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  • EyeToy: Kinetic Combat - EyeToy: Kinetic Combat im Gamezone-Test

    Kampftraining der besonderen Art, wenn auch nur auf eher mentaler Ebene und ohne physischem Feedback.

    Während uns Sony mit dem ersten Ableger noch ein Fitnessprogramm anbot, welches mit viel Abwechslung Körper und Geist schulte, wird bei "EyeToy Kinetic Combat" die Auswahl auf eine Kampfsportart eingeschränkt. Dies sollte nun aber nicht negativ gewertet werden, da sich die Entwickler durchaus Gedanken gemacht haben und eine interessante Art und Weise für den Selbstunterricht schufen. Ihr werdet aber nicht mit Karate oder Judo konfrontiert, was ein jeder von uns im Dojo um die Ecke angeboten bekommt. Ihr dürft die Künste von Hung Gar Kung-Fu erlernen, einer eher jüngeren Kampfsportart. Die Ursprünge lassen sich bis ins 17. Jahrhundert zurück verfolgen, wurden aber bis heute immer wieder verfeinert. Rund um den Globus kann man nun Hung Gar als mächtige Kampfsportart erlernen - ab jetzt sogar im eigenen Wohnzimmer. Ihr benötigt dazu nur "EyeToy Kinetic Combat" und eine passende EyeToy Kamera.

    Vorbereitungen

    Ohne dem virtuellen Auge geht nichts, denn alle Übungen machen wieder reichlich Gebrauch von den übertragenen Bildern und deren Auswertungen. Deshalb solltet ihr euch die Zeit nehmen und die komplette Hardware auf die bevorstehenden Trainingseinheiten abstimmen. Wer "Kinetic" sein eigenen nennt, wird wohl kaum ans Schummeln denken und möchte auch ordentlich ins Schwitzen kommen. Essentiell ist es dabei, dass der komplette Körper des Spielers auf dem TV-Bildschirm erscheint. Die Software wertet nicht nur irgendwelche Bewegungen aus, sondern möchte auch die Körperhaltung kontrollieren. Einen Vorteil bringt das aus dem Vorgänger bekannte Weitwinkelobjektiv, welches Dank der Krümmung der Linse einen deutlich größeren Bereich des Raumes auf der Kamera abbilden kann. Ohne diesem Zusatz werdet ihr wohl kaum die richtige Einstellung und Entfernung zur Kamera finden.

    Ihr solltet komplett sichtbar sein Ihr solltet komplett sichtbar sein Somit wird der Platz für das aktive Training geschaffen, zumindest was die Darstellung auf dem TV-Bildschirm angeht. Dadurch kommt aber einer der größten Nachteile des Fitness-Programmes auf uns zu: Wer nicht genügend Platz in seinem Wohnzimmer oder Keller hat, sollte sich den Kauf durchaus erst einmal gut überlegen und darüber nachdenken, wo "EyeToy Kinetic Combat" denn anderweitig eingesetzt werden könnte. Ihr solltet mindestens drei Meter Abstand zur Kamera halten (trotz des Weitwinkelobjektivs), um eine optimale Größe auf dem Bildschirm zu erreichen. Damit bei der wilden Akrobatik nichts zu Bruch geht und auch keine Verletzungen auftreten, sollten weiterhin alle Möbelstücke und störende Objekte in einem Radius von mindestens einen bis etwa anderthalb Meter entfernt werden. Kurzum gesagt, eine "kleine Halle" zum Spielen ist fast schon nötig!

    Profileinrichtung

    Noch während des ersten Starts müsst ihr ein Hauptprofil einrichten. Es geht dabei nicht nur darum, hinterher errungene Rekorde der richtigen Person zuzuordnen, sondern vor allem um die richtige Auswahl an Trainingseinheiten sowie einiger fitnesstechnischer Feinheiten. Ältere Leute sollten sich nicht zu sehr verausgaben und sind leider etwas verletzungsanfälliger als ein Jungspund, deshalb soll der Trainer das Programm auch entsprechend anpassen. Dazu gehört auch die Angabe der Größe und des Körperbaus. Aus dem Gewicht heraus kann die Software die verbrauchten Kalorien berechnen, da ein Schwergewicht es doch etwas mühsamer hat. Während Größe sowie Gewicht noch recht genau einstellbar sind, müsst ihr euren Körperbau anhand dargestellter Figuren abschätzen.

