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  • EyeToy: Kinetic im Gamezone-Test

    Die neue Sony-Innovation greift ganz gezielt die Problemzonen an und trainiert erfolgreich Geist und Körper.

    Während andere Firmen ihre Konsolen speziell auf neue und innovative Ideen auslegen, sorgt Sony noch mit ihrer betagten Playstation 2 für die eine oder andere Sensation. Mit der EyeToy Kamera legte die Firma einen grandiosen Sommerhit hin, wobei doch diese Monate eher ungünstig für Verkauf von Videospielen sind. Das wilde Gehoppel und Gefuchtel vor dem Fernseher begeisterte viele Spieler und sorgte für manch verbratene Kalorie. Genau hier setzt Sony nun wieder an und bringt in Zusammenarbeit mit den Experten von Nike Motionworks den ersten virtuellen Fitness-Trainer für die Playstation 2 auf den Markt. Wer hier Minispiele wie in der "EyeToy Play"-Serie erwartet, ist fehl am Platz. "EyeToy Kinetic" greift die Problemzonen an und trainiert ganz gezielt und mit ordentlich Schweißverlust den ganzen Körper.

    Die Vorbereitungen

    EyeToy: Kinetic EyeToy: Kinetic Zuerst einmal muss die Kamera von Sony wieder aus dem Schrank geholt und an die Playstation 2 angeschlossen werden, denn ohne EyeToy läuft auch bei Kinetic nicht wirklich viel. Immerhin kann der Name für das Spielerprofil mit dem Pad eingegeben werden und auch die Menüwahl funktioniert anstandslos damit. Fast alle Übungen und Spiele dagegen machen intensivsten Gebrauch vom Auge der Kamera, daher sollte diese schon von Beginn an eingerichtet werden. Wie üblich informiert uns die nette Oma im Fernseher über die Funktionsweise der Kamera und macht uns auf einige Dinge aufmerksam. Der Blickwinkel des normalen Objektivs ist aber für die angestrebten Übungen in "EyeToy Kinetic" deutlich zu klein ausgefallen: Daher müsst ihr das dazugehörige Upgrade in Form eines Weitwinkelobjektivs erst mal vorne auf die Kamera aufstecken. Schon erstrahlt das Bild in einem neuen Glanz, da von nun an ein deutlich größerer Teil des Raumes durch die Krümmung der Linse auf dem Bildschirm dargestellt werden kann.

    EyeToy: Kinetic EyeToy: Kinetic Somit wird der Platz für die aktiven Spiele in Kinetic geschaffen, zumindest was die Darstellung auf dem TV-Bildschirm angeht. Dadurch kommt aber einer der größten Nachteile des Fitness-Programms schon auf uns zu: Wer nicht genügend Platz in seinem Wohnzimmer oder Keller hat, sollte sich den Kauf durchaus erst einmal gut überlegen und darüber nachdenken, wo "EyeToy Kinetic" denn anderweitig eingesetzt werden könnte. Von der Kamera solltet ihr mindestens drei Meter entfernt sein, um eine optimale Größe auf dem Bildschirm zu haben. Damit bei der wilden Akrobatik nichts zu Bruch geht und auch keine Verletzungen auftreten, sollten weiterhin alle Möbelstücke und störende Objekte in einem Radius von mindestens einen bis etwa anderthalb Meter von der Spielfläche aus entfernt werden. Nur dann ist genügend Raum vorhanden und die Trainer werden nicht immer meckern, dass man zu nahe vor der Kamera steht!

    Training für Körper und Geist

    EyeToy: Kinetic EyeToy: Kinetic Nach den durchaus aufwendigen Vorbereitungen kann nun endlich geschwitzt werden: Neben den Schweißdrüsen werden die Bewegungsfreudigen unter euch aber auch in Sachen Gleichgewicht, Atmung und Kondition auf Trapp gebracht. "EyeToy Kinetic" bietet dank der Zusammenarbeit mit Nike Motionworks die wichtigsten Methoden für das Körpertraining. Wie jeder weiß, sollte man mit dem Sport aber gemäßigt anfangen. Wer gleich volle 100 Prozent auf dem Platz gibt, wird die Tage danach mit ordentlich Muskelkater zu kämpfen haben. Vor jeder Workout-Session sorgen daher professionelle Aufwärm-, Stretch- und Toning-Abläufe dafür, dass jeder Muskel auf die anschließende Strapazen vorbereitet wird. Schon in diesen ersten zehn Minuten läuft ordentlich das Wasser über die Stirn und die Kalorien werden reichlich verbraten - so soll es aber auch sein! Insgesamt ist das anschließende Fitness-Programm in vier unterschiedliche Disziplinen aufgeteilt, welche auf die jeweilige Art und das Ziel des Trainings abgestimmt wurden.

