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  • Eternal Sonata: Eternal Sonata - ehemals bekannt als "Trusty Bell" - Leser-Test von Celon

    Eternal Sonata: Eternal Sonata - ehemals bekannt als "Trusty Bell" - Leser-Test von Celon Endlich kommt auch Microsofts Schützling in den Genuss eines vollwertigen Japano-Rollenspiels, dass eigenwilliger nicht sein könnte. Tri-Crescendo ist, was es Themen betrifft bisher immer neue Wege gegangen. Alte und überholte Storyabläufen sind bei diesen Jungs nicht mehr angesagt. Man besinnt sich im bestimmter Hinsicht mal auf ein mehr europäisches Thema, zumindest zum Teil. So traurig wie es auch klingen mag, fängt unsere Geschichte am Ende an. Der "junge" Komponist Fryderyk Franciszek Chopin (1810 - 1849) liegt im Sterben, somit führt uns die Geschichte ins Jahr 1849, was für den weiteren Inhalt mehr oder weniger als unwichtig zu erachten ist. Denn um auch die japanisch klassischen Rollenspielelemente mit einzubringen, hat man sich kurzerhand entschlossen weitere Handlung in eine Traumwelt zu verlegen, die gleichzeitig den Fiebertraum des Chopin darstellt. Das Mädchen Polka, welches dort lebt hat ein kleines Problem. Sie und ihre Mutter sind todkrank. Eine Art Seuche hat das Land heimgesucht. Ein Heilmittel scheint es nicht zu geben. Allegreto, ein Freund (und vielleicht auch mehr) Polkas, ist der Einzige, der alles daran setzen möchte den gegenwärtigen Zustand zu ändern. Weil allem Üben auch noch das Blütenpulver ausgedient hat, machen sich Polka und Gefolge auf nach Forte um den Grafen Walz davon zu überzeugen die Steuern auf alle möglichen Produkte zu senken, damit das Blütenpulver in Gegensatz zum staatlich geförderten wieder einen Konjunkturaufschwung erfährt. Blütenpulver ist doch so viel Gesunder - werden die Freunde auf Reisen bald herausfinden. Währenddessen hat der Mitreisende Chopin ein Problem bei der Feststellung, dass Realität keinen festen Grenzen unterliegt und als Begriff nicht wirklich auszumachen ist. Wo fängt ein "Traum" an und an welcher Stelle endet "Realität"?

