Everybody's Tennis im Gamezone-Test

Test Enrico Güttler

Everybody´s Tennis passt auf die Playstation Portable, wie die Erdbeeren und der ständige Regen zu Wimbledon.

Knuddelige Präsentation inklusive Slapstick-Einlagen

Everybody's Tennis Everybody's Tennis Neben der perfekten Mixtur aus Simulation und Arcade-Tennis sowie den zahlreichen außergewöhnlichen Locations, sorgt "Everbody's Tennis" wie auch schon in "Everybody's Golf" für zahlreiche Lacher vor und während des Spielgeschehens. Zahlreiche Gimmicks auf und neben den Tennisplätzen sorgen immer wieder für herzhafte Schmunzler. So zünden wir zum Beispiel eine Feuerwerksrakete, zerschießen TV-Kameras oder bringen einen ansonsten friedlichen Tiger in Rage, nachdem wir ihm einen Treffer verpasst haben. Zudem warten einige kleine lustige Minigames und Aufgaben auf den Spieler, die zwar nicht ganz so zahlreich und kreativ ins Auge fallen wie die Trainingseinheiten bei "Virtua Tennis", doch für den nötigen kleinen abwechslungsreichen Auftritt gerne in Anspruch genommen werden. Natürlich kommt auch hier der typisch japanische Humor zum Vorschein, was man vor allem bei den kommunikativen Kontakten mit den zahlreichen Personen deutlich zu spüren bekommt. Wer damit generell nichts anfangen kann, wird wohl auch hier eher ernüchtert drein blicken. Leider beinhaltet "Everybody's Tennis" keinen Turniermodus und keinerlei Möglichkeiten ein Solospiel über mehrere Sätze zu bestreiten, dies gilt übrigens auch für den Mehrspielermodus der via Ad-Hoc ausgetragen werden kann. Einer der ganz wenigen Kritikpunkte dieses Spiels, welches in erster Linie durch seine großartige Solokarriere glänzt.

Everybody's Tennis Everybody's Tennis Einen großen Anteil an der überaus guten Präsentation hat natürlich auch die kunterbunte Grafik, die vor allem in Sachen Detailgenauigkeit sich von ihrer besten Seite zeigt und selbst kleinste Dinge auf und neben den Platz erkennen lässt. Zudem verlaufen die einzelnen Ballwechsel im Gegensatz zu manch anderen Genrevertreter auf der PSP jederzeit flüssig, sodass man lediglich die etwas merkwürdigen Animationen der Spieler negativ zur Kenntnis nimmt. Zudem bekommt man die Möglichkeit das Spiel auf seinen Speicherchip der PSP zu installieren, was sich vor allem bei den auftretenden Ladezeiten deutlich positiv bemerkbar macht. Der Sound bietet uns hingegen abwechslungsreiche und zur Umgebung passende Musikstücke. Sodass wir in Japan und China melancholische Klänge aus Fernost genießen dürfen, während wir in einer prunkvollen Villa im Barrockstil auf Instrumente dieser Zeitepoche treffen. Zudem sorgt jeder einzelne Charakter während des Spielgeschehens mit (englischsprachigen) Kommentaren für seine aktuelle Stimmung. So motiviert sich die blonde Bridget mit einem "Let's do it", während TV-Star Colin mit einem "What the f...!" seinen Unmut zum Ausdruck bringt. Eine Sprachausgabe bei den Dialogen außerhalb des Platzes gibt es hingegen leider nicht.

Meinung

Wertung zu Everybody's Tennis (PSP)

Wertung:

8.6 /10
Pro & Contra
Gelungener Mix aus Simulation und Arcade-Tennisder bekannte Humor der „Everybody“-Seriesympathische Präsentationabgefahrene Tennisplätze und LocationsSchlagverhalten und Ballphysik (inklusive Netzroller)viele witzige Details auf und neben den PlätzenCharakter(weiter)bildungzur Umgebung passende Soundtracksunglaubliches Detailreichtumder quietschbunte Comiclookgeringeren Ladezeiten durch Installation möglich
Story letzten Endes nur BeiwerkSpielfiguren im Manga-Look dürften nicht jedem zusagenkeine Turniere und keine Matches über mehrere Sätze verfügbarhölzern wirkende AnimationenDialoge nur mittels Sprachkasten und somit ohne Sprachausgabe
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