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  • Fallout: New Vegas - Die Endzeit naht - Leser-Test von GameFreakSeba

    Bei dem Spieltitel Fallout handelt es sich um ein Computer-Rollenspiel aus dem Jahre 1997, welches von Interplay entwickelt wurde. Der Spieler findet sich in einer Welt wieder, die von einem Atomkrieg gezeichnet ist - eine komische Zukunftsvision?!

    Obwohl es ein tragisches Thema behandelt, wird Humor in diesem Spiel groß geschrieben. Nicht zuletzt ist dieses Spiel bis heute bei den eingefleischten Fans beliebt, den der Mix aus einer absurden Hintergrundgeschichte, der verfügbaren Handlungsfreiheit und der großen Menge an schwarzen Humor hat es einfach drauf.

    Im Jahre 2007 wurde die Rechte an der Fallout-Reihe an Bethesda verkauft. Bis heute wurden mehrere Spiele der Reihe veröffentlicht, doch womit fing eigentlich alles an?

    WAR, War never changes - Das sind die Worte, die den Spieler in die Welt von Fallout gleiten lassen. Der findet sich im ersten Teil der Fallout Serie in einem postapokalyptischen Ebenbild unserer Welt wieder. Im Großen und Ganzen wurde fast die gesamte Erde durch einen ausufernden Atomkrieg zerstört und verwüstet. Nur wenige Menschen haben überlebt, der Großteil von ihnen sind auf der Stelle verbrannt oder mussten einen schmerzhaften Strahlentod erleiden. Die Wenigen von ihnen, die übrig geblieben sind, mussten lernen, in einer lebensfeindlichen Umgebung und einer sicher todbringenden Umwelt zu leben. Die meisten Teile der Erde verwandelten sich in reines Ödland. Nirgendwo gibt es ein Plätzchen den tödlichen Strahlen zu entkommen, denn der Fallout hat die Radioaktivität auf dem gesamten Planeten verteilt. So konnte es nicht weiter gehen, deshalb entschieden sich die Überlebenden dazu, wieder eine neue Zivilisation aufzubauen und kurze Zeit später entstanden die ersten Siedlungen auf dem Strahlenverseuchten Untergrund.

    Bevor der Atomkrieg ausgeartet ist, haben sich die wenigsten Menschen einen Vault gebaut. Dies ist ein Bunker, der den Bewohnern Schutz und Zuflucht geboten hat. Nachdem die erste Bombe vom Himmel fiel, schlossen sich die Bunkerbesitzer in ihrem neuen Heim ein und waren somit von der restlichen Welt getrennt. Man glaubt es kaum, aber sie haben es geschafft mehrere Jahre im Bunker zu überleben. Doch leider schlich sich im Bunker Nummer 13 ein Fehler im Computersystem ein, so dass sie Wasseraufbereitungsanlage nicht mehr lange funktionieren wird. Kurz darauf beschlossen sie, einen von ihnen in die Welt hinaus zuschicken.

    Nun kam der Protagonist ins Spiel. Diese Person die die Außenwelt kennen lernt, seid ihr. In der gewohnten und dennoch fremden Umgebung habt ihr die Aufgabe einen neuen Wasserreinigungschip zu besorgen und die Außenwelt zu erkunden und somit Informationen zu sammeln. Nun ja, so fing alles an.

    Im April 2009 wurde von der Softwarefirme Bethesda in London das neue Fallout - New Vegas angekündigt. Hierbei handelt es sich weder um einen weiteren Teil, noch um eine Erweiterung für Fallout 3. Fallout - New Vegas ist ein eigenständiger Ableger, der seine ganz eigene Geschichte erzählt. Wie es der Name schon vermuten lässt, tauscht der Spieler hier in die neue Welt rund um Las Vegas ein. Das lange Warten hat sich gelohnt, denn nun können wir den neuen Titel der Fallout-Reihe in Händen halten.

