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  • Facebook: Vorsicht vor manipulierten Bildmarkierungen [UPDATE]

    [UPDATE vom 17.04.2011]

    Seit heute grassiert eine neue Welle Like-Jacking und Facebook App-Spam, die sich jedoch der alten Funktionsmuster bedient. Wir haben einen aktuellen Screenshot als Newsbild angehängt. Solltet ihr selbst auf einem solchen Bild verlinkt sein: Klickt NICHT auf den Link (meist durch Tiny-Url wie goo.gl/xxxx getarnt). Entfernt eure Markierung vom Bild, damit eure Freunde nicht auch drauf reinfallen. Informiert den Verursacher darüber, dass er vermutlich eine betrügerische App installiert hat und wie er sie entfernen kann.

    Bitte denkt bei solchen Angeboten immer daran: Facebook sieht, anders als manch ein deutsches Social Network, nicht vor, Besucherdaten preiszugeben. Sie werden zwar gesammelt, stehen Apps aber nicht zur Verfügung. Von daher: Es gibt technisch keine Möglichkeit zu sehen, wer eure Facebook-Seite besucht!

    Originalmeldung vom 10.04.2011

    Schon seit einigen Wochen haben Nutzer des Social Networks Facebook immer wieder verdächtige Posts auf ihrer Pinnwand. Sensationshungrig wird man auf angebliche (Nackt-)Videos von Stars oder geheime Aufnahmen von tragischen Ereignissen (9/11, Tsunami in Japan usw.) gelockt. Klickt man die Links jedoch an, landet man häufig auf Betrugsseiten, die gar kein Video anbieten. Lediglich ein Bild, das oft wie ein Flashvideo aussieht, gibt es dort. Klickt man auf Start oder sonstwo auf der Seite mit der Maus, betätigt man damit ein verstecktes Skript: Der Inhalt wird bei Facebook an der Pinnwand mit allen Freunden geteilt.

    Perfider geht man nun seit einigen Tagen vor: Statt User auf fremde Seiten umzulenken, greifen Spammer und Betrüger nun direkt via Facebook App auf Daten zu. Der Vorteil für sie: Bleibt der User auf den Seiten von Facebook, wirkt das seriöser als Umleitungen. In der neusten Masche wird man in einem Bild markiert, in deren Bilduntertitel ein Link zu einer App führt, die vorgeblich die Besucher eines Profils aufdeckt. Erlaubt man der App Zugriff auf das Profil, erstellt diese weitere Fotoalben und markiert die eigenen Freunde darin - das Schneeballystem beginnt. Beispiele und Möglichkeiten sich vor solchen Attacken zu schützen, haben wir in einer Bildergalerie zusammengefasst:


    Den perfekten Schutz gibt es nicht

    Man kann zwar Vorkehrungen treffen um sich zu schützen, ein Allheilmittel gegen Spam und Scam auf Facebook gibt es nicht. Um die Gefahr solcher Attacken zu verringern kann man in den Privatsphäreeinstellungen (wie in der Galerie beschrieben) nicht mehr benutzte Apps entfernen und eigene Inhalte nur mit einer kleinen Gruppe an Mitmenschen teilen, Markierungen kann man aber beispielsweise nicht abschalten. Auch Links von Freunden kann man nicht einzeln abstellen, ohne nicht auch alle anderen Infos des Freundes verbergen zu müssen.

    Deshalb sollte man die Augen offenhalten: Lenkt der Freund einen in gebrochenem Deutsch oder Englisch auf dubiose Inhalte, sollte man nicht draufklicken. Ein Indiz sind URL-Verkürzer wie goo.gl/xxxxx oder bit.ly/xxxxx oder auch URLs zu Seiten, die zwar bekannt klingen, sich aber eigentlich anders schreiben. Wer einen Skript-Blocker installiert hat, kann oft einen Blick wagen (anschalten nicht vergessen!), aber diesen empfehlen wir nur Profis: Mit aktiviertem Skriptblocker verlieren auch viele "gute" Internetseiten Funktionen oder werden teilweise zur Gänze unbenutzbar. Ist ein Beitrag ganz klar Spam, markiert ihn als solchen (Druck auf das X, das rechts neben dem Beitrag aufploppt und "Als Spam markieren"). Das hat zwar keine sofortigen Reaktionen, es hilft Facebook aber, neue Spamwellen zu erkennen und hoffentlich in Zukunft dagegen vorzugehen.

