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  • F-Zero GX im Gamezone-Test

    Mit "F-Zero GX" verfügt nun endlich auch der Gamecube über einen Future-Racer der Extraklasse.

    F-Zero blickt bereits auf mehrere Jahre bewegte Videospielgeschichte zurück. Schon bevor es das berüchtigte Wipeout für Sonys Playstation gab konnten die Nintendo-Anhänger auf dem SNES ihre superschnellen Runden drehen und erleben was Highspeed in einem Videospiel bedeutet. Dabei kam F-Zero schon immer ganz ohne die aus anderen Future-Racern bekannten Waffensysteme aus, so auch im aktuellsten Teil F-Zero GX. Das bedeutet aber nicht, dass es besonders friedlich auf den Pisten zugeht, ganz im Gegenteil geben sich die Gegner alle Mühe uns das Leben so schwer wie nur möglich zu machen, indem sie heftigst hin und her Rempeln oder gleich den gefürchteten Rundumschlag anwenden, welcher den Gleiter in hoher Geschwindigkeit um sich selbst drehen lässt und so natürlich besonders viel Schaden anrichtet. Nicht zu viel Schaden einzustecken ist nämlich von essentieller Bedeutung für das Gameplay, denn haben wir unser Gefährt erst verschrottet ist das Rennen zuende. Die Schäden am Gleiter werden übrigens nur per Energiebalken angezeigt, optische Verformungen oder andere sichtbare Schäden gibt es nicht. Jener Energiebalken ist auch noch für den Turboboost zuständig, welcher sich bedenklich entleert wenn wir den kurzen Beschleuniger zu oft benutzen. Dem entgegen wirken die verstreut vorkommenden Energiebahnen welche beim Überfahren dem Gleiter wieder Energie zuführen. Klar, dass in den höheren Meisterschaften diese immer sparsamer eingesetzt werden, was den ohnehin recht hoch angesetzten Schwierigkeitsgrad noch einmal kräftig puscht und so manchem Gelegenheitsspieler die Zornesröte ins Gesicht jagen wird. Doch bevor wir uns in zu vielen Einzelheiten verlieren erst einmal eine Übersicht über die doch recht zahlreichen Spielmöglichkeiten:

    Um sich das entsprechende Gefühl für die sehr gut gelungene Steuerung anzueignen bietet sich der Practice-Mode förmlich an. Er erlaubt es uns eine beliebige freigeschaltete Strecke mit einem ebenfalls beliebigem Gleiter auszuprobieren. Da es in diesem Mode allerdings keine der sehr wichtigen Punkte zu gewinnen gibt, welche man benötigt um sich neue Gleiter, Tuningteile oder Kapitel für den Story-Mode zu kaufen, taugt er kaum für mehr und ist eher als obligatorische Zugabe zu sehen. Ähnlich verhält es sich mit dem Time Attack-Mode, der den Vorteil bietet die freigeschalteten Strecken alleine befahren zu können ohne von den CPU-Gegnern behindert zu werden. Herzstück des Games freilich sind die beiden Modi Grand Prix und Story, die auch die einzigen sind bei denen die so wichtigen Punkte ausgeschüttet werden. So bietet uns der Grand Prix-Mode zu Beginn ganze drei Meisterschaften zu je fünf Rennen, die wir in jedem beliebigen Gleiter antreten können. Je nach Platzierung erhalten wir dann entsprechend Punkte für unsere Leistung, für die wir uns dann im integrierten Shop neue Gleiter, Tuningteile und auch neue Kapitel für den Story-Mode kaufen können. Haben wir nämlich ein Kapitel absolviert, wird das nächste nicht automatisch freigeschaltet, es will extra gekauft werden. Das wirkliche Manko des Story-Mode allerdings ist der Zwang mit Captain Falcon fahren zu müssen, andere Fahrer bzw. Gleiter können wir im Story-Mode nicht benutzen. Dies liegt wahrscheinlich an den vorgefertigten Rendersequenzen in denen Captain Falcon die Hauptprolle spielt. Dabei darf man nicht unerwähnt lassen, dass besonders der Story-Mode mit seinen dürftigen zehn Kapiteln nichts für ungeduldige Naturen ist, denn der Schwierigkeitsgrad ist schon verdammt hoch angesiedelt und verlangt vom Spieler eine absolut fehlerfreie Vorstellung um auch nur die geringste Chance auf den Sieg zu haben. Dafür freut man sich dann umso mehr, wenn man nach dem 50ten Versuch endlich das nächste Kapitel in Angriff nehmen kann.
    Der letzte noch nicht genannte Spielmodi ist die VS-Battle, was nichts anderes als das Multiplayer-Spiel darstellt. Dort können wir mit insgesamt vier menschlichen Spielern per Splitscreen gegeneinander antreten, der übrigens vorbildlich realisiert wurde. Spielt man zu Zweit kann man sich zwischen horizontalem oder vertikalem Splitscreen entscheiden, ab drei Personen schließlich erhält jeder ein Viertel des Bildschirms. Selbst bei vier Spielern gleichzeitig geht die Framerate kein bisschen in die Knie und präsentiert uns immer eine sehr flüssige und flotte Bildwiedergabe.

