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  • Enthusia Professional Racing im Gamezone-Test

    Schafft es Konami GT4 vom Thron zu stoßen, oder bleibt es beim netten Versuch?

    Man hörte ja schon einiges im Vorfeld zu Enthusia, das es sich um eine sehr realistische Simulation handeln soll und das es diese neue Trägheitsanzeige geben soll. Nun gibt es bekanntlich schon einige knüppelharte Simulationen, und die Trägheitsanzeige ist im Grunde genommen auch nicht ganz neu, schließlich wackelt so eine Anzeige in ähnlicher Form schon in einigen Rennspielen, wie in GT4 beispielsweise. So ausführlich aber wie in Enthusia gab es sie noch nie, denn der Wackeldackel in der Mitte zeigt uns nicht nur die Fliehkräfte zur Seite an, sondern auch die Beschleunigungs- und Bremskräfte. Zusätzlich wird uns auch noch ein grauer Rahmen ums Bild gelegt, der sich gemäss den Fliehkräften bewegt. In der Verfolgeransicht werden zusätzlich noch zwei dicke Pfeile eingeblendet, welche die Seitenkräfte anzeigen.

    Vom Wackeldackel und den Enthusia-Punkten

    Das Visual Gravity System Das Visual Gravity System Soviel also zum augenfälligsten Umstand den uns Enthusia bietet, nämlich das sogenannte VGS (Visual Gravity System). Dieses begleitet uns durch das komplette Spiel, kann aber auch ganz weggeschaltet werden. Trotzdem bietet uns das Spiel nur zwei Kamerasichten an, und zwar die bekannte Stoßstangenkamera mit eingeblendetem Rückspiegel sowie die Verfolgersicht ohne Rückspiegel. Da man auch vergessen hat einen Blick nach Hinten einzubauen, stellt die Stoßstangenkamera die fahrbarste Alternative dar.

    Viele schwache Exoten zu Beginn des Spiels Viele schwache Exoten zu Beginn des Spiels Zu Beginn des Spiels müssen wir uns mit recht schwachen Autos abgeben und tuckern oft im Schritttempo über die Pisten. Auch ist das gebotene Meisterschaftssystem Anfangs recht unübersichtlich und lässt uns in den verschachtelten Menüs erst einmal ziemlich ratlos zurück. Da werden Skill-Punkte ebenso verteilt wie Ranking-Punkte, es gibt einen Enthusia-Balken der sich je nach unserer Fahrleistung füllt oder leert und die gebotenen Rennen erscheinen uns ziemlich durcheinandergewürfelt, auch wenn es so etwas wie diverse Klassen zu geben scheint. Gekrönt wird das Interface mit einer Tastenbelegung hinter der keine Logik steckt, sondern die man schlicht auswendig lernen muss. So werden alle drei oberen Tasten des PS2-Pads irgendwo mal zum Zurückgehen benutzt, wobei man sich bei der Kreistaste nicht so richtig entscheiden konnte, denn diese dient manchmal zum Bestätigen, manchmal aber auch zum Abbrechen. So wie die Dreieckstaste, die mal für die Hilfe verwendet wird, mal zum Abbrechen.

    Nach dem Rennen ist vor dem Rennen Nach dem Rennen ist vor dem Rennen Nach gewisser Spieldauer aber hat man sich endlich gemerkt wann man welche Taste drücken darf, und auch das System hinter der gebotenen Meisterschaft offenbart sich uns langsam. Die sogenannten Enthusia Punkte sind von essentieller Bedeutung. Ihr Maximalwert wird durch unseren Skill-Level bestimmt. Starten wir also mit 300 Enthusia-Punkten das Rennen, bekommen wir für jede negative Leistung Enthusia-Punkte abgezogen. Negativ ist es die Strasse zu verlassen, die Begrenzung zu berühren oder einen Gegner zu rammen. Sollten wir während des Rennens unsere ganzen Enthusia-Punkte aufbrauchen, scheiden wir aus. Aufgefüllt werden die Enthusia-Punkte nach dem Rennen, wiederum abhängig von unserem Skill-Level, welcher die Erholungsrate bestimmt. Gleichzeitig erhalten wir nach dem Rennen auch noch Punkte für unser Auto, welches stufenweise aufgelevelt wird, quasi als Ersatz für das Tunen. Die Meisterschaftspunke schließlich bestimmen welchen Rang wir in der Gesamtliste einnehmen.

