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  • FIFA 12: "Love Football , Play Football" - mit FIFA 12 - Leser-Test von PhilCassidy

    Jahr für Jahr bringt Publisher EA Sports seine Fussball Simulation FIFA auf den Markt. Das Spiel punktet vor allem durch seine vorhandenen Lizenzen, was es der Konkurrenz bei Konami schwierig macht ihr eigenes Fussballspiel Pro Evolution Soccer bei vielen Spielern durchzusetzten, wobei einige Spieler allerdings auch auf den Realitätsnahen Fussball schwören, der eben nur in PES vorhanden ist. Gut ausgesucht ist auch der Release: Der 29. September ist für Spieler die im Laden kaufen der Tag, an dem man sich für FIFA 12 oder eben PES 12 entscheiden muss. Welche Stärken FIFA 12 in seiner jetzigen Version hat und was noch verbesserungswürdig ist, dass lest ihr im folgenden Review zur PlayStation 3 Version des Spiels.

    Zu Beginn des Spiels muss man wählen, in welchem Schwierigkeitsgrad man das Spiel spielen möchte. Hat man noch keine oder kaum Erfahrung mit Fussballspielen, so sollte man Anfänger anwählen, hat man dagegen schon Fussballspiele, wie etwa FIFA gespielt, so kann man sich auch schon an den Profibereich heranwagen. Der Schwierigkeitsgrad der zu Beginn ausgewählt wird, ist aber nicht verbindlich, dass heißt, das man später die Schwierigkeit der CPU noch manuell über das Optionsmenü ändern kann. Zu guter letzt steht nur noch die Wahl für den Club an, den man im Spiel durch XP (also Erfahrungspunkte) unterstützen will - diese Wahl kann im Optionsmenü des Spiels noch maximal 3x geändert werden.

    Das Menü von FIFA 12 ist dieses mal etwas anders aufgebaut, als es noch im Vorgänger Spiel der Fall gewesen ist: Einzelne Menüpunkte wählt man nun erst mit Links oder Rechts aus (man "scrollt" nach Rechts oder Links) und dann erscheinen die dazugehörigen Modi, die das Spiel zu bieten hat. Folgende Menüpunkte gibt es, die dem Fußballspieler kaum Wünsche offen lassen:

    Anstoss:
    Unter Anstoss können sie zwischen Freundschaftsspiel, Be A Pro: Spieler und Be a Pro: Torwart wählen. Wurde das gemacht so kann man zwischen folgenden Ländern entscheiden, die jeweils mindestens eine Liga bieten:

    -Österreich-
    -Belgien-
    -Australien-
    -Brasilien-
    -Dänemark-
    -England-
    -Frankreich-
    -Deutschland-
    -Italien-
    -Korea, Republik-
    -Mexiko-
    -Niederlande-
    -Norwegen-
    -Polen-
    -Portugal-
    -Irland-
    -Russland-
    -Schottland-
    -Spanien-
    -Schweden-
    -Schweiz-
    -USA-

    Zu diesen Ländern und noch einigen mehr gibt es zusätzlich noch die Nationalmannschaften, die allerdings, wenn überhaupt, nur in Anstosspartien, Onlinespielen oder beim Pro Club genutzt werden. EA hat Tschechien und die Türkei und deren zugehörigen Ligen aus dem Spiel geschmissen, was man eher als Rückschritt betrachten kann, zumal auch Tschechische und Türkische Mannschaften in den Europäischen Top-Wettbewerben vertreten sind - das ist somit eher ein Rückschritt, als ein Vorschritt.
    Ist die Mannschaft gewählt, so kann man dann noch Trikot auswählen und vorher noch ein bisschen am Team rumwerkeln, bis es dann auch schon losgehen kann. Während die Partie lädt, kann man mit einem Spieler aus dem eigenen Team ein bisschen in der Arena aufs Tor schießen. Nett: Wenn man das Trikot auswählt, erscheinen jetzt auch Spieler die dieses Trikot tragen; so kann man gut abschätzen, ob sich die Trikots nicht doch zu ähnlich sind.