    Womit wir bei der grafischen Präsentation wären, die, ehrlich gesagt, nicht ganz die Erwartungen erfüllt. Dabei verdient das Design der Strecken eigentlich ein besonderes Lob, denn F-Zero GX wartet mit vielen, sehr unterschiedlichen und mitunter auch recht abgefahrenen Pisten auf, welche die Schwerkraft vergessen lassen und manchmal auch für ungläubiges Staunen sorgen. Allerdings hat man sich mit den Special-Effekts schon sehr zurückgehalten und wohl mehr auf die Optimierung in Hinsicht auf die Geschwindigkeit geachtet als darauf das Bestmöglichste aus dem Cube herauszukitzeln. So nämlich wirkt die komplette InGame-Grafik zwar sehr solide aber auch ziemlich sauber, fast schon klinisch rein. Dazu gesellen sich so manche Pisten die anscheinend dem Legoland entnommen oder von einem Playmobil-Designer erstellt wurden, denn sie glänzen wie frischestes Hartplastik und sind auch mit vielen, extrem bunten Farben geschmückt, die so manch altem Fernseher den Garaus machen werden. Auch mit den Details rund um die Strecken herum wurde arg gespart, was besonders bei den Stadtstrecken auffällt, die man absichtlich in luftige Höhen gehängt hat um so dem Grund eine flache Textur verpassen zu können und keine Details verwenden musste.
    Ähnliches trifft auch auf die Gleiter selbst zu, die einen starken Spielzeugcharakter besitzen und nur mit wenigen Polygonen gesegnet wurden, was sie allesamt recht billig aussehen lässt. Da man aber im Spiel selbst meist eh nur die Triebwerke der Mitstreiter sieht, fällt das nicht so arg ins Gewicht wie man meinen könnte.
    Positiv hervorzuheben ist die Unterstützung von 16:9 Fernsehern, auch wenn es sich dabei nicht um ein richtiges 16:9 Bild handelt sondern lediglich um ein aufgezogenes "Breitwand-Bild". Ebenfalls sehr gelungen sind die Zwischensequenzen, welche vor allem wegen der herrlichen Animationen der Akteure begeistern.

    Die Steuerung die uns F-Zero GX bietet gehört mit zu dem Besten was je in Future-Racern umgesetzt wurde. Selbst Neueinsteiger dürften keine Probleme haben innerhalb kürzester Zeit die nötigen Griffe intus zu haben um die Gleiter möglichst ohne Berührung der Bande über die Pisten zu jagen. Auf den beiden Schultertasten liegen erwartungsgemäß die linke und rechte Luftbremse für besonders enge Kurven und auf die Z-Taste hat man den Wirbelangriff gelegt, welcher den Gleiter um seine Achse rotieren lässt. Der exzessiv einzusetzende Turbo schließlich liegt auf der Y-Taste und kann so mühelos gedrückt werden ohne die A-Taste für die Beschleunigung loszulassen. Ebenfalls vorhanden der wichtige Blitzstart, welcher ausgelöst wird wenn wir im richtigen Augenblick die A-Taste drücken.

    Die Soundkulisse wurde technisch sauber umgesetzt, dürfte allerdings mit seinen 90er Jahr Pop- und Rocksounds nicht Jedermanns Sache sein. Dafür funktioniert die Positionsbestimmung der einzelnen Geräuschquellen sehr gut und die Sounds selbst unterstützen den Spieler sogar etwas, indem z.B. die Luftbremsen ein ganz spezifisches Geräusch von sich geben und so ganz besonders dosiert eingesetzt werden können. Die Düsengeräusche selbst besitzen angenehm viel Biss, so dass man ihnen die innewohnende Kraft gerne abnimmt.

    Der japanischen Version von F-Zero GX liegt eine Karte bei mit der man sich zwei Gleiter aus dem Arcade-Automaten freischalten kann. Ob dieses Feature auch bei uns in Europa mit angeboten werden wird, steht noch in den Sternen.

    F-Zero GX (GC)

    Singleplayer
    8 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Sound
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Gameplay
    8/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Abgefahrenes Streckendesign
    hohe Geschwindigkeit
    viele Pisten und Gleiter zur Auswahl
    Unfair hoher Schwierigkeitsgrad
    nur 10 Kapitel im Story-Mode
    wenige grafische Highlights
    gewöhnungsbedürftiger Soundtrack
  • F-Zero GX
    F-Zero GX
    Publisher
    Nintendo
    Developer
    Sega
    Release
    01.08.2003

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989528
F-Zero GX
F-Zero GX im Gamezone-Test
Mit "F-Zero GX" verfügt nun endlich auch der Gamecube über einen Future-Racer der Extraklasse.
http://www.gamezone.de/F-Zero-GX-Classic-2891/Tests/F-Zero-GX-im-Gamezone-Test-989528/
29.10.2003
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/12/14_1109.jpg
tests