    Punkte und Skills Punkte und Skills All diese Daten werden uns unmittelbar nach dem Rennen angezeigt, was Excel-Freaks freuen und Sportfans abschrecken dürfte. Denn ziemlich bald bemerkt man den Erfolgsdruck unter den einen Enthusia stellt. Steigern wir nämlich nicht kontinuierlich unsere Leistung, inklusive der unserer Fahrzeuge, die ebenfalls brav aufgelevelt werden wollen, steigen wir schneller ab als wir um Hilfe schreien können. Da kann es schon mal passieren, das man schlicht disqualifiziert wird. Zu unserem Glück speichert Enthusia nicht automatisch, nicht einmal wenn man das will. Das Speichern muss grundsätzlich manuell ausgelöst werden.

    Über 200 Autos von 50 Herstellern

    Ein Jaguar XJR Ein Jaguar XJR Über die Anzahl der gebotenen Autos kann man sich kaum beschweren, besteht der komplette Fuhrpark doch aus knapp über 200 verschiedenen Gefährten. Über die Auswahl der Autos schon eher, die schon sehr japanisch ausgefallen ist. Besonders die vielen japanischen Familienkutschen und Cityflitzer werden in unseren Breitengraden niemanden hinter dem Ofen hervorlocken. Trotzdem gibt es auch solche Schmuckstücke wie den Mercedes 300SL, einen Audi R8 oder einen Aston Martin V12 Vanquish.

    Tuning für RPG-Freaks Tuning für RPG-Freaks Wie bereits erwähnt gibt es kein richtiges Tuning in Enthusia, stattdessen werden vier Werte des Wagens mit unserer eingefahrenen Leistung verbessert. Das wären zum einen das Gewicht, die Reifen und die Leistung, welche sich von 0 auf 3 aufleveln lassen, sowie der allgemeine Tuning-Zustand, der von 1 bis 10 reicht. Welcher dieser Werte aufgelevelt wird entscheidet das Programm, der Spieler hat keinen Einfluss darauf. Ein Schadenssystem gibt es in Enthusia nicht, ersatzweise müssen die Enthu-Punkte herhalten die den Spieler dazu verleiten sollen möglichst fehlerfrei zu fahren. Dies funktioniert im Grunde auch ganz gut, wären da nur nicht die rücksichtslosen Computerfahrer. Denn selbst wenn uns diese ins Heck krachen bekommen wir die Enthu-Punkte dafür abgezogen, weswegen man versucht einen gewissen Sicherheitsabstand einzuhalten. Besonders am Start kommt man aber kaum ohne Rempelei davon, weswegen man grundsätzlich mit einem gewissen Sicherheitspolster ins Rennen gehen sollte.

    Vom Fahrgefühl her erinnert Enthusia etwas an GT3, besonders wenn man die Stoßstangenkamera verwendet. Allerdings fehlen Enthusia so Kleinigkeiten wie unterschiedliche Rollgeräusche auf verschiedenen Untergründen, beispielsweise wenn wir eine Holzbrücke überqueren. Auch hört sich der Wagen immer gleich an, egal welche Kamera wir benutzen. Hintergrundgeräusche gibt es zudem nur ganz selten.

  • Enthusia Professional Racing
    Enthusia Professional Racing
    Publisher
    Konami
    Developer
    Konami
    Release
    03.05.2005
    Leserwertung
     
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Enthusia Professional Racing
Enthusia Professional Racing im Gamezone-Test
Schafft es Konami GT4 vom Thron zu stoßen, oder bleibt es beim netten Versuch?
http://www.gamezone.de/Enthusia-Professional-Racing-Spiel-22647/Tests/Enthusia-Professional-Racing-im-Gamezone-Test-990247/
02.05.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/05/TV2005042918092600.jpg
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