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Eurosport Winter Stars (X360)

Release:
18.11.2011
Genre:
Sportspiel
Publisher:
Deep Silver (DE)
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Eurosport Winter Stars im Gamezone-Test

22.12.2011 12:07 Uhr
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Neu
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Solide und umfangreiche Kost, doch so manches mal wünscht man sich das gute alte Gamepad zurück!

Wildes Schneegestöber, fallende Temperaturen und weiße Berge: Nicht nur Weihnachten steht vor der Tür, auch die Wintersaison wird heiß erwartet. Der Blick in höhere Regionen lockt mit weißen Aussichten, die Witterungsbedingungen können mancherorts aber einen Strich durch die Rechnung machen. Doch auch daheim können wir wieder über Pisten preschen und Rekorde hinterher jagen, auch wenn das alte Gespann von 49Games mit dem Publisherwechsel nun unter neuem Namen die kalte Saison einläutet und uns daher Eurosport Winter Stars präsentiert.

Eurosport Winter Stars Eurosport Winter Stars [Quelle: Siehe Bildergalerie] Ein Blick in den Kern des neuesten Winterspektakels, übrigens in der Xbox 360 Version ausschließlich mit Kinect spielbar, zeigt das alljährliche und unter Fans lieb gewonnene Programm der Entwickler mit in Nuancen messbaren Verbesserungen und mittlerweile ganze elf und teils ausgetauschten Disziplinen. Von der einfachen Skiabfahrt, über trickreiche Snowboard-Rennen, dem allseits beliebten Biathlon inklusive des Schussstandes, der halsbrecherischen Bobfahrt sowie des graziösen Eiskunstlaufs ist alles vorhanden, was das winterliche Herz begehrt. Auch einige nette Extremsportarten wiedie Abfahrt mit dem Schneemobil oder Paraski mit Fallschirm locken, vor allem mit einer unglaublichen Aussicht über verschneite Pisten und Wälder, während mit Curling eine gediegene, fast gar strategische Variante wieder Einzug in den Kader findet.

Er lebt noch

Eurosport Winter Stars Eurosport Winter Stars [Quelle: Siehe Bildergalerie] Schwerfälliger kann der Start in die neue Saison aber nicht ausfallen. Völlig unvorbereitet stehen wir vor dem TV-Gerät, als ob wir Bretter unter die Füße geschnallt hätten und versuchen unseren Kopf über Wasser, besser gesagt dem Schnee zu halten. Ahnungslos und völlig überfordert kommt es wie es kommen muss: Der virtuelle Avatar namens Jake fällt auf die Schnauze - und das mal so richtig ordentlich. Aufatmen können wir, nachdem der Sanitäter zum Glück doch noch Entwarnung gibt. Die Karriere schien schon nach wenigen Spielminuten ein Ende zu finden und stellt aber tatsächlich den Anfang einer neuen Geschichte dar, in der uns Jake als Trainer zur Seite steht und er ein Team aus jungen Sportlern um sich scharrt, die ungeniert um jede Goldmedaille kämpfen, seien die Gegner noch so rüpelhaft. Freche Worte können manchmal auch auch Ansporn für bessere Leistungen sein.

Eurosport Winter Stars Eurosport Winter Stars [Quelle: Siehe Bildergalerie] Wie auch in den vorangegangen Spielen serviert 49Games ein Sportspektakel, welches Solisten in eine ausufernde Karriere wirft. Insgesamt sorgen 16 Cups und 44 Herausforderungen für tagelangen Spielspaß, vor allem da Winter Stars zumindest nach der gemächlichen Anfangsphase, ein recht hohes Niveau an den Tag legt. Die Stoy, welche den riesigen Eventbaum zusammenhält mag einerseits kitschig wirken und einer Daily Soap gleichen, wird andererseits aber mit einem trockenen, bisweilen einfach auch dämlichen Humor und schicken Sequenzen erzählt. TV-Reportagen, Interviews mit den Stars und ihrem Trainer sowie herrliche Präsentationen der einzelnen Strecken und Events sorgen zumindest für eine recht gelungene Stimmung, auch wenn das Wetter bitter kalt sein mag. Zwischen den Turnieren und Events lässt Trainer Jake gerne mal ein paar Ratschläge los und das Team feiert jeden Sieg ausgiebig in der Berghütte.

Eurosport Winter Stars Eurosport Winter Stars [Quelle: Siehe Bildergalerie] Die Schattenseite an dieser Stelle zeigt sich technischer Natur. Vor allem das Spielmenü vermag nicht zu überzeugen, da Kinect regelrecht zickig auf die Eingaben reagiert. Grund sind Schaltflächen, die einerseits viel zu klein geraten sind und andererseits mit zu geringem Abstand positioniert wurden. Nicht selten wird die falsche Option erwischt und man ist genötigt, den Rückzug aus den teils tief verschachtelten Menüs anzutreten. Ebenfalls unschön fallen die Szenen in der Berghütte auf, in denen die Profis feiern, ausgiebig lachen und sich gegenseitig Mut zusprechen. Während die Augen der kantigen Figuren leuchten, ihre Gesten Bände sprechen und der Tatendrang nahezu auf uns über springt, wundert man sich einerseits bezüglich der bisweilen epischen Musik, die uns eher an Herr der Ringe als an einen Sporttitel erinnert, andererseits den fehlenden Jubelrufen und aufmunternden Kommentaren. Die Soundkulisse verschluckt sich und ist so manches mal ein einziges Desaster.

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22.12.2011 12:07 Uhr
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