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  • FEAR 2: Project Origin im Gamezone-Test

    Die inzwischen zum Teenager herangereifte Horrorgestalt Alma sorgt erneut für Angst und Schrecken.

    Alma ist zurück und wir können uns erneut fürchten, das versuchen uns die unglaublich vielen Trailer die vor der Veröffentlichung von F.E.A.R. 2 Project Origin auftauchten zu vermitteln. Dabei lies man auch kaum eine Gelegenheit aus uns zu erklären, dass es sich beim aktuellen Titel um den einzig wahren Nachfolger des ersten F.E.A.R. handelt und die Ableger "Extraction Point" und "Mission Perseus" nur Nebenschauplätze behandelten. Derart gespannt machten wir uns daran Alma erneut zu begegnen um die Geheimnisse hinter den gruseligen Vorgängen zu lüften.

    Alma ist zurück

    FEAR 2: Project Origin FEAR 2: Project Origin F.E.A.R. 2 beginnt ein paar Minuten vor der verheerenden Explosion am Ende des ersten Teils. Als Mitglied einer Spezialtruppe befinden wir uns im Anflug in unserem Hubschrauber und erhalten erste Instruktionen. In Person von Sgt. Michael Becket betreten wir das erste Gebäude mit dem Auftrag die Wissenschaftlerin Genevieve Aristide zu finden und lebend zu bergen. Doch schon nach den ersten Schritten wird klar, Alma ist zurück und treibt erneut ihr Unwesen. Sie erweckt die Armachan Klonsoldaten zum Leben und schickt sie Welle für Welle gegen uns. Doch scheint die inzwischen zum Teenager herangereifte Horrorgestalt etwas im Schilde zu führen, und zwar mit uns. Denn so mancher Angriff von ihr wirkt wie ein Hilferuf, oder sogar mehr?

    FEAR 2: Project Origin FEAR 2: Project Origin Wer bereits eins der bisherigen FEAR-Spiele gezockt hat, findet sich auf der Stelle zurecht, denn am allgemeinen Gameplay hat sich nichts geändert. Wir bewegen uns erneut durch vielerlei Gebäude und Gänge, wobei uns dieses Mal aber etwas mehr Abwechslung geboten wird, auch wenn die Level nach wie vor nur die bekannten Schläuche darstellen, gibt es doch immer wieder Mal Bereiche im Freien, also Häuserschluchten und Parkplätze, wo wir weiter sehen als immer nur bis zur nächsten Türe. Neu ist, dass wir nun allerlei Einrichtungsgegenstände umwerfen können um sie als Deckung zu benutzen. Ob Tische oder Getränkeautomaten, diverse Dinge lassen sich fassen und in Position bringen um dahinter Schutz zu suchen. Das wars dann aber auch schon, denn ein richtiges Deckungssystem gibt's nicht. Es ist nicht möglich sich an eine Wand zu drücken oder richtig in Deckung zu gehen, weswegen auch das umschmeißen des Inventars nur selten wirklich nützlich ist. Lustiger ist es schon dabei zuzusehen wie die KI gesteuerten Soldaten das machen, denn es nützt ihnen kaum etwas, da sie sich ebenfalls nicht bücken können und so hinter jeder Deckung hervorlugen. Da ist es selbst mit der Pistole kein Problem einen Kopfschuss anzubringen.

    FEAR 2: Project Origin FEAR 2: Project Origin Ansonsten jedoch wartet FEAR 2 mit der gewohnt genialen Gegner-KI auf, die wir schon aus dem ersten Teil her kennen. Fällt der erste Schuss, gehen die Soldaten in Deckung, gegen sich gegenseitig Feuerschutz und versuchen uns zu flankieren. Auch ihre Granaten setzen die KI-Soldaten recht vorausschauend ein. Allerdings scheinen sie seit dem ersten FEAR nicht sonderlich zugelegt zu haben, denn selbst im normalen Schwierigkeitsgrad stellen sie keine besondere Herausforderung dar. Wer wirklich harte Kämpfe möchte, und das nicht nur an den Stellen mit den dicken Gegnern, der sollte gleich auf "schwer" beginnen, da man ansonsten locker in unter zehn Stunden Almas Erbe erfährt. Und das wäre doch schade, denn was uns Storytechnisch zum Ende hin erwartet, kündigt sich zwar schon im Verlauf des Spiels an, ist dann aber trotzdem eine recht befremdliche Überraschung.

