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  • Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer im Gamezone-Test

    Auch auf der PS2 ist "Rise of the Silversurfer" nur ein dumpfes Prügelspiel ohne Tiefgang,

    Der Strom der Superhelden-Filme nimmt einfach kein Ende, auch wenn nur wenige wirklich Hits wurden. Selbst nach einem halbgaren Ende für die X-Men Trilogie, einem vergurkten Auftritt des Stählernen und massig B-Produktionen a la "Ghost Rider", scheinen die Produzenten solcher Filme nicht dazuzulernen und liefern fortweg Fließbandware ab. Auch die "Fantastic Four" werden diesen Sommer erneut auf die Leinwand geschickt, was wie üblich eine Software-Umsetzung für diverse Konsolen nach sich zieht. Allerdings schwebt der Fluch der Lizenz-Gurken wie ein Geier über "Fantastic Four: Rise of the Silversurfer", das in keinerlei Hinsicht das Mittelmaß halten kann.

    Reed Richard ist ein Superheld. Ebeso wie seine Frau Susan. Da er seinen Körper extrem strecken und sie sich tarnen kann bzw. Telekinese beherrscht, gehören zur Helden-Kombo "Fantastic Four" und sind hier eher unter den Namen "Mr. Fantastic" und "Storm" bekannt. Komplettiert wird die Gruppe durch Sues Bruder, Johnny Storm, auch bekannt als "die menschliche Flamme" und Ben "The Thing" Grimm, der mit seiner Panzerhaut und seiner übernatürlichen Kraft glänzt. Das Privatleben fällt bei einer solchen Verantwortung natürlich recht dünn aus, so dass Reed und Sue nicht mal auf ihrer Hochzeit ungestört sind. Der "Silversurfer", ein außerirdisches Wesen, welches die gesamte kosmische Energie eines Planeten bündelt, stört die Zeremonie und droht die Menschheit zu vernichten. Doch auch Dr. Doom hat noch eine Rechnung mit dem Vierergespann zu begleichen...

    Erst schlagen, dann fragen

    Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer So beginnt die Story des neuen Fantastic Four-Abenteuers, die ihr in der Videospielumsetzung einigermaßen filmnah nachspielt. Als Grundgerüst wählte der Entwickler "Visual Concepts" dafür allerdings ein sehr einfaches "Hau-Drauf" Prügelspiel-Konzept, welches lediglich durch eine Hand voll begrenzt einsetzbarer Specialmoves gewürzt wird. Ihr lauft also mit einem der vier Helden durch diverse Höhlen, durch New York und andere Schauplätze des Films, und schlagt den außerirdischen "Skrulls" und den Schergen Dr. Dooms die Zähne ein, während der Rest des Teams hinter euch her dackelt. Wie ihr den Bösewichten den Garaus macht, hängt natürlich vom gewählten Charakter ab, den ihr bei Bedarf auch auf Knopfdruck wechseln könnt. So nutzt "die menschliche Flamme" vorwiegend Feuerbälle und seinen entflammten Körper zum Austeilen, während "the Thing" auf reine Muskelkraft setzt.

    Die zwei fantastischen Vier

    Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer Trotz ähnlicher Gegebenheiten unterscheidet sich der Spielablauf der PS 2 Fassung von dem aller anderer Versionen. Einerseits sieht man das Spielgeschehen hier aus der Vogelperspektive, andererseits fällt das Upgrade System weg und wird durch Erfahrungspunkte ersetzt. Außerdem sind die Superkräfte der vier Helden auf der PS2 ständig im Einsatz, und müssen nicht portioniert werden. Trotzdem bleibt es beim sehr einseitigen Prügeln ohne große Denkarbeit. Genau aus diesem Grund fällt die Wahl des Superhelden in der Regel sehr leicht, denn der einzige Charakter, mit dem man auf Dauer wirklich gut prügelt, ist "The Thing". Zudem vermag er viele herumliegende Gegenstände wie Masten, Kisten oder sogar Autos zu heben und damit um sich zu werfen. Alles in allem sind die Charaktere auf der PS2 ein Stück ausgeglichener, und auch das Spielsystem wurde noch stärker Richtung Action Adventure ausgerichtet. So müsst ihr hin und wieder einen Blick auf die einblendbare Übersichtskarte werfen, um euch zurecht zu finden, oder die Spezialfähigkeiten eines Charakters nutzen, um an Barrieren vorbei zu kommen. Letztendlich bleibt Fantastic Four: Rise of the Sulver Surfer jedoch ein Prügelspiel, denn mehr als 90 % des Spiels besteht aus dumpfer Klopp-Action ohne Tiefgang.

    Triste Levels und dumme Sprüche

    Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer Das wäre nicht so schlimm, wenn der Spielablauf wenigstens genug andere Anreize böte. Allerdings vermag das permanente, einseitige Geprügel gegen einfallslose und eher dümmliche Gegner die benötigte Abwechslung nicht zu bieten. Auch die Team-Moves haben schnell ihren Reiz verloren, ganz zu schwiegen davon, dass die hier und da eingestreuten Schalterpuzzels zu simpel sind, und nicht genug Kontrast zum restlichen Spielablauf bieten können, daher bleibt FF:ROTSS der Eintritt ins Action Adventure Genre verwehrt. Zu allem Übel waren auch die Leveldesigner nicht besonders kreativ. Die Umgebungen sind leider trist bzw. detailarm und obendrein wiederholen sich einige Abschnitte auffällig oft. Generell hatten wir beim Test das Gefühl, viele Designs schon einmal in abgewandelter Form gesehen zu haben. Offen gesagt sehen die nicht besonders aufwändigen Texturen, die detailarmen Modelle und die lieblosen Animationen auf keiner Hardware besonders gut aus, daher bekommen PS2 Spieler ein Game geboten, dass optischkaum mit anderen Genrevertretern mithalten kann, auch wenn es auf den ersten Blick eine hohe Verwandschaft mit "Marvel Ultimate Alliance" zu haben scheint.

    Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer (PS2)

    Singleplayer
    5,6 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    6/10
    Sound
    5/10
    Steuerung
    6/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Co-Op Moves
    zugängliche Steuerung
    Sehr einseitiger und nicht besonders komplexer Spielablauf
    unterdurchschnittliche Grafik
    allgemein eher durchschnittliche Präsentation
    müde Story
  • Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
    Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
    Publisher
    2K Games
    Developer
    Visual Concepts
    Release
    15.06.2007

    Aktuelles zu Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer

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991372
Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer
Fantastic Four: Rise of the Silver Surfer im Gamezone-Test
Auch auf der PS2 ist "Rise of the Silversurfer" nur ein dumpfes Prügelspiel ohne Tiefgang,
http://www.gamezone.de/Fantastic-Four-Rise-of-the-Silver-Surfer-Spiel-23122/Tests/Fantastic-Four-Rise-of-the-Silver-Surfer-im-Gamezone-Test-991372/
19.07.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/07/Silversurfer01.jpg
tests