FIFA 12 im Gamezone-Test

Test Michael Stadler

Ein langes Jahr mussten wir auf Fifa 12 warten, doch das hat sich 2011 mehr als nur gelohnt: Der König hat seinen Thron behauptet!

Jedes Jahr um diese Zeit kommt es zum großen Showdown zweier Konkurrenten die den Titel des Königs der Fußball-Simulation unter sich ausmachen: Fifa und Pro Evolution Soccer. Während PES letzte Woche schon von uns mit einer Wertung von 8,5 getestet wurde, ist es nun an der Zeit dass der amtierende König nachzieht. Wir haben unzählige Stunden mit Fifa 12 verbracht und verraten, was ihr euch vom neuesten Ableger erwarten könnt.

Die Updates

FIFA 12 FIFA 12 Der Ruf von Sportspielen, im speziellen derer die sich mit Ballsportarten befassen, ist meist sehr negativ behaftet, haben sie unter Zockern meist nur den Stellenwert eines jährlichen rund sechzig Euro teuren Updates, bei dem die neuesten Transfers, Trikots und Schuhmoden auf das kosmetisch etwas aufgehübschte Spiel geklatscht werden. Mittlerweile jedoch sind aus Updates richtige Neuerungen in Sachen Gameplay und Community geworden. Im Falle Fifa 11 buhlte EA Sports vergangenes Jahr mit "Personality+", "360° Dribbling" und das neue "Pro-Passing-System" um die Gunst der Spieler und versuchte den erst kürzlich errungenen Platz an der Spitze zu verteidigen. In Fifa 12 sollen diesen Job die neue "Player Impact Engine", "Pro Player Intelligence", das "Tactical Defending", sowie "Precision Dribbling" übernehmen. Doch wofür steht dieses anglizistische Fachgesimpel eigentlich? Die "Player Impact Engine" steht für eine völlig neue Kollisionsabfrage auf dem Rasen.

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FIFA 12 FIFA 12 Egal ob in Zweikämpfen, Tacklings oder Sprintduellen, sollen die Spieler unter dieser neu entwickelten Engine eine physische Intensität vermitteln die es so in einem Fußballspiel noch nicht gegeben hat. Aus Körperkontakten mit anschließendem Fall sollen auch realistische Verletzungen resultieren, welche längere oder kürzere Spiel- und Einsatzpausen nach sich ziehen. Damit sich Spieler nicht nur wie ihre realen Vorbilder bewegen, sondern auch so handeln wurde die "Pro Player Intelligence" eingeführt. Demnach sollen CPU Spieler ihre aus der Realität abgeleiteten Attribute auf dem Platz nach eigenem Ermessen einsetzen. Schnelle Spieler suchen den Sprint, während Spielmacher, oder neumodisch auch Spieldesigner genannt, schneller den tödlichen Pass spielen. Damit einher geht das "Precision Dribbling", welches euch ermöglicht mit flinken Spielern wie Messi, Ronaldo oder Robben genauso agil und schnell durch die Abwehrreihen flitzen, wie es die echten Spieler tun. Mit "Tactical Defending" bekommt die Abwehr dieses Jahr die größte Veränderung spendiert. In Fifa 12 seid ihr nun selbst dafür verantwortlich ob, wann und vor allem wie ihr dem Gegenspieler den Ball abnehmt.

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