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  • Face of Mankind im Gamezone-Test

    Lest in unserem Review ob der Mix aus Egoshooter und Rollenspiel hält was uns das futuristische Setting verspricht.

    Aus dem Hause Duplex Systems kommt ein MMOPRG der ganz anderen Art. Eine Mischung aus Egoshooter und Rollenspiel soll den Spieler in eine futuristische Welt entführen, wie man sie nur aus Bladerunner, Neuromancer, Das Fünfte Element oder Robocop kennt. Ob dieser Mix auch hält was er verspricht, das erfahrt ihr hier!

    Willkommen im 24. Jahrhundert!

    Face of Mankind Face of Mankind In 300 Jahren sieht es nicht sonderlich gut aus für die Menschheit. Die Städte der Welt sind überfüllt, die natürlichen Ressourcen sind komplett erschöpft und statt harmonischen Zusammenlebens herrscht nackte Gewalt. Das Beste in so einer Situation ist auszuwandern, nur wohin? So macht sich die Menschheit auf zu den entfernten Planeten des Universums. Doch wie es im Leben nun einmal so ist, lässt sich nicht jeder freiwillig sein Land wegnehmen oder besser gesagt seinen Planeten. Ein Krieg zwischen den Menschen und den Außerirdischen bricht aus. Während des Krieges hatte auf der Erde die Regierung kaum noch die Möglichkeit ein gerechtes und demokratisches System aufrecht zu erhalten, denn nicht alle Mitglieder waren loyal. So bildeten sich verschiedene Organisationen, die versuchten ihr eigenes System aufzubauen und konkurrierten um Macht und Reichtum.

    So und nicht anders sieht es in "Face of Mankind" aus. Man begibt sich in eine futuristische Welt, wie man sie sonst nur aus Filmen wie "Total Recal", "Das Fünfte Element" oder "Bladerunner" kennt. Wer auch gerne mal ein Buch zur Hand nimmt, wird Ähnlichkeiten zur "William Gibsons - Neuromancer" oder "Mona Lisa Overdrive" vorfinden.

    Was darf es sein? Schmieriger Händler oder Freiheitskämpfer?

    Bevor man die Welt von Morgen betritt, muss man sich erst wie auch in allen anderen Onlinespielen mit seinem virtuellen "Ich" beschäftigen. In Gegensatz zu der Konkurrenz, kann man in "Face of Mankind" nur einen einzigen Charakter (!) erschaffen. Warum das so ist? Das erfahrt ihr später.

    Face of Mankind Face of Mankind Den Anfang machen wir, in dem wir uns für eine von acht Fraktionen entscheiden, die nicht nur mit unterschiedlichen Aufgaben auf uns warten, sondern auch ihre Vor - und Nachteile haben. Des Weiteren vertreten diese noch unterschiedlichen Ideale. Da hätten wir z.B. das "Law Enforcement Department". Als Mitglied der Ordnungshüter kann man jene Spieler dingfest machen, die sich zu einer Verbrecherkarriere entschlossen haben. Spieler die unter dem Rambo-Komplex leiden, können als Söldner bei den "Mercenaries Of The Blood" einsteigen. Für jeden Spieler ist was dabei, egal ob man für den Staat tätig ist, für die Konzerne der Welt arbeitet oder in Clans durch das Global Dominion umherstreift. Kommt es doch mal vor, dass man sich falsch entschieden hat, besteht immer noch die Möglichkeit später die Seiten zu wechseln. Doch Vorsicht! Die Aufnahmebedingungen befinden sich in ständiger Veränderung und hängen von der politischen Lage ab.

    Face of Mankind Face of Mankind Hat man sich erstmal für eine Partei entschieden, gilt es den passenden Job zu wählen. Doch leider ist die Auswahl recht bescheiden. Es stehen sagen und schreibe vier Berufe zur Auswahl! Die Qual der Wahl hat man hier wahrlich nicht. Der Spieler kann sich entscheiden ob er einen Commander (Kommandant), einen Combatant (Kämpfer), einen Medic (Mediziner) oder einen Trader (Händler) spielen möchte. Das Positive jedoch ist, das grundsätzlich keine Berufswahl den Spieler wirklich einschränkt. Laut den Machern soll sogar das Gegenteil der Fall sein. Jede Berufswahl erweitert die Möglichkeiten des Spielers. Commander können so genannte Squads gründen. Bei Squads handelt es sich um kleine Spielergruppen, die ihr eigenes Hauptquartier innerhalb der Fraktion besitzen. Combatants sind, wie der Name schon sagt, Spezialisten im Kampf und können im Gegensatz zu den anderen Klassen, etwas stärkere Waffen und Rüstungen tragen. Auch wenn sich jeder Beruf selbst ärztlich versorgen kann, so sind die Medics doch die besseren Ärzte. Aufgrund ihres Fachwissens haben sie leichten Zugriff auf medizinische Einrichtungen ihrer Fraktion. Als letztes gibt es ja noch den Trader der leichte Vorteile bei der Produktion von Gegenständen und Handel hat.

    Als krönenden Abschluss gestaltet man noch das Aussehen, das recht einfach von der Hand geht. Mit ein paar Mausklicks, ändert ihr Gesicht, Frisur, Haarfarbe und Kleidung. Leider sind einige Bereiche etwas spartanisch ausgestattet. Etwas mehr Auswahl hätte dem Spiel recht gut getan. Etwas Abwechslung wird dennoch geboten.

