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  • FEAR (dt.): Gruselshooter oder Ammenmärchen? - Leser-Test von Stig

    F.E.A.R.; Gruselschocker oder 08/15 Shooter?
    FEAR (dt.): Gruselshooter oder Ammenmärchen? - Leser-Test von Stig Quelle: Vivendi Universal Im Oktober 2005 veröffentlichte Sierra in Zusammenarbeit mit den Monolith-Studios den lange erwarteten Grusel-Shooter F.E.A.R. (First Encounter Assault Recon). Ob F.E.A.R. den hoch gesteckten Erwartungen gerecht werden konnte und ob die bisherige Referenz im noch jungen Genre des Grusel-Shooters, nämlich Doom 3, von ihrem Platz an der Sonne verdrängt werden konnte, will ich versuchen im folgenden Review zu klären.

    Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines Namen- und Gesichtslosen Mannes der vor kurzem bei F.E.A.R., einer geheimen militärischen Spezialeinheit der US-Regierung die sich paranormalen Aktivitäten auseinandersetzt, angeheuert hat. Man könnte F.E.A.R. auch als militärische Akte-X Ermittler ansehen um ihr Aufgabenspektrum etwas eindeutiger zu erklären. Erklärtes Ziel all unserer Missionen ist ein psychopathischer Kannibale Namens Paxton Vettel der nur Kraft seiner Gedanken eine riesige Armee aus Soldaten, Mechs und fliegenden Drohnen befehligt und der uns im Laufe des Spiels einige Male als Halluzination oder lebendig gewordener Tagtraum über den Weg läuft um uns mittels kurzen Statements über die Geschichte und die Geschehnisse um die in alles verstrickte Armacham Corporation und das geheimnisvolle Mädchen im roten Kostüm in Kenntnis zu setzen. Zu diesem Mädchen jedoch später mehr.

    Und nun begeben wir uns kurz zurück in die Steinzeit der Geschichtsschreiber für Videospiele - schon so oft schon mussten wir als Supergeheimer Einzelgänger-Kommandosoldatalleskönner ganze Armeen und ihre skrupellosen Anführer vernichten - so auch leider bei F.E.A.R., womit wir schon den ersten von einigen Kritikpunkten abgehandelt hätten. Doch F.E.A.R. hat auch seine guten Seiten wie zum Beispiel die zukunftsweisende KI an der sich in Zukunft jeder seriöse Shooter messen lassen werden muss. Beeindruckenderweise greifen Gegner bevorzugt in Gruppen an, suchen Deckung hinter Säulen, Theken und Mauerecken, rufen einander Kommandos zu und nehmen den Spieler kollektiv unter Dauerfeuer. Ebenso beeindruckend ist das taktische Vorgehen der gegnerischen High-Tech-Soldaten: während sich einer von Deckung zu Deckung in Richtung des Spieler vorkämpft, geben ihm die restlichen Soldaten Feuerschutz aus sicherer Deckung. Noch nie zuvor war es bei einem klassischen Shooter wichtiger, immer in Deckung zu bleiben und sein weiteres Vorgehen wohl zu überlegen. Auch besonders aufgefallen ist das Aggressionspotential der Gegner, denn hier geht F.E.A.R. einen neuen Weg. Ist es bei Shootern sonst üblich, dass man nur einen Raum betreten muss um sofort alle Gegner auf sich zu ziehen, kann man sich bei F.E.A.R. auch in einen Raum schleichen und ein wenig spähen um sich dann zu überlegen welchen Gegner man zuerst erledigt und wie man vorgehen will um heil durch de Raum zu kommen. Doch aufgepasst, wird man von einem Gegner entdeckt ruft dieser sofort nach Verstärkung - und diese lässt nicht lange auf sich warten.

    Genau diese ausgefeilte KI ist auch dafür verantwortlich, dass man zu Beginn des Spiels einige Schwierigkeiten hat zu überleben und richtig auf die Angriffe zu reagieren. Im Laufe des Spiels, das mit ca. 10 - 15 Stunden relativ kurz ausgefallen ist, wird man jedoch immer besser mit den Gegner und ihre Fertigkeiten fertig werden. Dies vor allem unter Zuhilfenahme der seit Max Payne bekannten Slow-Motion-Möglichkeit (Bullet Time). Diese lässt die Reflexe des Spielers in unermessliche Höhen steigen und die Zeit für einige Sekunden langsamer verstreichen während sie für die Gegner normal weiterläuft. In diesen Sekunden kann man mit der richtigen Waffe und Vorgehensweise ganze Gruppen von Gegnern aus dem Weg räumen. Mit sogenannten Reflexbosstern, die überall im Spiel verteilt sind, kann man die Dauer der Slow-Motion permanent erhöhen - Analog zu den Reflexboostern gibt es auch die Gesundheit steigernde Gesundheitsbooster. Obwohl während der Slow-Motion beeindruckende grafische und akustische Effekte wahrnehmbar sind (man beachte Explosionen, sterbende Gegner und unter Feuer zerberstendes Glas) ist mir doch ein kleines Manko aufgefallen. Klickt man während der Slow-Motion ein Mal auf den Feuerbutton der Maus sind eindeutig fünf Schüsse hörbar, wirft man jedoch dann einen Blick auf seine Munition, erkennt man, dass lediglich zwei Schüsse abgefeuert wurden. Ist nichts weltbewegendes aber ich wollte es an dieser Stelle erwähnen.

  • Fear (dt.)
    Fear (dt.)
    Publisher
    Vivendi
    Developer
    Monolith Productions, Inc. (US)
    Release
    19.10.2005

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1005433
Fear (dt.)
FEAR (dt.): Gruselshooter oder Ammenmärchen? - Leser-Test von Stig
http://www.gamezone.de/Fear-dt-Spiel-23215/Lesertests/FEAR-dt-Gruselshooter-oder-Ammenmaerchen-Leser-Test-von-Stig-1005433/
14.12.2006
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2005/11/PCA1105Fear11.jpg
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