    Zu Beginn des Spiels Fallout New Vegas lernen wir den namenlosen Held kennen, der sich gerade in einer sehr verzwickten Situation befindet. Er kniet vor seinem selbst geschaufelten Grab und hofft auf die Gnade dreier Mafiosi. Nachdem man ihn darüber aufklärt, dass er als Kurier nur eine Schachfigur in einem abgekarteten Spiel gewesen ist, herrscht Stille. Als nächstes versucht er sein Bewusstsein wieder zu erlangen und zieht direkt in die Augen eines älteren Mannes, der ihn wohl gerettet haben muss. Der Mann stellt sich als Doc Mitchell vor.

    Nun müssen wir uns erst einmal einen eigenen Charakter gestalten, mit dem wir in die Spielwelt von Fallout New Vegas eintauchen können. Der Spieler kann sich das Geschlecht selbstständig aussuchen und das äußere Erscheinungsbild anpassen. Eine bestimmte Anzahl an Punkten könnt ihr auf die verschiedenen Merkmale der erstellten Figur verteilen. Nachdem euer Charakter nun ein Aussehen bekommen hat, findet ihr euch in einer Sprechstunde von Doc Mitchell wieder. Dieser feine Herr wird euch nun unterschiedliche Fragen zu eurer Gesinnung stellen, die anschließend eure grundlegenden Fähigkeiten beeinflussen. Kurz darauf werden wir noch darüber aufgeklärt, dass uns ein Roboter aus den Fängen des Grabes befreit hat und machen uns somit auf die Suche nach den Antworten von unzähligen Fragen. Natürlich müssen wir noch unserem Berufs als Kurier nach kommen, denn einen Auftrag haben wir noch nicht erfüllt, denn das Paket haben sich die Mafiosi unter den Nagel gekrallt, welches jedoch einem mysteriösen Empfängers zugestellt werden sollte. Wir werden schließlich von Doc Mitchell mit vielen gesundheitsfördernden Materialen ausgestattet, bevor er uns in die Zivilisation Good Spring, ein kleines Dorf inmitten einer verstrahlten Wüste, gehen lässt.

    Die Rollenspiele aus dem Hause Bethesda haben bis heute alle eins gemeinsam - Es ist völlig egal ob ihr direkt nach dem Beenden des Tutorials der Haupthandlung folgt oder ihr erst einmal die Gegen eigenständig erkundet. Die kann jeder Spieler für sich selbst entscheiden, zudem könnt ihr auch während der Haupthandlung hier und dort auf Erkundungstour gehen. Zu Beginn des Spiels solltet ihr jedoch erst einmal ein wenig in Good Spring Luft schnappen, denn ihr müsst euch eine Waffe besorgen, damit ihr nicht weiter wehrlos seid. Auf eurem Weg werdet ihr die Besitzerin des Saloons kennen lernen. Dies ist für euch sehr nützlich und hilfreich, denn bei ihr bekommt ihr ganz persönlichen Unterricht in Sachen Umgang mit der Flinte. Nebenbei klärt sie euch noch über das ein oder andere politische Thema auf. Wie gewohnt gibt es auch in der Welt von Fallout New Vegas verschiedene Fraktionen, die unweigerlich um die Herrschaft in der Wüste kämpfen. Zum einen werdet ihr Bekanntschaft mit der Republik Neu Kalifornien machen. Die dazugehörigen Gruppen sind noch die angenehmsten, da sie eher diplomatisch an die Sache gehen. Sie versuchen so gut es geht ohne Gewalt ihren Einflussbereich zu vergrößern. Ihnen Stellen sich die Truppen der Legion Caesars gegenüber, die ziemliche Schweinehunde sind, denn sie haben eine Leidschaft - Opfer werden lebend auf Pfähle gespießt. Hier und da trefft ihr auch noch auf kleinere Grüppchen, die aus Verbrecherfamilien, Ranger oder Raidern bestehen. Natürlich wollen alle die Macht über den politischen wichtigen Standpunkt New Vegas haben, doch das ist nicht so einfach.

