Games World
Login Registrieren
Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
als Startseite festgelegt.
    Möchtest du diese Seite als Startseite festlegen?
    Mobile als Startseite festgelegt.
    Login Registrieren
  • Fatal Inertia im Gamezone-Test

    Nach WipEout (PS2), Quantum Redshift (Xbox) und F-Zero (GC) gibts nun auch auf der Xbox 360 einen Futureracer mit Waffen.

    Die PlayStation 2 hatte WipeOut, die Xbox Quantum Redshift und der Gamcube natürlich F-Zero. Auf der aktuellen Konsolen-Generation fehlten diese Future-Racer noch, bis Koei mit Fatal Inertia den Umstand ändern wollte. Zuerst sollte das Spiel exklusiv für die PlayStation 3 erscheinen. Nun ist jedoch vorher die Xbox 360 dran.

    4 Räder sind doch voll Retro

    Fatal Inertia Fatal Inertia In der Zukunft gibt sich die Menschheit nicht mehr mit lahmen und 300 km/h vor sich hin schleichenden Formel 1-Rennboliden ab, sondern bevorzugt futuristischen Gleiter, die auch noch bewaffnet sind. Die kleine Geschichte rund um die Zukunfts-Flitzer wird dabei in ziemlich schnöden und kargen Textpassagen erzählt. Mit besonders viel Drumherum und einer tollen Präsentation kann Fatal Inertia sowieso nicht punkten. Ihr kämpft euch von Meisterschaft zu Meisterschaft und schaltet dabei immer mehr Wettbewerbe frei. Das Spiel versprüht dabei diesen rustikalen Charme einer Holzhütte in Kanada, irgendwie. Bisschen mehr Mühe in Sachen Menüs und der Vorstellung der einzelnen Meisterschaften hätten sich die Mannen von Koei eigentlich schon geben müssen. Die ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

    Fatal Inertia Fatal Inertia Auch die Meisterschaften sind wenig spektakulär ausgefallen. Gegen sieben Gegner geht es an den Start. Habt ihr in den Rennen genügend Punkte gesammelt, geht's schon zur nächst schwierigen Stufe. So antiquiert sich das Spiel noch vor den eigentlichen Rennen anfühlte, so konventionell geht es auch während der Positionskämpfe von statten. Die allseits gehasste Gummiband-KI wird auch in Fatal Inertia groß geschrieben. Während einer Meisterschaft werden zu 95% aller Fälle auch die selben Fahrer immer und immer wieder ihre Stammposition halten. So ist es natürlich schwieriger eine Meisterschaft zu gewinnen, da der härteste Konkurrent niemals Federn lassen wird, es sei denn ihr schießt ihn in der letzen Runde ab, wobei die KI auch ungewöhnlich schnell aufholt. Ein dritter Platz kostet da schon den Sieg der gesamten Serie. Ärgerlich ist zudem, dass ihr ein Rennen nicht wiederholen könnt. Die Meisterschaft kann nur komplett abgebrochen werden, um dann erneut einen Versuch zu starten.

    Außer Kontrolle

    Fatal Inertia Fatal Inertia Die Rennen werden sehr schnell ziemlich schwer und unglaublich frustig. OK, die Strecken sind zwar teils recht verwinkelt, doch das war auch bei WipeOut der Fall und das hat bekanntlich trotzdem gut funktioniert. Das Problem von Fatal Inertia ist die sehr schwammige Steuerung in Verbindung mit einem äußerst merkwürdigem Fahrverhalten. Ihr habt von Anfang an das Gefühl, dass ihr euren Gleiter nie Richtig unter Kontrolle bringen könnt. Präzises Fahren ist schier unmöglich. So knallt ihr oft von einem Ende der Strecke zum nächsten. Es reicht schon, dass ihr nur sanft irgendeinen Felsen oder Baum streift und schon wird euer Gefährt durch die Luft geschleudert. Bei den vielen, engen Passagen eine Qual. Wenn man schon ein solch verzwicktes Streckendesign an den Tag legt, sollte man auch eine präzise Steuerung einbauen. Anders als bei der Genre Konkurrenz, müsst ihr zudem euren Gleiter mit dem Analog-Stick auch leicht nach oben und unten Steuern, um beispielsweise Hügel besser hochzukommen.