    Doch bevor wir zu den weiteren Menüpunkten kommen, erst einmal etwas über Be a Goalkepper. Je nachdem wie man seinen eigens erstellbaren Spieler haben möchte (Virtual Pro), kann dieser nun auch den Platz des Torwarts einnehmen. Das heißt im Spiel, dass man die komplette Sicht auf das Spielgeschehen von dem Tor aus braucht. Kommen Gegner auf einen zu kann man als Torwart automatisch auf diesen zu rennen oder dies manuell mit den Stick tun - was sich in der Praxis allerdings als recht hakelig herausgestellt hat). Damit man als Torwartanfänger nicht ganz so doof dasteht, bekommt man eine Hilfslinie, die die Flugbahn des Balls anzeigt (manuell ausschaltbar). Zudem zeigt eine Positionshilfe (ebenfalls manuell ausschaltbar) wo man am besten als Torwart zu stehen hat. Per Druck auf L1 geht der Torwart automatisch in diesen Kreis.
    Mit den Rechten Stick hechtet man auf Bälle zu oder versucht tolle Paraden nach tollen Schüssen zu absolvieren; das klappt in der Regel recht gut.
    Sollten Eckbälle erfolgen hat man als Torwart noch die Möglichkeit heraus zu hechten und den Ball weg zu fausten - manchmal fängt der Torwart den Ball aber auch automatisch. Diese Spielerreien funktionieren recht prima, jedoch ist es recht schwierig als Torwart Bälle von Spielern zu halten, die in ihren Fähigkeiten sehr gut ausgebildet sind. Vor allem im Pro Club (dazu später mehr) merkt man, wenn es sich um das Gegenteil handelt und der Torwart besser ist als der Spieler, so kann es manchmal wirken, als ob der Ball "magnetisch" angezogen wird.

    Offline Spielmodi:

    Der in FIFA 11 wichtigste Einzelspieler Modus, ist auch wieder in FIFA 12 vertreten: Karrieremodus wo man nun die Möglichkeit hat zwischen 3 Karrieren zu wählen: Entweder als Spieler, als Manager oder als Spielertrainer - welcher auch mal selbst ins Spiel eingreifen kann. Geändert hat sich gegenüber den Vorgänger vor allem die Optik der Zentrale: Der Kalender wird nun als Streifen dargestellt und man hat immer noch die Übersicht über die aktuellen Ergebnisse und Listen (im Vorgänger war der Kalender selbstständig und man hatte keinen Blick mehr auf die zentrale). Desweiteren gibt es nun den Jugenscout, dieses neue Feature erlaubt es einen Scout (maximal 3) loszuschicken, der dann nach Talenten in den ausgesuchten Gebiten forscht. Die Kosten spielen allerdings auch eine große Rolle, ein Scout der mehr kostet als ein anderer ist immer jemand, der ziemlich gute Talente hervorbringen kann. Ist das Netzwerk errichtet, so sucht der Scout für den festgelegten Zeitraum nach Spielern, die in das eigene Schema passen (entweder nach Angreifern, Flügelspielern oder Spielmachern). Ein paar Weitere Änderungen finden sich bei den News, die immer in der zentrale erscheinen. Es werden nicht mehr so wie im Vorgänger bei Transfers nur die Namen der Spieler genannt, auch die Spielerbilder werden nun angezeigt - das ist allerdings nur eine Änderung im Detail. Die Zentrale im Karrieremodus wirkt nun recht "voll" und genau das macht den Reiz aus. Die ganzen Spielereien machen Lust auf mehr und die Übersicht kommt auch nicht zu kurz.

    Wie läuft so eine Saison eigentlich ab?
    Man hat zu Beginn einer Saison immer "Vor Liga Spiele" (Freundschaftsspiel) zu absolvieren mit denen man, wenn man erfolgreich gespielt hat gut in die nächste Saison starten kann. Zwischendurch man wie immer Transfers abschließen um sein Team entsprechend zu verstärken oder aber auch Preise für die Spiele aushändigen, dabei sollte man immer daran denken, dass eine niedrige Fan Gunst sich wohl nicht an dem höchsten Eintrittspreis ran wagen will; also wartet man bis einem die Fans nach einigen gewonnen Spielen mehr Vertrauen schenken. Das neue Transfergeschehen mit den last Minutes Transfers und den manchmal nicht lockerlassenden Vereinen, die hinter ihren Wunschspieler her sind komplettieren den Umfangreichsten Einzelspieler Modus in FIFA 12

    Der Turniermodus ist der Modus zum erreichen aller Trophäen der in FIFA 12 vorhandenen Ligen. Man sucht sich anfangs ein Land aus mit der man die Liga oder die Meisterschaft oder einen Pokal gewinnen will. Nun werden Spiele absolviert, so dass man bis zum Turnierende möglichst auf dem ersten Platz steht oder entsprechend für den Pokal das Finale gewinnt. Natürlich kann man auch ein Spiel entsprechend simulieren. Man wählt zwischen einer Visuellen und einer schnellen Simulation. Die Visuelle erlaubt es das Spiel zu "beobachten", alle Ereignisse werden im Text eingeblendet. Läuft das Spiel nicht, wie man es will, so kann man an einem bestimmten Zeitpunkt im Spiel eingreifen und selber spielen. Eine schnelle Simulation zeigt aber nach einer kurzen Ladezeit, dass Ergebnis.

