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  • Far Cry Instincts Predator im Gamezone-Test

    Jacks Debüt auf der Xbox 360 bietet vor allen Dingen viel Spielumfang und einen leistungsfähigen MP-Part.

    Das ursprüngliche Far Cry für den PC, ebenso wie Far Cry Instincts für die Xbox, wurde bekanntlich noch von den deutschen Crytek Studios auf der selbst erstellten Cry-Engine programmiert. Besonders auf der Xbox, aber auch auf dem PC, stellte Far Cry damals eine Grafikreferenz dar an der sich die Konkurrenz erst orientieren musste. Die nun erschienenen Nachfolgetitel FC Instincts Evolution für die Xbox sowie das FC Instincts Predator, wobei es sich lediglich um ein Paket aus FC Instincts und FC Instincts Evolution für die Xbox 360 handelt, wurden aber nicht mehr von Crytek programmiert, sondern von den Ubisoft Studios Montreal, da sich Ubisoft sämtliche Rechte an Far Cry gesichert hat. Ob diese ihre Arbeit gut gemacht haben, könnt ihr in diesem Review nachlesen.

    Jack in the Box

    Südsee Impressionen Südsee Impressionen Wer bereits bekennender Far Cry-Fan ist und auch schon die Instincts-Story auf der Xbox gespielt hat, den erwartet in Far Cry Instincts Predator erst einmal eine Fleißaufgabe. Denn um die neue Predator-Story spielen zu können, muss man erst die ebenfalls auf der DVD vorhandene Instincts-Story durchspielen, vorher ist die Predator-Story nicht anwählbar. Dies hat man wohl deswegen gemacht, damit man uns Zockern die kleinen Änderungen, welche die einzelnen Level erfahren haben, näher zu bringen. Denn auch wenn der grundlegende Levelaufbau gleich geblieben ist, finden wir doch manch veränderten Weg, eine ehemals offene Lichtung ist nun dicht bestückt mit Büschen und Bäumen, manch bekannte Strategie funktioniert nicht mehr so gut weil nun mehr Gegner vorhanden sind oder Deckungsmöglichkeiten nicht mehr da sind, so dass man doch ein etwas neues Spielerlebnis geboten bekommt. Im Großen und Ganzen jedoch handelt es sich bei Far Cry Instincts für die Xbox 360 um das gleiche Spiel wie schon für die Xbox, nur eben mit höher aufgelösten Texturen und einer höheren Sichtweite. Gut, einige wenige neue Waffen haben ebenfalls ins Remake gefunden, so wie neue Fahrzeuge, die aber am Gameplay kaum etwas ändern. Dafür merkt man der Soundkulisse deutlich an wie an ihr geschraubt wurde. Allen voran sind die Waffengeräusche nun noch knackiger, besonders die MPs im beidhändigen Mode geben einen herrlichen Sound ab. Aber auch die Raschelgeräusche wenn wir durchs Gestrüpp schleichen sind nun noch unterschiedlicher, es gibt viel mehr verschiedenen Knacks- und Raschelgeräusche, was der Authentizität nur gut getan hat.

    Ob das gut geht? Ob das gut geht? Was dem Remake auf der Xbox 360 weniger gut zu Gesicht steht ist die nun in HDTV deutlich erkennbare Geometrie aller möglichen Objekte. Wo man bei Far Cry auf der Xbox noch tatsächlich das Gefühl hatte sich durch dichtes Unterholz zu bewegen, sieht das auf der Xbox 360 oft so aus wie viele ineinandergestapelte grüne Iglus. Generell muss man sagen, dass besonders Far Cry Instincts Predator aussieht wie ein hochaufgelöstes Xbox-Spiel. Die Animationen der Gegner sind absolut identisch, auch die Explosionen könnten direkt aus der Xbox-Version exportiert sein, nur das Wasser sieht anders aus, nämlich leider nicht mehr so toll wie früher. Denn so gelungen die Spiegelungen auf der Wasseroberfläche auch sind, welche dem Nass einen richtigen Körper verleiht, umso unschöner sehen die eckigen Kanten der Wellenkämme aus sowie die teilweise dreieckige Gischt.

