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  • Everybody's Golf: Routiniertes Spaß-Golf - Leser-Test von sinfortuna

    Everybody's Golf: Routiniertes Spaß-Golf - Leser-Test von sinfortuna Ein wunderbares Videospiel zum reinen Entspannen war bereits auf der alten Playstation "Everybody's Golf". Wie unschwer zu erahnen handelt es sich um ein Golfspiel und der Name "Everybody" verrät, dass nicht nur versierte Genre-Veteranen bzw. Simulationsfreaks eine Runde riskieren sollten. So niedlich es letztlich auch aussieht, so erstaunlich war es doch, dass Anspruch kein Fremdwort war. Natürlich ist die Handhabung stark vereinfacht worden, dennoch haben wir es mit einem fordernden Spielverlauf zu tun, den ich in der Form gar nicht erwartet hatte. Außerdem nervte mich die Vorzeigesimulation "Tiger Woods" - bis zum Erscheinen der 08er Version, die endlich wieder die alte Dreiklick-Steuerung anbot - der maßlos übertriebene Hang zum Realismus, frustrierende Momente waren beileibe keine Seltenheit, nur winzig verzogene Schläge landeten oftmals im Aus oder Wasser. Kurzum: der Einstieg wird uns hier bei Everybody's Golf mit seinem 3-Klick-System (und nicht etwa per Analogschwung) leicht gemacht, die Motivationskurve steigt - nicht zuletzt aufgrund der gelungenen Karriere - immer mehr an, Frust ist kaum vorhanden und in Sachen Umfang stimmt es auch. Sicher mag man bemängeln, dass bei der vorliegenden PSP-Fassung ganze sechs Kurse nicht das Maß aller Dinge sind, doch vor allem die letzten drei, insbesondere zwei Schauplätze treiben uns - ohne zu deprimieren die Schweißperlen au die Stirn, so dass wir letztlich leicht und locker 20 bis 25 Stunden Spielzeit (mindestens) einplanen sollten, eher noch deutlich mehr. Der Schwierigkeitsgrad variiert jedenfalls von leicht bis schwer und der Multiplayerspaß - bis zu acht Gleichgesinnte dürfen hier den Schläger schwingen - sorgen neben den spannenden Duellen mit den CPU-Kontrahenten nebst Freischaltung jener Charaktere für gehobenen Spielspaß. Im Übrigen ist dieses Genre meiner bescheidenen Ansicht nach genau das Richtige für ein Handheld, ganz im Gegensatz zur hektischen Echtzeitstrategie, Hüpfspiel, Ballerorgie oder auch einem Racer, denn jene möchte ich dann doch lieber vor einem großen Fernseher daddeln.

    Erstaunlich ist es, dass der Karrieremodus - für den Solisten ganz klar der Kernpunkt dieses Spiels - nicht langwierig ausfällt, meistens handelt es sich nicht um ellenlange Turniere, sondern schnelle Matches, die ausgetragen werden und uns in der Folgezeit vergleichsweise zügig - im Erfolgsfall, versteht sich - die Karriereleiter nach oben klettern lassen. Eine Vielzahl der Auseinandersetzungen erstreckt sich nur über neun und nicht achtzehn Löcher, dies als kleine, wie ich meine nicht ganz unwichtige, Info am Rande. Dazu wird ein Match abgebrochen bzw. vorzeitig bewertet, sollte einer der Kontrahenten drei Löcher vorne liegen (auch wenn noch grundsätzlich einholbar!), ich fand's okay. Etwas zäher gestaltet sich das Freischalten der Bonuskurse, die dann leider doch das Absolvieren sehr vieler, ja eindeutig zu vieler Wettbewerbe erforderlich machen. Aufgrund jener monotoner Phasen aufgrund des sich ewig wiederholenden Prozederes können vermehrte Gähnattacken nicht von der Hand gewiesen werden, schätze ich. Man muss schon ein echter Golf-Narr sein, um wirklich alles komplett freizuschalten, ganz klar. Schnell das (einfache) 3-Klick-System verinnerlicht, saubere Abschläge und zielsicheres Putten auf dem Grün fabriziert (sehr gutes Gitternetz dort übrigens!), die folgerichtig ersten Erfolgserlebnisse am (zugegebenermaßen sehr leichten) Anfang verbucht und dann sich aufgrund der knackigeren Herausforderungen anschließend fest in der Materie verbissen, so oder so ähnlich lief es bei mir ab. Durch die stete Speichermöglichkeit zudem ein perfektes Spiel auch nur für wenige Minuten zwischendurch: ganz gleich, ob Duelle gegen einen CPU-Gegner oder ein Turnier, jederzeit kommen wir bequem raus. Als Motivation dient schließlich nicht nur das Freischalten der Plätze, sondern insbesondere der Erwerb neuer Outfits und der Ausbau der anfangs noch eher bescheidenen Fähigkeiten. Wer dennoch anfangs nicht klar kommen sollte, darf außerdem die Anfängerhilfe zuschalten, die ein Verziehen der Schläge unmöglich macht, doch das solltet Ihr Euch spätestens nach der ersten Spielstunde wieder abgewöhnt haben, ja eigentlich schon wesentlich früher, um ehrlich zu sein. Nett ist es aber natürlich trotzdem, bietet es doch absoluten Greenhorns eine faire "Überlebenschance".

  • Everybody's Golf
    Everybody's Golf
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Developer
    Clap Hanz
    Release
    30.08.2005
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Everybody's Golf
Everybody's Golf: Routiniertes Spaß-Golf - Leser-Test von sinfortuna
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09.07.2008
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