    Will eine App Zugriff auf eure Daten, meldet euch Facebook immer welche das betrifft. Datenhungrige Apps kann man zwar oft in die Schranken weisen, wenn sie aber zu viel wissen will, dann nehmt lieber ein Mal zu eine Einladung nicht an, als dass ihr Betrügern oder Datenhändlern auf den Leim geht. Wägt ab, ob eine App wirklich all diese Daten braucht, die sie will. Wollt ihr einem Spielehersteller verraten, ob und wie lange ihr in einer Beziehung seid und ihm erlauben, euren Freunden Nachrichten via Pinnwand zu schicken? Muss Outlook meine religiösen und politischen Einstellungen kennen? Falls nicht, dann lehnt die App ab. Wenige Apps machen zwar das Risiko nicht zwangsläufig geringer, aber sie sind ein Instrument für euren persönlichen Datenschutz. Wisst ihr nicht genau, von wem die App ist oder was sie bewirkt, lasst eine Authorisierung bleiben. Informiert euch auf der Pinnwand der App und in den Rezensionen.

    Fällt man doch mal auf einen Trick rein, sollte man versuchen den Schaden gering zu halten. Entfernt die App aus euren Privatsphäreeinstellungen (wird in der Bildergalerie erklärt!), löscht gegebenenfalls Einträge wie Links oder Kommentare, die Schadsoftware bei euren Freunden hinterlassen hat und entfernt sofort Bildmarkierungen, falls einer eurer Freunde euch durch den Trick markiert hat. Macht die Person darauf aufmerksam, denn vielen entgeht der Betrug. Wartet vor allem mit Maßnahmen nicht, bis eure Freunde auch auf den Betrug reinfallen. Dann geht das Schneeballsystem nämlich weiter und schon bald könntet ihr erneut reinfallen - nur angelockt von einem anderen Link/Video/Trick.

    Hattet ihr schon Probleme auf Facebook? Apps, getarnte Games oder dubiose Links und Einladungen von Freunden? Sagt es uns in den Kommentaren oder auch auf unserer Facebookseite auf facebook.com/gamezonede. Wenn ihr neue Betrugsarten seht, meldet es uns. Nur so können auch auch andere User gewarnt werden!

    Quelle: www.gamezone.de

  • Es gibt 21 Kommentare zum Artikel
    Von fertigo
    >dieses ganze datenschutz-gejammer nervt -.- jeder ist selbst verantwortlich, welche daten er preisgibt.Nanana, dann…
    Von skorpie
    Facebook ist gut um Mitschüler, die sich seit X-Jahren nicht gemeldet haben, zu treffen. Sie tauchen wieder aus der…
    Von losername
    also mal ganz ehrlich alle die hier jammern facebook sei so schlimm haben doch so wie es aussieht keine ahnung von der…
    • Es gibt 21 Kommentare zum Artikel

      • Von fertigo
        >dieses ganze datenschutz-gejammer nervt -.- jeder ist selbst verantwortlich, welche daten er preisgibt.

        Nanana, dann müssten die Leute ja mal anfangen *nachzudenken* oder *Verantwortungsbewusstsein* zu zeigen. Sowas kannst doch heute nicht mehr erwarten.
      • Von skorpie Erfahrener Benutzer
        Facebook ist gut um Mitschüler, die sich seit X-Jahren nicht gemeldet haben, zu treffen. Sie tauchen wieder aus der Vergangenheit auf, man chattet über belanglose Dinge, vielleicht trifft man sich mal auf einen Kaffee und dann stehen sie in der Freundesliste als Zombie-Freunde, aber ist bei jeden Netzwerk…
      • Von losername Erfahrener Benutzer
        also mal ganz ehrlich alle die hier jammern facebook sei so schlimm haben doch so wie es aussieht keine ahnung von der materie.
        wer von denen bestellt waren über das internet, bezahlt per kreditkarte oder bankeinzug via internet, is bei paypal angemeldet, is in anderen communitys angemeldet, hat ein email…
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Facebook: Vorsicht vor manipulierten Bildmarkierungen [UPDATE]
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17.04.2011
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/04/profilespyfacebookisspam.jpg
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