Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Fallout: A Post Nuclear Role Playing Game - Postapokalyptischer Rollenspielklassiker - Leser-Test von OmegaTherion

    Fallout: A Post Nuclear Role Playing Game - Postapokalyptischer Rollenspielklassiker - Leser-Test von OmegaTherion "Krieg - Krieg ist immer gleich.", tönt eine gewichtige monotone Stimme aus den Computerboxen, derweil schwarz-weiße Impressionen zerstörter Städte den Bildschirm füllen.
    Wir befinden uns im Vorspann des Rollenspielklassikers Fallout und eben jene Stimme der wir lauschen ist es, welche uns auf eine Welt vorbereiten soll die Produkt eines Krieges ist, der doch anders nicht hätte sein, als alles was die Menschheit zuvor mit diesem Begriff verbunden haben mochte ...
    Ein Krieg, welcher nicht von Männern von Angesicht zu Angesicht, von Panzern und Haubitzen zu Lande oder von Schlachtschiffen auf den Ozeanen ausgefochten wurde - sondern von Raketen.
    Ein Krieg der sich nicht hinzog über Monate und Jahre - sondern nur Minuten und Stunden dauerte.
    Ein Krieg an dessen Ende keine glänzende neue Ordnung stand, sondern nur jene Welt geprägt von Ruin und Chaos, deren Fährnissen der Spieler wird trotzen müssen.
    Ein Krieg in dem es keinen Sieger gab - nur Überlebende ... in welcher Form auch immer ...
    Der Morgen nach dem jüngsten Tag ist die Geburtsstunde einer Welt, die den Spieler vollends zu fesseln vermag, so er denn bereit ist sich auf eine Grafik einzulassen, welche zwar immer noch ansehnlich ist, jedoch zugegebener nicht mehr viel mit den heutzutage gängigen Ansprüchen auf diesem Sektor zu tun hat und sich gewillt zeigt seinen rollenspielerischen Horizont auf das bisher verhältnismäßig unverbrauchte post-nukleare Genre zu erweitern.
    Die Welt von Fallout hat ihren ganz eigenen Stil und im Laufe der 7 Jahre, welche dieses Spiel nun schon alt ist, konnten sich bereits unzählige Rollenspieler für die stimmig umgesetzte postapokalyptische Retro-Zukunft begeistern, die ein weit größeres Maß an Eigenständigkeit beweist als das leider all zu oft rollenspieltypische unmotivierte Zusammenklauben von Fantasystereotypen in der Hoffnung am Ende eine brauchbare Spielhandlung vorzufinden. ;)
    Folgendes Review wird sich nun im Detail mit den verschiedenen Aspekten dieses Klassikers beschäftigen und am Ende eine Wertung aus heutiger Perspektive anbringen.