    Als letzten Einzelspieler Modi gibt es noch Live Season, in diesem Modus kann man sich die Barclay's Premier League (England), Ligue 1 (Frankreich), Serie A (Italien), 1. Bundesliga (Deutschland), Liga BBVA (Spanien) im PlayStation Network kaufen und erhält darauf dann wöchentliche Updates für das Spiel und die Spieler in den jeweiligen Ligen werden dann, basierend auf ihrer aktuellen Leistung im "real" Fussball, wieder mit neuen Werten versehen.

    Online Spielmodi:

    Der Mann gegen Mann Ranglisten Spiel Modus ist für Mann gegen Mann: Seasons gewichen. Dieser Modus bietet eine große Palette an neuen großen Veränderungen gegenüber den "alten" klassischen Mann gegen Mann Ranglisten Spielen. Zum einen wird man als Spieler in eine Spielklasse gesteckt, das ist zu Beginn die 10.Spielklasse. Um in die höchsten Spielklassen aufzusteigen muss man gegen den Online Gegner gewinnen und Punkte sammeln, so wie in einer richtigen Fußball Saison - für einen Sieg gibt es 3 Punkte und für ein Unentschieden 1 Punkt. Niederlagen zählen als 0 Punkte und man hat nur 10 Spieltage Zeit um aufzusteigen bzw. den Abstieg hinnehmen zu müssen, sodass eine Niederlage nicht Vorteilhaft ist.

    Um möglichst "unfaire" Partien zu vermeiden, werden Spieler auf ihr Niveau analysiert und einem entsprechendem Online Spieler mit gleichen oder ähnlichen Werten zugewiesen. Dieses "Niveau" wird durch die Spielklasse, Fähigkeitenlevel, Ort, Steuerung, Abbruch-% bestimmt - so kann man den idealen Gegner finden. Vorher muss man sich allerdings erst mal eine Mannschaft aussuchen und erfährt erst im Spiel, welche Mannschaft der Gegner gewählt hat - eine Partie zwischen einem Zweitligisten und beispielsweise Barcelona ist ausgeschlossen, da das "Niveau" halt nicht passt. Bevor man aber gut zugeordnet werden kann, sollte man sein erstes Online Spiel spielen.

    In der Online Saison wird es außerdem zu Pokalwettbewerben kommen, an denen man teilnehmen kann. Diese reichen vom Gewinn des "EA Shield" für die untersten Klassen bis hin zum "Premier Cup" für die oberen Spielklassen. Insgesamt gibt es Vier Pokalwettbewerbe verteilt auf die 10 Spielklassen die es gibt. Zudem gibt es eine Online Bestenliste, wo man sehen kann wie gut man selbst, die Freunde und die ganze Welt ist. Es ist im übrigen egal ob man nicht grade unter den Top 100 ist, man bekommt trotzdem einen Titel, der das Geleistete anschaulich widerspiegelt.

    Ein weiterer neuer Modus ist Online-Freundschaftspiele: So ähnlich wie bei Seasons gilt es 10 Spiele zu absolvieren - dies ist eine Saison. In diesen 10 Spielen tritt man gegen seine Freunde an und versucht am Ende der 10 Spiele mehr Punkte auf dem Konto zu haben als der Freund. Hinzu kommt, dass sämtliche Statistiken in diesem Modus in der Zentrale eingesehen werden können.

    Den Online Teamwork Modus findet man jetzt unter Eigenes Spiel in der Rubrik Online. Der Teamwork Modi ist zum Spielen mit mehreren Spielern gegen mehrere Gegner da. Tritt man einem Schnellem Spiel bei, so wird man einem Host zu geschrieben, der Kapitän einer Mannschaft ist. Denn ist man an erster Stelle von seiner Mannschaft, so ist man auch der Kapitän der Einstellungen an der Mannschaft vornehmen kann. Die anderen sind normale Spieler. Fängt das Spiel an, so wartet man bis die Kapitäne die Einstellungen erledigt haben. Danach folgt eine Liste, zwei für beide Mannschaften und in der Mitte ist eine Liste mit den Positionen die man einnehmen darf, diese sind aber nur Beschränkt da. Will man aber nicht nur einen Spieler auf dem Spielfeld steuern, so wählt man einfach "Alle" aus der Liste und man kann die Kontrolle über alle freien Spieler nehmen; wie immer gilt auch hier: Man kann jetzt auch den Torwart wählen.

