Vor mehr als vier Jahren hat der Entwickler Silicon Knights (Too Human) Epic Games verklagt. Der Grund: Die Unreal Engine 3 hat angeblich nicht das gehalten, was von Epic Games zugesichert wurde. Zudem lieferte Epic Games nicht den nötigen Support und konzentrierte sich stattdessen auf Gears of War. Epic Games ließ das nicht auf sich sitzen und holte zur Gegenklage aus. Angeblich habe Silicon Knights gegen Lizenzvereinbarung verstoßen.
Nun gibt es neue Entwicklungen in dem Fall, die als Teilerfolg für Epic Games gelten, denn die Einschätzungen des Analysten Terry Lloyds werden nicht berücksichtigt, wie das Gericht entschieden hat. Dieser hat berechnet, wie viel Schaden Silicon Knights angeblich entstanden ist. So wäre das Dauerprojekt Too Human laut seiner Meinung ohne die technischen Probleme bereits im November 2006 statt Ende 2008 ausgeliefert worden. Dadurch wären Verkaufszahlen von 2,5 Millionen Einheiten statt 614.000 Exemplare zu Stande gekommen. Auf diese Weise ist davon die Rede, dass Silicon Knights Boni in Höhe von 750.000 US-Dollar entgangen sind.
Die eigene Engine zu entwickeln, hätte zudem Kosten in Höhe von 2,3 Millionen US-Dollar verursacht. Durch die Verschiebung hätte auch der Ruf des Studios gelitten, während Microsoft aufgrund dessen davon abgesehen hat, einen zweiten und dritten Teil von Too Human in Auftrag zu geben. Aus dem vorliegenden Gerichtsdokument geht hervor, dass das Studio an einem King's Quest und The Ritualyst für SEGA gearbeitet hat. SEGA gab das Projekt an THQ weiter, das dann 2009 eingestellt wurde.
Berücksichtigt man alle diese Faktoren, soll Silicon Knights ein Schaden von 58 Millionen US-Dollar entstanden sein. Epic Games war mit dieser Einschätzung nicht einverstanden und machte deutlich, dass Terry Lloyds keinerlei Branchenerfahrung habe und seine Einschätzung auf nicht vorhandenen Fakten basieren würden, da Silicon Knights zum Beispiel nie einen Blockbuster abgeliefert hat. Und Epic Games bekam recht. Silicon Knights hat zuletzt das sehr mäßige X-Men: Destiny abgeliefert und musste große Teile des Personals entlassen.
Quelle: www.gamasutra.com







Nur weil jemand Publisher wird, erwirbt er damit noch lange nicht die Rechte am Spiel. Es könnte also durchaus sein, dass SK ein Remake für PS3 / 360 bringen könnte.
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In 99% ist das aber der Fall. Dann gibt es noch das 1% wo das Studio die Rechte…
Aber so ist es heutzutage, man kommt mit einem Spiel in die Schieflage und schon ist man der blöde......