    New Vegas steht unter den Fitichen eines alten Mannes mit dem Namen Mr. House. Auch wenn der Mann schon Uralt sein muss, da ihn angeblich seit hundert Jahren keiner mehr gesehen hat, legt er sehr viel wert auf modernste Technik, weshalb er auch Zugriff auf ein riesiges Roboterheer hat. Er selbst soll angeblich in einem alten Penthouse in einem Casino in New Vegas unter gekommen sein. Bevor ihr aber diese Probleme realisieren könnt und für Abhilfe schafft, müsst ihr euren alten Freund Benny auftreiben, der die Ursache eures Loches im Kopf ist. Auf eurer Suche nach ihm müsst ihr euch an die Bewohner wenden, die euch gerne helfen, wenn ihr für sie den ein oder anderen Job erledigt. So müsst ihr erst einmal unterschiedliche Gegenleistungen erbringen, bevor ihr an wichtige Informationen gelangt. Da es sich bei Fallout New Vegas um ein Rollenspiel handelt, versteht sich natürlich von selbst, dass es sich bei diesen Aufgaben, um die Quest handelt. Nachdem wir schließlich ein paar Informationen erhalten haben, hat uns der Weg in den Ort Novac geführt.

    Nach und nach kommen wir Benny immer näher und wir stoßen auf einen Schafschützen, der komischer Weise in einem riesigen Schädel eines Stahl-Dinosauriers sitzt. Wir sprechen ihn an und anschließend erzählt er uns, dass er Benny kennt und dass er selbst weiß, wo er sich in diesem Moment aufhält. Doch leider müssen wir für ihn erst wieder eine Gegenleistung erbringen, bevor er mit den näheren Informationen herausrückt. Wir sollen uns um die Ghoule kümmern, die sich auf einem Raketentestgelände aufhalten und sich regelmäßig den ein oder anderen Bewohner als Mittagessen genehmigen. Dies klingt doch eigentlich recht einfach. Nachdem wir schließlich auf dem Testgelände angekommen sind, vernichten wir die Ghoule, so dass von ihnen nur noch eine geringe Zahl übrig bleibt. Als wir uns auf den Weg zurück machen, hören wir durch die Sprechanlage eine Stimme, welche sich mit uns bittet ins obere Stockwerk des Gebäudes zu kommen. Natürlich gehen wir diesem Wunsch nach und versuchen uns einen Weg durch das Gebäude bis hin zum obersten Stockwerk zu bahnen. Als wir dort ankommen scheint es so, als wäre es ein schlechter Witz, doch es steht tatsächlich ein Ghoul vor uns. Dieser erklärt uns, dass er für seine Gefolgschaft eine neue Heimat sucht und sich deshalb auf dem Raketentestgelände aufhält. Er möchte mit den vorhandenen Raketen einen neuen Ort suchen. Die Ghoule entpuppen sich als recht hilflos, denn der Keller soll von fiesen Dämonen nur so wimmeln, welche es den Ghoulen unmöglich machen, die notwendigen Raketen zu starten. Nun seid ihr gefragt, denn nun müsst ihr euch entscheiden. Entweder seid ihr gutherzig und hilft den armen Ghoulen, damit sie endlich abhauen können und sich woanders vermehren können oder aber entsorgt den Boss und seine Gefolgschaft.

