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  • Fable: Eine fablehafte Kurzgeschichte - Leser-Test von Kubrick

    Fable: Eine fablehafte Kurzgeschichte - Leser-Test von Kubrick Fable war wohl einer der meist erwarteten XBOX-Titel seit langer Zeit. Kein Tag verging ohne dass uns Molyneux mit neuen revolutinären News aus der Fable-Welt den Mund wässerig machte. Tja, was am Ende dabei rauskam ist leider alles andere als "das beste Rollenspiel aller Zeiten", welches uns Lionhead zu leidenschaftlich angekündigt hatte hatte.

    Die Geschichte deines Lebens:
    Die Geschichte in Fable dreht sich um einen normalen Jungen der seiner Familie entrissen wird und daraufhin in der Heldengilde zum Helden ausgebildet wird. Danach begleiten wir ihn auf die Suche nach den Überlebenden seiner Familie; seiner Mutter und seiner Schwester.
    Das Spiel beginnt mit der Kindheit des Helden, in der wir in der kleinen Stadt Oakvale irgendwo an der Küste der schönen Insel Albion die ersten kleinen Erfahrungen machen und Aufträge ausfüllen. Die Kindheit ist als kleines Tutorial gestaltet in dem wir mit der Steuerung und der Spielmechanik von Fable vertraut gemacht werden.
    Die Steuerung ist dabei absolut Standartmäßig und sehr griffig. Allein an die fehlende Möglichkeit die Ansicht hoch oder runter zu schwenken muss man sich etwas gewöhnen, jedoch ist dies kein Nachteil und so weiß man bald zu schätzen das der Blick des Helden immer auf die schöne Landschaft gerichtet bleibt.
    Schon bald müssen wir dann auch die erste moralische Entscheidung treffen: Als wir nämlich einen Ehemann dabei erwischen wie er seine Ehefrau an einem ruhigen Örtchen mit einer anderen Betrügt, bittet uns dieser keinem vom Gesehenen zu erzählen. Dafür bietet er uns ein Goldstück. Nun können wir entweder ablehnen und kein Geld bekommen oder das Geld nehmen und einwilligen. Als wir später die Ehefrau des Mannes treffen können wir uns abermal entscheiden ob wir diesen nun verraten oder nichts sagen. Basierend auf unserer Entscheidung bekommen wir dann Punkte für die gute oder böse Seite. Je nach dem wie wir uns im späteren Spielverlauf verhalten verändert sich dann auch der Held: Als guter Held bekommen wir strahlend blaue Augen und einen Heiligenschein, als Bösewicht wachsen uns teuflische Hörner und die Augen färben sich langsam pechschwarz.
    Jedoch sind ausgefeilte, psychologische Entscheidungen wie in meinem Beispiel eher die Seltenheit. Zum Ende hin geht es nämlich nur noch um töten oder nicht töten, auf kleine, triviale Geschichten wartet man oft leider vergebens.

    Die Welt von Albion:
    Grafisch hat Fable einiges zu bieten. Neben einem einzigartigen und detailverliebten Leveldesign fällt vor allem das wunderschöne Licht/Schattenpiel auf, welches die Optik des Titels zu etwas ganz besonderem macht. Das Sonnenlicht fällt atmosphärisch durch die Baumwipfel, prächtige, grüne Wiesen wiegen sich im lauen Sommerwind, während spherische, orchestrale Klänge die Luft erfüllen. Aber es geht auch anders: In den düstereren Gegenden von Albion herrschen düstere Farben und Lichteffekte vor, die in punkto Atmosphäre den freundlichen Landschaften in nichts nachstehen.
    Und auch unser Held ist eine wahre Augenweide. Ob nun Bart, Tattoos, Haarschnitt oder Kleidung, der Held lässt sich dem eigenen Geschmack in allen Belangen anpassen. Auch sammelt die Hauptfigur mit jedem Kampf Narben und wirkt so mit der Zeit von der Zeit gezeichnet.
    Schön gelungen sind auch die Städte mit den verspielten Häusern und Marktplätzen.
    Der Gezeitenwechsel jedoch findet nicht wie z.B. in Morrowind in Echtzeit statt sondern ist von Areal zu Areal vorberechnet. Was heißt das es in der einen Stadt immer Schneit während es in der anderen Stadt immer regnet usw. Auch der Tag- und Nachtwechsel ist nicht besonders gelungen da die Welt von Albion in viele kleine Areale unterteilt ist, welche das Reisen zu Fuß zu einer Qual machen. Denn nach jedem kleinen Abschnitt wechselt man wieder in ein anderes Areal und muss eine recht lange Ladezeit über sch ergehen lassen. Man bewegt sich also nur von Map zu Map, anstatt sich durch eine gigantische, atmosphärische Welt zu bewegen. So nutzt man schnell nur noch die zahlreichen Teleporter welche es fast unmöglich machen mal einen Sonnenauf- oder Untergang während einer Wanderung zu erleben. Denn was die Grafik von Fable an Atmosphäre rausschlägt, das machen die Ladezeiten und die zu kleine Welt zusammen mit den fehlenden Gezeiten/Tageszeitenwechsel wieder zu nichte.

  • Fable
    Fable
    Publisher
    Microsoft
    Developer
    Big Blue Box Studios
    Release
    14.09.2004
    Leserwertung
     
    Meine Wertung
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Fable
Fable: Eine fablehafte Kurzgeschichte - Leser-Test von Kubrick
http://www.gamezone.de/Fable-Spiel-23036/Lesertests/Fable-Eine-fablehafte-Kurzgeschichte-Leser-Test-von-Kubrick-1002309/
29.05.2005
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