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  • Expedition der Stachelbeeren: Achtung: Finger Weg! - Leser-Test von axelkothe

    Expedition der Stachelbeeren: Achtung: Finger Weg! - Leser-Test von axelkothe Nachdem zur Fernseh-Zeichentrickserie Die Rugrats schon zahlreiche, in Amerika sehr erfolgreiche Videospiele erschienen sind, ist nun die zumindest in Deutschland weniger bekannte Serie „Expedition der Stachelbeeren“ („Wild Thornberries“) mit einer Videospielumsetzung dran. Ob diese Qualitativ überzeugen kann, könnt ihr hier lesen.

    Alles beginnt in Südamerika: Darwin der Affe ist auf der Jagd nach den leckeren Käsemunchies, die er überall im Urwald findet. Doch die beiden Wilddiebe Kip und Biedermann nutzen das schamlos aus und nehmen ihn und andere Tiere gefangen, um sie als Attraktionen für ihren neuen Zoo einzusperren. Das können sich die Stachelbeeren natürlich nicht gefallen lassen und verfolgen die Spur der Wilddiebe über die ganze Welt.

    Diese Weltreise präsentiert sich als kunterbuntes Jump’n Run, in dem ihr hauptsächlich mit der kleinen Eliza unterwegs seid. Doch bevor ihr euch mit ihr auf die Suche macht, dürft ich zunächst das Einführungslevel mit dem Affen Darwin selbst spielen, an dessen Ende erst gefangen genommen wird. Das Gameplay von Expedition der Stachelbeeren bietet keine Überraschungen: Ihr steuert eure Spielfigur durch bunte 2D-Welten, in der zahlreiche Gefahren auf euch lauern. Diese gibt es in Form von feindlich gesinnten Tieren oder Menschen, aber auch die Natur stellt euch so einige Hindernisse in den Weg: Klaffende Abgründe müssen per Sprung oder Schwung per Liane überwunden werden...

    Eure Spielfiguren können auf einige Bewegungen zurückgreifen, um mit diesen Gefahren fertig zu werden. So können sie einen Gang zulegen und schneller laufen, springen, mit Obst auf Feinde werfen, an Lianen schwingen, an Baumstämmen hochklettern und sogar freundliche Tiere als Reittiere benutzen. Während ihr das macht, solltet ihr immer Ausschau nach den oben erwähnten Käsemunchies halten, denn 100 Stück dieser schmackhaften Snacks geben euch ein Extraleben. Außerdem findet ihr auch noch Flaschen mit denen ihr eure Energieleiste wieder auffülle könnt.

    Ihr startet euer Abenteuer wie schon erwähnt im Südamerikanischen Dschungel, später durchstreift ihr die Wüsten von Afrika, das Outback von Australien und die Polarregionen. Unter den insgesamt 12 Levels befinden sich auch welche, in denen ihr unter Zeitdruck agiert, denn hinter euch lauert der sichere Tod in Form eines hinter euch herrennenden Nashorns oder einer donnernden Lawine.

    Technik:
    Optisch kann Expedition der Stachelbeeren den typischen Nickelodeon-Zeichenstil ganz gut einfangen – leider ist das für alle die kein Fans der Serie sind kein Lob, sondern Grund zu mosern: Die Grafik wirkt sehr karg und einfach gezeichnet, statt detaillierter 2D-Grafik gibt’s eigentlich immer nur schwarze Linien, die mit irgendwelchen Farbverläufen gefüllt wurden. Auch die Animationen sind nicht sehr aufwändig ausgefallen und passen sich so in das optische Gesamtbild des Titels ein. Dafür ist das Scrolling flüssig. Die Musik ist technisch gut, geht aber schnell auf die nerven.

    Axels Meinung:
    Expedition der Stachelbeeren ist wieder mal ein typisches Beispiel für billig produzierte Lizenzspiele, die darauf abzielen, den Fans das Geld aus der Tasche zu ziehen, ohne dafür einen vernünftigen Gegenwert zu bieten. Während schon die Technische Seite des Titels nur sehr dürftig ist, ist das Gameplay eine einzige Katastrophe. Die Miese Steuerung lässt euch des öfteren in haarigen Sprungpassagen im Stich, die Gegner sind schnell und oft so versteckt dass man sie erst sieht, wenn sie einen getroffen haben, oder sie sind so platziert, dass ein vorbeikommen ohne Energieverlust kaum möglich ist. Dazu kommt das Leveldesign, dass ein Frechheit ist: Die Levels sind dermaßen unübersichtlich, dass man oft gar nicht weiß, wie es jetzt weitergehen soll. Zum Glück bietet das Spiel keine tollen neuen Ideen – dann verpasst man wenigstens nichts, wenn man einen weiten Bogen um das Spiel macht. Und noch eine letzte Warnung, wenn ihr das Spiel trotz des Berichts für eure kleinen Kinder / Brüder / Schwester usw. kaufen wollt: Der Schwierigkeitsgrad ist ziemlich heftig und somit eher weniger für Anfänger geeignet...

    Negative Aspekte:
    eigentlich alles - Grafik, Sound, Leveldesign, Steuerung...

    Positive Aspekte:
    Zeichenstil erinnert an die Trickserie

    Infos zur Spielzeit:
    axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Expedition der Stachelbeeren

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: axelkothe
    3.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    3/10
    Steuerung
    2/10
    Sound
    5/10
    Gameplay
    2/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Expedition der Stachelbeeren
    Expedition der Stachelbeeren
    Publisher
    THQ
    Release
    03.03.2002
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
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997709
Expedition der Stachelbeeren
Expedition der Stachelbeeren: Achtung: Finger Weg! - Leser-Test von axelkothe
http://www.gamezone.de/Expedition-der-Stachelbeeren-Classic-53763/Lesertests/Expedition-der-Stachelbeeren-Achtung-Finger-Weg-Leser-Test-von-axelkothe-997709/
18.01.2003
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