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  • Extermination: Action+Panik=Extermination - Leser-Test von Van_Helsing

    Extermination: Action+Panik=Extermination - Leser-Test von Van_Helsing „Es hat kein Gewissen... Es macht keine Gefangenen... Es kennt keine Gnade... und es ist dort draußen... Irgendwo....“

    So „begrüßt“ die Einleitung den Leser, wenn er sich dem Cover von Extermination zuwendet. Ein vielversprechender Anfang... und vor allem macht es Lust auf mehr! Die Story des Games ist im Jahre 2005, also in der näherer Zukunft, angesiedelt. Man schlüpft in die Rolle von Sergeant Dennis Riley, Mitglied des Teams „Rot“ der U.S. Marines-Spezial-Aufklärungseinheit. Ziel der Mission: Fort Stewart; eine Hochsicherheits-Forschungseinrichtung der Regierung in der Antarktis.
    Tage zuvor wurde ein Notruf dieser Forschungseinrichtung abgesetzt. Trotz mehrmaliger Versuche blieben die darauf erfolgten Kontaktaufnahmen ergebnislos. Der Versuch, weitere Informationen zu erhalten, sind gescheitert. Das Schicksal der Forschungsstation und dem dort ansässigen Personal ist ungewiss.
    Team „Rot“ erhält den Auftrag die Forschungsstation aufzusuchen und die Situation vor Ort einzuschätzen und Bericht zu erstatten. Außerdem sollen eventuelle Probleme behoben werden, die Funktionstüchtigkeit der Forschungsstation wieder hergestellt und das Personal, falls notwendig, gerettet werden. Das Risiko ist hoch, welches das Team „Rot“ einzugehen hat und da man keinerlei Aussage treffen kann, wie ernst die Lage wirklich ist, läuft die Mission „top secret“.
    Damit ergibt sich wohl eindeutig, dass man die Aufgabe hat die geheimnisvollen Vorgänge, beginnend mit dem Notruf der Station, zu erforschen und Stück für Stück Licht ins Dunkel zu bringen. Allerdings beginnt die Mission schon mehr als unvorteilhaft: das Flugzeug, in dem sich Dennis Riley befindet, stürzt ab und man befindet sich zu Beginn des Spiels unweit der Forschungsstation wieder. Nun heißt es natürlich sich einen Weg in die Station bahnen, um möglichst bald mit Roger Grigman – ebenfalls Mitglied des Teams „Rot“ – zusammen zu treffen. Keiner von beiden weiß, was ihn wirklich erwartet...
    Allein dieser kurze Bereich, den man zu Beginn spielt, reicht aus um festzustellen, das die Steuerung erst einmal gewöhnungsbedürftig ist. Man muss erst einmal ein wenig Gefühl dafür entwickeln, wie sich die Figur am besten steuern lässt, da die Steuerung über den linken Stick erfolgt. Ein Bewegen der Figur über das Steuerkreuz würde sich hierbei – dies sei gesagt – schwieriger erweisen. Von den Bewegungsabläufen her zeigt sich Extermination „klassisch“, das heißt laufen, klettern oder springen gehören zum Repertoire. Ansonsten sind – bis auf den rechten Stick – alle Tasten des Joypads belegt. Sei es die klassische „Handlungstaste“ (x) zum Gegenstände aufnehmen oder zur Ausführung von Messerattacken und Ähnlichem. Grundsätzlich sei aber auch gesagt, hat man sich einmal an die Steuerung gewöhnt, was selbst ungeübteren Spielern leicht fallen sollte, geht sie flüssig und einfach von der Hand. Erwähnen sollte man auch, das man aus der Thrid-Person-Perspektive spielt.
    Sony hat mit Extermination einen neuen Weg einschlagen wollen.. Extermination ist kein klassisches Horror-Adventure. Vielmehr, so bezeichnete es Sony selbst, soll es ein Panik-Adventure sein. Die Umsetzung ist dahingehend relativ gut gelungen. Das gesamte Game stellt sich grundlegend recht düster dar und setzt auf Atmosphäre. Dazu kommt eine doch recht stimmungsvolle "düstere" Soundhinterlegung, die das richtige Feeling vermitteln kann und einfach nur anspricht.
    Aber zurück zur eigentlichen Darstellung im Game ... Viele Räume und Orte, die erkundet werden müssen, sind absolut dunkel gehalten. Hier gilt es, in jedem Fall die Taschenlampe parat zu haben, da ansonsten ein Erkundung nicht möglich ist. Dies gibt einen zusätzlichen „Erschreckungsmoment“ für Situationen und Begegnungen... gerade in diesen Räumen. Man sollte aber nicht meinen, das Extermination ohne Gegner auskommt. Weit gefehlt ... Mutanten (wohl die Überbleibsel der Stations-Crew) laufen einem recht häufig über den Weg; unterschiedlicher Gestaltung aber mit gleicher Gesinnung: Dennis Riley an der Aufklärung hindern. Nicht nur, das sie sich Dennis in den Weg stellen – sie können einen auch infizieren, was zur Folge hätte, das auch die Spielfigur selbst zu einem Mutanten wird. Also heißt es immer wachsam sein und sich diese „Dinger“ ja vom Leibe halten. Grundsätzlich lässt sich das mit einem gezielten Schuss bewerkstelligen ... Alle Mutanten weißen einen besonderen Punkt auf, sozusagen eine „Zielhilfe“. Trifft man genau, bzw. zielt man sehr gut, kann man hierbei wertvolle Munition sparen, denn diese ist wirklich nicht dicke gesät. Tut man sich allerdings schwer mit dem zielen, sollte man sehen, das man die Mutanten anderweitig umgeht! Munition sparen sollte man auch dahingehend, das einem immer wieder größere Zwischengegner aufhalten werden und diese nur bezwungen werden können, hat man noch genügend Schuss parat.
    Was die eben schon angesprochene Waffe angeht, es ist die einzige, die einem im Spiel zu Verfügung steht! Zu Beginn ist es eine Art Grundmodell und man kann diese, findet man die Zubehörteile, nach und nach aufbauen.
    Ebenso – was ja nicht wesentlich unwichtiger ist – findet man verschiedene „Heilungs-Items“, die unterschiedlich in ihrer Wirkung sind; so unterschiedlich wie die Verletzungen / Infizierungen, die einen treffen können. Einteilen ist auch hierbei das Maß aller Dinge, denn die Heilungs-Items sind auch eher mager ausgefallen.
    Neben den wirklich zahlreichen Gegner wartet Extermination auch mit Rätsel in doch recht bekannter Form auf; Schlüsselrätsel sollten den meisten Zockern vertraut sein und sind nicht wirklich ein Problem. Problematischer zeigt sich da die Levelgestaltung! Ein gutes Gedächtnis hilft einem sehr viel weiter! Die Gänge und Wege in Extermination sind weit verzweigt und wirken – trotz Karte – unübersichtlich. Sehr leicht kann es passieren, das man eben einen Gang genutzt hat und im nächsten Moment ist dieser dank einer Explosion nicht mehr passierbar und Alternativen müssen gesucht werden.
    Grafisch gesehen ist Extermination weder ein Highlight noch muss man es verteufeln. Es zeigt sich in den Grundzügen solide, flimmerfrei und ohne größere Bugs. Man muss kein Spezialist sein um zu sehen, das die grafischen Leistungen der PS2 bei Weitem nicht ausgenutzt worden sind. Dennoch kann es aufgrund der Atmosphäre überzeugen.. was es einem dann auch leicht macht über die „Mittelmäßigkeit“ der Grafik hinweg zu sehen.

