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  • FEAR (dt.): F.E.A.R. - Edelschocker oder doch nur Standardkost - Leser-Test von Wylaryzel

    FEAR (dt.): F.E.A.R. - Edelschocker oder doch nur Standardkost - Leser-Test von Wylaryzel Nachdem sich Monolith bereits einen Namen für interessantes Gameplay und aussergewöhnliche Szenarien gemacht hat (Blood, NOFL, Tron 2.0) in der Spielerszene gemacht hat, deren kommerzieller Erfolg aber leider größtenteils aus blieb, schickt man sich nun an dem Spieler (unterhaltend) und der Konkurrenz (kommerziell) das Fürchten zu lehren.

    F.E.A.R. ist die Abkürzung für First Encounter Assult Recon, einem Team das für Spezialaufträge. Als Mitglied dieser Einheit, jedoch noch grün hinter den Ohren, geht man seinem ersten Auftrag nach. Dieser lautet Fettel, einem paranormal begabtem Führer einer Spezialeinheit, zu fassen und das Handwerk zu legen. Es kommt wie es kommen mußte, das Team wird aufgerieben und Fettel gelingt die Flucht. Aufgrund der Gefahr die von Fettel ausgeht wird der Spieler alleine hinterhergeschickt um ihn aufzuhalten. Man folgt ihm in das Firmengebäude eines Waffenkonzern - welches sich nach einiger Spielzeit als wichter herausstellt als es initial den Anschein hat. Das Katz- und Mausspiel mit Fettel sowie seinen Schergen wechselt sich immer wieder mit mysteriösen Eingebungen & Erscheinung eines kleinen Mädchens ab. Was es mit diesem auf sich hat wird erst im letzten Teil des Spieles gelüftet. Bis dorthin sorgt es jedoch immer wieder gekonnte Schauer. Am Ende löst sich das Verwirrspiel um die Machenschaften des Waffenkonzerns, Fettels sowie des Mädchens auf - bis dorthin kann man sich aber auf einige Wendungen in der Story, einigen gut inszinierten Schockmomenten sowie geballte Actioneinlagen erfreuen.

    Die Actioneinlagen machen den größten Teil des Spieles aus.Dese sind aber hervorragend in Szene gesetzt und sicherlich das Highlight. Die KI nutzt das Leveldesign hervorragend aus um dem Spieler das Leben schwer zu machen. Mal hechten sie gekonnt und stilvoll über Geländer, mal werfen sie gezielt eine Granate vor die Füße des Spielers, ein weiteres Mal nagelt ein Teil des gegnerischem Teams den Spieler mit Sperrfeuer fest um einem anderen Teil die Möglichkeit zu bieten den Spieler von hinten anzugreifen. Zudem unterhalten sie sich dabei was wiederum dem Spieler helfen kann Rückschlüsse aus der weiteren Vorgangsweise der KI zu ziehen.
    Die zum Einsatz kommenden Waffen der Gegner sind die selben die auch der Spieler einsetzten kann. Diese reichen von der einfachen Pistole zum Raketenwerfer, wobei auch exotischere Waffen zum Einsatz kommen. Dies wären zum einen eine Art Preßluftgewehr das Metallbolzen verschießt und damit die Gegner an die Wand nagelt sowie eine Railgun die beim Gegner nichts weiter hinterlässt außer Knochen. Von all den zur Verfügung stehenden Waffen kann man jedoch max. 3 verschiedene gleichzeitig mit sich führen. Um dem Spieler die Kämpfe jedoch nicht zu schwer zu machen stellt man ihm eine Bullet-time ähnliche Zeitlupenfunktion zur Verfügung. Diese ermöglicht es dem Spieler für ein paar Sekunden die Zeit um ihn herum zu verlangsamen um damit gezielt die bösen Schergen aus dem Weg zu räumen.

    Wenn einmal keine Kämpfe angesagt sind wird der Spieler durch subtilen Horrer unterhalten. Mal hat man Visionen des kleinen Mädchens, dann wiederum von Fettel, ein weiteres mal wird einfach ein Regal umgestoßen. Ein anderes mal wiederum passiert - gar nichts. Meist passiert genau das Gegenteil von dem was man erwartet: In einer Szene erwartet man etwas unheimliches, ist vollkommen angespannt, dabei stellt sich heraus das rein gar nichts passiert. Ein anderes mal erklimmt man eine Treppe, hegt keinerlei Argwohn nur um plötzlich mit dem kleinem Mädchen konfrontiert zu werden. Dieser Spannungsbogen hält sich das ganze Spiel durch.

    Um all dies entsprechend umzusetzen wurde die entsprechende Spieleengine mit allem ausgestattet was notwendig ist: Volumetrischer Nebel, Partikeleffekte, dynamischer Schatten. Die Animationen der Gegner sind erstklassig und vielfältig, leider gibt es nur wenig verschiedene Arten.
    Die Spielumgebung ist eher einfach und abwechslungsarm, wobei man aufgrund der Spielumgebung sicherlich nicht sehr viel Spielraum hatte.
    Das Leveldesign ist linear, kurze Verzweigung treten meist nur auf um entweder ein Zuckerl für den Spieler bereit zu halten oder der KI einen Angriff aus dem Hinterhalt zu ermöglichen.

    Fazit: Spielerisch sicherlich einer der besten Titel seid langem kann er leider Half-Life 2 nicht ganz vom Thron stoßen. Manche Gänge wirken etwas zu konstruiert und nachdem die packenden Kämpfe vorbei sind fällt einem das etwas tristere Leveldesign ins Auge. Auch kann das Ende des Spieles nicht ganz mit dem hohen Spannungsgrad des restlichen Spieles mithalten. Aber kein anderes Spiel der neueren Zeit mischt so gekonnt den Grußelfaktor mit Kämpfen a la Matrix. Für alle Egoshooter Fans ein Pflichtteil, alle anderen sollten sicherlich das Demo testen.

    Negative Aspekte:
    Tristes Levels, schwaches Ende

    Positive Aspekte:
    Actionszenen a la Matrix, sehr gute Gruselatmosphöre, fordernde KI

    Infos zur Spielzeit:
    Wylaryzel hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Fear (dt.)

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: Wylaryzel
    9.2
    Multiplayer
    -
    Grafik
    9/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    9/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    9.1/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Fear (dt.)
    Fear (dt.)
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Monolith Productions, Inc. (US)
    Release
    19.10.2005

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Fear (dt.)
FEAR (dt.): F.E.A.R. - Edelschocker oder doch nur Standardkost - Leser-Test von Wylaryzel
http://www.gamezone.de/Fear-dt-Spiel-23215/Lesertests/FEAR-dt-FEAR-Edelschocker-oder-doch-nur-Standardkost-Leser-Test-von-Wylaryzel-1003300/
11.12.2005
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/10/FEAR_2005-10-18_18-25-49-76.jpg
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