    I. Ausgangshandlung

    Am 23. Oktober 2077 fand die Welt wie wir sie kennen ihr Ende unter dem Hagel amerikanischer und chinesischer Nuklearsprengköpfe.
    In den USA war man angesichts der angespannten politischen Weltlage in den vorrangegangenen Jahrzehnten, welche insbesondere durch eine weltweite Ressourcenknappheit ausgelöst wurde, nicht etwa unvorbereitet für einen solchen Fall, sondern hatte ganz im Gegenteil im ganzen Land ein Netz von Schutzbunkern (engl.: "Vaults") errichten lassen um einen zwar verhältnismäßig kleinen, jedoch in Relation zur Situation gesehen beachtlichen Teil der Bevölkerung vor den Folgen eines nuklearen Krieges schützen zu können. (Darüber hinaus gehende Informationen in Bezug auf den Zweck der Vaults werden erst im zweiten Teil der Serie relevant und sind kein Bestandteil von Fallout I)
    So geschah es, dass sich viele Menschen am Tag des dritten Weltkrieges in eben diesen Bunkern in Sicherheit bringen konnten, welche sie hinter ihren gewaltigen Mauern von der allgegenwärtigen Strahlung abschirmten und eine autarke Versorgung mit Trinkwasser und Sauerstoff ermöglichten um auch eine Kontamination auf diesem Wege zu verhindern.
    So geschah es auch, dass in vielen Bunkern eine neue Generation von Menschen heran wuchs die niemals das Tageslicht erblicken sollte und deren Leben sich einzig auf die tristen, sterilen Bunkerkorridore tief unter der Erde beschränkte.
    Doch gehörten diese zu den menschlichen Wesen auf Erden, welchen das Schicksal mit Abstand am wohlsten gesonnen war.
    Andere hatten nicht das Glück die Stunde da sich die Strahlung über das Land legte in sicheren Bunkern verbringen zu dürfen - andere konnten laufen wohin sie wollten und wussten am Ende weder den Strahlen zu entkommen noch dem was sie aus ihnen machten.
    Als bis zur Unkenntlichkeit mutierte Ghuls mussten sie fortan ihr Leben zwischen den Trümmern der alten Welt fristen und einen Weg finden das Beste aus dem zu machen wozu sie geworden waren.
    Auch mancher der sich schon sicher glaubte musste sich letztlich diesem Schicksal stellen, denn einige Bunker schlossen ihre Schutztore nie und lieferten die in ihnen Schutz suchenden der zerstörerischen Strahlung aus. Bis heute weiß niemand warum dies geschah ... am allerwenigsten jene, die zu Opfern jener Defekte wurden.
    Mit der Zeit ließ die Strahlung jedoch weiter und weiter nach und immer mehr Bunkerbewohner kamen zu dem Entschluss ihre Bunker zu verlassen, um ihr Glück in der Außenwelt zu versuchen - nicht wenige von ihnen taten dies auch gezwungenermaßen, da es ihnen nicht möglich war in den Systemen ihrer Zufluchten auftretende Schäden zu reparieren, die eine weitere autarke Versorgung unmöglich machten.
    So entstand Schritt für Schritt eine neue Gesellschaft aus Menschen, welche kleine Siedlungen in und aus den Ruinen der Moderne errichteten und versuchten ihrem Leben inmitten von bärengroßen Ratten und Skorpionen sowie weitaus Schlimmerem was die Ödlande durchstreifte Sinn und Ordnung zu verleihen.
    So verschieden die Menschen waren, so verschieden waren auch die Wege mit der neuen Lage umzugehen ... und so konnte man schon bald auf gesetzlose Banditen, heruntergekommene Junkies, idealistische Bauerngemeinden, Schlägertrupps, Söldner, Händler, Jäger und mit der Zeit gar auf Großkriminelle, Kasinobesitzer, kleinere Despoten und Karawansereibetreiber treffen.
    Am Rande der Gesellschaft standen weiterhin die all zu oft mit Verachtung gestraften Ghuls, deren Lebensspanne von ihren ansonsten zerstörerischen Mutationen oft auf unnatürliche Weise verlängert wurde.
    Genährt vom Elend der Menschen traten bald verschiedenste Gruppen auf, die Erlösung aus den Schrecknissen der neuen Gegenwart versprachen und einigen von ihnen gelangten mit der Zeit zu enormem Einfluss und Macht - der Tag kam an dem ein jeder wusste wovon man sprach, erwähnte man die Prediger der "Children of the Cathedral" in ihren prachtvollen Gewändern oder die fanatischen Krieger der "Brotherhood of Steel", welche mit modernster Technik einer völlig neuen Bedrohung aus dem verstrahlten Ödland zu Leibe rückten ... immer größer werdenden Heerscharen von Wesen wie die Strahlung allein sie nimmer geschaffen haben konnte ... gewaltigen Mutanten über welchen die Schatten einer unergründeten Vergangenheit und der Hauch einer finsteren Zukunft lagen ...

  • Fallout: A Post Nuclear Role Playing Game
    Fallout: A Post Nuclear Role Playing Game
    Publisher
    Interplay
    Developer
    Black Isle Studios
    Release
    21.02.1997
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 01/2017 SpieleFilmeTechnik 12/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
1002670
Fallout: A Post Nuclear Role Playing Game
Fallout: A Post Nuclear Role Playing Game - Postapokalyptischer Rollenspielklassiker - Leser-Test von OmegaTherion
http://www.gamezone.de/Fallout-A-Post-Nuclear-Role-Playing-Game-Spiel-23095/Lesertests/Fallout-A-Post-Nuclear-Role-Playing-Game-Postapokalyptischer-Rollenspielklassiker-Leser-Test-von-OmegaTherion-1002670/
04.08.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2003/10/fallout-front_1_.jpg
lesertests