    Nachdem wird dazu entscheiden den Ghoulen zu helfen, gehen wir in den Keller. Bei den Dämonen handelt es sich um einen Suchtrupp des Nachtvolkes. Dies ist ein Unterart des Supermutanten und verfügen über mehr oder weniger hohe Intelligenz. In den Ruinen unter dem Testgelände ist der Suchtrupp auf der Suche nach einem verloren gegangenes Päckchen von Stealth Boys. Da uns auch diese hilflosen Typen wieder einmal Leid tun, helfen wir ihnen und verlangen von ihnen, als Gegenleistung, dass sie aus den Ruinen verschwinden. Nachdem wir eine Entscheidung nach der anderen getroffen haben und die Aufgaben rund um das Testgelände abgeschlossen haben, können wir beruhigt nach Novac zurückkehren und erhalten daraufhin die wichtigen Informationen über Benny, der sich nach New Vegas gereist ist. Kurzer Hand geht es für uns von Novac nach New Vegas. Um dort rein zu kommen, müsst ihr natürlich auch eine Summe Bares hinblättern. Um an Geld zu gelangen, könnt ihr Felle von gejagten Tieren verkaufen. Wer es nicht so mit dem Jagen hat, der kann noch Ruinen ausbeuten, eurem Job als Kurier nach kommen oder aber ihr werdet ein Mitglied einer Bande. Macht ihr schließlich die Straßen von New Vegas unsicher, wartet fast überall immer Jemand, der für euch eine Aufgabe hat. Manche von diesen Missionen verdienen sogar die Beschreibung skurril. So müsst ihr Beispiel Geld als Türsteher verdienen, einem entlaufenen Hundegehirn hinterher jagen oder aber verschiedene zerstörte Sehenswürdigkeiten fotografieren, so habt ihr sicherlich was zu tun.

    Viele Vaults, also Bunker, und Militärstützpunkte, die mittlerweile ziemlich herunter gekommen sind und aussehen, als würden sie jeden Moment einstürzen, solltet ihr besser zu zweit durchsuchen. So könnt ihr euch an verschiedenen Orten den ein oder anderen Begleiter an die Seite stellen, der sich mit euch auf den Weg macht. Euren Begleiter könnt ihr über ein Menü steuern, welches sehr übersichtlich und einfach gehalten ist. So entscheidet ihr ob er sich aggressiv verhalten soll, mit welchen Nah-oder Fernkampfwaffen er in den Kampf ziehen soll oder welche Gegenständer aufnehmen soll. Für Spieler die ihr Ding lieber ohne viel Gequatsche durch ziehen wollen, sollten auf einen Cyberhund mit dem NamenRex zurück greifen. Verpasst ihm das richtige Gehirn und ihr habt nicht nur einen treuen Freund sondern auch noch eine richtige Kampfmaschine.

    Nach jeder erfolgreichen oder gescheiterten Mission verändert sich euer Karma und das Aufsehen der unterschiedlichen Bürger der Stadt. Aber nicht nur bei den Bürgern habt ihr einen Ruf zu verlieren, denn auch die unterschiedlichen oben erwähnten Fraktionen haben ein Auge auf euch geworfen. Ist in einer Siedlung beispielsweise die Wasserleitung kaputt und ihr helft den Bürgern dabei, diese wieder in Gang zu bringen, so sind sie euch gegenüber freundlich und Dankbar, sodass sie ihre Ladenpreise reduzieren und euch hin und wieder Unterschlupf gewähren. Macht ihr genau das Gegenteil und behandelt die Bürger schlecht, so sinkt euer Ruf und ihr seid nicht mehr willkommen. So sieht es auch bei den unterschiedlichen Fraktionen aus. Kommt ihr beispielsweise mit der falschen Uniform zu einem bestimmten Gebiet, welches unter der jeweiligen Fraktion steht, steht es auch gleichzeitig schlecht um euch. So tragt ihr die Uniform der Republik und lasst euch im Gebiet der Legion Caesaes sehen, werdet ihr wie die anderen Opfer gleich aufgespießt. Also immer auf euer äußeres achten.

