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EyeToy: Play Sports (PS2)

Release:
08.11.2006
Genre:
Action
Publisher:
Sony Computer Entertainment
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EyeToy: Play Sports im Gamezone-Test

02.10.2006 17:05 Uhr
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Neu
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Der Sommer ist schon vorbei, doch Sony bittet auf den heimischen Sportplatz. Wie spaßig das wohl werden kann?

Nach dem Kassenschlager "EyeToy: Play" und den nicht minder erfolgreichen Nachfolgern startet Sony in die nächste Saison und eröffnet den sportlichen Wettkampf im heimischen Wohnzimmer. Wenn der Sommer schon ausbleibt und der Sportplatz weniger Besucher abbekommt, müssen die Kalorien schließlich daheim verbraten werden. Schweißtreibend sind aber nicht nur die Disziplinen in "EyeToy: Play Sports", sondern auch wieder die mühevolle Bewegungsarbeit vor der kleinen Kamera. Der Bonus eines innovativen Produktes ist leider nicht mehr vorhanden und deshalb wird nicht zu unrecht die Frage gestellt, ob denn ein weitere Ableger wirklich noch den Spielspaß fördern kann. Warum auch die neueste Hampelei vor allem auf Partys der Knüller ist, erfahrt ihr in unserem Review.

Mittendrin statt nur dabei! Mittendrin statt nur dabei! [Quelle: ] Für alle, die noch nie etwas über EyeToy gehört haben, eine kurze Erläuterung. Hinter dem Konzept verbirgt sich eine geradezu simple, aber auch geniale Idee: Während bei den meisten Spielen ein herkömmlicher Controller als Eingabemittel fungiert, übernehmt ihr persönlich diesen Part. Eine kleine Kamera wird über USB an die Playstation 2 angeschlossen, welche fortan stets auf den Spieler gerichtet werden muss. Diese nimmt fortan dessen Bewegungen auf, während die Spiele den Körpereinsatz auswerten. Ihr steht also direkt im Mittelpunkt der Spiele und seht euch meist auch selber im TV. In verschiedensten Minispielen gilt es unterschiedliche Dinge zu erledigen, in dem Symbole berührt oder aber spezielle Bewegungen ausgeführt werden. EyeToy verspricht simpelste Steuerungsvarianten und Spielspaß für die ganze Familie, da man nicht an herkömmliche Spielsituationen gebunden ist. Zudem bringen euch die Minispiele teils ganz schön ins Schwitzen. Da soll doch noch mal jemand sagen, dass alle Zocker faule "Couchpotatoes" wären!

Die Wettkampfdisziplinen

Solistin beim Bogenschießen Solistin beim Bogenschießen [Quelle: ] Der wackere Einzelkämpfer hat es nicht gerade leicht. Will er mal einen Ball kicken, fehlt ein zurückspielender Partner. Da bleibt nun mal der Sport für entspannte Hobbygärtner: Es wird schlicht der Golfschläger geschwungen. In der Einzelpartie drescht ihr aber nicht selber auf den Golfball ein, über jeden Schlag und dessen Ausgang entscheidet das Ergebnis eines Minispiels. Habt ihr die Aufgabe mit Bravour erledigt, nähert ihr euch dem Loch, stattdessen verlängert eine Niederlage die Partie und schickt den Ball in die nächste Sandbank, in den Wald oder ins tiefe Wasser. Relativ schnell kommt Langeweile auf, da die Solo-Minispiele nicht sonderlich motivierend wirken und maximal die Anzahl der Schläge pro Par als Highscore zählen können. Stärker als noch seine Vorgänger baut "EyeToy: Play Sports" auf dem Mehrspielerfaktor auf. Was alleine nach spätestens einer halben Stunde in der Ecke liegt, wird zusammen mit bis zu sieben weiteren Freunden für viele Stunden Spielspaß sorgen.

Der Golfschläger wird kurzerhand gegen einen Fußball getauscht und die bis zu acht Mitspieler auf zwei Mannschaften aufgeteilt. Das Team kommend von der linken Seite ganz in Rot tritt gegen die himmelblauen Kontrahenten der rechten Hälfte an. Auch hier ist der Ball nur Mittel zum Zweck und wird im Grunde durch viele kleine Minispiele gekickt. Mit dem Erfolg dribbelt ihr euch am Gegner vorbei und holt die nächste Kiste, oder aber könnt den Angriff kontern und steigt ebenfalls in die Offensive ein. Sieger der Partie ist nach 90 virtuellen Minuten natürlich das Team, welches die meisten Tore erzielen konnte.

Die Teilnehmer in luftiger Höhe Die Teilnehmer in luftiger Höhe [Quelle: ] Nicht weniger aggressiv geht es beim Fallschirmspringen zu. Nachdem sich alle Mitstreiter aus dem Flugzeug gestürzt haben, beginnt ein fürchterlicher Kleinkrieg zwischen Himmel und Erde. Per Zufall kommen bis zu vier Spieler in den Genuss der Minispiele und müssen sich darin behaupten. Wer nach einigen waaghalsigen Runden den kürzeren zieht, verliert den Fallschirm und wird mit einem Bauchklatscher im offenen Meer landen. Während nach und nach die Verlierer den Haien zum Fraß vorgeworfen werden, begibt sich der Gewinner auf eine lustige Party seines Traumschiffes. Aber was wäre der Sport ohne Wettkämpfe, Ergebnisse und umfangreiche Statistiken. Daher begibt man sich zumindest bei 3-4 Spielern auf den Sportplatz und erkämpft sich den Sieg durch einfaches Punktesammeln. In der Tabelle werden alle Daten eingetragen und protokolliert, so dass nach einigen wenigen Runden der Sieger feststeht.