    FEAR 2: Project Origin FEAR 2: Project Origin Was nicht ganz verständlich ist sind die Schnitte in der deutschen Version. Denn es wirkt schon sehr komisch wenn die Level des Games mit Leichen und Blut reichlich bestückt sind, unsere KI-Gegner aber in einer grauen Rauchwolke verpuffen. Nicht alle, aber alle die wir mit einem Schuss ausgeschaltet hätten, verpuffen in einem lustigen Wölkchen, was so überhaupt gar nicht zur Gruselstimmung passt die FEAR 2 vermitteln möchte. Die restlichen Gegner hingegen fallen einfach um und werden dann eingefroren. Erneuter Beschuss oder schlicht der Tritt mit dem Fuß hat keinerlei Auswirkungen mehr auf die starren Körper. Es gibt keine visuelle Rückmeldung wo wir den Körper getroffen haben und dieser bleibt auch immer ganz. Es können also keinerlei Teile amputiert werden und platzende Köpfe gibt's selbstverständlich auch nicht. Wie geschrieben, dass wir hier in Deutschland mit einem etwas reduziertem Gewaltgrad leben müssen ist völlig in Ordnung, aber warum sich die KI-Soldaten in ein Wölkchen auflösen müssen, statt umzufallen, ist nicht ganz nachvollziehbar.

    FEAR 2: Project Origin FEAR 2: Project Origin Fast schon überflüssig geworden ist die Zeitlupenfunktion. Wie schon in den Vorgängern können wir auch im aktuellen FEAR das komplette Spielgeschehen für einige Augenblicke extrem verlangsamen. Dies soll dazu dienen schwerere Stellen mit vielen oder besonders starken Gegnern leichter zu machen. Der Witz an der Sache ist, dass man tatsächlich das komplette Game durchzocken kann ohne einmal auf diese Funktion angewiesen zu sein. Ganz im Gegenteil erleichtert einem die Zeitlupe das Spiel so ungemein, dass es keinen Spaß mehr macht. Wer also schon wenigstens einen Egoshooter zuende gespielt hat, verzichtet lieber auf diese Funktion, selbst im hohen Schwierigkeitsgrad.

    Die eingestreuten Grusel- und Schocksequenzen sind nun deutlich dichter gestreut, bedienen sich aber immer noch der gleichen Mechaniken, ja sind manchmal sogar so plump inszeniert, dass man Alma schon bald nur noch als Wegweiser empfindet, aber nicht als übermächtige Gefahr. Trotzdem sind sie recht professionell inszeniert und wenn man sich auf das Spiel einlässt, gibt's schon den einen oder anderen gruseligen Moment. Trotzdem hätten die Entwickler hier etwas mehr Fantasie walten lassen sollen, statt uns immer wieder mit den gleichen Sequenzen zu beeindrucken versuchen.

    FEAR 2: Project Origin FEAR 2: Project Origin Sicher ein Highlight des Spiels sind die Abschnitte in denen wir die großen Kampfanzüge benutzen können, oder wollen wir sie gleich Minimechs nennen? Diese besitzen neben zwei nimmermüden Gatling-Guns auch eine Batterie zielsuchender Raketen. Dabei müssen wir uns um die Munition keine Gedanken machen, die geht nie aus, lediglich das Thermometer gilt es im Auge zu behalten, denn wie wir wissen schießt ein überhitztes Geschütz nicht gerne. Sehr hilfreich beim Zerstörungswerk ist die Infrarotsicht, welche uns das Lebende vom Toten in dem Chaos welches wir anrichten unterscheiden lässt. Schade diesbezüglich, dass es nur zwei Abschnitte gibt in denen wir diese Mördermaschine benutzen können.

  • FEAR 2: Project Origin
    FEAR 2: Project Origin
    Publisher
    Warner Bros. Interactive
    Developer
    Monolith Productions, Inc. (US)
    Release
    13.02.2009

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FEAR 2: Project Origin
FEAR 2: Project Origin im Gamezone-Test
Die inzwischen zum Teenager herangereifte Horrorgestalt Alma sorgt erneut für Angst und Schrecken.
http://www.gamezone.de/FEAR-2-Project-Origin-Spiel-23213/Tests/FEAR-2-Project-Origin-im-Gamezone-Test-992120/
27.02.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2009/02/dbfdgbfdgb_120531140907.jpg
tests