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  • Final Fantasy X: Spiras Geschichte Teil 1 - Leser-Test von flip

    Final Fantasy X: Spiras Geschichte Teil 1 - Leser-Test von flip Quelle: Square Enix Mit dem zehnten Teil von Squares Rollenspielsaga erschien Mai 2002 in Deutschland ein weiterer sehr umstrittener Vertreter der Serie. Während die einen in der ersten 128Bit-Reinkarnation das beste Rollenspiel aller Zeiten sehen, stöhnen andere Fans über einen untypischen Ausrutscher der Quadratmannen. Für mittlerweile 30€ kann sich jeder selbst ein Bild machen.
    Die Welt von Final Fantasy X wird weder von Mittelalterromantik noch von Sciencefictionambiente regiert, sondern von einem Mix realistischer Motive und japanischer Fantasyelemente. Die Charaktere sind eher realistisch gestaltet, kein Wunder da Tetsuya Nomura, und nicht wie bei den fantasylastigen Teilen wie etwa FFIX, Yoshitaka Amano, die Feder zücken dufte. Hauptcharakter ist der Blitzballspieler Tidus, dessen Heimatstadt Zanarkand während eines Turniers von einem Monster namens Sin angegriffen wird. Nach einer kurzen Episode auf einem Schiff findet er sich schließlich auf der Insel Besaid wieder. Zanarkand kennt man hier nur als Ruine, dafür sind die Maschinen die Tidus aus seinem Leben nicht wegdenken könnte hier verfluchtes Teufelszeug und der größte Teil der Bevölkerung Anhänger der Lehren Yevons. So auch die angehende Priesterin Yuna, deren Leibgarde sich Tidus anschließt, soll sie doch auf ihrer Pilgerfahrt schließlich in Zanarkand einkehren. In den Priestern ruht die Hoffnung auf Schutz vor der immer wiederkehrenden Bedrohung Sin. Doch was hat Tidus' ungeliebter Vater mit dieser Parallelwelt zu tun und warum kann Auron hier genauso leben wie in der realen Welt die Tidus kannte? Eine lange Reise beginnt.
    Zeitgleich mit der Einkehr auf die neue Plattform wechselte man bei Square auch gehörig Spielelemente, was wohl der Knackpunkt für die Zweiteilung der Fanszene sein dürfte. Die Kämpfe finden jetzt wie zuletzt in den ersten Teilen der Serie rundenbasiert statt, Kämpfer und Waffen dürfen zu jedem Zeitpunkt ausgewechselt werden und man hat ausreichend Zeit Taktiken auszutüfteln im Gegensatz zum hektischen ATB aus den vorherigen Teilen. Auch lassen sich leichte Kämpfe äußerst flott erledigen, trotzdem versprach der ATB etwas flotteres Gameplay als die neuere Variante. Zudem stapft ihr nun durch Echtzeitumgebungen, die allerdings von festgelegten Kamerafahrten eingefangen werden. In gelegentlich zu besuchenden Tempeln darf außerdem mehr als in der Serie üblich gegrübelt werden, anfangs ungewohnt aber durchaus zu begrüßen. Noch interessanter ist die Entwicklung der Charaktere: Auf dem sogenannten Sphereboard dürft ihr euch mit jedem durch Kämpfe erlangten Level einen Schritt bewegen und in die Felder entsprechende Sphären einsetzen. Auf diese Weise erlangt man Steigerung der maximalen HP ebenso wie Verbesserung der Werte oder neue Abilities. Jeder Chara startet an einem anderen Fleck des riesigen Brettes und kann im Laufe der Zeit alles erlernen. Lediglich besondere Fähigkeiten wie das Aufrufen bleiben bestimmten Charas vorbehalten, in diesem Fall Yuna. Das aufgerufene Aeon nimmt dann auch den Platz eurer derzeitigen, dreiköpfigen Party ein und kämpft nach euren Anweisungen. Zudem lassen sich Abilities auf Rüstung und Waffe schmieden, was euch zusätzlich hilft im Kampf und das Sammeln seltener Items motivierender macht.
    Abseits dieser Möglichkeit gibt es aber noch unzählige Sidequests in bester Serientradition zu meistern. Anstelle der Kartenspiele dürft ihr euch im Blitzball versuchen, das Unterwasserhandball mit rauen Regeln ist aber eher taktisch als ein Arcadebolzer. Außerdem könnt ihr Monster fangen und dadurch neue Exemplare züchten sowie gegen eine Menge recht heftiger Gegner antreten abseits des Hauptweges. Während des Storyverlaufs ist das Spiel aber sehr linear, zudem fehlt die Weltkarte der anderen Teile gänzlich. Beides zusammen erweckt schnell den Eindruck der Spieler hätte keine Freiheiten mehr, zudem verärgern die viel zu frei übersetzten Untertitel, die im krassen Gegensatz zu der hervorragenden englischen Synchro stehen. Auch die Musik weiß wieder zu gefallen, dramatisch oder ruhig/romantisch, Uematsu zeigt's mal wieder allen ohne dabei allerdings seine Meisterleistung von FFIX zu wiederholen. Erstmals wird auch ein Song einer Künstlerin eingebaut, Rikki steuert mit "Suteki da ne" ein überaus gelungenes Lied zum Spiel bei. Grafisch ist das Spiel zweischneidig. Der Stil ist wie in FFVIII mal wieder sehr erwachsen, zudem trüben riesige PAL-Balken das Vergnügen und stauchen das Bild unschön zusammen. Die FMVs sowie die Zwischensequenzen in Spielegrafik wissen aber zu beeindrucken und auch die Echtzeitumgebungen begeistern trotz starrer Kamera.
    Für den ohnehin geringen Preis gibt es noch eine nette DVD als Bonus.
    Fazit: Wie gewohnt sehr gute Rollenspielkost und Vorbereitung auf den Nachfolger X-2

    Negative Aspekte:
    Riesen PAL Balken mit Quetschfeature, kaum spielerische Freiheiten

    Positive Aspekte:
    Gute Ansätze in Kampfsystem und Charakterentwicklung, viel zu entdecken, hübsche Grafik und noch hübscherer Sound

    Infos zur Spielzeit:
    flip hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

    Final Fantasy X

    Spielspaß
    Gesamtwertung
    Wertung von: flip
    9.0
    Multiplayer
    -
    Grafik
    8/10
    Steuerung
    9/10
    Sound
    8/10
    Gameplay
    10/10
    GameZone
    Spielspaß-Wertung
    8.1/10
    Leserwertung:
     
    Meine Wertung
  • Final Fantasy 10
    Final Fantasy 10
    Publisher
    Squaresoft (US)
    Developer
    Squaresoft (US)
    Release
    29.05.2002

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999703
Final Fantasy X
Final Fantasy X: Spiras Geschichte Teil 1 - Leser-Test von flip
http://www.gamezone.de/Final-Fantasy-10-Spiel-100/Lesertests/Final-Fantasy-X-Spiras-Geschichte-Teil-1-Leser-Test-von-flip-999703/
22.03.2004
http://www.gamezone.de/screenshots/medium/2002/04/render 2.jpg
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