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  • Fallout 3: FALLOUT 3 - Review ! - Leser-Test von IronMaikFranz

    Fallout 3: FALLOUT 3 - Review ! - Leser-Test von IronMaikFranz Quelle: Bethesda Fallout 3 - das neueste Werk der Oblivion-Macher Bethesda. Ist das Spiel ein Oblivion mit neuer Verkleidung? Ein Ego Shooter oder ein Rollenspiel? Ein Meisterwerk oder total überhyptes Game? All diesen Fragen werden wir nun auf den Grund gehen, viel Spass bei meinem Review .

    Der verheerende Prolog

    2077. Die Welt im Atomkrieg. Die Bürger suchen Schutz in gigantischen, in Bergmassive eingebauten Schutzbunkern, den 'Vaults'. Während draussen Atombomben fallen und eine noch nie dagewesene Spur der Zerstörung anrichten, sind die Menschen in den Vaults sicher vor den Bomben und der tödlichen Strahlung. In genau so einer Vault, in der Vault 101, beginnt die Geschichte eures Charakters.

    Erlebnisse der Kindheit...

    Der Spieleinstieg ist den Entwicklern - ähnlich wie in 'TES4: Oblivion' - wirklich grandios gelungen. Zu Beginn erlebt ihr eure Geburt hautnah aus der ersten Person mit. Ihr findet euch in den Händen eures Papa' s wieder, und wählt nach und nach mit sehr gelungener Interaktion euer Geschlecht, euren Namen und euer Aussehen aus, welches durch eine große Auswahlmöglichkeit zahlreiche schöne oder auch ausgefallene Varianten erlaubt. Nach der Geburtssequenz macht ihr einen Sprung in euer zweites Lebensjahr. Ihr befindet euch in einem Raum in der Vault 101. Ihr könnt bereits krabbeln und lernt euch fortzubewegen. Nachdem sich euer Daddy kurz aus dem Staub gemacht hat und euch alleine im Laufstall zurücklässt, erkundet ihr das Zimmer auf eigene Faust. Dabei findet ihr auch das S.P.E.C.I.A.L. - Buch, mit dem ihr eine festgelegte Anzahl von Fertigkeitspunkten auf Attribute wie Stärke, Charisma oder Beweglichkeit verteilt. Hier könnt ihr euren Grundstein legen für euren gewünschten Charakter, ob Meuchelmörder oder Ödlandheld, ob als Waffenmeister oder als Schleichexperte. Ihr gestaltet euren Charakter nach euren Wünschen. Je nachdem ob ihr gut oder böse handelt, verändert sich euer Spielerlebnis enorm. Immer wieder werdet ihr vor schwierige Entscheidungen gestellt. Beispielsweise ob ihr die Stadt Megaton, die um einen Atombomben-Blindgänger herum erbaut wurde für Geld in die Luft jagt oder den Bewohnern etwas Gutes tut und sie entschärft.
    Die ganze Kindheit dient eigentlich nur als Tutorial, jedoch ist das herrlich schön verpackt mit lustigen Szenen, wie zum Beispiel als ihr am 10. Geburtstag euren PIP-Boy 3000 erhaltet. Dieser wird von nun an euer ständiger Begleiter sein. Er dient sowohl als Anzeige für euren derzeitigen Status in Bezug auf Verstrahlung, Fähigkeiten, etc, weiterhin könnt ihr mit ihm eure Waffe und eure Kleidung auswählen und reparieren, sowie ist eine Weltkarte enthalten mit allen entdeckten Orten vorhanden. Ihr habt die Möglichkeit für bereits entdeckte Orte die Funktion 'Schnellreisen' zu benutzen, womit ihr in kürzester Zeit an den gewünschten Ort springt.