    Ein Fehler und die Konkurrenz zieht gnadenlos davon. Dann noch das schwammige Fahrverhalten und der ärgerliche Umstand, dass man Rennen nicht wiederholen kann. Es kommt jedoch noch dicker. Kameraprobleme hat Fatal Inertia auch. Das geht bei einem Rennspiel? Klar doch. Logischerweise kann man die Gleiter aus der "Von-Hinten"-Ansicht steuern. Wenn ihr jedoch weite Kurven fliegt, verschwindet die Kamera schon mal komplett im dichten Gestrüpp des Fahrbahnrandes, wodurch ihr absolut nichts mehr seht. Nach nur wenigen Rennen wird das Spiel zur Geduldsprobe.

    Lasset die Waffen sprechen

    Fatal Inertia Fatal Inertia Fatal Inertia bietet euch unterschiedliche Schiffsklassen: Die eine ist ziemlich gutmütig im Fahrverhalten, kann dafür jedoch nicht besonders schnell fliegen, während die andere auf der Geraden top ist, jedoch Kurven nur mit Mühe und Not meistern kann. Kennt man alles bereits von anderen Future-Racern, wobei Fatal Inertia nur sehr wenig Abwechslung bei der Wahl des Vehikels bietet. Gefahren wird durch Dschungelgebiete, malerische Strände und Lavafelder, das übliche Programm halt. Fährt man über bestimmte Punkte im Spiel, kann man ein Waffen Power-Up aufsammeln. Da gibt es Rauchwolken, Raketen, EMPs und Schutzschilde. Mal wieder das komplette Standard-Programm, aber ich wiederhole mich. Interessant ist jedoch der Magnethaken, der es erlaubt Gegner an einem Streckenobjekt festzuklammern oder gar zwei Kontrahenten miteinander zu verbinden. In der Praxis haut ihr euch jedoch selbst gerne damit raus, denn im Eifer des Rennens lässt es sich nicht besonders gut zielen.

    Fatal Inertia Fatal Inertia Die Rennen sind recht abwechslungsarm. Die Strecken werden zwar immer kniffliger, die Gegner immer schwerer zu besiegen und die Schiffe immer schneller, doch ansonsten motivieren lediglich die Gamerscore-Erfolge die drögen Meisterschaften zu fahren. In einigen Rennen gibt es jedoch auch mal nur einen einzigen Waffentypen. So könnt ihr beispielsweise nur EMPs abfeuern. Rennen, die sich lediglich mit Magnethaken absolvieren lassen, enden meist im vollkommenen Chaos. Sieht allerdings lustig aus, hilft aber nicht zu gewinnen. Ausscheidungswettbewerbe, in denen der letzte einer Runde rausfliegt und Duelle mit einem Kontrahenten, runden das Standard-Programm ab.

    Fatal Inertia Fatal Inertia Interessant ist jedoch die Möglichkeit sein eigenes Schiff zu entwerfen. So lassen sich Tragflächen, Rumpf, Motor und Bremsen anpassen, die neben dem Aussehen auch das Fahrverhalten und die Leistung verändern. Zudem lassen sich individuelle Lackierungen und Symbole anbringen. Eigentlich perfekt, um in Online-Rennen den anderen seinen Gleiter zu zeigen. Leider ist auf den Servern nur wenig los und besonders motivierend sind die Online-Rennen auch nicht. Einmal aus Neugierde angeschaut, danach lässt man es in der Regel bleiben.

    Zukunftstechnik?

