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  • Eragon im Gamezone-Test

    Das Schicksal des Drachenreiters liegt in eurer Hand. Kämpft, zaubert und besiegt damit das Böse in Alagaësia.

    Mit gerade mal 15 Lenzen auf dem Buckel schrieb der Amerikaner Christopher Paolini seinen Debütroman "Eragon - Das Vermächtnis der Drachenreiter". Das Fantasyspektakel fand schnell Anklang und avancierte zum Besteller - beide bisher veröffentlichte Bücher platzierten sich an der Spitze der Verkaufslisten. Sein Werk war schnell in aller Munde und schon bald klopfte Hollywood an der Tür. Am 14. Dezember läuft in Deutschland der lang erwartete Kinofilm an und startet das wohl größte Fantasy-Epos seit der "Herr der Ringe" Trilogie. Dank Sierra und Vivendi Games können Fans schon heute zusammen mit dem Drachenreiter Eragon durch Alagaësia reisen und das Böse aus der Welt schaffen. Die Nintendo DS Variante besticht dabei durch ein besonderes Magiesystem, aber leider auch mit einem etwas schwachem Gameplay.

    Eragon Eragon Leseratten finden sich von Beginn an sofort zurecht, wobei die Story mit kleinen Grafiken und entsprechender Gespräche in Textform wiedergegeben wird. So erzählt der alte Geschichtenerzähler Brom, dass einst die Drachenreiter über Alagaësia herrschten, welche für Recht und Ordnung sorgten. Der lang währende Friede fand ein Ende, als sich Galbatorix zusammen mit seinem geflügeltem Tier gegen die anderen auflehnte und das Reich der Drachen niederwarf. Heute regiert der König Galbatorix über Alagaësia und verbreitet Schrecken im Lande. Der Held Eragon ist ein einfacher Bauernjunge, der auf der Jagd im angrenzenden Gebirge einen blauen Stein entdeckt. Anfangs ahnt er nicht, welches Schicksal seit dem Fund für ihn vorherbestimmt ist und schon bald muss er seine geliebte Heimat verlassen.

    Eragon Eragon Im Gegensatz zu den Konsolenvarianten vermittelt die Nintendo DS Version deutlich mehr geschichtlichen Inhalt, zumindest in der Anfangs- und Endphase des Spieles. Wie in der originalen Vorlage möchte Eragon den Stein im Dorf verkaufen. Ihr greift schon hier ins Geschehen ein und steuert den Helden in einer 3D-Ansicht durch Carvahall. Die Stadt lädt zu Erkundung ein, da einige Nischen Geheimnise bergen, die Leute viel zu erzählen wissen und ihr fast jedes Haus betreten könnt. Erfolglos mit der Veräußerung des Steines kehrt Eragon auf den Hof seines Onkels zurück. Schlussendlich entpuppt sich das Schmuckstück als eines der letzten Dracheneier, aus dem die stattliche Saphira schlüpft. Zusammen mit der Drachendame und dem Geschichtserzähler Brom tritt der Held, Dank der Hetzjagd des Königs im Heimatdorf Carvahall, die unerwartete und gefahrvolle Reise quer durch Alagaësia an. Das Spiel lehnt sich stark an den Plot des Filmes an, wobei durchaus einige Abweichungen gegenüber Paolinis schriftlichem Werk vorhanden sind

    Die Reise beginnt

    Eragon Eragon Die Flucht führt euch durch einige bekannte Orte von Alagaësia, zum Beispiel trefft ihr euren Cousine in Therinsford wieder und besucht sogar einen altehrwürdige Stützpunkt der Drachenreiter - Teile der Welt, welche Konsolenspieler nicht zu Gesicht bekamen. Zu Beginn erscheint das Spiel sehr umfangreich, da die kleinen Dörfer nur mit einem langen Fußmarsch erreichbar sind. So ganz mutterseelenallein seid ihr aber nicht, denn überall warten fiese Gegner. Entweder macht ihr einen großen Bogen um die Geschöpfe herum, oder versucht den Konflikt mit Waffengewalt zu lösen. Aufgelockert wird das Abenteuer durch kleine Aufträge, welche von Wanderer oder Dorfbewohner vergeben werden. Was sich nun recht interessant anhört, entpuppt sich relativ schnell als langweilige Kost. Die Quests gestallten sich immer wieder gleich: Sammelt eine bestimmte Anzahl an Gegenständen ein oder erreicht einen Ort in einer bestimmten Zeit, dann werdet ihr entlohnt!

    Eragon Eragon Die große Problematik offenbart sich auch erst im weiteren Verlauf des Spiels. Zu Beginn habt ihr eine große Bewegungs- und Entscheidungsfreiheit, erkundet die Dörfer, sprecht mit den Einwohnern und erledigt die Haupt- und Nebenmissionen. Nur leider werdet ihr dieser Freiheit nach relativ kurzer Zeit beraubt, dann heißt ist strickt linear ein Gebiet nach dem anderen abgrasen, dort evtl. einige Schalter oder besondere Gegenstände finden und anschließend in den nächsten Abschnitt vorzudringen. Erst gegen Ende kommt Dank Tronjheim wieder etwas mehr Abwechslung auf. Eigentlich sehr schade! Hätte man das anfängliche Prinzip durch das komplette Spiel hinfort durchgezogen, evtl. alles noch mit mehr personenbezogenen Interaktionen, Itemtausch oder ähnlichem aufgewertet, wäre der Titel ein durchwegs unterhaltsames Spiel geworden. So beendet man das Abenteuer nach anfänglich ausgedehnten Touren in etwa fünf Stunden und hat Alagaësia vorerst gerettet.