    Zu den weiteren Features in Eigenes Spiel zählt noch das alte klassische Mann gg. Mann Ranglistenspiel sowie die Onlinelobbys, in dehnen man nach Gegnern suchen kann oder Spieler für seinen Pro Club gewinnen will.

    In den Freundesligen, kann man mit der Mannschaft seiner Wahl gegen seine FIFA 12 Freunde antreten. In der Liga kann man sich dann etablieren usw.. In den Online Lobbys kann man nach grade noch nicht aktiven Spielen suchen oder nach Spielern, die grade jemanden zum Spielen suchen. Dabei kann man Spieler suchen, die der eigenen Nationalität angehören oder nach den Online Modis suchen, die grade noch aktiv sind.

    Wer sich mit dem neuen Tactical Defensing einarbeiten will, der bekommt ein Schritt für Schritt Tutorial geliefert, in denen die Grundlagen des effektiven Verteidigens erklärt und auch selbst praktiziert werden können. Das Tactical Defensing ist ein neuer Teil des Gameplays: Das Verteidigen ist nun anspruchsvoller, man muss im richtigen Moment in den Mann gehen und den Gegner versuchen abzudrängen. Wem das nicht passt, der braucht sich keine Sorgen zu machen, denn unter den Wireless Controller Einstellungen lässt sich auch auf das Klassische Verteidigen stellen, das heißt, dass man wieder die Möglichkeit bekommt, wenn man X gedrückt hält, in den Mann zu gehen und das eben automatisch, was beim Tactical Defensing nicht der Fall ist.

    Eine weitere "große" Neuerung in FIFA 12 ist die sogenannte Impact Engine, die für Realistische Verhältnisse auf den Platz sorgen soll. Zweikämpfe sehen nun echter aus oder große Abwehrspieler können kleinere Angreifer locker "ausschalten" - meistens zumindest. Das die Impact Engine noch nicht ganz ausgereift ist, merkt man, wenn einige seltsame Zweikampfentscheidungen fallen. Der Gegner der einen Spieler foult bekommt z.b. keinen Freistoß sondern der, der es eben nicht tat - warum?, weil Zweikämpfe manchmal so enden, dass die Zwei Spieler dann irgendwie seltsam zu Boden fallen. Manchmal wirkt das Ganze einfach zu ulkig!

    Ultimate Team: In diesem Modus, der nun von Anfang an in FIFA integriert ist, gilt es sein eigenes Team aufzubauen. Dazu wählt man erstmal einen Namen für den Verein und ein Wappen - wer FIFA 12 bekommt 2 Boosterpacks mit neuen Spielern gratis. Anfangs ist das Team noch recht schwach, die Mehrzahl der Spieler bewegt sich im Ende 50er, Anfang 60er Bereich (also in der Gesamtleistungsbewertung). Damit das Team gut miteinander harmoniert, ist es wichtig, dass vor allem die Chemie im Team stimmt. Spieler sollten auf ihren bevorzugten Positionen spielen dürfen und Spieler gleicher Nationalität oder gleichen Vereins wirken sich ebenso positiv auf die Chemie im Team aus. Wer in Ultimate Team mit den ganz großen mithalten will, der muss investieren: Entweder Spielmünzen, die man durch Siege o.ä. Erhält, oder durch echtes Geld, welches man dann im PSN Store ausgeben muss um die Bossterpacks zu kaufen. Die teuersten Packs sind rund 2€ teuer, bieten aber auch die besten Spieler (Gold Spieler). Wer ein bisschen rein investiert, sollte nach gut 4-5 Goldpacks eine schon recht gute Mannschaft beisammen haben. In Ultimate Team ist es möglich, mit dem eigenen Verein Online zu spielen oder Offline, für beide Varianten erhält man Münzen je nachdem wie gut man abschneidet. Pokalwettbewerbe bieten ebenso die Möglichkeit das eigene Münzenkonto aufzustocken.