    Vom Schutzbunker in die Hölle

    Vault. Zu deutsch 'Stahlkammer'. In so einem Atombunker wurdet ihr geboren um euer ganzes Leben dort zu verbringen. Im Alter von 19 Jahren werdet ihr an einem unscheinbaren Morgen von eurer Freundin Amata geweckt. Euer Vater hat die Vault ohne Vorwarnung verlassen und drinnen bricht gerade eine Revolte los. Ihr seit es jedoch, der den Entschluss fasst, auch nach draußen zu fliehen um euren verlorenen Vater wieder zu finden. Vorbei am Wachpersonal bahnt ihr euch den Weg bis zum Ausgang des Atombunkers. Die riesigen Stahltore tun sich auf um euch den Weg frei zu machen. Um euch den Weg frei zu machen zu einer Reise ins Ungewisse...
    Wenn ihr aus der Vault rauskommt werdet ihr zuerst grell geblendet sein vom Sonnenlicht, da ihr bisher immer euer Leben lang immer nur das Licht aus dem Bunker hattet. Erst nach und nach wird die Umgebung sichtbar und offenbart etwas, was man sich in seinen schlimmsten Träumen nicht ausgemalt hätte, das Ödland. Die Welt liegt auch 200 Jahre nach dem Krieg noch in Schutt und Asche, keinerlei Bäume oder Pflanzen - bis auf ein paar sehr wenige Dronensträucher - existieren mehr, nicht weit vom Eingang liegt eine Stadt - Springvale. Diese liegt ebenfalls in Trümmern und das zurückgeblieben ist lässt nurnoch erahnen, wo früher einmal die Grundmauern standen. Aber ihr seit ja nicht zum Vergnügen aus der warmen, sicheren Vault geklettert sondern wollt euren Vater finden. Die erste Spur führt euch in die nahegelegene Stadt Megaton. Sie würde in einen Krater und um einen Atombombenblindgänger aus alten Flugzeugteilen erbaut. Was für Normalsterbliche wie ein Schrottplatz aussieht, ist im Ödland eine der sichersten und größten Städte im ganzen Reich. Ihr erhaltet den Hinweis, dass euer Vater in Moriartys Saloon gesehen wurde. Dort begegnet ihr dem Besitzer, Colin Moriarty. Er hat einige Informationen über ihren Vater, will sie aber nicht einfach so preisgeben, sondern fordert 100 Kronkorken für die Auskunft.
    Gleich zu Beginn des Hauptquests werdet mit verschiedenen Lösungswegen konfrontiert. Um nur zwei zu nennen, könnt ihr das geforderte Cash aufbringen und sofort und problemlos die Informationen erhalten oder ihr könnt euch in Moriartys PC einhacken und dort seine Notizen über euren Vermissten Vater rauslesen. Das Spiel lässt euch also viel Entscheidungsfreiheit wie ihr vorgeht. Sei es ob ihr mit geladenem Gewehr in die Bar stürmt und den Besitzer umlegt damit ihr sein Passwort klauen könnt, still und leise in sein Netzwerk eindringt, oder aber die friedliche und vor allem legale Variante vorzieht und seinen Forderungen nachgibt. In der Hauptquest werden euch unterschiedliche Wege stets zu den selben Zielen führen. Abseits der Hauptgeschichte werdet ihr jedoch sehr oft auf Leute mit unterschiedlichen Zielen und Wünschen treffen. Euch ist überlassen welchen ihr folgt. Gleich zu Beginn in Megaton wird euch ein Herr namens Mister Burke ansprechen, der euch, wenn ihr dazu bereit seid, das nötige Werkzeug verschafft um die Atombombe inmitten der Stadt wieder scharf zu machen. Seit ihr ein guter Mann und helft den Bewohnern von Megaton die Bombe zu entschärfen, winkt euch ein gutes Karma und das Wohlwollen der Bewohner. Seit ihr jedoch auf der verbrecherischen Seite könnt ihr die riesige Atombombe zünden und aus sicherer Entfernung die gesamte Stadt hochgehen lassen. Es winkt euch zwar viel Cash von eurem Auftraggeber, jedoch wird euer Karma erheblich sinken, was den Nachteil hat, dass euch andere Leute nicht mehr so mit Wohlwollen empfangen wie sie es getan hätten, wenn sie überwiegend gutes Karma besäßen.
    Euch bleibt die Entscheidung offen, wie ihr vorgeht. Beide Wege sind sehr unterhaltsam und es lohnt sich auch, das Spiel mehrere Male auf unterschiedliche Weise durchzuspielen, was dem schon enormen Umfang noch eine gehörige Portion Langzeitmotivation verpasst.

  • Fallout 3
    Fallout 3
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Bethesda Softworks
    Release
    14.04.2010

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Fallout 3
Fallout 3: FALLOUT 3 - Review ! - Leser-Test von IronMaikFranz
http://www.gamezone.de/Fallout-3-Spiel-23088/Lesertests/Fallout-3-FALLOUT-3-Review-Leser-Test-von-IronMaikFranz-1008906/
27.09.2009
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2011/01/fallout_3_demake_2.png
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