    Fatal Inertia Fatal Inertia Das sage mal noch einer, dass die Unreal Engine 3 nur für Ego Shooter zu gebrauchen wäre. Auch in Fatal Inertia verrichtet der Grafikmotor von Epic seinen Dienst. Auf den ersten Blick werden die fünf unterschiedlichen Umgebungen recht ansehnlich auf den Bildschirm gebracht. Vor allem die spektakulären Lava-Strecken und die bildschönen Strände können überzeugen. Bei näherer Betrachtung leidet das Spiel jedoch unter einigen technischen Unzulänglichkeiten. Da wären die ständigen Pop-Ups, die kaum zu übersehen sind und allgegenwärtig erscheinen. Sehr schade, dass das "Level of Detail" bei vielen Objekten erst so spät erhöht wird. Auch nicht schön mit anzusehen ist das äußerst pixelige Blattwerk der Vegetation.

    Fatal Inertia Fatal Inertia Aus der Kategorie unspektakulär gibt es zu berichten, dass die Raumschiffmodelle recht einfallslos und wenig detailliert ins Rennen geschickt werden. Auch von den Waffeneffekten hätte man mehr erwarten dürfen. Buntes Blitzlichtgewitter und imposante Explosionen sucht man vergeblich. Dennoch zeigt die Unreal Engine 3 im Ansatz, was sie eigentlich drauf hat. Leider hat man es bei Koei verpasst das Grundgerüst richtig einzusetzen. Hässlich ist das Spiel nicht. Die netten Verwisch-Effekte sorgen beispielsweise für ein gutes Geschwindigkeitsgefühl, doch Fatal Inertia leidet an den vielen Kleinigkeiten. Ebenso unspektakulär ist der Sound. Die Musik ist eine Mischung aus futuristisch klingenden Tönen und Rock-Sounds. Eingängig sind die Klänge nicht. Nach dem Abschaltet des Spiels muss man schon überlegen, ob da in der Richtung überhaupt etwas vorhanden war. Wenigstens fällt der Soundtrack nicht besonders negativ auf.

    Fatal Inertia (X360)

    Singleplayer
    6,1 /10
    Multiplayer
    -
    Grafik
    7/10
    Sound
    6/10
    Steuerung
    5/10
    Gameplay
    5/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
    Pro & Contra
    Nette Umgebungen
    die Möglichkeit seinen eigenen Flieger zu gestalten
    gutes Geschwindigkeitsgefühl
    Biedere Präsentation
    schwammiges Fahrverhalten
    dröge Meisterschaften
    Gummiband-KI
    frustreicher Schwierigkeitsgrad
    Kameraprobleme
    Grafik leidet unter Pop-Ups
    belangloser Soundtrack
  • Fatal Inertia
    Fatal Inertia
    Publisher
    THQ
    Developer
    Koei Co. Ltd.
    Release
    14.09.2007

    Aktuelle Rennspiel-Spiele Releases

    Cover Packshot von WRC 5 Release: WRC 5
    Cover Packshot von Ride Release: Ride Milestone
    Cover Packshot von MotoGP 14 Release: MotoGP 14 Milestone
    Cover Packshot von The Crew Release: The Crew Ubisoft , Ubisoft
    • Es gibt 0 Kommentare zum Artikel

  • Print / Abo
    Apps
    PC Games 12/2016 PC Games Hardware 01/2017 PC Games MMore 01/2016 play³ 01/2017 Games Aktuell 12/2016 buffed 12/2016 XBG Games 11/2016 N-Zone 12/2016 WideScreen 12/2016 SpieleFilmeTechnik 11/2016
    PC Games 12/2016 PCGH Magazin 01/2017 PC Games MMORE Computec Kiosk On the Run! Birdies Run
article
991448
Fatal Inertia
Fatal Inertia im Gamezone-Test
Nach WipEout (PS2), Quantum Redshift (Xbox) und F-Zero (GC) gibts nun auch auf der Xbox 360 einen Futureracer mit Waffen.
http://www.gamezone.de/Fatal-Inertia-Spiel-23194/Tests/Fatal-Inertia-im-Gamezone-Test-991448/
02.10.2007
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2007/10/fi2.jpg
tests