    Wie man sich zur Wehr setzt

    Eragon Eragon Außerhalb der geschützten Dörfer erwartet euch eine wilde und gefahrvolle Flora und Fauna. Zu Beginn stellen sich euch nur einfache Wölfe in den Weg, welche relativ schnell den Löffel abgeben. Doch schon bald trefft ihr auf gefährliche und immer wieder unterschiedlich bewaffnete Urgals, sowie später auch den monströsen Ra'zac. Vor allem letztere Kreaturen offenbaren sich als kleine Endgegner, welche mit einer umfangreichen Energieleiste auf ihr kraftvolles Dasein aufmerksam machen. Hier müssen alle Geschütze aufgefahren werden, ansonsten scheitert der junge Drachenreiter Eragon recht schnell an dem Versuch zu überleben. Den Kämpfen liegt ein Angriffs- und Verteidigungssystem zu Grunde, bei dem sich ein akrobatisches Schwertduell mit dem Fernkampf stets abwechselt.

    Eragon Eragon Der Bogen eignet sich hervorragend, um weit entfernte Gegner zu erledigen. Dabei wechselt die Ansicht der dritten Person in die Egoperspektive und ihr könnt euch nicht mehr bewegen. Einzig allein die Zielvorrichtung gilt es nun auf den Feind zu richten und damit den Pfeil für einen todbringenden Schuss zu platzieren. Wesentlich öfters wird das Schwert zum Einsatz kommen. Ähnlich der Zelda Spiele könnt ihr eure Gegner anvisieren und um diese herum tänzeln. Gerade bei den stark bewaffneten Muskelbergen eine nicht zu verachtende Ausweichmöglichkeit, welche euch an ungeschützten Stellen bringen kann. Mit der X- und Y-Taste startet ihr zwei unterschiedliche Angriffe, welche auch geschickt miteinander kombiniert werden können. Jeder erledigte Gegner bringt dabei Erfahrungspunkte ein, welche euch später zum Beispiel neue Angriffskombinationen für die Schwerter liefern. Leider ist das Aufwertungssystem nicht sonderlich tiefgründig und eher als oberflächige Abwechslung gedacht.

    Tochscreeneigenschaften

    Eragon Eragon Das Spielgeschehen wird stets auf dem oberen Bildschirm präsentiert, der untere Touchscreen dient der Information und vor allem für diverse weitere Aktionen, welche sich nach und nach im Spiel offenbaren. Wird das kleine Symbol am unteren Bildrand angetippt, findet ein Wechsel vom Inventar auf die Levelkarte statt. Diese ist äußerst praktisch, da sowohl die Zielorte, als auch weitere wichtige Plätze markiert sind und euch somit durch die teils sehr labyrinthartig aufgebauten Welten leiten. Zudem verschaffen kleine farbige Punkte einen Überblick über das entsprechende Feindaufkommen. Zu Beginn habt ihr zusätzlich noch die Möglichkeiten, zwischen Schwert und Bogen zu wechseln und einige Items zu nutzen. Diverse Kräuter füllen die Lebensenergie wieder auf, wofür ein kleines Symbol auf dem Touchscreen gezeichnet werden muss. Analog dazu werden alle weiteren Items wie die kleinen Edelsteine zum füllen der Magieleiste verwendet.

    Eragon Eragon Damit wären wir auch bei einem der interessantesten Gameplay-Elementen angelangt: Den Zaubern! Dank der engen Beziehung zwischen Eragon und der Drachendame Saphira kann der Held übermenschliche Kräfte nutzen. Nur muss er die Magie ganz klassisch erst einmal durch pauken nach und nach erlernen. Jederzeit können dann die Runen auf dem Touchscreen nachgezeichnet werden, womit selbst im Kampf die Kräfte freisetzbar sind. Wird das Symbol anschließend auf dem Touchscreen dargestellt, müsst ihr dieses nur noch in eine Richtung "schnippen", woraufhin Eragon den Zauber genau dorthin richten wird. Ihr könnt damit die Gegner zu Stein werden lassen, diese abstoßen, in die Luft heben oder aber eine tödliche magische Attacke aussprechen. Geschickt haben die Entwickler die zauberischen Fähigkeiten auch für weitere Rätsel eingebunden. Morsche Brücken werden repariert, Steine aus dem Weg geräumt und Gegenstände durch die Luft getragen. Ein wenig Kreativität wird euch durchaus abverlangt.

  • Eragon
    Eragon
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Amaze Entertainment (US)
    Release
    22.11.2006

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Eragon
Eragon im Gamezone-Test
Das Schicksal des Drachenreiters liegt in eurer Hand. Kämpft, zaubert und besiegt damit das Böse in Alagaësia.
http://www.gamezone.de/Eragon-Spiel-22660/Tests/Eragon-im-Gamezone-Test-991076/
05.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/12/eragon_99_screenshot_002_120531135055.jpg
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