    Egal welchen Job ihr auch gerade erledigt, ob ihr nun als Fotograf die gestürzten Sehenswürdigkeiten zur Schau stellt oder ihr auf der Jagd nach teuren Fellen seid - Nichts geht ohne eine ordentliche Prügelei. Egal wo ihr auch seid, menschliche und unmenschliche Gegner warten auf euch, um euch den Hintern zu versohlen. Stoßt ihr nun auf einen feind, habt ihr zwei Möglichkeiten wie ihr vorgehen könnt. Entweder ihr entscheidet euch für die Ego-Shooter Variante und schießt einen Feind nach dem anderen ab, oder aber ihr greift auf das bekannte V.A.T.S.-System zurück, welches Fallout-Liebhaber bereits kennen werden, denn es wurde identisch aus dem Fallout-3-Ableger übernommen. Entscheidet ihr euch für diese Variante, so unterbricht der Kampf und müsst nun jegliche Körperteile des Gegners anvisieren, die ihr auch angreifen wollt. An dieser Stelle solltet ihr immer ein Auge auf die Trefferwahrscheinlichkeit werfen und den Aktionspunktebalken im Auge behalten.

    Nach jedem Levelaufstieg bekommt der Spieler eine bestimmte Anzahl an Fertigkeitspunkten. Diese darf der Spielern nun eigenständig auf die unterschiedlichen Fähigkeiten des Charakters verteilen. So könnt ihr nun selber aussuchen, in welche Richtung sich euer Charakter entwickeln soll. Demnach könnt ihr seinen Umgang mit den unterschiedlichen Waffen verfeinern. Nach und nach kann er verschiedene medizinische Fachkenntnisse erlernen, wird ein Spezialist im Nahkampf oder aber er ist ein Computerfreak. Dennoch solltet ihr schon zu Beginn des Spiels genau überlegen, in welche Fähigkeiten ihr mehr Wert legt. So könnt ihr zwar ein Computergenie mit wunderbaren medizinischen Fachkenntnissen und sprachlichen Fähigkeiten entwickeln, doch im Kampf, werden ihm im späteren Spielverlauf seine ausgebauten Fähigkeiten nicht mehr viel nützen. So habt ihr zwar eine unbegrenzte Anzahl an Entwicklungsmöglichkeiten, doch solltet ihr die kämpferischen Fertigkeiten nie aus dem Auge verlieren.

    Nachdem ihr schließlich eure Fertigkeitspunkte angemessen verteilt habt, erhaltet ihr anschließend noch eine Spezialfähigkeit, einen Perk. Perks haben es in sich, denn sie sind die Grundlage einer erfolgreichen Charakterentwicklung. Sie können euch verschiedene Boni einbringen oder aber spezielle Fähigkeiten mit sich bringen. In stillen Momenten, wo ihr vollkommen unbeobachtet seid, könnt ihr beispielsweise Menschenfleisch essen, was eure Energieleiste wieder auflädt. Falls ein Talent für eine ganz bestimmte Aufgabe noch nicht weit genug ausgebildet ist, braucht ihr keine Angst zu haben, nun nicht weiter zu kommen. Im gesamten Spiel liegen immer wieder verschiedene Magazine herum, die es ermöglichen das erforderliche Talent für einen gewissen Zeitraum zu verbessern. Wollt ihr beispielsweise ein Schloss knacken, bei dem ein Dietrichwert von 65 notwendig ist, ihr aber nur einen von 55 besitzt, so sucht schnell das Magazin Dietrich& Du und lest eine Aufgab und anschließend wird euer Dietrichwert angehoben und ihr könnt das Schloss knacken. Damit ihr auch immer genau den Überblick behaltet, steht euch jeder Zeit der Pip-Boy am Arm zur Verfügung.