    Mein Fazit:
    Grundlegend bin ich der Meinung, dass Extermination ein verdammt gutes Spiel sein könnte – und unterm Strich auch irgendwie ist. Abzüge bekommt es allerdings durch den extrem hohen Schwierigkeitsgrad, die Unübersichtlichkeit der einzelnen Level sowie der hohen Anzahl an Gegner. Letztlich sind viele Gegner nicht das Problem... das werden sie nur dann, wenn nicht ausreichen Munition zur Verfügung steht.
    Extermination ist nicht wirklich jedermanns/fraus Sache! Eingefleischte Horror-Adventure Zocker werden sicherlich ihre Freude daran haben. Einsteigern sei gesagt, sie sollten das Game erst einmal antesten.

    Negative Aspekte:
    hoher Schwierigkeitsgrad

    Positive Aspekte:
    gruselige Atmosphäre

    Infos zur Spielzeit:
    Van_Helsing hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Extermination

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Van_Helsing
    7.8
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    8/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    7.5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Extermination
    Extermination
    Developer
    Deep Space
    Release
    07.06.2001

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995287
Extermination
Extermination: Action+Panik=Extermination - Leser-Test von Van_Helsing
http://www.gamezone.de/Extermination-Spiel-22904/Lesertests/Extermination-ActionPanikExtermination-Leser-Test-von-Van-Helsing-995287/
07.02.2002
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