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  • FIFA Football 2003: Vergiss die reale Bundesliga - Leser-Test von photographiker

    FIFA Football 2003: Vergiss die reale Bundesliga - Leser-Test von photographiker Die FIFA-Serie gehört schon langsam zum alljährlichen Pflichtprogramm des Hauses Electronic Arts, was mittlerweile unter den Fans mit „alle Jahre wieder“ kommentiert wird. Die Erwartungen sind jedes Mal riesig – ob denn endlich die Schwächen ausgebügelt wurden. „FIFA FOOTBALL 2003“ bekam jedenfalls, wie alle anderen Vorgänger dieser Serie, ordentlich Vorschusslorbeeren spendiert.
    So möchte ich mich bei dem aktuellen Titel auf das wesentliche Konzentrieren, denn zu den Standards gehören nun einmal Liga- und Pokalwettbewerbe sowie die Möglichkeit ein Tream-Team selbst zusammen stellen zu dürfen. Letzteres ist allerdings vom virtuellen Geldbeutel abhängig, so dass sich im weiteren Verlauf ein handfester Spielertransfer entwickelt. Bezüglich Wettbewerbe möchte ich den neuen Championship-Modus erwähnen. Möglicherweise waren hier die Gelder für die Lizenzen etwas aufgebraucht, da sich hinter diesen Modi nichts anderes als die Champions League verbirgt. Ansonsten stehen soweit alle Lizenzen zur Verfügung – original Namen der Mannschaften, Spieler sowie Stadien und natürlich Trikots – wobei ihr die Auswahl habt, in welches eure Mannschaft schlüpfen soll (Heim- oder Auswärtsspiele). Da war doch noch was? Richtig, unser guter Oliver Kahn steht dem Nationalteam nicht zur Verfügung. Die Begründung überlass ich jeden selbst, ich jedenfalls hätte sowieso Jens Lehmann in das Tor gestellt. ;o) Aus der Sicht der Entwickler ist die Versoftung von realen Ereignissen wie dieses Fussballspiel mit hohen finanziellen Aufwand verbunden. So bekommen wir als Käufer des Titels auch die original Sponsoren der Mannschaften präsentiert. Zwei Fliegen mit einer Klappe also, die Produzenten haben somit das nötige Kleingeld um uns „Nörgelkunden“ immer mehr virtuelle Realität bieten zu können. Das ist auch gut so, denn allein die Optik bringt „FIFA FOOTBALL 2003“ das Führungstor gegenüber der Konkurrenz-Titel. Ein echter Fussballfan erkennt also die Spieler schon von weiten, sprich – die virtuellen Kicker haben die original Skins bekommen, so das man schon vor lauter Begeisterung die teilweise nicht aktuelle Frisur mancher Spieler unter Kritik nehmen möchte. Man kann es auch übertreiben, das ist richtig – doch ist es ein Beweis dafür, das wir uns recht schnell an gutes gewöhnen und immer mehr haben wollen. Zu dem oben genannten Führungstor haben natürlich auch die Fans auf den Rängen etwas zu sagen. Selbige lassen euch mit Fangesängen, wehenden Fahnen und bengalischen Feuer inklusive hoch aufsteigenden Rauchschwaden in Gänsehaut schlüpfen. Sprich, Atmosphäre pur – besser ist nur der der persönliche Stadionbesuch. Bei ungünstigen Stadionwetter kann man aber getrost die Software als Ersatz nehmen, schließlich verpasst ihr dank der umfangreichen Kameraperspektiven nichts was wichtig ist. Solltet ihr dennoch wegen einer ungünstigen Kameraperspektive ein Foul oder andere Ereignisse verpasst haben, so begebt euch in den Replaymodus – wobei auch hier alle Kameraperspektiven zur Auswahl stehen. Doch ist bezüglich des Replaymodi eine gelbe Karte fällig. Die Buttons bzw. Bedienelemte sind klar erkennbar und platzsparend – doch warum sind selbige in einen übergroßen Sockel eingefasst, der locker ein Drittel des Bildschirms beansprucht? Da hilft es auch nichts wenn Florian König und Tom Bartels „diese Entscheidung“ nicht verstehen – die Kommentare haben sich zwar verbessert und kommen zum Großteil der tatsächlichen Ereignisse sehr nah, doch erinnern manche Redewendungen an frühere Titel aus den 90ern. Bezüglich Replay möchte ich noch die Zusammenfassung in der Halbzeit bzw. nach dem Spiel erwähnen. Ich würde diese Analyse als guten Ansatz für Verbesserungen bezeichnen, da hier schnell klar wird – dass das Programm zu Highlights grundsätzlich eine andere Meinung hat als der Spieler vor dem Monitor. Tore werden zwar erfasst und kommentiert, doch wird ein Rempler einem knappen Vorbeischuss am gegnerischen Tor bevorzugt. Bei einem Null zu Null ist man sozusagen dem Programm oder vielleicht Zufallsprinzip ausgesetzt und wartet vergebens auf den Lattenknaller aus der zweiten Halbzeit. Dennoch ist der Informationsfluß enorm umfangreich. Neben den Spieler-STATUSANZEIGEN, welche die gegenwärte Kondition des Spielers am unteren Bildschirmrand einblendet, gibt es den EA-Trainer (abschaltbar) und Schussanzeigen. Der EA-Trainer gibt Infos zu verletzten oder ausgepowerten Spielern und schlägt sogar Auswechslungen vor. Die Schussanzeigen werden in Pass-, Schuss- und Freistoßanzeigen untergliedert. Wobei letzteres wieder fast dem Zufall überlassen werden muss. So wird bei Freistößen oder Eckbällen ein halbrunder Panel eingeblendet, in dessen sich mehr oder weniger schnell eine Nadel bewegt – welche man per Tastendruck möglichst im grünen Bereich zum Stillstand bringen sollte. Gelingt dies nicht und die Nadel kommt im roten Bereich zum Stillstand, so kannst du den darauf folgenden Schuss fast immer vergessen. Diesem Glücksfall könnte man allerdings mit Hilfe des Zielcursor entgegen gehen. Zum Einen plant man einen Toleranzbereich ein und zum Andern gibt man mit selbigen dem Ball einen Effet. Ein Freistoß, welcher mit einem Effet an der Mauer vorbei und im linken oberen Eck des Tores landet soll – erfordert auch die Nadelposition im grünen Bereich. Während ich das Review für euch schreibe, finde ich diesen Panel in Ordnung – schließlich treffen unsere realen Vorbilder auch nicht immer den Ball optimal. Doch während des Spiels bringt dieser Panel das Blut zum kochen. Dies sollte als Beweis dafür angesehen werden, dass das Spiel den Zusatz „so nah als wär’ man da“ locker verdient hat.
    Dennoch gibt es aus meiner Sicht unverzeihliche Dinge, die wohl weniger der Software zu zuschreiben sind. Zum Beispiel ist es absolut nervig, dass Menübefehle meist nach einer Kunstpause ausgeführt werden. So hat man den Eindruck dass der eben ausgeführte Druck auf die Taste innerhalb eines Menüs gar nicht angenommen wurde - dass man ein zweites Mal drückt und ohne es zu wollen den Folgebefehl auslöst. Liegt es an der Komplexität des Spiels bzw. der umfangreichen Statistiken? Ist das Programm so voll gepackt, dass die Playstation2 bzw. deren Prozessor gar nicht mehr nach kommt? Diesbezüglich möchte ich auch die Aussetzer während des Spiels erwähnen. Nicht selten scheint der Ball vor dem Überqueren der Torlinie für einen Bruchteil von einer Sekunde kurz zu stoppen. Im Replay läuft alles Reibungslos. Die grafischen Hänger gibt es auch sonst gelegentlich, wenn zum Beispiel die Action zu massiv werden.

  • FIFA Football 2003
    FIFA Football 2003
    Publisher
    Electronic Arts
    Release
    30.10.2002
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FIFA Football 2003
FIFA Football 2003: Vergiss die reale Bundesliga - Leser-Test von photographiker
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02.12.2002
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