    Drückt man im Menü nun START, so kann man sich auf dem Trainingsplatz ein wenig austoben. Man kann hier seinen Virtuellen Spieler trainieren oder sich dem Gameplay vertrauter machen, indem man per Tastendruck das Spielfeld seinen Wünschen entsprechend anpasst. So kann man sich mit 11 Mann gegen 5 Mann etc. wagen umso seinen Stil zu verbessern. Zu dem kann man mehrere Spieler einbinden, die entweder als Angreifer oder als Verteidiger dastehen, da das Training nur Darauf aufbaut.

    Elfmeterschießen: Es gibt Drei Schritte, die man zu erledigen hat um einen Elfmeter möglichst locker zu verwandeln. Zuerst müsst ihr den genauen Zeitpunkt festlegen, wann der sich bewegende Zeiger im grünen Bereich der auf dem Bildschirm befindlichen Energieanzeige. So könnt ihr davon ausgehen, dass der Schuss reingehen wird. Nun nur noch die Schussstärke festlegen und einen Winkel im Tor anvisieren. Neu ist auch, dass Schüsse nochmals vor dem Schuss angetäuscht werden können, heißt: Der Spieler hält kurz vor dem Ball und schießt erst dann drauf - gut um den Torwart zu verwirren.
    Als Torwart jedoch muss man versuchen den Ball logischerweise zu halten. Man kann sich eine Richtung denken in die der Ball geschossen werden könnte um weiter zu springen, wartet man mit der Entscheidung, so kann man nicht mehr ganz so weit hechten. Außerdem sind die Paraden des Torwartes nun ein wenig spektakulärer - auch das Bein des Wartes kann nochmal so einiges retten oder man kickt sich den Ball auf diese Weise zufällig selbst ins eigene Tor.

    Ingame Handbuch: Das wirklich fiese am Spiel ist, dass man mit dem Spiel keine gedruckte Bedienungsanleitung mitgeliefert bekommt. Stattdessen findet sich das Handbuch nun im Spiel. Positives ist dem ganzen eigentlich nichts abzugewinnen, eher nur negatives: Kein nachschlagen während eines laufenden Spiels möglich (falls man nicht mehr weiß, wie man Freistöße zu schießen hat) und die Anleitung ist wirklich nur sehr knapp und deckt nicht alle Bereiche des Spiels ab, wie z.b. das neue Defensiv System (unter Pro Club erläutert) und wie man beispielsweise Standards in allen Varianten ausführen kann.

    Virtual Pro

    In FIFA 12 hat man (wieder) die Möglichkeit einen Virtuellen Profi nach eigenen Wünschen zu kreieren, der Pro aus FIFA 11 lässt sich allerdings nicht übernehmen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten seinen Spieler zu erstellen, die Haare, die Größe, das Gewicht, die Farbe der Augen und u.a. auch die Breite des Kinnes - um nur einige Möglichkeiten aufzuzählen.
    Auf welcher Position man seinen Spieler gerne haben möchte ist auch einstellbar, Torwart, Verteidiger, Mittelfeldspieler und Stürmer.
    Jeder erstellte Profi hat anfangs noch bescheidene Leistungspunkte (man fängt bei Durchschnittlich 68 an) die aber im Laufe der Zeit und mit viel Einsatz erhöht werden können. Es gibt einige Attribute die verbessert werden können, Passspiel, Manndeckung oder Schusskraft. Diese Werte lassen sich durch Ereignisse erhöhen. Für Schießen +1 muss man mit seinem Profi einfach ein Tor schießen o.ä..
    Welche Bedingungen man erfüllen muss, um die Attributs Werte zu erhöhen, steht im Menüpunkt "Leistungen". Attribute für den Torwart lassen sich aber logischerweise nur durch den Einsatz des eigenen Profi als Torwart steigern (Pro kann je nach Belieben verbessert werden).
    Profi Ranglistenspiele kann man sich wie ein Teamworkspiel vorstellen. Man hat seine Mannschaft und jeder sucht sich seine Position aus, die er mit seinem Virtuellen Ego (Gameface ist unter easportsfootball.com herunterladbar) belegen möchte (ist der Pro ein Torwart, so hat er die Attribute eines solchen und sollte nicht auf die Stürmerposition (als Beispiel) gesetzt werden.)