    EyeToy: Kinetic EyeToy: Kinetic Ins Schnaufen kommt ihr definitiv in den Minispielen der Kardio- sowie auch der Kampfzone. Kardio fordert neben schnellen Schritten, einer beweglichen Figur und Fingerspitzengefühl vor allem Kondition. Mehrere Minuten lang müssen bestimmte Objekte oftmals im Gleichtakt zur Musik auf dem Bildschirm berührt werden, sprich wie bei allen anderen EyeToy Spielen müsst ihr euch vor dem Fernseher bewegen und die imaginäre Objekte erhaschen. Da sich durch das Weitwinkelobjektiv die Spielfläche außerordentlich vergrößert hat, müssen weite Wege zurück gelegt werden. Die Interaktion und Auswertung über die Kamera erfolgt erstaunlich gut, "EyeToy Kinetic" ist deutlich besser auf die Bewegung des Spielers abgestimmt. Unterstützt wird die wilde und anstrengende Hatz durch fetzige Songs, die einen so richtig zum Schwitzen animieren. Anstrengend geht es in der Kampfzone dann weiter, in der einige Sportarten wie Taekwondo, Karate und Kickboxen auf dem Programm stehen. Hier gilt es meist bestimmte Objekte schnell zu treffen oder auch zu zerschlagen. Beide Zonen eignen sich hervorragend zum Kalorienabbau (mit Anzeige) und dank integrierter Highscore werdet ihr immer wieder dazu motiviert, die Leistungen zu steigern und den eigenen Rekord zu brechen.

    EyeToy: Kinetic EyeToy: Kinetic Gemächlicher, wenn auch nicht wirklich weniger mühevoll geht es dann in der Toning-Zone weiter. Bei den drei Aufgaben werden jeweils drei unterschiedliche Muskelbereiche ordentlich beansprucht und gezielt trainiert. Viele der hier gezeigten Abläufe dürften den Sportlern unter euch bekannt sein, diverse Dehn- und Kraftübungen sorgen dafür, dass die Muskeln ordentlich was zu schaffen bekommen. Dagegen steht Konzentration in der Körper- und Geistzone hoch im Kurs, vor allem langatmige und durchaus anstrengende Yoga wie auch Tai Chi inspirierte Trainingseinheiten widmen sich hier vor allem der Atmung und Beweglichkeit. Im Gegensatz zu den vorherigen Zonen gestaltet sich die Kamera in diesem Lektionen nur als passives Mittel, da man auf dem HUD im TV keinerlei Objekte berühren muss. Etwas anders sieht es dann bei den weitere Minispielen aus, bei denen feinfühlige Bewegungen verlangt werden, damit auch wirklich nur die Objekte getroffen werden, die gefordert sind. Wer seinen Geist freien Lauf lassen und vor allem die Atmung kontrolliert einsetzen möchte, ist in einer Runde Meditation im Schneidersitz auf dem Boden genau richtig. Weitestgehend werden all diese Aufgaben durch eher meditative und beruhigende Musikstücke aus z.B. dem Ambient-Bereich, oder aber auch nur einer Naturkulisse begleitet. In die passende Stimmung werdet ihr durch die Soundkulisse auf alle Fälle versetzt.

  • EyeToy: Kinetic
    EyeToy: Kinetic
    Publisher
    Sony
    Developer
    Sony
    Release
    28.09.2005

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EyeToy: Kinetic
EyeToy: Kinetic im Gamezone-Test
Die neue Sony-Innovation greift ganz gezielt die Problemzonen an und trainiert erfolgreich Geist und Körper.
http://www.gamezone.de/EyeToy-Kinetic-Spiel-22940/Tests/EyeToy-Kinetic-im-Gamezone-Test-990427/
07.10.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/10/et_kinetic_10.jpg
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