    Idyllisches Trainingsgebiet Idyllisches Trainingsgebiet Schummeln macht euch vielleicht federleicht und schlank, wird die Auswertung hinterher aber schaden. Nur wer korrekte Daten registriert, wird ein optimal auf die Person abgestimmtes Training erfahren. So richten sich die Übungseinheiten unter anderem nach den gegebenen Angaben, aber auch die Berechnung verschiedener Werte wie Kalorienverbrauch beruhen auf diesen Daten. Deutlich komplexer wird es mit dem Körperbau, da diese Angabe zusätzlich Auswirkungen auf die Bewegungserkennung hat. "Combat" möchte euch den Kampfstil von Hung Gar beibringen und wertet dabei eure Bewegungen ähnlich eines Motion-Capturing Verfahrens aus. Wer dabei schummelt und sich schlanker macht, als er ist, wird evtl. Dank fehlerhafter Erkennung durch die Software schlechte Wertungen erhalten.

    Persönlicher Trainer

    Ihr könnt euch wieder zwischen Matt und Anna entscheiden, welche euch durch das komplette Trainingsprogramm begleiten werden. Die erste Amtshandlung des Trainingspartners ist die Koordination der Aufgaben. Ihr müsst zu Beginn noch einige Fragen bezüglich vorangegangenen Verletzungen und eurer derzeitigen konditionellen Verfassung beantworten. Anschließend wird der persönliche Trainer ein Programm zusammenstellen, welches individuell auf euch abgestimmt ist. Viele Faktoren wie auch die zu Beginn im eigenen Profil gespeicherten Daten haben Einfluss auf den harten Trainingsverlauf. Nach der Einrichtung stehen nun 16 schweißtreibende Wochen an, in denen ihr nicht nur die Hung Gar Kampfkunst erlernen sollt, sondern auch Körper und Geist trainiert werden. Wer nicht schummelt und stets sein Soll erfüllt, wird am Ende eine deutlich verbesserte Kondition und in gewisser Weise auch einen durchtrainierten Körper aufweisen können

    Leon zeigt euch die Moves Leon zeigt euch die Moves Zu Beginn müsst ihr einige Techniken der Kampfkunst erlernen, wobei euch Leon (der Kampfkunstexperte) die entsprechenden Bewegungen erläutert und auch bei der Ausführung hilft. Es kommt vor allem auf zielgenaue Bewegungen und zeitliche Koordination an, wobei ihr euch in den angezeigten Umriss stellen müsst und einfach Leons Kampfbewegungen ausführt. Die Software erkennt die Bewegungen und vergleicht diese mit dem Sollwert von Leon. Korrekte Ausführungen werden grünlich auf dem Bildschirm dargestellt und gut bewertet, während rote Farben die Fehler signalisieren. Anschließend werden die neu erlernten Moves in verschiedenen spielerischen Sequenzen eingesetzt. Hier müsst ihr Objekte treffen und oftmals auch einigen Effekten graziös ausweichen, was mit der Zeit gar nicht mal so leicht ist und den Puls in die Höhe treibt.

    Kampf mit Sparringspartner Kampf mit Sparringspartner Anschließend dürft ihr euer Können in einer Sparring Zone unter Beweis stellen und gegen einen Wächter antreten. Es kann sich um einen Schattengegner handeln, aber auch verschiedene gefährliche Tiere wie Drachen oder ein angriffslustiger Phönix warten auf euch. Die Kunst ist es, den Angriffen gekonnt auszuweichen und selber die passenden Hung Gar Schläge im richtigen Moment gegen den Kontrahenten einzusetzen. Euere Leistung wird stets durch den persönlichen Trainer bewertet, welcher zusätzlich noch seinen Senf dazu abgibt. Nicht nur das Urteil wird dabei zur Diskussion gestellt, oftmals versucht er euch auch zu motivieren. Dank umfangreicher Statistiken, welche den Trainingsverlauf über die 16 Wochen verwalten, habt ihr stets einen guten Überblick über die hoffentlich gestiegenen Leistungen.

  • EyeToy: Kinetic Combat

    EyeToy: Kinetic Combat

    Plattform
    PS2
    Publisher
    Sony Computer Entertainment
    Release
    08.11.2006
    Leserwertung
     
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EyeToy: Kinetic Combat
EyeToy: Kinetic Combat im Gamezone-Test
Kampftraining der besonderen Art, wenn auch nur auf eher mentaler Ebene und ohne physischem Feedback.
http://www.gamezone.de/EyeToy-Kinetic-Combat-PS2-133525/Tests/EyeToy-Kinetic-Combat-im-Gamezone-Test-990984/
06.11.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/thumb/2006/11/KineticCombat_11.jpg
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