    Interface und Steuerung

    Face of Mankind Face of Mankind Steht die Spielfigur fest, kann man selbst entscheiden ob man an einem Tutorial teilnehmen möchte oder nicht. Neueinsteiger sollten diese Option auf jeden Fall in Anspruch nehmen. Im Dominion Training Center bekommt ihr das Interface, die Steuerung und die drei Kamera Ansichten erklärt. Insgesamt geht die Steuerung recht locker von der Hand. Etwas störend sind nur die diversen Fenster die sich öffnen, wenn mit dem Terminal beschäftigt ist oder den Charakterstatus aufruft. Solange die Fenster geöffnet sind, können wir unsere Figur nicht bewegen. Via ESC Taste lassen sich glücklicherweise alle Fenster gleichzeitig schließen, um so schnell wie möglich wieder die Kontrolle zu erlangen. Ein großes Manko sind die etwas diffusen Beschreibungen des Gameplays, denn diese sind leider etwas knapp geraten. Für die Sonderfunktionen und Tastenbelegungen hätte man doch lieber ein ausführlicheres Handbuch spendieren sollen. Stattdessen muss sich der Spieler mit einem gefalteten Blatt Papier von gerade mal drei Seiten abfinden.

    Face of Mankind Face of Mankind Einige abschließende Worte sollte man noch zu den Kamera-Ansichten verlieren. Diese bilden ein wichtiges Element in "Face of Mankind". Da wäre zum einem die First-Person-Perspektive, die ausschließlich fürs Kämpfen genutzt wird. Dabei nutzt sie die genretypischen Bewegungselemente: springen, kriechen und rennen. Dann gibt es noch die Third-Person-Perspektive. Mit dieser Ansicht verbringt der Spieler die meiste Zeit, wenn er durch die Städte und Strassen läuft. Mit dem Mausrad können wir ins Geschehen rein- und rauszoomen. Zum Schluss gibt es die so genannte "Filmische Kamera". Wählt man diese Perspektive ist man komplett unsichtbar, aber man kann auch nicht kämpfen. Quasi wandert man so als Geist umher. Diese Art der Perspektive wurde extra konzipiert, um ungestört Screenshots und Filme zu machen.

    Der harte Alltag in der Zukunft

    Face of Mankind Face of Mankind Wurde das Tutorial im Dominion Training Center hinter sich gelassen und seine eigene Wohnung bezogen, empfiehlt es sich erst die Umgebung zu erkunden. Damit beginnt man die Grundfunktionen des Spiels kennen zu lernen, gewöhnt sich an die recht große und äußerst verwirrende Umgebung, setzt seine Wegpunkte und durchstöbert die Missionen, die man an Terminals annehmen kann. Vorausgesetzt, man bekleidet die passende Charakterklasse. Denn anstelle von Quests gibt es in "Face of Mankind" Missionen, die dem Spieler Erfahrungspunkte einbringen. Doch anstelle von LEVEL UP's steigt man in "Face of Mankind" Ränge auf.

    Face of Mankind Face of Mankind Diese Ränge geben dem Spieler mehr Rechte, so muss z.B. ein Rang 1 L.E.D (Law Enforcement Department) immer, es sei denn er hört Schüsse oder wird beschossen, seine Waffe im Halfter haben. Ein Rang 2 L.E.D (Law Enforcement Department) jedoch kann die Waffe in der öffentlich zeigen. Jedoch sollte er sie wegstecken, wenn es die gegebenen Umstände verlangen. Das Missionssystem in "Face of Mankind" besteht aus 3 Levels: Agenden, Kampagnen und Missionen. Agenden repräsentieren die aktuellen allgemeinen Richtlinien für die Aktivität der vom Spieler gewählten Fraktion. Diese Art von Missionen sind was ganz Besonderes: Sie werden von den Fraktionsführer (Commander) erstellt, womit ein stetiger Ausbau an Aufgaben einhergehen soll. Macht man sich in dieser Online-Welt also Feinde, braucht man sich nicht über ein Kopfgeld zu wundern, was ein Gegner auf einem ausgesetzt haben könnte. Wie woanders entscheidet also auch hier das eigene Auftreten anderer Spieler gegenüber die Sympathievergabe. Kampagnen stellen komplexe Missionsets dar. Hier ist bestimmt bzw. definiert, wie viele und welche Art Missionen zum erfolgreichen Ausführen der Kampagne erfüllt werden müssen. Die elementare Bestandsteile dieser Kampagnen ist die Faktionspolitik. Als letztes wären da noch die normalen Missionen. Diese werden vom Spiel selbst generiert. Aufträge sind auf jeden Fall die etwas einfachere Art und Weise um an Geld ranzukommen und Erfahrungspunkte zu sammeln. Dabei fallen diese unterschiedlich aus, so dass man sogar den Beruf eines Händlers oder Bürokraten annehmen kann. Praktisch ist auch das so genannte ComLog, das den Spieler jederzeit über Ort und Status der Mission informiert.

    Bei den einzelnen Fraktionen untereinander herrscht alles andere als Friede, Freude, Eierkuchen. Von einem Tag auf den anderen kann ein Konflikt zwischen zwei Parteien entstehen, sich zuspitzen und letzten Endes in einer bewaffneten Auseinandersetzung eskalieren. Dies ist ein entscheidendes Element (Open PvP) in "Face of Mankind".

  • Face of Mankind
    Face of Mankind
    Publisher
    Duplex Systems (de)
    Developer
    Duplex Systems (de)
    Release
    05.2006

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Face of Mankind
Face of Mankind im Gamezone-Test
Lest in unserem Review ob der Mix aus Egoshooter und Rollenspiel hält was uns das futuristische Setting verspricht.
http://www.gamezone.de/Face-of-Mankind-Spiel-23050/Tests/Face-of-Mankind-im-Gamezone-Test-990846/
10.07.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/07/lithtech_2006-07-04_21-32-21-70.jpg
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