    In Pro Club erstellt man sich einen Verein oder betritt einen mit den man in einer virtuellen Liga um Rangplätze kämpft. Erstellt man sich einen Club, so kann man sich den Namen aussuchen sowie das Wappen (aus sämtlichen Clubs...). Des weiteren kann man den Namen des Stadions ändern in welchem man seine Heimspiele durchführt. Für ein Club Spiel werden mindestens 2 Spieler gebraucht - wer mittendrin ein Spiel verlässt, der verliert automatisch und der Gegner bekommt die Punkte. Neben dem neu und gut gestalteten Interface hat sich in diesem Modus nicht sonderlich viel getan. Gut: In bisher von mir 20 gespielten Pro Club Spielen kam es zu keinem Verbindungsproblem, dennoch ist die Gefahr nicht ausgeschlossen, dass man mal eine schlechte Verbindung hat und man die Partie unbedingt vor der 5 Spielminute verlassen sollte, da das Spiel sonst als Niederlage gewertet wird.

    FAZIT: FIFA 12 wirkt moderner und frischer als sein Vorgänger. Die neuen Verbesserungen, wie Support Your Club, Mann gg Mann Saisons, der Impact Engine und unter anderem dem neuen (und auch abschaltbaren) Defensiv System haben es wirklich in sich. Zwar ist die Impact Engine noch nicht ganz ausgereift (manchmal fragwürdige Kollisionsabfrage) und das neue Tactical Defensing erfordert recht viel Einarbeitungszeit aber trotzdem macht FIFA 12 gegenüber FIFA 11 einen weiteren Fortschritt. Der Manager Modus begeistert auch in FIFA 12 wieder durch seinen Umfang und der jetzt noch erhöhten Komplexität durch Scouting und dem optimierten Entwicklungssystem der Spieler (vor allem von jüngeren Profifussballern). Spaß macht auch der Pro Club Modus, mit seinen Virtual Pros in einen eigenen Verein mit Freunden zu spielen macht recht viel Laune und man erhält meistens als positiven Nebeneffekt noch Leistungen für den eigenen Pro, die ihn dann besser machen. Zu guter Letzt wäre da noch der bereits ins Spiel integrierte Ultimate Team Modus, genau wie im Vorgänger gilt es hier sein Team zu formen und immer besser zu werden. Bis auf die neue Defensive ist die Steuerung recht gut, Umgewöhnungen gibt es nicht - was auch die Jubel betrifft, die genau mit den selben Tastenkombinationen wie in FIFA 11 ausgeführt werden können. Der Sound ist ebenso wieder Klasse, die Kommentatoren Breuckmann und Buschmann verrichten ihren Job solide, auch wenn nicht immer alles zutrifft was sie sagen. Grafisch hat sich nicht viel getan außer das einige prominente Fussballspieler nun noch besser und lebensechter aussehen. Enttäuschend sind aber wieder die Fans, die einfach schlecht aussehen und manchmal sogar z.t. Echt verpixelt sind (bei Nahaufnahmen auf einen Spieler ist dies der Fall, da man dann auch einen Teil der Tribüne sehen kann.)
    Alles in allem ist FIFA 12 ein gutes Spiel, welches mit vielen neuen Features auftrumpfen kann.

    Negative Aspekte:
    Impact Engine noch nicht ausgereift(...), neues Defensiv System erfordert recht viel Einarbeitung (kann aber auch abgeschaltet werden), Fans sehen z.t. verpixelt aus, z.t. zweitaufwändige Trophäen (z.b. 100 Ultimate Team Packs öffnen), Ingame Handbuch

    Positive Aspekte:
    neue Features [Support Your Club, XP (durch Aktivitäten in FIFA 12), Impact Engine, Tactical Defensing], Spieltempo gedrosselt, umfangreicher Karrieremodus, Ultimate Team, guter Sound, eigene Musik kann ins Spiel importiert werden, Trophäen

    Infos zur Spielzeit:
    PhilCassidy hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    FIFA 12

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: PhilCassidy
    8.7
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    7/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    9/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    -
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • FIFA 12
    FIFA 12
    Publisher
    Electronic Arts
    Developer
    Electronic Arts
    Release
    29.09.2011

    Aktuelles zu FIFA 12

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1010863
FIFA 12
FIFA 12: "Love Football , Play Football" - mit FIFA 12 - Leser-Test von PhilCassidy
http://www.gamezone.de/FIFA-12-Spiel-23267/Lesertests/FIFA-12-Love-Football-Play-Football-mit-FIFA-12-Leser-Test-von-PhilCassidy-1010863/
30.09.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/09/FIFA12_NG_Chiellini_ballinair_WM.jpg
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