    Far Cry Predator

    Lauf Mann, lauf! Lauf Mann, lauf! Egal ob wir uns darüber gefreut oder geärgert haben, irgendwann sind wir mit der Instincts-Story durch und können endlich die Predator-Story beginnen. Diese entspricht exakt dem was wir auch auf der Xbox mit Far Cry Instincts Evolution geboten bekommen. Far Cry Instincts Evolution fackelt nicht lange und lässt uns direkt loslegen ohne große Umschweife. Ohne genau zu wissen weshalb und warum finden wir uns auf der bekannten Tropeninsel wieder, bekommen noch irgendwas von einem Deal mit einem Regierungsbeamten mit, und schon ist die Luft mit Blei geschwängert und wir sind wieder einmal auf der Flucht. Allerdings können wir nun von Anfang an auf unsere tierischen Fähigkeiten zurückgreifen, ein Erbe aus der vergangenen Geschichte. Das ist auch bitter nötig, denn statt eines Einführungslevels legt das Spiel gleich richtig los und wir machen die erste Bekanntschaft mit der neuen KI der Computergegner, die nun noch schneller agieren und uns noch öfter und geschickter in den Rücken fallen. Besonders wenn einem die Munition ausgeht oder man im ungünstigsten Moment nachladen muss, greift man gerne zur Pranke und schleudert die Gegner in hohem Bogen durch die Lüfte.

    Die tierischen Kräfte Die tierischen Kräfte Auch dieser Far Cry-Titel beginnt wieder im gleißenden Sonnenschein am Strand, um dann kontinuierlich immer dunkler und finsterer zu werden. Was einem recht schnell angenehm auffällt, sind die einmalig gelungenen Level selbst, die uns nun nicht mehr einen Punkt nach dem anderen offerieren, die wir nacheinander abzuarbeiten haben, sondern des öfteren auch mehrere Punkte gleichzeitig, wobei wir uns entscheiden können in welcher Reihenfolge wir sie angehen. Das funktioniert natürlich nur, weil die Level nun deutlich größer ausgefallen sind und uns praktisch immer mehrere Wege bieten ans Ziel zu gelangen. Und trotz der Größe sind sie doch herrlichst ausgestattet, kaum ein Fleck sieht aus wie der andere, und es gibt viele Sehenswürdigkeiten, wie versteckte Wasserfälle im Dschungel, herrliche Lichtungen mit dichter Flora und Fauna, aber auch Höhlensysteme und Sumpflandschaften warten auf uns. Das Leveldesign selbst verdient ein großes Lob und ist hauptsächlich für das Abenteuergefühl im Spiel zuständig, welches uns wirklich glauben lässt eine tropische Insel zu erkunden.

    Erinnert optisch an Splinter Cell Erinnert optisch an Splinter Cell Technisch trifft auf Predator exakt dasselbe zu wie auf die Instincts-Story, denn auch dieser Teil wirkt schlicht wie ein hochaufgelöstes Xbox-Spiel, aber nicht wirklich wie ein next-Gen-Titel. Damit kann man keinesfalls sagen, dass der Titel schlecht aussieht, aber speziell auf dr 360 gibt es eben schon Titel die wesentlich besser aussehen. Womit wir beim eingangs erwähnten Punkt währen, dass das ursprüngliche Far Cry auf dem PC und der Xbox eine Grafikreferenz darstellte, das Far Cry auf der 360 aber schafft es nicht mehr auf diesen Level. Trotzdem muss sich der Titel nicht verstecken und das Südseeflair kommt nach wie vor sehr gut rüber. Auch macht das Spiel selbst, trotz der fehlenden Neuerungen, durchaus Spaß und enttäuscht nicht, es ist nur kein Referenztitel mehr geworden.

  • Far Cry Instincts Predator
    Far Cry Instincts Predator
    Publisher
    Ubisoft
    Release
    30.03.2006
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Far Cry Instincts Predator
Far Cry Instincts Predator im Gamezone-Test
Jacks Debüt auf der Xbox 360 bietet vor allen Dingen viel Spielumfang und einen leistungsfähigen MP-Part.
http://www.gamezone.de/Far-Cry-Instincts-Predator-Spiel-23151/Tests/Far-Cry-Instincts-Predator-im-Gamezone-Test-990716/
31.03.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2006/03/FCIP_X360_beautyshot.jpg
tests