Drei Torhüter! Ist ja unfair! Drei Torhüter! Ist ja unfair! [Quelle: ] Die vier Disziplinen stehen je nach Anzahl der Spieler zur Verfügung und bilden im Kern eine Basis für einen fairen Wettkampf inklusive einer Siegerehrung. Die Ideen sind wirklich witzig und führen nicht selten zu hämischer Schadenfreude, wenn der beste Kumpels aus dem Rennen geworfen wird. Oftmals fehlt aber in einer Gruppe oder auf einer Party die Lust, ein ewig langes Turnier auszutragen. Daran haben die Entwickler aber auch gedacht und implementieren eine fünfte Variante, bei der jedes Minispiel per Zufall ausgewählt wird und nach jeder Runde die Anzahl der Spieler festgelegt werden kann. Motiviert das Zuschauen die Freunde, steigen sie einfach in ein neues Spiel ein, während ermüdete Spieler kurzerhand das Feld räumen. So simpel und einfach kann es zugehen, was den Spielspaß unter Freunden erheblich steigert.

Ohne Teamgeist, kein Erfolg

Wiedererkennung Dank Gesichtsmasken Wiedererkennung Dank Gesichtsmasken [Quelle: ] Bevor die Sportler ordentlich ins Schwitzen gebracht werden, müssen sie sich dem Fotografen stellen. Er möchte schließlich jeden persönlich ablichten, damit hinterher auch klipp und klar ein Sieger gekürt werden kann. Das Abbild findet sich nach dem Shooting als Gesichtsmaske der kleinen Figurchen wieder, welche den Spieler fortan repräsentieren. Alle Turniere laufen nun nach Schema F ab: Die Situation wird anhand eines animierten Comicvideos inklusive der Spielfiguren dargestellt und führt zu einer Konfrontation zwischen zwei bis maximal vier Spielern. Sei es nun der Kampf um die Fallschirme oder den Ballbesitz, stets ist der Zufall der beste Freund. Er bestimmt die Anzahl der Teilnehmer, sowie die entsprechenden Mitspieler. Anhand der Fotos sind die Auserwählten sofort erkennbar, welche in der nächsten Runde darauf loszappeln dürfen.

Tennis im Doppel Tennis im Doppel [Quelle: ] Erstmalig in der Geschichte von EyeToy dürfen bis zu vier Spieler gleichzeitig ran, welche per Zufall bestimmt werden und in dieser Runde um die wichtigen Siegerpunkte kämpfen. Dabei kann es je nach Minispiel zu Situationen kommen, in denen mehrere Spieler trotz eines Kontrahentendaseins gemeinsam im Team antreten. Entweder müssen sie dann vereint eine Situation bewältigen oder aber zum Beispiel in einem Tennisdoppel den erwählten Kontrahenten schlagen. Unser bester Freund Zufall bringt wahnsinnig viel Abwechslung und recht verwirrende, aber wirklich lustige Begegnungen zustande, welche den Partyspaß ordentlich in die Höhe treiben. Das Konzept erinnert stark an vergangene Mario Party Spiele mit ähnlichen Zufallsbegegnungen, das Spielbrett wurde aber kurzerhand durch die diversen Turniere ausgetauscht.

Lustig, abwechslungsreich und teils vollkommen abgedreht

Bello und seine Flöhe Bello und seine Flöhe [Quelle: ] Bello hat mal wieder eine Flohplage und wird das Fell ordentlich geschrubbt, springen die Mistviecher in die Luft und müssen nur noch zermanscht werden. Oder stellt euch mal fünf dicke Teller, randvoll mit köstlicher italienischer Spagetti vor, die ihr in kürzester Zeit in euch hinein schaufeln müsst. Anders wiederum will der Pfannenkuchen auch meisterlich gewendet werden und natürlich geschieht dies mit einer B-Note im Salto - inmitten der neuen Küche! Auch der vierte "Play"-Ableger zeigt sich von einer äußerst kreativen und aberwitzigen Seite. Die Auswahl an verrückten Ideen wird zusätzlich aber mit diversen Sportarten angereichert. Dabei geht es nicht nur um die Karriere als Profi, sondern auch hinter den Kulissen gibt es einiges zu tun.

Eine Runde Rückenschwimmen Eine Runde Rückenschwimmen [Quelle: ] Alle bekannten Sportarten finden sich wieder: Deutschlands König Fußball fehlt genauso wenig, wie Basketball, Baseball, Hockey, Tennis und vieles mehr! Selbst eher unbekannte, oder aber teils auch ungewohnte Disziplinen wie Sackhüpfen treiben ihr Unwesen. Beim Curling müsst ihr fein die Eisbahn schrubben, während beim Schwimmen die schnellste Wasserratte ermittelt wird. Es wird geboxt, geschlagen, die Pfeile geschossen und Jagd auf Tontauben gemacht. So ganz nebenbei versorgt man die Quietscheenten in der Schießbude mit einer ordentlichen Dosis Wasser aus der Spritzpistole. Ein frecher Wink geht dagegen an Dr. Kawashima, da sich auch Geschicklichkeits-, Gedächtnis- und Matheaufgaben unter den sportlichen Disziplin - wohl der allseits beliebte Trend des Denksports - wieder finden.

Erfahrener Benutzer
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02.10.2006 17:05 Uhr
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990926
EyeToy: Play Sports
EyeToy: Play Sports im Gamezone-Test
Der Sommer ist schon vorbei, doch Sony bittet auf den heimischen Sportplatz. Wie spaßig das wohl werden kann?
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02.10.2006
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