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  • Evil Dead: A Fistful of Boomstick im Gamezone-Test

    "Evil Dead" bietet uns leider auch nur eine Handvoll Spielspaß und kein bisschen mehr.

    Eine Handvoll Spielspaß...

    Bei uns unter dem Namen "Tanz der Teufel" vertrieben und schneller auf dem Index als man Boomstick sagen konnte, erblickte Ash in Form des Kettensägen schwingenden Supermachos 1981 in "Evil Dead" das Filmlicht der Welt. Im nun erhältlichen gleichnamigen Videospiel wird die alte Beschwörungsformel aus dem Buch der Toten aus purem Leichtsinn über den lokalen Radiosender von Ash's Heimatort Dearborn, Michigan ausgestrahlt, woraufhin Horden von Zombies aus den Tiefen der Hölle emporsteigen und die Bevölkerung niedermetzeln. Auch wenn er es schon "again and again" hinter sich gebracht hat, besorgt sich Ash im örtlichen Sägewerk die obligatorische Motorsäge und Nachschub für den immer leeren Boomstick, den er so heroisch nachlädt wie kein Anderer.

    "Evil Dead" präsentiert sich in der bekannten 3rd-Person Perspektive und einer Steuerung die einem Hack'n Slay gut zu Gesicht stünde. Sie verlangt vom Spieler, mit Ausnahme der Zaubersprüche, keinerlei Tastenkombos, vielmehr ist heftiges Buttonshmashing angesagt. Für seine zwei Hände -ja, genau genommen hat er nur noch eine- besitzt er zwei zugehörige Aktionbuttons. Die Motorsäge schwingt er kräftig hin und her solange wir den Knopf drücken, ebenso verhalten sich die Schusswaffen in seiner linken Hand, die er auch selbständig und recht flott nachlädt. Einzige Abwechslung in den Kampfbewegungen ist das Treten nach bereits halbierten Zombies die versuchen ihn am Bein zu packen. Springen oder sich Ducken gehört nicht ins Bewegungsrepertoire von Ash, dafür wird die Benutzen-Taste, insofern es nichts zu benutzen gibt, zum aussprechen der Anfangs noch recht witzigen Verhöhnungen Ash's verwendet. So metzelt man sich von einem Ende der Stadt zum anderen Ende um den Schlüssel für die nächste Tür zu finden oder den Typen zu treffen der den Schlüssel für die nächste Tür besitzt, die sich selbstverständlich wieder am anderen Ende der Stadt befindet die man inzwischen schon das x-te mal abgelaufen ist. Da noch dazu die Anweisungen welche Zombies es denn als nächstes zu metzeln gäbe teilweise recht unklar sind, läuft man oft ziemlich orientierungslos durch die Gegend, bis man das virtuelle Dearborn endlich verlassen kann und nach einem Zeitsprung im amerikanischen Bürgerkrieg weitermetzeln darf. Außer den wenigen Bosskämpfen, die wohl die einzigen Kämpfe sind die wirklich fordern, ändert sich das Gameplay über die gesamte Story hinweg nicht.

    Grafisch bietet uns Evil Dead handwerklich solide Kost ohne künstlerische Auffälligkeiten oder Impressionen. Die Level erfüllen ihren Zweck unterschiedlich genug zu sein um jedem Ort einen gewissen Wiedererkennungswert zu bescheren und das virtuelle rote Blut fließt in Strömen wenn Ash die Motorsäge schwingt. Niedergemetzelte Zombies erzeugen eine große Blutlache und verschwinden erst aus dem Spiel wenn sich Ash aus deren Blickfeld entfernt hat. Das sorgt dafür, das man nach erfolgreicher Abwehr eines Angriffs auch wirklich in einem ganzen Haufen Niedergestreckter steht.

    Die Soundkulisse bedient sich der Technik dynamischer Musik, anhand derer der Spieler erkennen kann ob ihm gerade Gefahr droht oder nicht. Im Grunde eine gute Idee, leider wurde sie technisch nicht sauber umgesetzt, denn die Übergänge zwischen den verschiedenen Sampels klingen oft abgehackt und vollziehen sich an mancher Straßenecke hässlich schnell, was den Soundeindruck sehr stört. Hat man sich an Ash's Sprüchen sattgehört beginnt man auch das niedrige Engagement des originalen Synchronsprechers herauszuhören, der sich wohl mehr über die Bezahlung als der Teilnahme am Spiel gefreut hat. Die hier erhältliche Version ist übrigens ausschließlich in englischer Sprache, ohne zuschaltbarer deutscher Untertitel oder sonstiger Lokalisierung.

    Die Steuerung bietet für die Schusswaffen eine Lock-Funktion, welche auch augenblicklich auf den nächsten Gegner schaltet und praktisch immer ihr Ziel findet. Manuel über den Daumen zu peilen lohnt sich deswegen kaum, funktioniert aber wegen des breiten Streuwinkels der Pumpguns ebenfalls recht gut. Das einzige komplizierte an der Steuerung ist das Auslösen der Zaubersprüche, auf die man im Kampf gerne verzichten kann, da sie viel zu lange zum Ausführen brauchen, die aber für manches Rätsel unabdingbar sind. Um sie auszulösen hält man die rechte Schultertaste gedrückt und gibt eine Abfolge an Tastencodes ein. Wie diese auszusehen haben kann man im eigenen Notizbuch nachsehen.
    Die Kamera funktioniert besser als erwartet, aber auch nur weil der Spieler sie praktisch komplett kontrollieren muss, da sie wie auf einem Wagen hinterhergezogen an Ash hängt. Mit dem rechten Analogstick lässt sie sich drehen und heben und mit der linken Schultertaste, die man am besten dauernd gedrückt hält, richtet sie sich augenblicklich nach Ash's Blickrichtung aus.

    Das Speichersystem wurde anhand von Saveicons realisiert, welche die Niedergestreckten manchmal fallen lassen. Diese Icons können an jedem beliebigen Ort und zu jeder Zeit benutzt werden um den aktuellen Spielstand abzuspeichern. Auch wenn es auf der Packung nicht vermerkt ist, lassen sich die "Evil Dead" Speicherstände auf die Xbox Memcard kopieren und so weitergeben.

    Evil Dead: A Fistful of Boomstick (XB)

    Singleplayer
    5,2 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    5/10
    Gameplay
    3/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Die erste halbe Stunde macht wirklich Spaß
    Ein Gameplay ohne roten Faden und ohne Abwechslung
    Soundkulisse unterdurchschnittlich
    keine deutschen Untertitel
    Steuerung der Zaubersprüche passt nicht zum Game und dauert viel zu lange
  • Evil Dead: A Fistful of Boomstick
    Evil Dead: A Fistful of Boomstick
    Publisher
    THQ
    Developer
    VIS Entertainment
    Release
    24.06.2003

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Evil Dead: A Fistful of Boomstick
Evil Dead: A Fistful of Boomstick im Gamezone-Test
"Evil Dead" bietet uns leider auch nur eine Handvoll Spielspaß und kein bisschen mehr.
http://www.gamezone.de/Evil-Dead-A-Fistful-of-Boomstick-Spiel-22838/Tests/Evil-Dead-A-Fistful-of-Boomstick-im-Gamezone-Test-989335/
25.06.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/08/1_01_2_.jpg
tests