    Im Großen und Ganzen ist die Spielwelt in Fallout New Vegas, im Gegensatz zum Vorgänger Fallout 3 , landschaftlich gesehen, deutlich abwechslungsreicher und stimmiger als damals. In der riesigen Mojave-Wüste erwartet euch vieles. Auf der einen Seite überwiegt die Trockenheit mit den somit verbundenen weiten Sanddünen. Auf der anderen Seite gibt es überraschender Weise hin und wieder bewachsene Gebiete, vor Hitze glühende Canyons oder aber schneebedeckte Hänge. Alles im Allem, ist für jeden Geschmack etwas dabei. Natürlich ist das meiste durch den Atomkrieg zerstört und es herrscht immer noch reines Chaos, dennoch haben die Bürger es geschafft New Vegas auszubauen und in einen prächtigen Ort zu verwandeln, der nun vor lauter schrill leuchtender Neonschrift wieder etwas heimischer wirkt. Doch schnell wird klar, dass die Entwickler an den Ecken und Kanten der Stadt ein wenig nachgelassen haben und er eher wie eine gelungene Fassade wirkt, als ein durch und durch gut inszenierte Spiel. Demnach wirkt auch die Technik nicht mehr ganz so modern, das die Entwickler auf das selbe Technikgerüst zurück gegriffen haben, wie bei Fallout 3. Die bringt zwar solide und gute Texturen und eine sehr gelungene Beleuchtung zum Vorschein, doch leider verbirgt sich dahinter mehr schlechtes als rechtes. Denn die Charaktermodelle sind relativ grob, die Animationen wirken etwas steif und hakelig, die Gesichter wirken schlicht weg wie aus Wachs und zu guter Letzt sind die Landschaften etwas kantig. Hin und wieder tauchen urplötzlich Bäume, Gebäude und Felsen auf, die sich erst später ausbauen und somit sind auch Zeilenverschiebungen und Ruckler nicht weit. Die zu spät eingeblendeten Texturen braucht man schon gar nicht mehr zu erwähnen.

    Die Musikstücke sind gut gewählt, dennoch etwas rar. Die Hintergrundgeräusche, sowie die Schüsse und Explosionsgeräusche sind sehr gut gelungen. WICHTIG!! Jeder Spieler wird mindestens einmal Opfer eines Bugs werden, denn hin und wieder bleibt man im Boden stecken oder aber Gegner hängen im Boden fest und lassen sich einfach nicht mehr töten. So kommt auch der ein oder andere Absturz vor.

    Die Haupthandlung von Fallout New Vegas umfasst etwas über zwanzig Spielstunden. Habt ihr diese hinter euch gelassen, wartet noch ein ordentlicher Umfang an Nebenquest auf euch, die in der gesamten riesigen Welt in und um New Vegas verteilt sind.

    Fazit

    Fallout New Vegas ist ein zweischneidiges Schwert. Die teilweise schlampige Technik und vielen Bugs trüben etwas das Bild der großen Freiheit und der tollen Atmosphäre. Dennoch sind es wie auch schon beim Vorgänger, die letzten beiden Punkte, die das Spielerlebnis ausmachen und deswegen sollte jeder zugreifen, der auch schon in Fallout 3 etliche Stunden vor dem Bildschirm verbracht hat. Fallout New Vegas bleibt ein Ausnahme-Rollenspiel, welches zumindest angespielt werden sollte - Bugs hin oder her.
    Zu erwähnen bleibt allerdings noch, dass die deutsche Version, wie schon beim Vorgänger, gekürzt ist. Es gibt keine abgetrennten Gliedmaßen und auch kein Blut, wenn ihr auf menschliche Gegner schießt. Wer das vollen Programm erleben will und auch auf deutsche Texte setzt, der sollte zur AT-Pegi-Version greifen.

    Negative Aspekte:
    Schlampige Technik (Pop-Ups, Ruckler, Tearing), im Vergleich zum Vorgänger kaum Innovationen, Anfänger könnten sich überfordert fühlen

    Positive Aspekte:
    Schöne Landschaften, tolle Atmosphäre, gelungenes Kampfsystem, riesiger Umfang, enorme Freiheit, sehr abwechslungsreich

    Infos zur Spielzeit:
    GameFreakSeba hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Fallout: New Vegas

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: GameFreakSeba
    8.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    7/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.1/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Fallout: New Vegas
    Fallout: New Vegas
    Publisher
    Bethesda Softworks
    Developer
    Obsidian Entertainment (US)
    Release
    22.10.2010

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Fallout: New Vegas
Fallout: New Vegas - Die Endzeit naht - Leser-Test von GameFreakSeba
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18.01.2011
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