    Geschichten alleine sagen nichts über die Qualität eines Spieles aus, bedenkt man mal was Mario all die Jahre so getrieben hat, wenn wir uns seiner angenommen haben. Dennoch macht der Klempner immer noch eine äußert Gameplay-vitale Figur. Hüpfen müsst ihr in Eternal Sonata zwar nicht - aber euren Kopf, den müsst ihr ein wenig anstrengen. Ja, ganz recht. In diesem Japano-Rollenspiel ist es gang und gebe ein bisschen taktisch zu agieren. Zum Verständnis, wir kämpfen in Echtzeit und das auf die Sekunde genau. Je nach Gruppenlevel, welches hier und da regelmäßig nach Bosskämpfen erhöht wird, habt ihr ein paar Sekunden Zeit zum Angreifen (mit "begrenzter Strategiezeit"). Auf eurem schön geformten Controller sind jeweils die A und Y-Taste mit einem Zerstörungsmove belegt. Bewegt euch doch mal vom Licht in den Schatten?! Plötzlich zeigt doch der Y-Button eine weitere Attacke an. In Verlaufe kann es dann passieren, dass man durch gedrückt halten noch jeweils eine Licht- und Schattenattacke belegen kann. Doch will auch beachtet sein, dass eure Gegenüber ebenfalls von Licht und Schatten profitieren können. Da digitert doch plötzlich eine Fledermaus zu einem Schalentier. Unglaublich, aber wahr! Im laufe euere Entdeckungstour wird das Gameplay ab und zu erweitert. Die Grundlagen sind aber allemal hier zusammengetragen. Eure Gruppe wird erweitert und damit auch vielschichtiger. , obwohl man fairerweise auch erwähnen müsste, dass viele der Charaktere, die ihr auf eurem Weg einsammelt, eine leichte Ähnlichkeit zu bereits eingefleischten Partiemitgliedern aufweisen. Die Geschichte um den weltberühmten Komponisten und seine "Phantasiefreunde" wird in acht mehr oder weniger großen Kapiteln abgehandelt, bietet dabei aber leider nicht sehr lange Spielspaß. In der Kürze liegt die Würze. Abgerundet wird das Menü aber durch die intensive Spielerfahrung, die hierbei auch durch jeweils zwischen den Kapitel eingeschobenen Geschichtsunterricht in Sachen Chopin erreicht wird. Mit wunderschönen Bildern aus dem alten Europa wird besonders der Lebensabschnitt des in den Zwanzigern befindlichen jungen "Künstler des Pianos" dargestellt und nacherzählt. Seinen Lehrauftrag hat das Spiel aber mit schon vollkommen erfühlt. Dynamisch wird die Geschichte um die todkranke Polka und den Pianisten Chopin erzählt. Die Umgebungen die ihr mit den "Gleichgesinnten" durchwandert sehen meist sehr beeindruckend aus, wechseln aber in ihrer Komplexität ständig. Einige Areale sind so umfangreich, dass man gut über eine Stunde darin verbringen kann - sofern man das dann will - andere wiederum sind in wenigen Minuten auch schon durchwandert. Tri-Crescendo stellen hier ganz klar ihre Fähigkeit zur Schau, unterschiedliche Stile (ähnlich wie es in Baten Kaitos geschehen ist) zu einem zu verknüpfen und eine unvergessliche Spielerfahrung zu schaffen. Mit den, vormals als Trusty Bell bekannten Spiel kredenzen die Entwickler von Tri-Crescendo auch hierzulande (und daran hatten viele schon nicht mehr geglaubt hatten) eine meisterhafte Symphonie, die sich lediglich durch die recht kurze Spieldauer und den etwas niedrigen Schwierigkeitsgrad schief anhören könnte. Eine klare Struktur und die wunderschönen Bilder, die zum Träumen einladen beflügeln die Phantasie des Betrachters. Wer bei sich im Kämmerlein eine Xbox 360 stehen hat, kann kaum drum herum kommen die Anschaffung von Eternal Sonata in Betracht zu ziehen. Ein esoterisches Charakterdesign, die teils umfangreichen Areale und die warme, manchmal auch bedrohliche Atmosphäre des Spieles geben den Spieler zu verstehen, dass man hier Qualität in den Händen hält. Diejenigen unter euch, die kurzweilige und vor allem japanische Rollenspiele lieben, mit heutigen Rollenspielen überfordert sind oder einfach nur was neues ausprobieren wollen, geht doch bitte um Händler ihres Vertrauen und fragen mal nach den einzigartigen Rollenspiel aus Nippon-Land, welches sich schon jetzt stark (schon thematisch gesehen) vom Einheitsbrei eines Final Fantasy abhebt. Die Sonate um Chopin und seine Tod ist hiermit nicht nur den Klassikern unter euch ans Herze gelegt (obwohl man bei Spielen schon fast einer werden könnte...).

    Negative Aspekte:
    kurze Spielzeit und relativ einfache Gegner

    Positive Aspekte:
    charmante Charaktere, genialer Soundtrack, stimmige Atmosphäre, visuell sehr ansprechend, ungewöhnlich gute Geschichte!

    Infos zur Spielzeit:
    Celon hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Eternal Sonata

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Celon
    8.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    8/10
    Sound
    10/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.6/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Eternal Sonata
    Eternal Sonata
    Publisher
    Namco Bandai
    Release
    09.2007

    Aktuelle Rollenspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von King's Quest Release: King's Quest Sierra , Sierra
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1007341
Eternal Sonata
Eternal Sonata: Eternal Sonata - ehemals bekannt als "Trusty Bell" - Leser-Test von Celon
http://www.gamezone.de/Eternal-Sonata-Spiel-22736/Lesertests/Eternal-Sonata-Eternal-Sonata-ehemals-bekannt-als-Trusty-Bell-Leser-Test-von-Celon-1007341/
24.04.2008
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/09/00590174.jpg
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