vergleich trifft es eigentlich perfekt. Wie oben bereits erwähnt könnt Ihr Euch ja am Anfang zwischen Niobe und Ghost entscheiden, doch nicht nur in den Fahrzeugmissionen gibt es unterschiede, sondern auch in anderen Missionen gibt es zahlreiche Auffälligkeiten zu beobachten. Während sich zum Beispiel Niobe mit einem Flugzeug in die Lüfte erhebt und sich mit einem Agenten beharkt, wird Ghost das Flugzeug mit einem Auto verfolgen und dabei den herunterfallenden Kisten ausweichen. In der Kraftwerkmission ist es so, dass sich Gohst als Scharfschütze beweisen muss und Niobe Ihm dabei Deckung gibt. Viele Missionen ähneln sich trotz dieser Abweichungen und bieten daher keine komplette unterschiedliche Handlung. Dennoch bin ich der Meinung, dass man beide Charaktere mal spielen sollte. So verlängert sich auch die Spieldauer, denn die ist in meinen Augen auch ein wenig kurz geraten. Sie bietet pro Charakter nur ca. 8 Stunden Spielspaß. Die extra für das Spiel gedrehten Zwischensequenzen sorgen für das nötige Matrix-Feeling. Durch die kommt das Feeling sehr gut zur Geltung. Einen Schwierigkeitsgrad gibt es im Spiel leider nicht, somit ist das Spiel relativ leicht und man geht auch nicht so oft kaputt. Nun gut, hat auch einen Vorteil, denn man muss die Missionen dann nicht noch mal spielen. Speichern kann nur während der Levelabschnitte vorgenommen werden. Durch den Hackermodus der in meinen Augen eine gute Sache ist, kann man sich zahlreiche Extras und einen Mehrspieler Modus freischalten.

  • Enter the Matrix
    Enter the Matrix
    Developer
    Shiny Entertainment
    Release
    15.05.2003
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Enter the Matrix
Enter the Matrix: Niobe oder Ghost? - Leser-Test von spille
http://www.gamezone.de/Enter-The-Matrix-Spiel-22646/Lesertests/Enter-the-Matrix-Niobe-oder-Ghost-Leser-Test-von-spille-1002976/
04.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/05/111Matrix03.jpg
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